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	<title>Morris Levy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Morris_Levy,_at_the_Roulette_office.jpg | mini | rechts | Morris Levy (1969)]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morris Levy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Moishe Levy; * [[27. August]] [[1927]] in [[New York City|New York]]; † [[21. Mai]] [[1990]] in [[Ghent (New York)]], [[Vereinigte Staaten]]) war in der amerikanischen Musik- und Unterhaltungsbranche tätig und wurde insbesondere bekannt durch seine Verdienste um den [[Birdland (New York)|Jazz-Club Birdland]] und die Beteiligung an Schallplattenfirmen wie [[Roulette Records]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Dienst bei der Marine interessierte Levy sich für die New Yorker Unterhaltungsszene und kaufte einige Nachtclubs in [[Manhattan]]. Darunter befand sich der später weltberühmte Jazzclub „Birdland“, der am 15. Dezember 1949 begann und ursprünglich an Nr. 1678 Broadway, nördlich der West 52nd Street in Manhattan lag. Noch im gleichen Jahr übernahm Levy den „Birdland“ von Joseph „Joe the Wop“ Catalano. Während jener Zeit hatte Levy bei den Live-Auftritten darauf zu achten, dass die interpretierten und urheberrechtsgeschützten Stücke bei der Performing Rights Society angemeldet und bezahlt wurden. Dabei lernte er viel über Urheberrechtsfragen und den Wert von [[Copyright law (Vereinigte Staaten)|Copyrights]]. Mit diesem Wissen gründete er seinen ersten Musikverlag Patricia Music und veranlasste den Bandleader [[George Shearing]], für den Birdland Jazzclub einen Erkennungssong zu schreiben. Das Ergebnis war das nunmehr klassische &amp;#039;&amp;#039;„[[Lullaby of Birdland]]“&amp;#039;&amp;#039; – natürlich verlegt bei Patricia Music&amp;lt;ref&amp;gt;der Song entstand im Jahre 1952 (Musik: [[George Shearing]], Text: [[George David Weiss]]). Der Titel bezieht sich auf [[Charlie Parker|Charlie „Bird“ Parker]], nach dem der Birdland Jazzclub benannt wurde. Der Song wurde von insgesamt 41 Interpreten übernommen, darunter [[Duke Ellington]] (live in der [[Carnegie Hall]] am 14. November 1952).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „Birdland“ traten alle wichtigen Interpreten des [[Jazz]] und [[Rhythm and Blues]] auf, wodurch der Club immer mehr an Attraktivität beim Publikum gewann und zur wichtigsten Einnahmequelle von Levy wurde. Als Discjockey [[Alan Freed]] im September 1954 seine „Rock ’n’ Roll Party“ im New Yorker Radiosender WINS erstmals präsentierte, war Levy wiederum zur Stelle und ließ den Ausdruck „[[Rock ’n’ Roll]]“ urheberrechtlich schützen&amp;lt;ref&amp;gt;History.com: {{Webarchiv|url=http://www.history.com/this-day-in-history.do?action=Article&amp;amp;id=3442 |wayback=20100211010728 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alan Freed launches rhythm and blues show.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-02 09:52:10 InternetArchiveBot }} 11. Juli 1951&amp;lt;/ref&amp;gt;. Levy fungierte nachfolgend auch als Promoter der von Alan Freed organisierten Rock-’n’-Roll-Shows im New Yorker Paramount Theatre (Brooklyn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Dezember 1956 der bereits berühmte Plattenlabelboss [[George Goldner]] an Levy herantrat, um eine Finanzierung für das neu zu gründende Plattenlabel [[Roulette Records]] zu erhalten, ergriff Levy diese Gelegenheit, als Mitgründer zu fungieren. Zusammen mit Joe Kolsky und Phil Khals halfen sie dem finanzschwachen Goldner bei der Gründung. Nun hatte Levy die ideale Gelegenheit, die illegale Geschäftspraxis der Urheberrechtsregistrierung durchzusetzen, obwohl er keinen eigenen geistigen Beitrag bei der Entstehung eines Werkes geleistet hatte&amp;lt;ref&amp;gt;in der Fachwelt als „cut-in“ bekannt. Die weniger mächtigen – und teilweise unwissenden – Komponisten mussten hilflos zusehen, wie Plattenbosse, Manager oder Produzenten sich als Mitkomponisten registrieren ließen.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Beispiele hierfür sind „&amp;#039;&amp;#039;Why Do Fools Fall In Love&amp;#039;&amp;#039;“, das der Sänger [[Frankie Lymon]] alleine verfasst hatte, &amp;#039;&amp;#039;„Ya-Ya“&amp;#039;&amp;#039; von [[Lee Dorsey]], &amp;#039;&amp;#039;„[[My Boy Lollipop]]“&amp;#039;&amp;#039; von [[Millie Small|Millie]] und &amp;#039;&amp;#039;„California Sun“&amp;#039;&amp;#039; von den [[The Rivieras (Surf-Rock-Band)|Rivieras]]. Dem [[BMI Film &amp;amp; TV Awards|BMI]] zufolge sind für Morris Levy 339 Kompositionen registriert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://repertoire.bmi.com/writer.asp?page=1&amp;amp;blnWriter=True&amp;amp;blnPublisher=True&amp;amp;blnArtist=True&amp;amp;fromrow=1&amp;amp;torow=25&amp;amp;affiliation=BMI&amp;amp;cae=17979249&amp;amp;keyID=201119&amp;amp;keyname=LEVY%20MORRIS&amp;amp;querytype=WriterID |text=BMI-Eintrag für Morris Levy |archivebot=2019-05-02 09:52:10 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, es ist jedoch sehr fraglich&amp;lt;!--entweder hat er keine geistigen Beiträge geleistet oder es ist fraglich--&amp;gt;, ob er geistige Beiträge zur Entstehung dieser Kompositionen geleistet hatte. Die Anzahl der Titel erreicht die Größenordnung professioneller Autoren jener Zeit, deren Tätigkeit auf das Komponieren begrenzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
George Goldner musste im März 1957 weitere Labels aus Geldnot verkaufen, Levy erwarb sie, und wurde zu einer der wohlhabendsten und mächtigsten Personen des Plattengeschäfts in New York. Ihm gehörten alsbald eine Vielzahl von Plattenpressen, Vervielfältigungsfirmen für Tonbänder und eine Plattenladen-Kette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres 1973 führte Levy einen vielbeachteten Prozess gegen [[John Lennon]], weil dieser angeblich unerlaubt eine Text-Passage aus [[Chuck Berry]]s „You Can’t Catch Me“&amp;lt;ref&amp;gt;hieran besaß Levy die Verlagsrechte: Musikverlag war die ihm gehörende Big Seven, Inc.&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Beatles-Hit &amp;#039;&amp;#039;„[[Come Together]]“&amp;#039;&amp;#039; adaptiert hätte&amp;lt;ref&amp;gt;„Here come old flat-top“ wurde wörtlich übernommen&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der außergerichtliche Vergleich vom 12. Oktober 1973 sah vor, dass Lennon für seine nächste LP drei Songs aus dem Musikkatalog von Levy übernehmen sollte&amp;lt;ref&amp;gt;Lennon war jedoch nur bereit zwei Songs aus Levys Katalog zu verarbeiten, so dass die im Februar 1975 erschienene LP &amp;#039;&amp;#039;[[Rock ’n’ Roll (John-Lennon-Album)|Rock ’n’ Roll]]&amp;#039;&amp;#039; lediglich &amp;#039;&amp;#039;„You Can’t Catch Me“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„Ya-Ya“&amp;#039;&amp;#039; enthielt&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahre 1979 tauchte Levy als Hauptfinanzierer des auf [[Rap]] spezialisierten Labels Sugar Hill Records auf, das im November 1979 die erste Top-40 Rap-Single &amp;#039;&amp;#039;„Rapper’s Delight“&amp;#039;&amp;#039; der [[Sugarhill Gang]] veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Levy, dem Verbindungen zur Mafia nachgesagt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Levy galt als Assoziierter der [[Genovese-Familie]]: Fredric Dannen: &amp;#039;&amp;#039;Hit Men: Power Brokers and Fast Money Inside the Music Business.&amp;#039;&amp;#039; Helter Skelter, London 2003, ISBN 1900924544, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;, verkaufte 1989 für mehr als 55 Millionen US-Dollar das Label Roulette Records und seine Verlagsrechte an ein Konsortium [[EMI Group|EMI]]/[[Rhino Records]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1988 wurde Levy wegen Erpressung angeklagt und zu 200.000 US-Dollar Geldstrafe sowie 10 Jahren Gefängnis verurteilt, starb jedoch am 21. Mai 1990, bevor er die Haftstrafe antreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Rockabilly.nl: [http://www.rockabilly.nl/references/messages/morris_levy.htm &amp;#039;&amp;#039;Morris Levy.&amp;#039;&amp;#039;] (engl.)&lt;br /&gt;
* [[The New York Times]]: [http://www.nytimes.com/1990/05/23/obituaries/morris-levy-is-dead-power-in-recording-and-club-owner-62.html &amp;#039;&amp;#039;Morris Levy Is Dead; Power in Recording And Club Owner, 62.&amp;#039;&amp;#039;] 23. Mai 1990.&lt;br /&gt;
*{{Discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=no2011135920|VIAF=85632721|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-12-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Levy, Morris}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labelbetreiber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Levy, Morris&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Produzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New York City|New York]], USA&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghent (New York)]], USA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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