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	<title>Moritz von Auffenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:40:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moritz_von_Auffenberg&amp;diff=373443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-21T05:37:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Friedrich Joseph Eugen Auffenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1869 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Auffenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1915 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiherr Auffenberg von Komarów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1852]] in [[Opava|Troppau]]; † [[18. Mai]] [[1928]] in [[Wien]]), war ein [[General]] der [[Gemeinsame Armee|österreichisch-ungarischen Armee]] und Kriegsminister.&lt;br /&gt;
[[Datei:Armee-Inspektor GdI Moritz von Auffenberg 1914 Pietzner.png|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Moritz von Auffenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; von [[Carl Pietzner]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Sport &amp;amp; Salon]]&amp;#039;&amp;#039;, 1914)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Moritz Auffenberg entstammte einer Beamtenfamilie. 1869 wurde sein Vater [[Moritz von Auffenberg (Beamter)|Moritz]] als „Ritter von Auffenberg“ in den österreichischen Adelsstand erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Mit dem 19. Lebensjahr trat Moritz in die Armee ein und machte 1878 als [[Oberleutnant]] den [[Okkupationsfeldzug]] in [[Bosnien]] unter dem Befehl von [[Feldzeugmeister]] [[Joseph Philippovich von Philippsberg]] mit. Er war an der zweiten Angriffsphase im Verband der 61. Infanteriebrigade (Oberst Nikolaus Killić) der 31. Infanterie-Truppen-Division (FML Georg von Kees) beteiligt. Im Sommer 1879 besuchte er auf einer Generalstabsreise das [[Banat]] bis [[Orșova]], danach begann er eine Inspizierungsfahrt nach [[Novi Sad|Neusatz]] und [[Belgrad]]. Kurzfristig verblieb er anschließend als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] im Generalstab der 31. Infanteriedivision (FML Georg von Kees) in [[Budapest]]. Im Mai 1882 wurde er zum [[Generalkommando]] nach [[Lemberg]] versetzt. Im Jahre 1884 kam er nach [[Arad (Rumänien)|Arad]] um für den Generalstab an der dortigen Landesaufnahme (Mappierung) tätig zu werden, danach erfolgte im Frühjahr 1885 seine Versetzung in das Eisenbahnbüro des Generalstabes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1888 erfolgte die Beförderung zum [[Major]] und die Position des Generalstabschef der 19. Infanteriedivision (FML Johann Hannbeck von Hanwehr) in [[Pilsen]].&lt;br /&gt;
Im Mai 1891 avancierte er zum [[Oberstleutnant]], im Spätherbst dieses Jahres wurde er zum kroatischen Infanterieregiment Nr. 96 nach [[Karlovac|Karlstadt]] versetzt.&lt;br /&gt;
Im Mai 1894 wurde er zum [[Oberst]] befördert und kam an die Korpsoffiziersschule nach [[Zagreb|Agram]] um als Lehrer für Taktik und Stellvertreter des dortigen Kommandanten zu fungieren. Im Frühjahr 1895 erhielt er kurzfristig das Kommando des Infanterieregimentes  Nr. 23 in Budapest, das er bald mit dem Regiment Nr. 78 in [[Esseg]] tauschen musste.&lt;br /&gt;
Anfang April 1900 wurde er zum Kommandanten der 65. [[Brigade]] in Győr bestimmt und wenige Tage später inmitten des Regiments zum [[Generalmajor]] ernannt. Der Dienst als Brigadier ließ ihn damals genügend Zeit zur Abfassung einer militärischen Monographie über [[Győr|Raab]]. 1902 verbrachte er mit seiner Frau eine größere Privatreise nach Oberitalien und Südfrankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte April 1905 erfolgte die Ernennung zum Kommandanten der 36. Infanterietruppendivision in Agram, wenige Tage darauf die Beförderung zum [[Feldmarschallleutnant]]. Als Kommandierender General des XIII. Korps in Agram fungierte damals Feldmarschalleutnant [[Felix von Orsini-Rosenberg|Graf Rosenberg]], der nach seinem baldigen Tod (15. Juli 1905) durch Feldmarschalleutnant [[Anton Malowetz von Malowitz und Kosorz|Baron Malowetz]] ersetzt wurde. Im Herbst 1894 gelangten die Korpsoffiziersschule in Wien unter Kriegsminister Baron Krieghammer zur Aufstellung, schon 1907 übernahm Auffenberg die neu dazu errichtete Generalinspektion, in dieser Stellung verblieb er bis zum Herbst 1909. Seine neue Tätigkeit bezog sich im Einvernehmen mit dem Außenminister [[Alois Lexa von Aehrenthal|Aehrenthal]] fast ausschließlich auf die Lösung der südslawischen Frage. Im Oktober 1909 wurde er zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des XV. Korps in [[Sarajewo]] ernannt, einer Periode, in die am 20. Februar 1910 die Proklamation der bosnisch-herzegowinischen Landesverfassung fiel. Mitte April 1910 wurde er schließlich noch zum [[General der Infanterie]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsminister und Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Am 19. September 1911 wurde Auffenberg auf Betreiben des Thronfolgers [[Franz Ferdinand von Österreich-Este]] [[k.u.k. Kriegsministerium|Kriegsminister]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heribert Sturm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)]]. Band 1, R. Oldenbourg Verlag, München/Wien 1979, ISBN 3-486-49491-0, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schuf ein neues Wehrgesetz zur Förderung der militärischen Rüstung Österreichs, wurde aber nach Differenzen mit Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] schon nach einem Jahr im Dezember 1912 abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befehligte er zu Kriegsbeginn die [[4. Armee (Österreich-Ungarn)|4. Armee]] und besiegte in der [[Schlacht von Komarów]] Ende August/Anfang September 1914 (siehe bei: [[Schlacht in Galizien]]) eine russische Übermacht. Nach der Niederlage seiner Armee in der anschließenden [[Schlacht von Rawa Ruska]] wurde er am 30. September abgesetzt und durch [[Erzherzog]] [[Joseph Ferdinand von Österreich-Toskana|Joseph Ferdinand]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein Dekret Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Josephs I.]] vom 25. April 1915 wurde Auffenberg in den Freiherrenstand erhoben und erhielt das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;von Komarów&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Wenige Tage später wurde er verhaftet unter der Anklage, in seiner Zeit als Kriegsminister Interna eines Rüstungsauftrags an die [[Škoda (Maschinenbau)|Škoda-Werke]] einem Bekannten mitgeteilt zu haben, wurde jedoch durch das [[K.u.k. Militärjustizwesen|Kriegsgericht]] (allerdings nicht durch ein [[Ehrengericht]]) freigesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstelle von Moritz von Auffenberg.jpg|mini|Grabstelle von Moritz von Auffenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffenberg wurde in Wien auf dem [[Hietzinger Friedhof]] in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] (Gruppe 49, Nummer 235) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museale Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im Wiener [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museum]] befindet sich im Saal V („Franz-Joseph-Saal“) eine Vitrine, in welcher Beutestücke aus dem Okkupationsfeldzug von 1878 ausgestellt sind. Bemerkenswert darunter sind orientalische Waffen wie [[Degen]] und [[Pistole]]n, die Auffenberg in diesem Feldzug erbeutet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Allmayer&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Christoph Allmayer-Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Saal VI - Die k.(u.)k. Armee von 1867–1914.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1989, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Österreich-Ungarns Teilnahme am Weltkriege.&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Wien 1920, {{Digitalisat|IA=aussterreichun00auff}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Österreichs Höhe und Niedergang: Auffenberg-Komarów; Eine Lebensschilderung.&amp;#039;&amp;#039; Drei Masken-Verlag, München 1920, {{Digitalisat|IA=osterreichshohe00auff}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Indirekte Kriegsschuld.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsschuldfrage. Berliner Monatshefte für internationale Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 6 (1928), S. 547–552.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|37||Auffenberg von Komarow Moritz Frh.|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|441|442|Auffenberg von Komarów, Moritz Friedrich Joseph Eugen Freiherr|Gustav Adolf Metnitz|118848615}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118848615}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/000753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste k.u.k. Kriegsminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118848615|LCCN=no2016136281|VIAF=18019519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Auffenberg, Moritz Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsminister (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Theresianischen Militärakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Auffenberg, Moritz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Auffenberg von Komarów, Moritz Friedrich Joseph Eugen Freiherr (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-ungarischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Opava|Troppau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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