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	<title>Moritz von Büren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich am 10. März 2026 um 16:19 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-10T16:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Moritz von Büren.jpg|mini|250px|Gedenktafel in Büren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz von Büren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1604]] in [[Büren (Westfalen)|Büren]] im [[Hochstift Paderborn]]; † [[7. November]] [[1661]] in [[Oelde]]) war der letzte [[Freiherr]] von [[Büren (Adelsgeschlecht)|Büren]], von 1629 bis 1632 [[Reichskammergericht#Präsidenten|Präsident]] (Vorsitzender eines [[Spruchkörper|Senats]]) am [[Reichskammergericht]] in [[Speyer]] und Stifter eines Kollegs, dem heutigen [[Mauritius-Gymnasium]], der [[Moritz-von-Büren-Schule]] und einer Kirche in Büren, im Volksmund [[Maria Immaculata (Büren)|Jesuitenkirche]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weil Moritz von Bürens Vater, Joachim von Büren, zusammen mit [[Moritz (Hessen-Kassel)|Moritz von Hessen-Kassel]] erzogen worden und, wie dieser, zum [[Calvinismus]] übergetreten war, wurde Moritz von Hessen zum Taufpaten. Im Alter von 9 Jahren trat Moritz von Büren 1613 jedoch zum katholischen Glauben über. Er folgte darin seiner Mutter, Elisabeth [[Loë (Adelsgeschlecht)|von Loë]], die drei Jahre nach dem Tod des Vaters ebenfalls konvertiert war. Zu dieser Zeit gewann unter [[Dietrich von Fürstenberg]], dem [[Fürstbischof]] von [[Paderborn]], die [[Gegenreformation]] immer mehr an Boden. Die Gründung eines [[Theodorianum|Jesuitenkollegs in Paderborn]], an dem dann auch die Ausbildung von Moritz von Büren erfolgte, trug dazu maßgeblich bei. Dem calvinistischen Taufpaten aus Hessen gefiel nicht, dass Moritz von Büren am Jesuitenkolleg ausgebildet wurde. Er versuchte deshalb, Moritz zur Ausbildung nach [[Marburg]] zu schicken. Moritz von Büren entzog sich diesen Bemühungen jedoch, indem er zuerst nach [[Köln]], 1621 nach [[Douai]] ging, um [[Rechtswissenschaft]] zu studieren. Nach Abschluss seines Studiums ging er auf Reisen. Er hielt sich lange in Frankreich, Spanien und Italien auf, wurde von [[Ludwig XIII.]] und Papst [[Urban VIII.]] empfangen. Vergeblich bat er den [[Jesuitengeneral]] [[Mutio Vitelleschi]] um die Aufnahme in den Jesuitenorden, studierte aber auf dessen Anraten Kirchenrecht in [[Rom]], wo er sich 1625 anlässlich des [[Jubeljahr|Heiligen Jahres]] aufhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1629 trat Moritz von Büren das Amt eines Präsidenten am Reichskammergericht in [[Speyer]] an, das er aber 1632, als seine Mutter starb, ruhen ließ, um nach Büren zurückzukehren. Dort verwaltete er während der schlimmsten Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] seine Ländereien selbst. Zwischen dem 23. Dezember 1630 und dem 15. April 1631 ließen der Edelherr Moritz von Büren und sein vertrauter Balthasar Bönninghausen in der Herrschaft Büren 55 „Hexen“ hinrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1640 verfasste Moritz von Büren sein [[Testament]], in dem er sein gesamtes Vermögen dem Jesuitenorden überschrieb, und zwar unter der Auflage, dass „der Orden der Gesellschaft Jesu vor allem, sobald als tunlich, aus meinem Haus Büren ein Noviziat oder Studium oder auch Kolleg der obengenannten Gesellschaft Jesu machen solle mit dem Bau einer schönen Kirche dabei.“ (Zitat aus dem Testament des Moritz von Büren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1643 die Verhandlungen zum [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] begannen, sah Moritz erneut eine Chance, in den Jesuitenorden aufgenommen zu werden. Am 21. April 1644, im Alter von 41 Jahren, trat er schließlich, nachdem er dem Kaiser sein Entlassungsgesuch vorgelegt hatte, als [[Novize]] in die Societas Jesu ein und wurde nach den [[Exerzitien]] zum Priester geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über sein Testament kam es in den folgenden Jahren zu Rechtsstreitigkeiten mit seinen Verwandten, die über ein Jahrzehnt andauerten. Nach den langen Verhandlungen gelang es dem paderbornischen Jesuiten [[Vitus Georg Tönnemann]] aber, einen Vergleich zu erreichen, so dass Moritz’ Wunsch nach einem Kolleg und einer Kirche in Büren nichts mehr im Weg stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz starb am 7. November 1661 im [[Haus Geist (Oelde)|Haus Geist]] in [[Oelde]], wo er sich zur Jagd aufhielt. Er wurde in der [[St. Petri (Münster)|Petrikirche]] in [[Münster]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die im Jahre 2006 neugebaute Westfälische Schule für Gehörlose in Büren wurde zu Ehren des Freiherrn in [[Moritz-von-Büren-Schule]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|585|586|Moritz von Büren|[[Josef Bernhard Nordhoff]]|ADB:Büren, Moritz von}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|743||Büren, Moritz von|Oswald Schließer|122147685}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---== Weblinks ==---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122147685|VIAF=72267987}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buren, Moritz von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident am Reichskammergericht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter der Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Büren, Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Büren (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Büren|Moritz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1604]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1661]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Büren, Moritz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=letzter Freiherr von Büren, Präsident des Reichskammergerichts in Speyer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1604&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Büren (Westfalen)|Büren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1661&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oelde]], Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
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