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	<title>Morken-Harff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:47:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morken-Harff&amp;diff=2027792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morken-Harff&amp;diff=2027792&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-13T11:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rheinisches Braunkohlerevier DE.png|mini|Lage des ehemaligen Ortes Morken-Harff im [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlerevier]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TrK59-Grevenbroich.jpg|mini|Morken-Harff auf der [[Tranchotkarte]] &amp;#039;&amp;#039;Grevenbroich&amp;#039;&amp;#039; von 1807]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren Orte des [[Rhein-Erft-Kreis]]es im Regierungsbezirk Köln, die dem [[Tagebau|Braunkohletagebau]] im [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlerevier]] weichen mussten. Die Bewohner von Morken-Harff wurden in den 1960er Jahren in das benachbarte [[Kaster]] umgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:PXL 20230529 050822823-1.jpg|thumb|Denkmal in Kaster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Entstehung der ehemaligen Orte Morken und Harff bei [[Bedburg]] an der [[Erft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Erft wurde im Bereich Morken-Harff bereits 1941/42 erstmals verlegt, siehe Peter Zenker: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohleabbau in Frimmersdorf.&amp;#039;&amp;#039; [[Eigenpublikation]], Siegburg 2007, S.&amp;amp;nbsp;84 ([http://www.peter-zenker.de/documents/Brk.Frimmersdorf_Langfassung.pdf PDF; 5,7&amp;amp;nbsp;MB; 101&amp;amp;nbsp;Seiten] in &amp;#039;&amp;#039;peter-zenker.de&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; reicht bis in die [[Jungsteinzeit]] zurück. Die beiden Orte mussten ab 1966 dem [[Braunkohleabbau]] im Tagebau &amp;#039;&amp;#039;Frimmersdorf Süd&amp;#039;&amp;#039; weichen (heute ein Teil vom [[Tagebau Garzweiler]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zenker: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohleabbau in Frimmersdorf.&amp;#039;&amp;#039; Eigenpublikation, Siegburg 2007, S.&amp;amp;nbsp;77 ([http://www.peter-zenker.de/documents/Brk.Frimmersdorf_Langfassung.pdf PDF; 5,7&amp;amp;nbsp;MB; 101&amp;amp;nbsp;Seiten] in &amp;#039;&amp;#039;peter-zenker.de&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden bis Mitte der 1970er Jahre etwa 1950&amp;amp;nbsp;Personen aus 407&amp;amp;nbsp;Häusern/Anwesen nach Kaster umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Bartel, Reinhart Zschocke: &amp;#039;&amp;#039;Die Ville und das Rheinische Braunkohlengebiet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Bucht und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geographischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;6). Bornträger, Stuttgart/Berlin 1972, S.&amp;amp;nbsp;76 und 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom alten [[Doppelort]] wurden vor allem die Vereine mit ihren Traditionen mitgenommen. Bemerkenswert sind die zahlreichen alten Schützenvereine, teilweise bereits im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Martinuskirche von Morken wurde 1974 abgerissen und fand in [[Neu Morken-Harff]] als Teil von Kaster eine neue Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichtsteil nach Rainer Görres: {{Webarchiv|url=http://www.bruderschaft-morken-harff.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=167&amp;amp;Itemid=180&amp;amp;000cc1d63cf3dfc6e8b95007e3f27337=c0a5f04ea5721c17f43883db5fd5667d |wayback=20160304043123 |text=&amp;#039;&amp;#039;Morken-Harff: Impressionen der verlorenen Heimat.&amp;#039;&amp;#039;}} St. Sebastianus Bürger-Schützenbruderschaft Morken-Harff 1200 e.&amp;amp;nbsp;V., 6. September 2010, abgerufen am 17. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr erinnert heute ein großes Glasfenster von [[Paul Weigmann]] sowie die vor ihr wieder aufgestellte Kreuzigungsgruppe an die alte Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;hc: [http://www.ksta.de/region/hintergrund-erinnerung-an-die-abgebaggerte-heimat,15189102,12810548.html &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an die abgebaggerte Heimat.&amp;#039;&amp;#039;] [[Kölner Stadt-Anzeiger]], 26. November 2009, abgerufen am 17. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologische Funde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Morken-Harff, Grabbeigaben eines fränkischen Adeligen.jpg|mini| Helm aus dem [[Franken (Volk)|fränkischen]] Fürstengrab Morken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabungen auf dem Kirchenhügel in Morken brachten neben anderen die Überreste eines [[Römisches Reich|römischen]] Landguts &amp;#039;&amp;#039;([[villa rustica]])&amp;#039;&amp;#039; aus der Zeit der [[Colonia Claudia Ara Agrippinensium]] zu Tage.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Broisch: {{Webarchiv|url=http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereich_stadt-bedburg/pfarrverband/pfarrgemeinden/St.GeorgSt.Martin/Kirche_St_Martinus/Geschichte.html |wayback=20131022130234 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Martinskirche im Umsiedlungsortsteil Morken-Harff.&amp;#039;&amp;#039;}} [[Erzbistum Köln]], ohne Datum, abgerufen am 17. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch fanden sich etwa 150 [[Votivgabe|Weihesteine]] für die keltisch-römisch-germanische [[Muttergöttin|Muttergottheit]] &amp;#039;&amp;#039;[[Matronen|Matronae]] Austriahenae&amp;#039;&amp;#039; („Die Östlichen“).&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Simek: &amp;#039;&amp;#039;Götter und Kulte der Germanen.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. C. H. Beck, München 2006, S.&amp;amp;nbsp;52 ({{Google Buch| Land=DE| BuchID=I19R24OO-v0C| Seite=52| Linktext=Seitenansicht}}): „[…] fanden sich in Morken-Harff etwa 150 Steine an die Matronae Austriahenae (»die Östlichen«) […]“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den Steinen dankten ihre Stifter für eine Hilfe seitens der Matronen, die [[Inschrift]]en enthalten üblicherweise die Weiheformel „V S L M“ &amp;#039;&amp;#039;(Votum Solvit Libens Merito):&amp;#039;&amp;#039; „Das Gelübde gern und verdienstvoll erfüllt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das noch unberührte „Fürstengrab“ des [[Herr von Morken|Herrn von Morken]] aus dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in einem aufgedeckten [[Franken (Volk)|fränkischen]] [[Gräberfeld]] war mit seiner reichen Ausstattung der bedeutendste Fund, den die 1955/56 in Morken durchgeführten Grabungen des [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseums Bonn]] zu Tage förderten.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Dießenbacher: [https://web.archive.org/web/20160221071451/http://www.diessenbacher.com:80/projekte/morken/index.html &amp;#039;&amp;#039;Der Herr von Morken. Rekonstruktion des Grabes eines fränkischen Adligen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Dießenbacher Informationsmedien.&amp;#039;&amp;#039; 2001–2013, abgerufen am 17. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine der zahlreichen [[Grabbeigabe]]n war der kostbare Helm eines [[Adel]]igen. Der aus Eisen und vergoldetem [[Bronze]]blech gefertigte Helm hat eine Höhe von 18&amp;amp;nbsp;cm, sein größter Durchmesser erreicht 22,5&amp;amp;nbsp;cm. Informationen darüber und wichtige Teile des Fundes gehören zur Dauerausstellung des Rheinischen Landesmuseums in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Harff Bedburger Kaster.jpg|mini| [[Schloss Harff]] vor dem Abbruch 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Doppelort bestand aus dem [[Schloss Harff]] mit seiner Schlosskapelle und der Mühle, dem Ort &amp;#039;&amp;#039;Harff&amp;#039;&amp;#039;, das aus einer Zeile von wenigen kleinen Höfen und [[Kate (Hütte)|Katen]] auf der Straßenseite gegenüber dem Schloss bestand, sowie dem [[Haufendorf]] &amp;#039;&amp;#039;Morken&amp;#039;&amp;#039;, das mit eigenem Bahnhof an der [[Bahnstrecke Düren–Neuss]], der Martinuskirche und den später gebauten Bergarbeitersiedlungen den Hauptteil des Doppelortes ausmachte. Dazu gehörte noch der kleine Weiler &amp;#039;&amp;#039;Omagen&amp;#039;&amp;#039;, der im Wesentlichen aus der bis 1935 bestehenden Burg Omagen, zwei Höfen und der Gastwirtschaft zum Tiergarten bestand. Etwa 1000&amp;amp;nbsp;m östlich von Morken lag an der Erft die [[Husterknupp|Huster Knupp]], eine sogenannte [[Motte (Burg)|Motte]], die die Stammburg der [[Grafschaft Hochstaden]] &amp;#039;&amp;#039;(Huster)&amp;#039;&amp;#039; war. Die Kirche wurde 1894/95 nach Skizzen von [[Heinrich Wiethase]] – und nach dessen Tod mit Plänen von [[Theodor Roß ]] – von Heinrich Wolf aus [[Elsdorf (Rheinland)|Elsdorf]] im [[Neuromanik|neuromanischen Stil]] zwischen die beiden Orte gebaut. Die vorhergehende alte Kirche auf dem Kirchenhügel aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war lange baufällig gewesen und musste bereits 1875 gestützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Der Erftkreis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation eines Umsiedlungsortes.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zur 800 Jahrfeier 2000 der Bürger-Schützenbruderschaft Morken-Harff 1200 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://harffinbildern.de/Startseite Harff in Bildern]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |abruf=2013-10-17&lt;br /&gt;
 |autor=Wiki-Eintrag&lt;br /&gt;
 |titel=Morken-Harff&lt;br /&gt;
 |url=http://wiki-de.genealogy.net/Morken-Harff&lt;br /&gt;
 |werk=[[GenWiki]]&lt;br /&gt;
 |datum=2010-07-13&lt;br /&gt;
 |kommentar=mit Bildern und Karten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |abruf=2013-10-17&lt;br /&gt;
 |autor=Königl. Preuss.-Landesaufnahme&lt;br /&gt;
 |titel=Grevenbroich (Topographische Karte von 1899, Blatt 4905) &lt;br /&gt;
 |url=http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/4905Grevenbroich1899Kopie.jpg&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bedburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Erft-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bedburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1956]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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