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	<title>Moritz von Mettingh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moritz_von_Mettingh&amp;diff=1825313&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: + Straßenname</title>
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		<updated>2026-02-13T08:59:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Straßenname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Freiherr von Mettingh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1827]] in [[Starnberg]]; † [[22. August]] [[1907]] in [[München]]) war ein bayerischer Adliger. Er wurde als Sohn des Forstmeisters Freiherr [[Karl von Mettingh]] (1791–1871)&amp;lt;ref&amp;gt;Monatschrift für das Forst- und Jagdwesen: 1871, [https://books.google.de/books?id=T2JTAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA180 S.180f] Nekrolog, Karl von Mettingh&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren. Zusammen mit seinem Bruder, Fritz von Mettingh, wurde er am 13. Mai 1827 im [[Schloss Starnberg]] von Diakon Ludwig Friedrich Beck evangelisch getauft. Der Taufe sollen auch seine evangelischen Großeltern (aus dem [[Bethmann Bank|Bankhaus Bethmann]]) aus Frankfurt am Main und der Germanist [[Johann Andreas Schmeller]] beigewohnt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbe/Familie ==&lt;br /&gt;
Von der verstorbenen Mutter Clara Freifrau von Mettingh († 7. Januar 1880) erbte er in Gemeinschaft mit seiner Schwester, Freifrau Bertha [[Wulffen (Adelsgeschlecht)|von Wulffen]] (* 16. Januar 1824), und seinem Bruder, Friedrich Freiherr von Mettingh (* 18. April 1826; † 8. Juli 1891), Wohnung mit Hofraum in den Anwesen Nr. 3, 5, 7, Akademiestraße, Nr. 98 in der Türkenstraße in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Lt. Erbschaftszeugnis des kgl. Notars Vohmann d. d. 3. Februar 1880.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz Freiherr von Mettingh war seit 10. Oktober 1878 mit der Witwe Caroline Creszenz Hoffmann, geborene Kramer (* 8. August 1842; † 9. März 1885), verheiratet. Die Ehe hatte jedoch nicht lange Bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;„Die zwischen den Ehegatten Moritz Freiherr von Mettingh und Karoline Freifrau von Mettingh bestehende Ehe wird wegen gegenseitiger, unüberwindlicher Abneigung aus Verschulden des Ehemanns getrennt“. (Urteil des kgl. Landgerichts München I vom 8. Januar 1881).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung/Beruf ==&lt;br /&gt;
1815 wurden die Freiherrn von Mettingh in das Bayerische [[Adelsmatrikel]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
Mettingh erhielt 1899 den [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstorden vom hl. Michael]] IV. Klasse und 1903 die III. Klasse; 1906 erhielt er die [[Prinzregent-Luitpold-Medaille]] in Silber.&lt;br /&gt;
Wegen Nervenleiden musste Moritz Frh. von Mettingh sein Studium abbrechen; die Wiederaufnahme des Jurastudiums in Heidelberg und Erlangen erfolgte 1855.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Examen war er juristisch tätig, ehe er wieder an Nervenleiden erkrankte. Sein Studium in München: Sprachen, historische und kunsthistorische Studien. Seine Berufsbezeichnung: „Partikulier“ (= Privatier). Zu seinem weiteren beruflichen Werdegang ist nur bekannt, dass er um 1885 als [[Kammerjunker]] in königliche Dienste trat und dass er 1903 zum königlichen Kämmerer ernannt wurde, wobei dieser Hoftitel nichts mit Finanzen zu tun hat, sondern seine Bedeutung als „[[Kammerherr]]“ zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bürgerrecht in München erhielt Moritz von Mettingh am 22. November 1886.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungen ==&lt;br /&gt;
[[Stiftung]]en, deren Bekanntgabe er aber zu Lebzeiten ablehnte:&lt;br /&gt;
* Stiftung für ein Gewerbestipendium 1893 mit 50.000 Goldmark&lt;br /&gt;
* 1903: Aussteuer für junge Mädchen&lt;br /&gt;
Stiftungen gingen auch an den ehemaligen Bezirksamtsbereich [[Bad Griesbach im Rottal|Griesbach]]:&lt;br /&gt;
* Verein für ambulante Krankenpflege und Pfündnerinnenheim in Griesbach&lt;br /&gt;
* für die Errichtung von Kinderbewahranstalten in Birnbach, Aigen, Griesbach, Pocking, Rotthalmünster und Kößlarn (im Jahr 1900 mit einem Betrag von 10.000 M)&lt;br /&gt;
* für die Errichtung eines Kindergartens in [[Tettenweis]]&lt;br /&gt;
* die Stiftung einer Suppenanstalt (Verabreichung warmer Suppen während der Wintermonate)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere landesweite Stiftungen.&lt;br /&gt;
Die gesamten Stiftungen betrugen insgesamt 500.000 Mark.&lt;br /&gt;
Er war Mitglied und Förderer im Künstler-Unterstützungsverein, im Verein für Ferienkolonien und im Witwen- und Waisenunterstützungsverein der Volksschullehrer.&lt;br /&gt;
Für seine wohltätigen Stiftungen wurde 1910 eine kleine Straße in München-Neuhausen nach Moritz von Mettingh benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hobbys ==&lt;br /&gt;
Er war [[Dilettant]] in der Erstellung von Landschaftsbildern, seine Zeichnungen vermachte er der Stadt Erlangen und so befinden sie sich heute im Stadtarchiv Erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:30-NA-165-Grab-Moritz-Mettingh-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen.jpg|mini|Grab von Moritz  Mettingh auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Moritz Mettingh befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Neu Arkaden Platz 165 bei Gräberfeld 30, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Moritz Mettingh|NS=48/7/35.20/N |EW=11/33/49.40/E|type=landmark|region=DE-BY}}). Ersatzgrabstein (Original kriegsbedingt verloren); das Grabmal trägt folgende Inschrift: „Als letzter seines Stammes ruht hier Moritz Freiherr von Mettingh königl. Kämmerer * 29.4.1827 in Starnberg † 22.8.1907 in München. Er hat für bedürftige Münchner Bürger verschiedene Stiftungen gegründet. Dankbar ehrt die Stadtgemeinde München sein Andenken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Münchner Stadtteil [[Neuhausen-Nymphenburg]] wurde 1910 die &amp;#039;&amp;#039;Mettinghstraße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste Münchner Straßennamen/M]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 1905, [https://books.google.de/books?id=TawTAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA510 S.&amp;amp;nbsp;510]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136400108|VIAF=80750280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mettingh, Moritz von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mettingh, Moritz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mettingh, Moritz Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bayerischer Adliger, Philanthrop&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Starnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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