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	<title>Moritz von Drebber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
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		<updated>2026-04-13T18:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Otto Wilhelm Heinrich von Drebber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1892]] in [[Oldenburg (Oldenburg)]]; † [[30. Mai]] [[1968]] ebenda) war ein deutscher [[Generalmajor]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er trat dem [[Nationalkomitee Freies Deutschland]] bei und unterzeichnete am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1944 den Aufruf &amp;#039;&amp;#039;An Volk und Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Geschichte_und_Politik/An_Volk_und_Wehrmacht.pdf Text online auf pkgodzik.de] (PDF-Datei; 52&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war offenbar der [[Premierleutnant]] Otto von Drebber, der laut [[Adressbuch]] der Stadt Oldenburg 1892/93 in Oldenburg in der Grünen Straße 17 gemeldet war. Er selbst war verheiratet mit Ilse, geb. Goering (* 12. August 1901 (?); † 30. April 1965 Oldenburg). Außerdem war er Ehrenritter des [[Johanniterorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserreich ==&lt;br /&gt;
Moritz von Drebber trat am 14. März 1911 als [[Fähnrich]] in das [[Oldenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 91|Oldenburgische Infanterie-Regiment Nr. 91]] ein und wurde am 22. Mai 1912 zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und der [[Mobilmachung]] folgte am 2. August 1914 seine Versetzung als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] in die [[Maschinengewehr|MG]]-[[Kompanie (Militär)|Kompanie]] des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 79. Mit diesem beteiligte er sich am Vormarsch durch Belgien nach Frankreich und wurde dort am 30. September 1914 verwundet. Nach [[Lazarett]]aufenthalt und Gesundung kehrte Drebber am 17. November 1914 zu seiner Einheit zurück. Dort folgte am 18. Dezember 1915 seine Beförderung zum [[Oberleutnant]] sowie die Versetzung am 24. September 1916 als MG-Offizier beim Stab der Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 79. Vom 22. Januar 1917 bis 3. September 1918 fungierte Drebber dann als Führer des MG-Sturm-Bataillons Nr. 14 und kam anschließend als [[Ordonnanzoffizier]] zum Stab der [[19. Division (Deutsches Kaiserreich)|19. Division]]. In dieser Stellung verblieb Drebber über das Kriegsende hinaus bis zum 20. Dezember 1918. Man versetzte ihn in sein Stammregiment zurück, wo er zunächst als Bataillonsführer und ab 15. Juni 1919 als stellvertretender Regimentsadjutant Verwendung fand. Er gehörte ab 9. November 1919 der Abwicklungsstelle seines Regiments unter [[Major]] Oskar Wantke (1872–1940) an. Am 27. März 1920 verlieh man Drebber den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und entließ ihn mit diesem Datum aus dem Heeresdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordnungspolizei des Freistaats Oldenburg ==&lt;br /&gt;
Aus der Abwicklungsstelle des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91 stellte Wantke auf Anordnung der Regierung des [[Freistaat Oldenburg|Freistaats Oldenburg]] unter [[Ministerpräsident]] [[Theodor Tantzen der Jüngere|Theodor Tantzen]] im Oktober 1919 die [[Oldenburgische Ordnungspolizei]] auf. Die Ordnungspolizei bestand aus drei [[Hundertschaft]]en, die zuerst zentral in Oldenburg stationiert, jedoch ab 1924 [[Dislozierung|disloziert]] wurden (1. Hundertschaft in Oldenburg, 2. Hundertschaft in [[Rüstringen]], 3. Hundertschaft in [[Delmenhorst]]). Drebber war von 1920 bis 31. Dezember 1933 Führer der 1. Hundertschaft. Er war ab 22. Februar 1920 Polizei-Hauptmann und wurde am 1. November 1932 zum Polizei-[[Major]] befördert. Nach ihrem Kommandeur Wantke und dessen Stellvertreter, Major Hermann Sassenberg, war Drebber der ranghöchste Offizier der Ordnungspolizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1923 führte Drebber ein gut 50-köpfiges Ordnungspolizei-[[Kommando (militärische Dienststelle)|Kommando]] nach [[Berne]], wo Angehörige der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und Sympathisanten der Partei im Rahmen des [[Hamburger Aufstand]]s aus [[Bremen]] kommend mit Booten über die [[Weser]] gesetzt und begonnen hatten, nach geheimen Waffenlagern der Reichswehr im [[Amt Elsfleth]] zu suchen, die sie dort zu Recht vermuteten. Es kam zu einem kurzen [[Gefecht]] zwischen der Ordnungspolizei und den schlecht bewaffneten Aufständischen, von denen anschließend 46 wegen [[Landfriedensbruch]]s [[Festnahme|festgenommen]] und nach Oldenburg abtransportiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926/27 besuchte Drebber einen Fortbildungslehrgang an der preußischen [[Höhere Polizeischule Potsdam-Eiche|Höheren Polizeischule Potsdam]]-Eiche. Am 29. März 1930 gründete er zusammen mit den Polizeioffizieren Jensen und Oeltjen die „Vereinigung der Polizeioffiziere Oldenburgs“, die sich dem „Reichsverband deutscher Polizeioffiziere“ anschloss. Offenbar im Zusammenhang mit der Umwandlung der Ordnungspolizei in die &amp;#039;&amp;#039;Landespolizei Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; 1933/34 scheint von Drebber in die preußische Schutzpolizei übergetreten zu sein. Ab 1. Januar 1934 war Drebber als Taktiklehrer an der Höheren Polizeischule in Potsdam-Eiche tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wehrmacht ==&lt;br /&gt;
Drebber trat am 1. Oktober 1934 in die [[Reichswehr]] über und wurde als [[Kompaniechef]] im Infanterie-Regiment Osnabrück verwendet. Als [[Oberstleutnant]] (seit 1. Juni 1935) erfolgte am 15. Oktober 1935 seine Ernennung zum Kommandeur des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 58 der neu gegründeten [[Wehrmacht]]. Mit Wirkung zum 1. Januar 1938 wurde Drebber in das Ergänzungsoffizierskorps versetzt und Ausbildungsleiter in [[Koźle|Cosel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] übernahm Drebber am 26. August 1939 das Infanterie-Regiment 327. Am 1. Juni 1941 wurde er zum [[Oberst]] befördert und für seine Verdienste am 26. Dezember 1941 mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Auflösung des Regiments wurde Drebber am 27. Dezember 1941 in die [[Führerreserve]] versetzt und zugleich zum Stab der [[Heeresgruppe Süd]] kommandiert. Drebber erhielt dann am 20. Januar 1942 das Kommando über das Infanterie-Regiment 523. Am 30. Juni 1942 wurde ihm das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; verliehen. Am 1. Januar 1943 wurde er zum Generalmajor befördert und übernahm am 22. Januar die [[297. Infanterie-Division (Wehrmacht)|297. Infanterie-Division]] während der [[Schlacht von Stalingrad]]. Drei Tage später kapitulierte er gegenüber der [[Rote Armee|Roten Armee]], da er nach einem Zitat der [[New York Times]] vom 2. Februar 1943 weiteren Widerstand als &amp;#039;&amp;#039;senseless and criminal&amp;#039;&amp;#039; ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Kriegsgefangenschaft]] trat Drebber in das Nationalkomitee Freies Deutschland ein und unterzeichnete am 8. Dezember 1944 zusammen mit anderen hohen Wehrmachtsoffizieren den Aufruf &amp;#039;&amp;#039;An Volk und Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;. Am 21. Oktober 1949 wurde Drebber aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ruhestand ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung kehrte Drebber in seine Heimatstadt Oldenburg zurück. Die Familie lebte im Haus seiner Schwiegermutter, Lindenallee 23. Über seine letzten 20 Lebensjahre existieren keine öffentlich zugänglichen Daten. Sicher ist lediglich, dass er sich weder politisch noch publizistisch betätigte. Er verstarb am 30. Mai 1968 in Oldenburg im Alter von 76 Jahren. Die Trauerandacht fand am 6. Juni in der [[Gertrudenkapelle (Oldenburg)]] statt, er wurde auf dem dortigen Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945 Band 3: Dahlmann-Fitzlaff.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1994, ISBN 3-7648-2443-3, S. 201–202.&lt;br /&gt;
* Udo Elerd (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Bürgerwehr zur Bundeswehr. Zur Geschichte der Garnison und des Militärs in der Stadt Oldenburg.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch der Stadt Oldenburg 1892/93.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 1893.&lt;br /&gt;
* Todesanzeige in der &amp;#039;&amp;#039;[[Nordwest-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; vom 31. Mai 1968, S. 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf Angaben über den Aufruf &amp;#039;&amp;#039;An Volk und Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039; bei rosalux.de] (PDF-Datei; 873&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.ww2gravestone.com/general/drebber-moritz-otto-wilhelm-heinrich Abbildung von Drebbers und Abbildung des Grabsteins bei ww2gravestone.com]&lt;br /&gt;
* [http://select.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F20E15F63455107B93C0A91789D85F478485F9&amp;amp;scp=2&amp;amp;sq=moritz+von+drebber&amp;amp;st=p Notiz über von Drebbers Kapitulation vor Stalingrad in der &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Februar 1943]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1330287738|VIAF=7075171732607109080001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Drebber, Moritz von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oldenburgische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oldenburg (Oldb))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Drebber, Moritz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Drebber, Moritz Otto Wilhelm Heinrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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