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	<title>Moriz Rosenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moriz_Rosenthal&amp;diff=332617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mailaender45: Beleg verlinkt</title>
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		<updated>2025-09-14T19:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Pianisten Moriz Rosenthal. Zum Neurologen siehe [[Moritz Rosenthal]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Moriz Rosenthal2.jpg|mini|(um 1890)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moriz Rosenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[17. Dezember]] [[1862]] in [[Lemberg]], [[Kaisertum Österreich]]; gestorben [[3. September]] [[1946]] in [[New York City|New York]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Moritz Rosenthal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maurycy Rosenthal&amp;#039;&amp;#039;) war ein austroamerikanischer [[Pianist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maurycy Rosenthal war ein Sohn des Lemberger Musikprofessors Leo Rosenthal und der Auguste Kammer. Zu seinen fünf Schwestern gehörte die Malerin [[Marie Rosenthal-Hatschek]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred G. Walzl, Monika Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Neues aus der Vergangenheit: Die persönlichen Dokumente von Professor Berthold Hatschek (1854–1941) und seiner Familie am ehemaligen zoologischen Institut der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 154, 2018, S. 28 ([https://www.zobodat.at/pdf/SVVNWK_154_0017-0042.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Enkelschüler]] von [[Frédéric Chopin]], der noch bei dessen Schüler [[Karol Mikuli]] studiert hatte, wurde Rosenthal ein authentischer Zugang zu den Klavierwerken des polnischen Komponisten bescheinigt. Er selbst bestätigte, dass seine viel bewunderte Kunst des Legatospiels auf Chopin selbst zurückging. 1875 ging Rosenthal nach Wien und setzte seine Klavierstudien bei [[Rafael Joseffy]] fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mgg&amp;quot;&amp;gt;{{MGG2|Verfasser=Małgorzata Perkowska-Waszek|Lemma=Rosenthal, Maurycy|Band=P14|SpalteVon=415|SpalteBis=|ID=mgg11029}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1877–1878 hatte er außerdem die Gelegenheit, mit [[Franz Liszt]] in [[Weimar]] und [[Rom]] zu arbeiten. Rosenthal war vielseitig interessiert. Von 1878 bis 1884 unterbrach er seine Karriere als Pianist zeitweise, um an der [[Universität Wien]] Philosophie und Ästhetik zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wirkte er als Hofpianist und Kammervirtuose in Wien, wurde 1928 zum Professor ernannt und wirkte später auch als Dirigent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fk&amp;quot;&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945, CD-ROM, Auprés des Zombry 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenthals Virtuosität war so außergewöhnlich, dass sich selbst der gefürchtete Wiener Kritikerpapst [[Eduard Hanslick]] zu einer bewundernden Konzertbesprechung hinreißen ließ – und dass er den jungen [[Vladimir Horowitz]] mit einem herablassenden Bonmot für sein donnerndes Oktavspiel tadeln konnte: „Er mag ein Oktavian sein, aber kein Cäsar.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;arb&amp;quot;&amp;gt;Allan Evans: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.arbiterrecords.com/musicresourcecenter/rosenthal.html |wayback=20090904023357 |text=Moriz Rosenthal}}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arbiter Records&amp;#039;&amp;#039; 1996 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ebenso berühmt für seinen scharfen Witz wie für sein Klavierspiel (so bemerkte er nach einer Kollegenaufführung von Chopins Minutenwalzer: „Das war die unterhaltsamste Viertelstunde meines Lebens“&amp;lt;ref name=&amp;quot;arb&amp;quot; /&amp;gt;), stellte Rosenthal den heute seltenen Typus des Universalisten dar, der sieben Sprachen beherrschte, einen Abschluss der philosophischen Fakultät und beeindruckende Kenntnisse in Medizin, Chemie und Philosophie besaß. Nebenbei war er ein glänzender Schachspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 musste Moriz Rosenthal als Jude in die USA emigrieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;fk&amp;quot; /&amp;gt; und erhielt 1941 die amerikanische Staatsbürgerschaft. Seit 1939 lehrte er in seiner eigenen Klavierschule in New York. Zu seinen Schülern zählten [[Charles Rosen (Musiker)|Charles Rosen]], [[Poldi Mildner]] und Robert Goldsand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von ihm erhältlichen Aufnahmen (u.&amp;amp;nbsp;a. Chopins 1. Klavierkonzert, Konzertparaphrase über [[Johann Strauss (Sohn)|Johann Strauss]]’ „[[An der schönen blauen Donau]]“) wurden von einem Mann in den Siebzigern eingespielt und weisen zwar eine hohe Anschlagskultur und besondere Formung des Einzeltons auf (besonders in Chopins Walzer op. 64 Nr. 2), aber nicht mehr die technische „Unfehlbarkeit“ des jungen Rosenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenthal heiratete 1922 die 1882 in Budapest geborene Pianistin Hedwig Kanner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://biografia.sabiado.at/kanner-rosenthal-hedwig/ Hedwig Kanner-Rosenthal (1882–1959)]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[biografiA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schule des höheren Klavierspiels: technische Studien bis zur höchsten Ausbildung (School of modern pianoforte virtuosity)&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Moriz Rosenthal und [[Ludvig Schytte]]. Berlin, ca. 1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosenthal, Moritz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, 2. München: Saur, 1983, ISBN 3-598-10087-6, S. 991.&lt;br /&gt;
* {{Grove Music Online|23851|Allan Evans|Rosenthal, Moriz}}, Band 21, 2001, S. 703&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Małgorzata Perkowska-Waszek|Lemma=Rosenthal, Maurycy |Band=P14|SpalteVon=415|SpalteBis=|ID=mgg11029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moriz Rosenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116626364|LCCN=n88678448|VIAF=7575146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosenthal, Moriz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler von Franz Liszt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosenthal, Moriz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rosenthal, Moritz; Rosenthal, Maurycy (polnisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnisch-amerikanischer Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lemberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mailaender45</name></author>
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