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	<title>Morsleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:02:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morsleben&amp;diff=121000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ selbsternannte Baronin gelöscht</title>
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		<updated>2025-10-20T21:19:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; selbsternannte Baronin gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ingersleben&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST_15-0-83-323_Morsleben_COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52.21986&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.109388&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 115 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.28&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 321&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2014-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-flechtingen.de/media/files/VG-Flecht-FNP_Begr_Feststellung_g.pdf |titel=Flächenutzungsplan Verbandsgemeinde Flechtingen |format=PDF; 6,1 MB |seiten=43 |werk=Vebansgemeinde Flechtingen |abruf=2021-11-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211105151233/https://www.vg-flechtingen.de/media/files/VG-Flecht-FNP_Begr_Feststellung_g.pdf |archiv-datum=2021-11-05 |offline=ja |archiv-bot=2024-03-22 09:21:51 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39343&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039050&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Morsleben.JPG|mini|Sankt-Petrus-Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morsleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Ingersleben]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Morsleben liegt in [[Sachsen-Anhalt]] im oberen Allertal an der Grenze zu [[Niedersachsen]]. Der ehemalige innerdeutsche Grenzübergang [[Marienborn]] befand sich auf dem Gemeindegebiet. Überregionale Bedeutung erlangt der Ort durch das bisherige einzige [[Endlager Morsleben|Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM)]] in Deutschland, welches in einem ehemaligen Salzbergwerk untergebracht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Konrad von Morsleben]] war im 10. Jahrhundert Graf von Morsleben und [[Stadt Hornburg|Hornburg]]. Er war mit Amulrada, der Schwester des Magdeburger Erzbischofs [[Waltard]], verheiratet. Ihr Sohn Suitger von Morsleben (* 1005) wurde 1035 als Kaplan in die [[Hofkapelle (Amt)|Hofkapelle]] des Kaisers [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] aufgenommen. Dessen Sohn König [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] ernannte Suitger 1040 zum [[Bistum Bamberg|Bischof von Bamberg]] und ließ ihn auf der [[Synode von Sutri]] im Dezember 1046, auf der drei gleichzeitig amtierende Päpste abgesetzt wurden, als [[Clemens II.]] zum ersten deutschen Papst wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morsleben wird um 1210 als &amp;#039;&amp;#039;Morsleve&amp;#039;&amp;#039; im Stift Marienberg zu Helmstedt urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grenzdorf Morsleben befand sich das Hauptzollamt im heutigen noch so genannten Zollhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an der [[Sankt-Petrus-Kirche (Morsleben)|Sankt-Petrus-Kirche]] mit ihrem Reiterstein, welcher dem von Hornhausen nicht unähnlich ist, kann man von der Romanik über die Gotik bis zum Barock eine sehr interessante Baugeschichte erfahren. Im Kern vermutlich bereits aus dem 18. Jahrhundert stammt die [[Allermühle]]. In der Zeit um 1820/30 entstand der östlich des Dorfes erhalten gebliebene [[Distanzstein Morsleben]]. Von 1945 bis 1990 lag Morsleben in der Nähe der Grenze zwischen den Besatzungszonen und später zwischen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und [[Bundesrepublik Deutschland|BRD]]. Aus dieser Zeit blieb auch ein [[Wachturm (Morsleben)|Wachturm bei Morsleben]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Morsleben, [[Alleringersleben]], [[Eimersleben]] und [[Ostingersleben]] zur neuen Gemeinde Ingersleben zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ortsnähe wurden frühmittelalterliche Bildsteine gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 11. September 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün ein stehender silberner Schütze mit gespanntem goldenen Bogen und aufgelegtem goldenen Pfeil, im umgehängten silbernen Köcher drei goldene Pfeile.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Gestaltung basiert auf der Tatsache, dass die Gemeinde Morsleben nachweisbar einen Bogenschützen im Siegel führte, eine Abbildung jedoch nicht mehr existiert. Der Schütze symbolisiert Wehrhaftig- und Standhaftigkeit der Einwohner Morslebens, die sich nichts gefallen lassen. Die Waffe – Bogen und Pfeile – zeugen vom Alter der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grün des Schildes weist auf die Waldungen um Morsleben hin, in denen der silberne Schütze seine Beute erlegt, steht also auch für die Fruchtbarkeit der Landschaft. Die goldene Tingierung von Bogen und Pfeilen (Waffen) hebt noch einmal die Abwehrbereitschaft hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Wappen der Gemeinde Morsleben, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;, Hinterlegt 1996 im Landeshauptarchiv Magdeburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von der Magdeburger Heraldikerin &amp;#039;&amp;#039;Erika Fiedler&amp;#039;&amp;#039; gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist weiß-grün gestreift mit aufgelegtem Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Morsleben P1800276 2.jpg|mini|Herrenhaus Morsleben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Morsleben P1800276.jpg|mini|Herrenhaus Morsleben]]&lt;br /&gt;
* Gutshaus Morsleben – 1775 von Wilhelmine Amalie von Veltheim errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Morsleben&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Marienborn–Beendorf]], welche [[Streckenstilllegung|stillgelegt]] ist. Nächster [[Bahnhof]] ist [[Marienborn]] an der [[Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=s-HYIGf0CIo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Ingersleben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4307720-1|LCCN=n2002159291|VIAF=124532728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingersleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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