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	<title>Morphinismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:23:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morphinismus&amp;diff=1107568&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2023-12-29T15:16:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = F11.2&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide (Abhängigkeitssyndrom)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphinismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphinsucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Gewöhnung oder auch Abhängigkeit nach mehrmaliger Einnahme von [[Morphin]]en und [[Opiat]]en wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Heroin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einnahme wird meist [[intravenös]], nasal oder durch Rauchen (z.&amp;amp;nbsp;B. auf Alufolie) vollzogen. Es kommt zu einem euphorisierten Rauschzustand, mit zunehmender Gewöhnung aber vor allem zu Apathie und Schläfrigkeit. Im Bestreben, den Gewöhnungseffekt auszugleichen, kommt es in kurzer Folge zu Dosissteigerungen. Nebenerscheinung ist die [[Obstipation]] (Darmträgheit). Oft treten schon bei gleichbleibender Gabe quälende [[Entzugserscheinungen]] auf: Zittern, Schweißausbrüche, Frösteln, Durchfall, Muskelkrämpfe, Schwäche, innere Unruhe, Schmerzen (Muskeln und Gelenke, Verdauungstrakt), Schlaflosigkeit, Albträume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Neurotoxin|neurotoxische]] Wirkung von Morphinen konnte nicht nachgewiesen werden, der intravenöse Konsum von verunreinigtem Heroin kann dagegen einen raschen und drastischen körperlichen Verfall bewirken, insbesondere wenn ein [[Polytox|polytoxes]] Konsummuster vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Therapie]] stehen [[Opioidentzug|Entgiftung]] (oft mit nachfolgender Therapie), oder [[Drogensubstitution|Substitution]] (Ersatzmittel) zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Substitutionsmittel können [[Methadon]], L-Polamidon oder [[Buprenorphin]] (Subutex), in Einzelfällen auch [[Codein]] oder [[Dihydrocodein|DHC]] sein. In [[Deutschland]], [[Österreich]] und [[Slowenien]] wird auch retardiertes [[Morphin]] (Substitol) erfolgreich als Substitutionsmittel eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2015/daz-14-2015/alter-bekannter-mit-neuer-indikation Alter Bekannter mit neuer Indikation Retardiertes Morphin jetzt zur Substitutionstherapie] Deutsch Apotheker Zeitung vom 2. April 2015, abgerufen am 18. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neueres Behandlungskonzept stellt die [[Originalstoffsubstitution]] dar, bei der dem Patienten der primäre Suchtstoff (Heroin) ohne Verunreinigungen unter ärztlicher Aufsicht zur Verabreichung überlassen wird. Die Behandlung umfasst weiterhin psychosoziale Betreuung und regelmäßige Urinkontrollen zum Ausschluss von Beikonsum anderer Drogen wie [[Kokain]] und [[Benzodiazepin]]en. In der Schweiz wird die Originalstoffsubstitution seit Jahren erfolgreich angewandt. In Deutschland wurde seit 2002 eine Pilotstudie in mehreren Städten durchgeführt. Aufgrund der erfolgversprechenden Bilanz dieser Studie wurde 2009 die Aufnahme in die [[Regelversorgung]] von der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und allen Oppositionsparteien befürwortet und gegen den Widerstand der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Klaus Aktories, Ulrich Förstermann, Franz Bernhard Hofmann, Klaus Starke&lt;br /&gt;
   |Titel=Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie: Begründet von W. Forth, D. Henschler, W. Rummel&lt;br /&gt;
   |Auflage=10.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Urban &amp;amp; Fischer Verlag / Elsevier&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-437-42522-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=230}}&lt;br /&gt;
* §5 [[Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung|BtMVV]]&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinz Lüllmann, Klaus Mohr, Lutz Hein&lt;br /&gt;
   |Titel=Pharmakologie und Toxikologie: Arzneimittelwirkungen verstehen – Medikamente gezielt einsetzen&lt;br /&gt;
   |Auflage=17.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Thieme&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-13-368517-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=294–308}}&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Opiate |Band=12 |Seite=313 |SeiteBis=314 |zenoID=20010557245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Form der Abhängigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opioid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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