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	<title>Morskoje - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:18:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morskoje&amp;diff=466472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-06T21:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Morskoje (Pillkoppen)&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Морское&lt;br /&gt;
|Wappen                 = &lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 55 |lat_min = 13 |lat_sec = 50&lt;br /&gt;
|lon_deg = 20 |lon_min = 55 |lon_sec = 10&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Selenogradsk&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = &amp;lt;!--Bürgermeister--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = &lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = &lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = &lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Pillkoppen &lt;br /&gt;
|Status                 = Siedlung&lt;br /&gt;
|Status seit            = &lt;br /&gt;
|Fläche                 = &lt;br /&gt;
|Art der Höhe           = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = 5&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum           = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung =&lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen =&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 40150&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238534&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27215000067&lt;br /&gt;
|Webseite               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Curonian Spit NP 05-2017 img16 aerial view at Morskoe.jpg|mini|300px|Luftaufnahme von Morskoje aus Richtung Ephas Höhe, rechts Kurisches Haff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderdüne bei Pillkoppen.JPG|miniatur|300px|Dünen bei Pillkoppen vor der Festlegung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morskoje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Морско́е}}, etwa „Meeresdorf“, [[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Pillkoppen&amp;#039;&amp;#039;, {{LtS|Pilkopa}}) ist ein Dorf im [[Rajon Selenogradsk]] der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]] und gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Selenogradsk&amp;#039;&amp;#039;. Es liegt auf der [[Kurische Nehrung|Kurischen Nehrung]] und ist der letzte Ort auf der russischen Seite, etwa fünf Kilometer vor der [[Litauen|litauischen]] Grenze. Bis 1945 war Pillkoppen Teil Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte bis 1945 ==&lt;br /&gt;
Die Gründung von Pillkoppen wird zurückgeführt auf die Errichtung der hölzernen Burg und Kapelle Neuhaus durch den Deutschen Orden im Jahre 1283. Wahrscheinlich existierte aber bereits zuvor eine Siedlung des [[Prußen|prußischen]] Stammesverbands [[Semba (Balten)|Samen]] an der gleichen Stelle. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Neustadt&amp;#039;&amp;#039;. Erst dann wurde für den heutigen Ort der alte Name &amp;#039;&amp;#039;Pilkopa&amp;#039;&amp;#039; bzw. Pillkoppen wieder verwendet, der &amp;#039;&amp;#039;Burghügel&amp;#039;&amp;#039; bedeutet. Der ursprüngliche Siedlungsplatz Neustadt liegt vermutlich zwei Kilometer südwestlich unter einer Düne. Von 1728 bis 1839 existierten sogar zwei Siedlungsplätze parallel. Durch Wanderdünen bedroht, gründeten die Einwohner von Alt-Pillkoppen den Ort Neu-Pillkoppen. Als die Wanderdüne Neu-Pillkoppen erreichte, wurde der Ort wieder am alten Siedlungsplatz errichtet. Die Fischer des Ortes waren seit dem 15. Jahrhundert vorwiegend [[Nehrungskuren]] und sprachen das dem Lettischen nahestehende [[Nehrungskurisch]], noch im März 1897 wurden im Ort vereinzelte Sprecher (6) neben der inzwischen deutschsprachigen Mehrheit registriert (insgesamt etwa 600 Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seebad einst und jetzt ===&lt;br /&gt;
Pillkoppen ist ein Erholungsort mit feinem Sandstrand an der Ostseeseite. In einer Werbeschrift der Gemeinde vor 1945 hieß es: &amp;#039;&amp;#039;Malerisch liegt das Dörfchen am Fuße der höchsten Düne, der Epha Höhe&amp;#039;&amp;#039;. Die Gäste kamen damals oft mit dem Dampfer über das [[Kurisches Haff|Kurische Haff]] angefahren. Da kein Anlegesteg existierte, mussten sie per Boot von dem stoppenden Schiff übernommen und an Land gebracht werden. Außerdem gab es einen Linienbusdienst zwischen [[Selenogradsk|Cranz]] und Pillkoppen, der auch die Post beförderte. Das damals 350 Einwohner zählende Dorf hatte Jahr für Jahr um die 6.000 Übernachtungsgäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 war der einst schöne Strand von Pillkoppen mit [[Huflattich]] überwuchert. Der alte Signalturm, der einst dreißig Meter landeinwärts seinen Platz hatte, wurde von den erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs wieder zugelassenen Besuchern aus der BRD hart an der Uferkante stehend vorgefunden. Zwischen 1970 und 1990 war das Wasser des Haffs um die 100 Meter vorgedrungen, ohne dass Gegenmaßnahmen eingeleitet worden wären. Dadurch war der auch am Haff existente Sandstrand schmal geworden; das Grasland brach steil metertief zu ihm ab. Einige Feriengäste im Jahr kamen weiterhin.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Peitsch: &amp;#039;&amp;#039;Rund um das Kurische Haff&amp;#039;&amp;#039;, Rautenberg Verlag, Leer 1990, ISBN 3-7921-0432-6, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Status nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Den meisten Einwohnern gelang die Flucht, bevor im Januar 1945 die [[Rote Armee]] die Kurische Nehrung und damit Pillkoppen besetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zugehörigkeit zur [[Russische SFSR|RSFSR]] wurde der Ortsname in &amp;#039;&amp;#039;Morskoje&amp;#039;&amp;#039; geändert. Seit den 1990er-Jahren wird Morskoje zunehmend Standort von Ferienhäusern und Datschen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Wilhelm Franz Epha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Bis 1939 gehörte das Dorf Pillkoppen dem Kreis Fischhausen (heute [[Primorsk (Kaliningrad)|Primorsk]]) an; von 1939 bis 1945 dem [[Landkreis Samland]], der am 1. April 1939 aus den beiden Kreisen Fischhausen und Königsberg-Land gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Zugehörigkeit zur [[Sowjetunion]] ab 1945 kam das nunmehr Morskoje genannte Dorf zum neu gebildeten [[Rajon Selenogradsk|Rajon Primorsk]] in der [[Oblast Kaliningrad]]. Seit 1947 wurde der Ort vom Siedlungssowjet bzw. der Siedlungsadministration von [[Rybatschi]] verwaltet. Von 2000 bis 2005 gehörte der Ort möglicherweise zu einem von [[Lesnoi]] aus verwalteten Dorfbezirk. Von 2005 bis 2015 gehörte Morskoje zu der von Rybatschi aus verwalteten Landgemeinde Kurische Nehrung. Seither gehört der Ort zum Stadtkreis Selenogradsk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe4&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Volkszählungsdaten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|228&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|301&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|301&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|143&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|126&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die mehrheitlich [[evangelisch]]e Bevölkerung Pillkoppens war bis 1945 in das [[Kirchspiel]] [[Rybatschi|Rossitten]] (heute russisch: Rybatschi) eingepfarrt, das zum [[Kirchenkreis]] [[Königsberg (Preußen)|Königsberg-Land II]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] gehörte. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Ortwin Schack&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt Morskoje im Einzugsbereich der in den 1990er-Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in [[Selenogradsk]] &amp;#039;&amp;#039;(Cranz)&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist eine Filialgemeinde der [[Auferstehungskirche (Kaliningrad)|Auferstehungskirche]] in [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Propstei Kaliningrad]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Morskoje heute am nächsten liegende [[Russisch-orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxe]] Kirche ist die [[Sergius von Radonesch|Sergiuskirche]] in [[Rybatschi]] &amp;#039;&amp;#039;(Rossitten)&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Diözese Kaliningrad und Baltijsk]] der [[Russisch-orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche in Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Ephas Höhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Hügel wurde von den Dorfbewohnern im späten 19. Jahrhundert mit einem Gedenkstein versehen, der zu Ehren des aus [[Goldap]] stammenden Forstdirektors [[Wilhelm Franz Epha|Epha]], der sich sehr um die Befestigung der Dünen durch Bepflanzung verdient gemacht hatte, die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Epha&amp;#039;s Höhe 1891&amp;#039;&amp;#039; trug. Von hier aus bestand eine beeindruckende Fernsicht über das Haff und weite Teile der Nehrung. Eine Quelle aus den frühen 1990er Jahren besagt, dass die Anhöhe nicht betreten werden darf, da sie als militärisches Sperrgebiet deklariert war,&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Peitsch: &amp;#039;&amp;#039;Rund um das Kurische Haff&amp;#039;&amp;#039;, Rautenberg Verlag, Leer 1990, ISBN  3-7921-0432-6, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; was 2024 anscheinend nicht mehr zutraf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Leidenfrost |Titel=Reportage - Kaliningrad: Beim Belauschen russischer Frauen |Sammelwerk=Der Freitag |ISSN=0945-2095 |Online=https://www.freitag.de/autoren/martin-leidenfrost/kaliningrad-diese-urlaubssaison-beherrschen-frauen-den-oeffentlichen-raum |Abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schwanensee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort stehen nur vereinzelt alte Häuser, die seit 1990 gebauten „[[Datsche]]n“ werden regelmäßig in Anlehnung an den deutschen Stil gebaut. Der Ort wird aufgrund seiner Abgeschiedenheit nicht von Tagesausflüglern besucht; der Ostsee-Strand (ca. einen Kilometer entfernt) ist auch im Sommer nur wenig besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der Ort war im Frühjahr 1939 u. a. Kulisse für den Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reise nach Tilsit (1939)|Die Reise nach Tilsit]]&amp;#039;&amp;#039;. Zahlreiche Außendrehs wurden hier absolviert, wodurch dem früheren ostpreußischen Pillkoppen ein kleines filmisches Denkmal gesetzt wurde. Ein Jahr zuvor, 1938, waren hier bereits viele Szenen des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Frauen für Golden Hill]]&amp;#039;&amp;#039; gedreht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* O. Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Dorf und Dünen von Pillkoppen auf der Kurischen Nehrung&amp;#039;&amp;#039;. Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft zu Rostock, Beihefte, Nr. 8 (1937)&lt;br /&gt;
* A. D. Beljaewa, V. L. Beljaewa: &amp;#039;&amp;#039;Blick in die Vergangenheit der Kurischen Nehrung.&amp;#039;&amp;#039; KGT, Kaliningrad 2004, ISBN 5-87869-121-3&lt;br /&gt;
* National Park Administration (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kuršių Nerija National Park / Nationalpark „Kurschkaja Kosa“. Places of Interest on the Curonian Spit&amp;#039;&amp;#039;, Klaipėda 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die kurische Nehrung in 144 Bildern&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): Martin Kakies, Verlag Gerhard Rautenberg, Leer 1978, Neuausgabe, ISBN 3-7921-0009-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Morskoye|Morskoje}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Selenogradsk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Selenogradsk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischersiedlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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