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	<title>Moritz von Dycke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-03-01T15:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;* &amp;quot; vor Weblink mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz von Dycke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1737]] in [[Garz/Rügen|Rosengarten]] auf [[Rügen]] als &amp;#039;&amp;#039;Moritz Carl Ulrich Diek&amp;#039;&amp;#039;; † [[17. März]] [[1822]] in [[Garz/Rügen|Losentitz]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Generalmajor]] und Gutsbesitzer auf Rügen. Er hob als einer der ersten in [[Schwedisch-Pommern]] auf seinen Gütern die [[Leibeigenschaft]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war das älteste von zehn Kindern des Johann Diek und der Esther Eleonore Helm. Der Vater war Landwirt, arbeitete zuletzt als Verwalter für [[Moritz Ulrich I.]], Herr zu Putbus, und hatte 1734 die Domäne Rosengarten gepachtet. Der Sohn wurde durch Hauslehrer unterrichtet, besuchte einige Zeit in [[Stralsund]] die Schule und trat 1755 beim [[Füsilier-Regiment „Graf Roon“ (Ostpreußisches) Nr. 33|Infanterieregiment]] des Grafen [[Gabriel Spens]] in den schwedischen Militärdienst. Nachdem er sich dort bis zum [[Feldwebel]] hochgedient hatte, wechselte er 1758 als [[Fähnrich|Kornett]] zu den „blauen Husaren“ des Grafen Friedrich Ulrich zu Putbus (1732–1764). Als [[Leutnant]] nahm er mit diesen am [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] teil. Während ihr Regiment nach dem [[Frieden von Hamburg (1762)]] nach [[Greifswald]] in [[Garnison]] ging, kämpfte Moritz Diek zusammen mit seinem Bruder Johann in der [[Alliierte#Siebenjähriger Krieg|alliierten Armee]] unter [[Ferdinand (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel]]. Nach dem Friedensschluss zwischen [[England]] und [[Frankreich]] reisten die beiden nach [[Straßburg]] und kehrten 1763 zu ihrem Regiment zurück. Die nächsten vier Jahre verbrachte Moritz Diek im Rang eines [[Rittmeister]]s in Greifswald. Er pachtete das Gut [[Kemnitz (bei Greifswald)|Rappenhagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Baier (Museumsleiter)|Rudolf Baier]]: &amp;#039;&amp;#039;Stralsundische Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Königlichen Regierungs-Buchdruckerei, Stralsund 1902, S. 248–249 ([https://digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN736585737/261/#head Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bruder Johann war 1765 Hauptakteur bei der gewaltsamen Entführung der [[Maria Flint]] aus dem Stralsunder Gefängnis, die dieser kurzzeitig in Rappenhagen versteckte. An der [[Universität Greifswald]] hörte er Vorlesungen in Physik bei [[Andreas Mayer (Mathematiker)|Andreas Mayer]] und Geschichte bei [[Johann Carl Dähnert]]. 1767 war er [[Eskadronchef]] in [[Wolgast]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater erwarb 1767 vom ehemaligen Generalgouverneur von [[Schwedisch-Pommern]], [[Axel von Löwen]], das [[Lehnswesen|Lehngut]] Losentitz. Nach damaliger Rechtslage musste der Besitzer lehnsfähig sein. Am 7. August 1769, der Vater war bereits gestorben, wurden Moritz Diek und seine Brüder mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;von Dycke&amp;#039;&amp;#039; vom Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] in den Adelsstand erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regiment Moritz von Dyckes wurde 1772 nach [[Schweden]] verlegt. Er wurde [[Standortältester]] in [[Helsingborg|Hälsingborg]]. Dort gründete er zusammen mit drei Einwohnern der Stadt eine Arbeitsanstalt für Arme, die jährlich rund 80 Personen beschäftigte. Ab 1789 kämpfte er im [[Russisch-Schwedischer Krieg 1788–1790|Russisch-Schwedischen Krieg]]. 1790 wurde er zum [[Oberst]] befördert. Bald nach der Ermordung des schwedischen Königs [[Gustav III. (Schweden)|Gustav III.]] erbat seine Entlassung. 1793 wurde er, zum [[Generalmajor]] befördert und zum Kommandeur des [[Schwertorden]]s ernannt, aus dem aktiven Militärdienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er widmete sich der Verwaltung seiner Güter Losentitz und Kransevitz. 1802 folgte er dem Beispiel des befreundeten [[Gingst]]er Präpositus [[Johann Gottlieb Picht]], entließ seine bisher [[Leibeigenschaft|leibeigenen]] Bauern aus dem Naturaldienst und setzte diese stattdessen als Pächter ein. Er trennte circa 195 Hektar von seinem Grundbesitz ab, ließ darauf sechs Bauernhöfe, ein Armenhaus und eine Schule errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz von Dycke nahm am [[Greifswalder Landtag von 1806]] teil. Im selben Jahr führte er die Generalmusterung der auf Befehl [[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustavs IV. Adolf]] aufgestellten pommerschen Landwehr auf Rügen durch. Am 6. August 1806 wurde seiner Bitte um endgültige Entlassung aus dem Militärdienst stattgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz von Dycke war eng mit [[Ernst Moritz Arndt]] befreundet. Ab 1809 sind Besuche Arndts auf Losentitz belegt. Arndt lobte von Dycke in verschiedenen Schriften und widmete ihm unter anderem eine Gedichtsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dycke hatte mit der Gärtnerstochter &amp;#039;&amp;#039;Maria Christina Holmgreen&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn: [[Otto von Dycke]] (1791–1858) wurde preußischer Beamter und Provinziallandtagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Gülzow]]: &amp;#039;&amp;#039;Präpositus Picht und General von Dycke, zwei Vorläufer E. M. Arndts im Kampf gegen die Erbuntertänigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Rügisch-Pommerscher Geschichtsverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pommersche Jahrbücher.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 29, L. Bamberg, Greifswald 1935, S. 117f.&lt;br /&gt;
* {{Balt|N39|261|302|[[Erich Gülzow]]|Lebenserinnerungen des Generals von Dycke 1737–1822}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dycke, Moritz Carl Ulrich von.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Grete Grewolls]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern? Ein Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-282-9, S. 109–110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|247079103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dycke, Moritz von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Schwedisches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schwertordens (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwedisch-Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1737]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dycke, Moritz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dycke, Moritz Carl Ulrich von; Diek, Moritz Carl Ulrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Generalmajor, Gutsbesitzer auf Rügen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1737&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Garz/Rügen|Rosengarten]] auf Rügen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1822&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garz/Rügen|Losentitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Quarz</name></author>
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