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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Morphonologie</id>
	<title>Morphonologie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:37:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morphonologie&amp;diff=1411875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-22T04:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphonologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphophonologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphonemik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphophonemik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Teilgebiet der [[Sprachwissenschaft]], im Speziellen der [[Theoretische Linguistik|Theoretischen Linguistik]], und ist als „Bindeglied“ zwischen [[Phonologie]] (Lautlehre) und [[Morphologie (Sprache)|Morphologie]] (Formenlehre) zu verstehen. Sie untersucht den nach bestimmten Regeln ablaufenden Lautwechsel zwischen verschiedenen Formen bedeutungstragender Teile von Wörtern, den sogenannten [[Allomorph]]en. Diese regelmäßigen Lautwechsel werden „[[Morphonem]]e“ genannt. Der Begriff „Morphonologie“ wurde 1929 von dem russischen Linguisten [[Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy]] als eine notwendige Beschreibungsebene zwischen Phonologie und Morphologie für die systematische Untersuchung und Darstellung der Morphoneme vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungsgegenstand der Morphonologie sind zum Beispiel die folgenden Phänomene:&lt;br /&gt;
* [[Auslautverhärtung]] (Verlust der [[Stimmhaftigkeit]] von [[Konsonant]]en im [[Auslaut]] eines Wortes): Im Deutschen gibt es einen regelmäßigen Wechsel zwischen stimmhaften und [[Stimmlosigkeit|stimmlosen]] Konsonanten, je nachdem, ob der entsprechende [[Laut]] im Auslaut eines Wortes steht oder nicht. Der Nominativ Singular des Wortes „Hals“ lautet in [[Phonetik|phonetischer]] Umschrift [hals], der Genitiv Singular [&amp;#039;halzes], wobei [s] das stimmlose „s“ im Wortauslaut bezeichnet, [z] dagegen das stimmhafte „s“ innerhalb des Wortes vor folgendem [[Vokal]]. Dieser Wechsel zwischen [s] und [z] wird als ein Morphophonem aufgefasst. Solche regelmäßigen Wechsel gibt es im Deutschen bei [[Reibelaut]]en wie dem „s“, aber auch bei [[Verschlusslaut]]en wie dem „d“ (zum Beispiel [hʊnt] „Hund“ – [&amp;#039;hʊndəs] „Hundes“).  Die Auslautverhärtung im Deutschen wird allerdings in neueren Arbeiten als eine rein phonologische oder phonetische Alternation gesehen, die nicht am Ende eines Wortes, sondern in der [[Silbenkoda]], also unabhängig von Morphemen oder Morphemgrenzen, stattfindet. Danach gehört die Auslautverhärtung nicht in den Bereich der Morphonologie.&lt;br /&gt;
* [[Vokalharmonie]] (Abhängigkeit der Qualität bestimmter Vokale durch andere im Wort vorangehende Vokale). Dieses Phänomen findet sich in vielen Sprachen der Welt, zum Beispiel im [[Türkische Sprache|Türkischen]] oder im [[Ungarische Sprache|Ungarischen]].&lt;br /&gt;
* Veränderung der Pluralsuffixe im [[Englische Sprache|Englischen]]: Diese Endungen werden als „-s“ oder „-es“ geschrieben. Ihre Aussprache variiert aber zwischen [s], [z], and [ɪz], wie in &amp;#039;&amp;#039;cats&amp;#039;&amp;#039; [kæts], &amp;#039;&amp;#039;dogs&amp;#039;&amp;#039; [dɔːgz] und &amp;#039;&amp;#039;bushes&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;bʊʃɪz]. Auf der morphophonologischen Ebene kann das Pluralsuffix als eines mit der zugrundeliegenden ⫽z⫽ betrachtet werden, das in den drei genannten Formen realisiert werden, und zwar nur im Fall der Pluralendung.&lt;br /&gt;
* [[Liaison (Sprachwissenschaft)|Liaison]] (bestimmte lautliche Verbindungen zwischen zwei Wörtern).&lt;br /&gt;
* [[Ablaut]] (Vokaländerungen im [[Wortstamm|Stamm]] eines Wortes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N. S. Troubetzkoy: &amp;#039;&amp;#039;Sur la « Morphonologie ».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Travaux du Cercle Linguistique de Prague&amp;#039;&amp;#039; 1, 1929, 85–88. Auch in: Josef Vachek (Compiler): &amp;#039;&amp;#039;A Prague School Reader in Linguistics.&amp;#039;&amp;#039; Indiana University Press, Bloomington/London 1964/1967. S. 183–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Morphonologie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4170561-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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