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	<title>Morobe Province - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:22:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morobe_Province&amp;diff=320055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Wirtschaft */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-02-02T17:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Verwaltungsgebiet (Insel)&lt;br /&gt;
|NAME=Morobe&lt;br /&gt;
|FLAGGE=Flag of Morobe.png&lt;br /&gt;
|ARTIKEL-FLAGGE=&lt;br /&gt;
|STAAT=[[Papua-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Pazifischer Ozean]]&lt;br /&gt;
|INSELN=[[Siassi-Inseln]] und [[Tami-Inseln]] ca. 20 küstennahe Inseln&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=006/50/0/S&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=146/40/0/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=PG-MPL&lt;br /&gt;
|LANDKARTE=Morobe in Papua New Guinea.svg&lt;br /&gt;
|LANDKARTE-IMAGEMAP=Imagemap Papua-Neuguinea1&lt;br /&gt;
|FLAECHE=34500&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=674810&lt;br /&gt;
|HAUPTSTADT=[[Lae]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morobe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch veraltet: &amp;#039;&amp;#039;Adolfhafen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Koloniallexikon. Hrsg. von Heinrich Schnee. - Leipzig: Quelle &amp;amp; Meyer 1920. - 3 Bde.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine der 19 Provinzen von [[Papua-Neuguinea]]. Es ist etwa 34.500 km² groß und zählt rund 674.810 Einwohner (Zensus 2011). Hauptstadt ist [[Lae]], mit knapp 148.000 Einwohnern im Jahr 2011 die zweitgrößte Stadt des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Morobe liegt im Nordostteil von Neuguinea. An der Nordküste der Provinz gibt es Tiefland, die Ostküste um den &amp;#039;&amp;#039;Huon Golf&amp;#039;&amp;#039; und das Binnenland bestehen aus teils hohem Gebirge wie den &amp;#039;&amp;#039;[[Herzog Mountains]]&amp;#039;&amp;#039;. Zu Morobe gehören mehrere Inseln, unter anderem die [[Siassi-Inseln]] mit der Hauptinsel [[Umboi]] mit 777 km², die [[Tami-Inseln]], die [[Longuerue-Inseln]] und weitere küstennahe Inseln. Größter [[Strom (Gewässer)|Strom]] der Provinz ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Markham (Fluss)|Markham-Fluss]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Morobe ist mit die am meisten industrialisierte und mit am dichtesten besiedelte Provinz Papua-Neuguineas. Neben metallverarbeitenden Betrieben befindet sich hier die größte Sperrholzfabrik der Welt. Auch im Bereich der Viehzucht von Rindern und Hühnern ist Morobe führend. Ferner spielt der [[Fremdenverkehr|Tourismus]] eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßensituation ist besser als in den meisten Provinzen. In der Hauptstadt beginnt der bekannte [[Highlands Highway]], der in die Hochlandprovinzen führt, und auch die Küstenstraßen sind im Allgemeinen gut befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarprovinzen sind im Norden [[Madang Province|Madang]], im Westen [[Eastern Highlands Province|Eastern Highlands]], im Süden [[Gulf (Papua-Neuguinea)|Gulf]], [[Central Province (Papua-Neuguinea)|Central]] und [[Oro (Provinz)|Oro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Goldrausch ==&lt;br /&gt;
=== Vorzeit ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet der heutigen Morobe-Provinz war schon vor mindestens 40.000 Jahren bewohnt. In diese Zeit datieren Steinäxte, die bei Bobongora gefunden wurden. Ältere Siedlungen lagen vermutlich in Küstennähe, sind aber durch den ansteigenden Meeresspiegel überflutet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
Der erste intensivere Kontakt mit Europäern geht auf das ausgehende 19. Jahrhundert zurück, als die deutsche [[Neuguinea-Kompagnie]] 1885 in [[Finschhafen]] eine erste Siedlung gründeten. Als Folge von Malaria und anderen tropischen Krankheiten wurde der Kolonialisierungsversuch jedoch bald aufgegeben und nach [[Neubritannien]] verlagert. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] versteckte sich der deutsche Hauptmann [[Hermann Detzner]] mit wenigen Mann im Inneren der Provinz und kapitulierte erst im November 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goldrausch ===&lt;br /&gt;
1921, unter australischer Herrschaft, wurde in [[Wau (Papua-Neuguinea)|Wau]] [[Gold]] gefunden. Einige Jahre später, infolge des [[Goldrausch]]es, strömten Goldsucher über den Hafen [[Salamaua]] nach Wau und es kam zu einem wirtschaftlichen [[Hochkonjunktur|Boom]]. Morobe und die &amp;#039;&amp;#039;Guinea Airways&amp;#039;&amp;#039; hielten damals den Weltrekord an Luftfracht, da es noch keine Straßen gab und der Transport über Bergpfade sehr mühsam für die Goldsucher war. Überfälle durch die eigentlichen Bewohner des unwegsamen Gebietes und tropische Krankheiten forderten viele Todesopfer. 1926 wurde ein weiteres, ertragreicheres Goldfeld ganz in der Nähe von Wau gefunden und machte das Einfliegen schwerer Gerätschaften notwendig. Für kurze Zeit wurde zwischen [[Lae]] und Wau mehr Luftfracht bewegt, als in der gesamten restlichen Welt zusammen. Erst 1965 schloss die letzte der großen Minen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Provinzhauptstadt [[Lae]], damals noch in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Lehe&amp;#039;&amp;#039;, war zu Beginn des Goldrausches eine kleine Missionsstation. Sie entwickelte sich bald um ihre Landepiste herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden die Morobe-Orte Lae und [[Salamaua]] neben [[Rabaul]] zu den wesentlichen japanischen Basen auf Neuguinea. Anfang 1943 verlor [[Japan]] eine Schlacht bei Wau gegen [[Australien]], was bis September zur Rückeroberung Laes und Salamauas durch Australien führte. Das zerstörte Salamaua wurde nie wieder aufgebaut und ist heute nur noch ein kleines Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der rasant zunehmende Export von [[Kaffee]], [[Tee]] und [[Mineralien]] führte in den 1980er und 1990er Jahren zum Ausbau des Seehafens in Lae.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distrikte und LLGs ==&lt;br /&gt;
Die Provinz Morobe ist in neun Distrikte unterteilt. Jeder Distrikt besteht aus einem oder mehreren „Gebieten auf lokaler  Verwaltungsebene“, &amp;#039;&amp;#039;Local Level Government (LLG) Areas&amp;#039;&amp;#039;, die in &amp;#039;&amp;#039;Rural&amp;#039;&amp;#039; (ländliche) oder &amp;#039;&amp;#039;Urban&amp;#039;&amp;#039; (städtische) LLGs unterschieden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spc.int/PRISM/country/pg/Stats/Special_Products/Descrpn.htm National Statistical Office of Papua New Guinea]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Distrikt || Verwaltungszentrum || Bezeichnung der LLG-Gebiete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | [[Bulolo Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;6&amp;quot; | [[Bulolo]]&lt;br /&gt;
| Mumeng Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waria Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Watut Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wau-Bulolo Urban&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wau Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Buang Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; | [[Finschhafen (Distrikt)|Finschhafen Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; | [[Gagidu]]&lt;br /&gt;
| Hube Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kotte Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Finschhafen Urban&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Yabim-Mape Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Burum-Kuat Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Huon Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Salamaua]]&lt;br /&gt;
| Morobe Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salamaua Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wampar Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Kabwum Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Kabwum]]&lt;br /&gt;
| Deyamos Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Komba (Seko) Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Yus Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Selepet Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Lae Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Lae]]&lt;br /&gt;
| Ahi Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lae Urban&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Markham (Distrikt)|Markham Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Kaiapit]]&lt;br /&gt;
| Onga-Waffa Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Umi-Atzero Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wantoat-Leron Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Menyamya Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Menyamya]]&lt;br /&gt;
| Kapao Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nanima Kariba&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kome Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wapi Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Nawae Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Boana]]&lt;br /&gt;
| Labuta Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nabak Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wain-Erap Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Tewai-Siassi|Tewae-Siassi Distrikt]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Wasu]]&lt;br /&gt;
| Sialum Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Siassi Rural&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasu Rural&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
In der Morobe-Provinz werden 41 [[austronesische Sprachen]] und 57 nicht-austronesische „Festlandssprachen“ ([[Papua-Sprache]]n) gesprochen. [[Tok Pisin]] ist die wichtigste [[Verkehrssprache]]. 1995 konnten 52,2 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Sprache schreiben. Meist war das eine der lokalen Sprachen (46,1 %), Tok Pisin (42,9 %), Englisch (27,2 %) oder [[Hiri Motu]] (2,2 %).&lt;br /&gt;
Über ihren eigenen Sprecherkreis hinaus haben die lutherischen Kirchensprachen [[Kate (Sprache)|Kate]] und [[Yabem]] Bedeutung. Diese geht jedoch zugunsten der Verkehrssprache Tok Pisin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Sprachen Papua-Neuguineas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
1995 gehörten 77,6 Prozent der [[Evangelisch-Lutherische Kirche von Papua-Neuguinea|Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea]] (siehe auch [[Lutheraner|lutherischen Kirche]]), 5,8 Prozent der [[Katholische Kirche|Katholischen Kirche]] an. 34 Prozent der eingeschriebenen Schüler besuchten kirchliche Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungsgliederung Papua-Neuguineas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz von Papua-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neuguinea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morobe Province| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Papua-Neuguineas|Morobe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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