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	<title>Morl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:46:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morl&amp;diff=394014&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-42590-39: Löschung</title>
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		<updated>2025-12-23T21:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Löschung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Petersberg (Saalekreis)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Petersberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Morl.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/33/07/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/55/18/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 113&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 9.06&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 873&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/152185 |titel=Gemarkung Morl, Gemeinde Petersberg |werk=GEOindex |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06193&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034606&lt;br /&gt;
| Lagekarte             = Morl in Petersberg (Saalekreis).svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Morl Aerial Panorama.jpg|mini|Luftbildpanorama von Morl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Morl.jpg|mini|Kirche in Morl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaolinwerk Möderau 02.jpg|mini|Ehemaliges Kaolinwerk Möderau, 2023]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der Gemeinde [[Petersberg (Saalekreis)|Petersberg]] im [[Saalekreis]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland). Sie besteht aus den Ortsteilen [[Alaune (Petersberg)|Alaune]], [[Beidersee]], Morl und [[Möderau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt etwa 5 km nördlich von [[Halle (Saale)]] und etwa zwei Kilometer von der [[Saale]] entfernt. Die Gemarkung Morl befindet sich überwiegend in der sogen. Franzigmark, einem Teilgebiet des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebietes „Porphyrkuppenlandschaft nordwestlich Halle“. Das Areal wurde 2011 und 2014 von der [[Naturschutzbund Deutschland|NABU-Stiftung]] gekauft, um es unter Schutz zu stellen. Das FFH-Gebiet ist wiederum Teil des [[Naturpark Unteres Saaletal|Naturparks Unteres Saaletal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits in vorgeschichtlicher Zeit siedelten sich in der Gemarkung Morl Menschen an. Davon zeugen [[Jungsteinzeit|neolithische]] Grabfunde aus der Zeit der [[Schnurkeramik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand auf dem höher gelegenen Areal des Kirchbergs und lag unmittelbar am mittelalterlichen Handelsweg von Halle über Könnern nach Halberstadt und Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morl gehörte zum [[Amt Giebichenstein]] im [[Saalkreis]] des [[Erzstift Magdeburg|Erzstifts Magdeburg]]. Mit dessen Angliederung an Preußen gehörte der Ort ab 1680 zum [[Brandenburg-Preußen|brandenburg-preußischen]] [[Herzogtum Magdeburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=y-9CAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA128&amp;amp;lpg=PA128&amp;amp;dq=Geographie+f%C3%BCr+alles+St%C3%A4nde+Amt+Petersberg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=sKoBw2logE&amp;amp;sig=b07FEKTmEYQJGRfPkDgTBk_9m5A&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q_CEVfjMCYvlUqzBm4gG&amp;amp;ved=0CCEQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Geographie%20f%C3%BCr%20alles%20St%C3%A4nde%20Amt%20Petersberg&amp;amp;f=false Erwähnung des Orts im Buch &amp;quot;Geographie für alle Stände&amp;quot;, S.&amp;amp;nbsp;125]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert entstand aus mehreren [[Sattelhof|Sattel]]- und [[Freihof|Freihöfen]] ein [[Rittergut]], das 1785 eine Fläche von 60 ha umfasste. Weitere Flächen wurden von vier [[Halbspänner]]n und 15 [[Kossat]]en bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Frieden von Tilsit]] wurde der Ort im Jahr 1807 dem [[Königreich Westphalen]] angegliedert und dem [[Distrikt Halle]] im [[Departement der Saale]] zugeordnet. Er gehörte zum [[Kanton Wettin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.willmanns.ch/pdf/koenigreich%20westphalen/k%20westphalen/8_Das_Saale-Departement.pdf Beschreibung des Saale-Departements]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Niederlage Napoleons und dem Ende des Königreichs Westphalen befreiten die verbündeten Gegner Napoleons Anfang Oktober 1813 den Saalkreis. Bei der politischen Neuordnung nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 wurde Morl im Jahr 1816 dem [[Regierungsbezirk Merseburg]] der preußischen [[Provinz Sachsen]] angeschlossen und dem Saalkreis zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/saalkreis.htm |titel=Der Saalkreis im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-08-30 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241109163909if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/saalkreis.htm | archiv-datum=2024-11-09 | abruf=2025-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts erweiterte sich der Ort entlang der Straße nach Westen aufgrund des Ausbaus des Weges zur Chaussee Halle–Bernburg–Magdeburg. Ein wirtschaftlicher Aufschwung war durch den [[Braunkohlebergbau|Braunkohle]]- und [[Kaolin]]abbau im 19. Jahrhundert zu verzeichnen. Braunkohle wurde in den Gruben Rosina (1813–1833), Alwine (1857–1868) und v.&amp;amp;nbsp;a. in der Grube Auguste (1861–1912) abgebaut. Kaolin, die weiße Tonerde für die Porzellan- und Keramikindustrie, wurde schon seit dem Ende des 18. Jahrhunderts  in den Gruben am Fuchsberg gewonnen. 1818 erfolgte die Gründung des Kaolinwerkes bei Möderau, das bis in die 1990er Jahre betrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung von Beidersee und Möderau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Morl|val=object_1046328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR-Zeit hatte in Morl die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG (T)]] „Friedrich Engels“ ihren Sitz. Die LPG (P) [[Nauendorf (Wettin-Löbejün)|Nauendorf]] bewirtschaftete die Ackerflächen. In dieser Zeit entstanden auch 45 Eigenheime und fünf Kleingartenanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Neubildung der [[Einheitsgemeinde]] Petersberg am 1. Januar 2010&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; war Morl eine selbständige Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Götschetal-Petersberg]] mit den zugehörigen Ortsteilen Beidersee und Möderau sowie dem Wohnplatz Alaune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mariana Friedrich ist seit August 2024 ehrenamtliche Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Morl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Orts befindet sich der [[Menhir von Morl]]. Am östlichen Rand Morls befindet sich die in ihrem Kern auf das 13. Jahrhundert zurückgehende [[St. Georg (Morl)|St.-Georg-Kirche]]. Darüber hinaus sind [[Morler Dorfstraße 15, 16, Schulberg 7, 8, 9, 10, 13 (Morl)|Straßenzüge im Ortskern]] als Denkmalbereich ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold über schwarzem, mit drei goldenen Wellenfäden belegtem Schildfuß ein querliegender roter Eichenzweig mit drei aufrechten Eicheln zwischen zwei aufrechten Blättern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Kommunalheraldiker [[Frank Jung]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird unter anderem durch den [[Landesbedeutsame Buslinie|PlusBus]] des [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund#PlusBus|Mitteldeutschen Verkehrsverbund]] erbracht. Folgende Verbindung führt, betrieben von der [[Omnibusbetrieb Saalekreis]], durch Morl:&lt;br /&gt;
* Linie 330: Halle ↔ Morl ↔ Wettin ↔ Nauendorf ↔ Löbejün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Bahnhof liegt seit der Stilllegung der über Morl führenden [[Bahnstrecke Wallwitz–Wettin|Kleinbahn Wallwitz–Wettin]] im Nachbarort [[Wallwitz (Petersberg)|Wallwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morl liegt an der [[Landesstraße L50]] von Halle (Saale) nach [[Könnern]]. Die [[Bundesautobahn 14]], die von [[Leipzig]] nach [[Magdeburg]] führt, liegt 3 km nördlich von Morl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Morl verstarb der Kirchenliedtexter [[Johann Christian Nehring]] (1671–1736).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerd Villwock, Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das untere Saaletal. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme zwischen Halle und Bernburg&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 2016. ISBN 978-3-412-22298-7. S. 272–273.&lt;br /&gt;
* Steffen Könau: &amp;#039;&amp;#039;Grube der Gespenster&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteldeutsche Zeitung, 19. November 2022, Blick, S. 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Morl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Petersberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1053563434|VIAF=309635947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Petersberg, Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-42590-39</name></author>
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