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	<title>Moritz Suter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Suter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. September]] [[1943]] in [[Basel]]; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[St. Gallen]] und [[Nesslau-Krummenau]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Unternehmer]] und [[Pilot]]. Er gründete die [[Crossair]], eine europäische [[Fluggesellschaft|Regionalfluggesellschaft]], und ist massgeblich an der insolventen Fluggesellschaft [[Hello (Fluggesellschaft)|Hello]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suter ist in der Schweiz eine umstrittene Persönlichkeit, seit nach zwei Flugunfällen der damaligen Crossair nicht nur an den Piloten, sondern auch am [[Unternehmensführung|Management]] der Crossair Kritik geübt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Moritz Suter wurde am 3. September 1943 in Basel als Sohn des Musikprofessors und [[Komponist]]en [[Robert Suter]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Professioneller Amateur: Robert Suter ist gestorben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 12. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren und wuchs als [[Einzelkind]] auf. Die [[Grundschule|Grund-]] und [[Realschule|Mittelschule]] besuchte er in den Kantonen [[Basel-Stadt]], [[Bern]], [[Graubünden]] und [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]]; schon während dieser Zeit begeisterte sich Suter für die Fliegerei, begann im Alter von 18 Jahren die Ausbildung als [[Privatpilot]] und erhielt nach 1962 nach einem Jahr das [[Lizenz|Brevet]], womit er seinen Drang nach Freiheit nun in der Luft ausleben konnte. In der Schule fiel es ihm schwer, sich unterzuordnen, und so verliess er im Alter von 20 Jahren die Mittelschule ohne Abschluss ([[Maturität]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fliegen im Ausland ===&lt;br /&gt;
Dank seines Grossvaters konnte Suter seinen Traum vom Fliegen trotzdem verwirklichen. Sein Grossvater finanzierte ihm nämlich die private Ausbildung zum Linienpiloten, die er in [[England]], den [[Niederlande]]n und der Schweiz erfolgreich abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 verliess Suter die Schweiz und sammelte in Afrika Erfahrungen beim Besprühen von Feldern mit Pflanzenschutzmitteln per Kleinflugzeug. Ab 1965 arbeitete er als Linienpilot bei der [[Luxair]] in [[Luxemburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Swissair ===&lt;br /&gt;
1967 bewarb sich Suter bei der damaligen nationalen Fluggesellschaft [[Swissair]] und kehrte in die Schweiz zurück; mangels einer schweizerischen Lizenz musste er diese, trotz seiner Erfahrungen im Ausland, erwerben und kam danach als [[Erster Offizier (Luftfahrt)|Copilot]] zum Einsatz. Zuerst flog Suter das Kolbenflugzeug [[Convair Metropolitan]], später dann den viermotorigen [[Düsenflugzeug|Jet]] [[Convair Coronado]] auf Flügen in den [[Mittlerer Osten|Mittleren Osten]], in den [[Ferner Osten|Fernen Osten]] und nach [[Südamerika]] sowie Afrika. 1974 erhielt Suter die Beförderung zum [[Flugkapitän]] auf der [[DC-9]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Business Flyers Basel AG (BFB) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BFB - 001.jpg|miniatur|links|Cessna T310P der Business Flyers Basel AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1970er Jahre fiel Suter auf, dass die Flugzeuge auf vielen europäischen Strecken nicht ausgelastet sind, während gleichzeitig viele Destinationen in Europa gar nicht angeflogen werden. Daraus zog er den Schluss, dass eine Regionalfluggesellschaft, die neue Destinationen mit kleineren Flugzeugen bedient, in Europa Erfolg haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1975 gründete Moritz Suter zusammen mit seinem Jugendfreund Peter Kalt – trotz der [[Ölkrise]] und [[Rezession]] – die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Business Flyers Basel AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BFB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) als Gesellschaft zur Vermietung von Flugzeugen, zur Pilotenschulung und für Taxiflüge. Das Startkapital betrug 65&amp;#039;000 [[Schweizerfranken]], und die Flotte bestand aus einer gebrauchten [[Cessna 310]] mit vier Sitzen und einer zweisitzigen [[Piper L-4]] des Baujahrs 1943. Geschäftsführer und Hauptaktionär der neuen Gesellschaft war Suter selbst, Kalt wurde [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsratspräsident]]. Daneben arbeitete Suter weiterhin als Linienpilot für die Swissair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Crossair ===&lt;br /&gt;
==== Gründung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Crossair - 002.jpg|miniatur|Swearingen SA 226TC / II Metroliner der Crossair]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 entschloss sich Suter aufgrund seiner Erfahrungen als Swissair-Pilot und mit der Business Flyers Basel AG zur Gründung einer Regionalfluggesellschaft für Linienverkehr in Europa. Ein Jahr später fand er private Investoren, konnte so das [[Aktienkapital]] auf eine Million Schweizerfranken erhöhen und taufte das Unternehmen in Crossair um; Suter selbst wurde Delegierter des Verwaltungsrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr 1978 forderte das [[Bundesamt für Zivilluftfahrt]] (BAZL) von der Crossair eine [[Kapitalerhöhung]] auf zwei oder drei Millionen Schweizerfranken. Aus diesem Grund verkaufte Suter einen Teil seiner Anteile. Die Crossair erhielt am 26. April 1979 vom BAZL eine provisorische Konzession für einige Strecken und flog ab dem 2. Juli mit zwei [[Fairchild Swearingen Metro|Swearingen-Metroliner-II]]-Flugzeugen von Zürich aus im Linienverkehr nach [[Innsbruck]], [[Klagenfurt]] und [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== European Regional Airlines Association ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Crossair - 004.jpg|miniatur|Swearingen SA 226TC / II Metroliner der Crossair]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 erhielt die Crossair weitere Konzessionen für Flüge nach [[Hannover]] und [[Lugano]], für die Strecke von [[Bern]] nach [[Paris]] sowie jene von Lugano nach [[Genf]]. Das Aktienkapital wurde auf 8 Millionen Schweizerfranken erhöht; die meisten Investoren stammten aus dem Freundeskreis von Moritz Suter. In der gleichen Zeit gründete Suter die [[European Regional Airlines Association]] (ERA), die damals fünf Fluggesellschaften mit 16 Flugzeugen, 450 Mitarbeitern und 58&amp;#039;000 beförderten Passagieren pro Jahr zählte. Moritz Suter ist derzeit (2010) Ehrenpräsident der ERA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;carpatair&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.carpatair.com/About_us/Board_of_Directors/EN/ |wayback=20100925225842 |text=Carpatair Board of Directors |archiv-bot=2019-05-02 09:30:27 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 1. Oktober 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Crossair wuchs schnell, und so wurde 1981 eine weitere Kapitalerhöhung auf 16 Millionen Schweizerfranken notwendig, die wiederum von privaten Investoren aus dem Umfeld von Moritz Suter finanziert wurde. Zu dieser Zeit arbeitete Suter immer noch bei der Swissair, da die Crossair ihrem Gründer noch keinen [[Arbeitsentgelt|Lohn]] bezahlen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Crossair - 003.jpg|miniatur|links|Flugzeuge der Crossair am Basler Flughafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 erfolgte die nächste Kapitalerhöhung von 25 auf 50 Millionen Schweizerfranken. Die Investoren stammten nun nicht mehr nur aus dem Umfeld von Moritz Suter, sondern wurden über die [[Vorbörse]] gewonnen. Im selben Jahr erhielt die Crossair vom BAZL ausserdem die definitive [[Konzession|Betriebskonzession]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Saab 340 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Saab 2000 - Crossair - 001.jpg|miniatur|Saab 2000 der Crossair]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 kaufte die Crossair die ersten Flugzeuge vom Typ [[Saab 340|Saab Fairchild 340]], die überhaupt erst auf Betreiben von Moritz Suter hin gebaut worden waren. Am 15. Juli 1984 stellte die Crossair ausserdem ihre ersten [[Flugbegleiter]] vor, nachdem vorher jeweils die Piloten für die Betreuung der Passagiere zuständig gewesen waren. Ausserdem flog die Crossair neu von Basel aus nach Paris und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], womit sie am Basler Flughafen weiter an Bedeutung gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Saab 2000 ====&lt;br /&gt;
1985 wurde das Aktienkapital auf 80 Millionen Schweizerfranken erhöht und die Aktie an den Börsen von Basel, Genf und Zürich [[Kotierung|kotiert]]. 1988 erfolgte eine weitere Kapitalerhöhung auf 160 Millionen Schweizerfranken, was die Swissair dazu nutzte, 38 Prozent der Crossair-Aktien mit einem Stimmenanteil von 41 Prozent zu erwerben. Daneben kaufte die Crossair die ersten [[Saab 2000|Saab-2000]]-Flugzeuge, die ähnlich wie schon die Saab-340-Maschinen speziell für ihre Anforderungen entwickelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übernahme durch die Swissair ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Crossair - 010.jpg|miniatur|links|Jumbolino der Crossair]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 beförderte die Crossair zum ersten Mal mehr als eine Million Passagiere pro Jahr. 1991 übernahm die Swissair die Mehrheit am Aktienkapital der Crossair, welche ihren Sitz am [[Flughafen Basel Mulhouse Freiburg]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1992 flog die Crossair den [[London City Airport]] mit einem Jet vom Typ [[BAe 146]] (Jumbolino) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 erweiterte die Swissair ihre Crossair-Beteiligung auf 56,1 Prozent der Aktien und einen Stimmrechtsanteil von 59 Prozent. Die Crossair erwarb ausserdem vier [[Avro RJ85|Avro-RJ85]]-Flugzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wachstum ====&lt;br /&gt;
Ende 1994 arbeiteten 1420 Personen für die Crossair und erzielten einen [[Erlös|Umsatz]] von 400 Millionen Schweizer Franken. Die Flotte umfasste 36 Flugzeuge, mit denen knapp zwei Millionen Passagiere befördert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wuchs die Crossair weiter durch die Übernahme von acht [[MD-82]]- und [[MD-83]]-Flugzeugen, welche von der damaligen Fluggesellschaft [[Balair#Balair-CTA in den 1990er-Jahren|Balair/CTA]] stammen, die ihr Kurzstreckengeschäft aufgab. Das Streckennetz der Crossair wurde ständig um neue Destinationen ergänzt, das Aktienkapital wurde auf 328,5 Millionen Schweizerfranken erhöht, und die Crossair galt als die grösste Ferienfluggesellschaft in Europa. Bis zum Jahresende wuchs der Umsatz um 15 Prozent, und die Flotte umfasste 74 Flugzeuge. Häufig flog die Crossair Strecken ab Genf und Zürich im Auftrag der Swissair, da sie kostengünstiger operierte und gleichzeitig dank komfortablen Flugzeugen und einer exzellenten Betreuung an Bord einen sehr guten Ruf genoss – teilweise fanden bis zu einem Drittel aller Flüge der Crossair als [[Wet-Lease]] für die Swissair statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeugabstürze ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Crossair-Flug 498|Crossair-Flug 3597}}&lt;br /&gt;
In den Jahren 2000 ([[Crossair-Flug 498]] bei [[Nassenwil]]) und 2001 ([[Crossair-Flug 3597]] bei [[Bassersdorf]]) kamen bei zwei Crossair-[[Flugzeugabsturz|Flugzeugabstürzen]] insgesamt 34 Menschen ums Leben. Darunter litt der Ruf der Crossair und auch jener von Moritz Suter, dem man vorwarf, das Unternehmen sei zu schnell gewachsen, wobei die [[Flugsicherheit]] vernachlässigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Absturzes des [[Crossair-Flug 498|Crossair-Flugs 498]] mit zehn Toten vom 10. Januar 2000 bei Nassenwil erhob die [[Bundesanwaltschaft (Schweiz)|Schweizerische Bundesanwaltschaft]] im Oktober 2007 Anklage gegen sechs frühere Crossair-Verantwortliche, darunter Suter und [[CEO]] [[André Dosé]]. Sie warf Suter und Dosé unter anderem vor, für eine «Angstkultur» bei der Airline verantwortlich gewesen zu sein, die zur bewussten Missachtung von Vorschriften geführt habe. Das Verfahren wurde von der Bundesanwaltschaft wegen [[Verjährung]] und wegen nicht nachgewiesener [[Sorgfalt]]spflichtverletzungen eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/crossair_unglueck_gerichtsurteil_schriftliche_begruendung_1.1785744.html Bundesanwaltschaft akzeptiert Crossair-Urteil] in: [[NZZ Online]] vom 26. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suter wurde mit fünf weiteren Mitarbeitern, darunter der ehemalige CEO André Dosé, wegen des Absturzes von [[Crossair-Flug 3597]] mit 24 Toten bei Bassersdorf vom 24. November 2001 wegen [[Fahrlässige Tötung|fahrlässiger Tötung]] und fahrlässiger [[Schwere Körperverletzung|schwerer Körperverletzung]] angeklagt und am 16. Mai 2008 vollumfänglich freigesprochen. Das Gericht sprach den sechs Freigesprochenen Entschädigungen von insgesamt 851&amp;#039;000 Franken zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Bundesstrafgericht]] in [[Bellinzona]] befand für den Absturz keinen ursächlichen Zusammenhang auch im Vorwurf der «aggressiven Expansionspolitik» Suters.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/crossair_gericht_1.735361.html Durchwegs Freisprüche im Crossair-Prozess] in: [[NZZ Online]] vom 16. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Swissair II ===&lt;br /&gt;
Mitte 2001 geriet die Swissair in die grösste Krise ihrer Geschichte, und es zeichnete sich ab, dass nur noch eine umfassende [[Sanierung (Wirtschaft)|Sanierung]] das Unternehmen vor dem Untergang bewahren kann. In dieser Situation übernahm Suter die Führung der Swissair, trat jedoch bereits nach 44 Tagen wieder von dieser Position zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Swiss ===&lt;br /&gt;
Ende September übernahmen die [[Schweizer Bankwesen|Schweizer Grossbanken]] [[UBS]] (51 Prozent) und [[Credit Suisse]] (49 Prozent) das Aktienpaket der SAirGroup (Projekt Phoenix). Am 2. Oktober 2001 musste die Swissair ihren Betrieb für einige Tage einstellen (&amp;#039;&amp;#039;[[Flugverbot|Grounding]]&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Nachlassstundung]] beantragen. In der Folge wurde auf der Grundlage der Crossair die neue Schweizer Fluggesellschaft [[Swiss]] aufgebaut; Moritz Suter wurde an der [[Generalversammlung]] vom 6. Dezember 2001 entmachtet und die Crossair/Swiss ging mehrheitlich in die Hände der Credit Suisse und UBS sowie der [[Öffentliche Hand|öffentlichen Hand]] über. Am 27. März 2002 fand der letzte offizielle Flug der Crossair statt, und seither lebt die Fluggesellschaft unter dem Namen Swiss und neu nicht mehr als Regionalfluggesellschaft, sondern als grosses Unternehmen mit Kurz-, Mittel- und Langstrecken in aller Welt weiter. Suter wandte sich in der Folge von der «neuen» Fluggesellschaft ab und neuen Projekten zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hello ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2004 gründete Moritz Suter in Basel die neue Fluggesellschaft [[Hello (Fluggesellschaft)|Hello]] und ist deren Verwaltungsratspräsident. Hello hat den Flugbetrieb am 21. Oktober 2012 eingestellt und am 26. November 2012 Konkurs angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carpatair / Moldavian Airlines ===&lt;br /&gt;
Moritz Suter ist Aktionär bei [[Moldavian Airlines]] und [[Edelweiss Air]] sowie [[Carpatair]], bei letzterer ist er auch Mitglied im Verwaltungsrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;carpatair&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basler Zeitung ===&lt;br /&gt;
Am 24. November 2010 übernahm Moritz Suter die [[Basler Zeitung Medien]], welche unter anderem die [[Basler Zeitung]] herausgibt. Suter wurde Präsident des Verwaltungsrates und [[Verleger]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Moritz-Suter-uebernimmt-die-Basler-Zeitung/story/22731220 Moritz Suter übernimmt die «Basler Zeitung»] Interview mit Moritz Suter in: [[Basler Zeitung]] vom 24. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Suter-kauft-Basler-Zeitung-und-beendet-Blochers-Mandat/story/20422347 Suter kauft «Basler Zeitung» und beendet Blochers Mandat] in: [[Tages-Anzeiger]] vom 24. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.srf.ch/player/tv/10vor10/video/grosser-wechsel-fuer-basler-zeitung?id=b414b962-c3d6-467f-828a-e4b7418c338e |text=Basler Zeitung: Grosser Wechsel |archivebot=2019-05-02 09:30:27 InternetArchiveBot}} Videobeitrag in: [[10vor10]] vom 24. November 2010 (ca. 8 Minuten)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. Dezember 2011 trat Moritz Suter seine Aktien an Rahel Blocher, Tochter des Politikers und Unternehmers [[Christoph Blocher]], ab und beendete damit seinen Versuch, die Basler Zeitung neu zu organisieren. Er trat als Verwaltungsratspräsident sowie als Verleger zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/moritz-suter-verkauft-basler-zeitung-aktien-an-blocher-tochter-117354888 Moritz Suter verkauft «Basler Zeitung»-Aktien an Blocher-Tochter.] In: [[Basellandschaftliche Zeitung]] vom 12. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Mensch: &amp;#039;&amp;#039;Enteignete Zeitung? Die Geschichte der «Basler Zeitung» – ein Lehrstück über den Medienwandel.&amp;#039;&amp;#039; Schwabe, Basel 2012, ISBN 978-3-7965-2840-8. Mit einem Nachwort von [[Kurt Imhof]]. {{Webarchiv |url=http://m.sonntagonline.ch/ipad/articleView.htm?article=bGluZTJfTkFUX2xpbmUyLTAzXzA2XzIwMTJfU29ubnRhZ19SZWRha3Rpb25fdjFfOTExNTE2 |text=(Buchauszug.) |webciteID=688QYK44r}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Suter ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Basel.&amp;lt;ref&amp;gt;Iwan Städler: [http://www.tagesanzeiger.ch/ipad/wirtschaft/Suter-uebertrug-das-Haus-der-Frau/story/19267934 &amp;#039;&amp;#039;Suter übertrug das Haus der Frau.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Tages-Anzeiger]] vom 22. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniel Ryser]]: [http://www.woz.ch/1048/die-welt-von-basel-aus-gesehen/mehr-basel-weniger-folklore &amp;#039;&amp;#039;Mehr Basel, weniger Folklore.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[WOZ Die Wochenzeitung]] 48/2010 vom 2. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claire-Lise Jaquier, Peter Lattmann, Ignaz Miller: &amp;#039;&amp;#039;Moritz Suter (1943): Hochflieger mit Tiefgang. Crossair.&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Pioniere. 11 Unternehmen, die Schweizer Wirtschaftsgeschichte schreiben.&amp;#039;&amp;#039; Bundesamt für Berufsbildung und Technologie in Zusammenarbeit mit Hochschulen und der Privatindustrie, 1999&lt;br /&gt;
*{{Munzinger|00000029313|Moritz Suter||Internationales Biographisches Archiv 48/2012 vom 27. November 2012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Romeo Regenass: [http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Das-System-Suter/story/22212856 &amp;#039;&amp;#039;Das System Suter.&amp;#039;&amp;#039;] Porträt in: [[Tages-Anzeiger]] vom 23. Oktober 2012&lt;br /&gt;
* [[René Lüchinger]]: [http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-Ikarus-der-Schweizer-Luftfahrt/story/21543137 &amp;#039;&amp;#039;Der Ikarus der Schweizer Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039;] Porträt in: [[Basler Zeitung]] vom 23. Oktober 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-04-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suter, Moritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilot (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilot (Luxemburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Luftfahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftverkehr (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Crossair]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suter, Moritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Unternehmer und Pilot&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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