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	<title>Morphosyntax - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:39:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morphosyntax&amp;diff=255472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Abgrenzung */ tk</title>
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		<updated>2025-01-17T08:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abgrenzung: &lt;/span&gt; tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphosyntax&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Bereich der [[Grammatik]], der die [[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]] (hier insbesondere Formen- oder [[Flexion]]slehre) und die [[Syntax]] (Satzlehre) in ihren Wechselwirkungen betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Während die [[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]] sich mit der inneren Struktur von [[Wort|Wörtern]] befasst und sich der Erforschung der kleinsten bedeutungs- und/oder funktionstragenden Elemente einer [[Sprache]], der [[Morphem]]e widmet, untersucht die Morphosyntaktik die Beziehungen zwischen den Morphemen und dem Satzbau. Nach [[Ulrich Wandruszka|Wandruszka]] (1997)&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Wandruszka: &amp;#039;&amp;#039;Syntax und Morphosyntax: eine kategorialgrammatische Darstellung anhand romanischer und deutscher Fakten.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Beiträge zur Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 430). Gunter Narr Verlag, Tübingen 1997, ISBN 3-8233-5095-1, S.&amp;amp;nbsp;172.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird der Bereich der Morphosyntaktik beschrieben mit der Wiedergabe syntaktischer Funktionen und Relationen durch Wortteile oder gebundene Morpheme. Für ihn ist Morphosyntaktik eigentlich Wortformbildung und bezieht sich auf den syntaktisch-funktionalen Inhalt von Morphemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für den Blickwinkel der Morphosyntax ist die Wiedergabe [[Syntaktische Funktion|syntaktischer Funktionen]] durch morphologische Mittel. In Sprachen, die Kasus morphologisch markieren, sind dies die Flexivendungen, z.&amp;amp;nbsp;B. markiert die Endung -AM in Lateinisch ROSAM den Akkusativ und kann damit anzeigen, dass ROSAM Objekt ist; oder die Endung &amp;#039;&amp;#039;-ami&amp;#039;&amp;#039; in Polnisch &amp;#039;&amp;#039;psami&amp;#039;&amp;#039; den Instrumental (‚mit den Hunden‘, zum Nominativ: &amp;#039;&amp;#039;psy&amp;#039;&amp;#039; ‚Hunde‘),&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Kempgen: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Sprachen: ein internationales Handbuch zu ihrer Struktur, ihrer Geschichte und ihrer Erforschung.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Handbooks of linguistics and communication science.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). De Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-015660-7, S.&amp;amp;nbsp;130.&amp;lt;/ref&amp;gt; womit angezeigt werden kann, dass es sich um ein Adverbial handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits verweist die Endung &amp;#039;&amp;#039;-o&amp;#039;&amp;#039; in einem [[Spanische Grammatik#Verb|spanischen]] &amp;#039;&amp;#039;hablo&amp;#039;&amp;#039; ‚ich spreche‘ direkt auf das Subjekt und macht aus einem Verbstamm ein Prädikat. Je nachdem, wie man die morphologischen Mittel definiert, können dazu neben reinen Flexiven wie dt. &amp;#039;&amp;#039;-e, -st, -t&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;ich mache, du machst, er macht&amp;#039;&amp;#039; auch [[Klitika]] (z.&amp;amp;nbsp;B. manche Erscheinungsformen von Artikeln oder Pronomen) gezählt werden wie in [[Französische Grammatik#Verb|Französisch]] &amp;#039;&amp;#039;je fais&amp;#039;&amp;#039; ‚ich mache‘ oder [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]] &amp;#039;&amp;#039;comprá-lo-ia&amp;#039;&amp;#039; ‚ich würde es kaufen‘, wo das Objektpronomen zwischen Stamm &amp;#039;&amp;#039;(comprá-)&amp;#039;&amp;#039; und Konditionalendung &amp;#039;&amp;#039;(-ia)&amp;#039;&amp;#039; eingeschoben werden muss, während bei Verneinung das Pronomen vorne steht: &amp;#039;&amp;#039;Não o compraria&amp;#039;&amp;#039; (,ich würde es nicht kaufen&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwischen folgenden Funktionen zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
; Syntaktische Funktionen: das sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Prädikat (Grammatik)|Prädikat]], [[Adverbial]], [[Subjekt (Grammatik)|Subjekt]], [[Objekt (Grammatik)|Objekt]]&lt;br /&gt;
; [[Syntaktische Kategorie]]n: dazu zählen z.&amp;amp;nbsp;B. Adjektivphrase, Nominalphrase, Satz&lt;br /&gt;
; Begriffe für strukturelle Beziehungen: etwa [[Kopf (Grammatik)|Kopf]], [[Attribut (Grammatik)|Attribut]], [[Komplement (Syntax)|Komplement]]&lt;br /&gt;
; Morphosyntaktische Begriffe: diese beziehen sich auf eine Form-Funktionskorrelation: Kasus (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Vokativ, Instrumental, Ablativ, Lokativ), Tempus, Aspekt, Modus, Diathese, Numerus, Genus, Person, Komparativ. Von morphosyntaktischen Begriffen spricht man in erster Linie dann, wenn in einer Sprache die syntaktischen Funktionen durch morphologische Mittel ausgedrückt werden, so existiert etwa im Deutschen eine morphosyntaktische Kategorie „Kasus“, weil mit den Endungen &amp;#039;&amp;#039;-0, -es, -e, -0&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mann, Mannes, Manne, Mann&amp;#039;&amp;#039; die Kasus Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ ausgedrückt werden. Im Französischen existiert eine morphosyntaktische Kategorie Kasus beim Nomen allenfalls in einem weiteren Sinn, weil die syntaktischen Funktionen durch Stellung oder Funktionswörter (Präpositionen) ausgedrückt werden: &amp;#039;&amp;#039;Albert voit le professeur&amp;#039;&amp;#039; ‚Albert sieht den Lehrer‘: hier wird nur durch die Position eindeutig, dass Albert Subjekt und der Lehrer Objekt ist. Funktionswörter, die Klitika sind, können aber auch in die Morphosyntax einbezogen werden (s.&amp;amp;nbsp;o.).&lt;br /&gt;
; [[Lexikalische Kategorie]]n: das sind die Wortarten wie [[Verb]], [[Nomen]], [[Adjektiv]], die syntaktischen Kategorien (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Nominalphrase]]) leiten sich daraus ab, so ist eine Nominalphrase ein Ausdruck, der um ein Nomen herum aufgebaut wird (d.&amp;amp;nbsp;h. das Nomen als Kopf hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Wandruszka: &amp;#039;&amp;#039;Syntax und Morphosyntax.&amp;#039;&amp;#039; Narr Francke Attempto, Tübingen 1999, ISBN 3-8233-5095-1.&lt;br /&gt;
* Ulrich Wandruszka: &amp;#039;&amp;#039;Morphosyntax.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der romanistischen Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syntax]]&lt;/div&gt;</summary>
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