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	<title>Moritz Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Epìdosis: /* Schriften (Auswahl) */ - US (also OK from Europe)</title>
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		<updated>2026-03-11T17:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; - US (also OK from Europe)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}} &lt;br /&gt;
[[Bild:Moritz Schmidt photo.jpg|thumb|Fotografie von Moritz Schmidt.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Wilhelm Constantin Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moriz Wilhelm Constantin Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1823]] in [[Breslau]]; † [[8. Oktober]] [[1888]] in [[Jena]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|klassischer Philologe]], der ab 1857 als Professor an der Universität Jena wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Moritz Schmidt wurde am 19. November 1823 als Sohn des Oberlandesgerichtsrats Moriz Wilhelm Eduard Schmidt und seiner Frau Bianca geb. du Vignau in Breslau geboren. Nach dem berufsbedingten Umzug der Familie nach [[Świdnica|Schweidnitz]] 1826 erhielt der junge Schmidt Privatunterricht und trat 1831 in das Gymnasium zu Schweidnitz ein. Dort entdeckte er seine Neigung zu den alten Sprachen [[Latein]] und [[Altgriechische Sprache|Altgriechisch]] und entschloss sich schon Jahre vor seinem Abschluss dazu, klassische Philologie zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 1840 verließ er das Gymnasium mit dem Reifezeugnis und begann an der [[Universität Breslau]] sein Studium unter [[Friedrich Haase (Philologe)|Friedrich Haase]] (1808–1867). 1841 wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]], an der damals die berühmten Altphilologen [[Karl Lachmann]] und [[August Böckh]] wirkten. In Berlin erwarb er auch umfassende philosophische und historische Kenntnisse und nahm an den Sitzungen des Literarischen Sonntagsvereins &amp;#039;&amp;#039;[[Tunnel über der Spree]]&amp;#039;&amp;#039; teil. Im Februar 1844 promovierte er mit seiner Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;„De dithyrambo poetisque dithyrambicis“ (Über den [[Dithyrambus]] und die dithyrambischen Dichter)&amp;#039;&amp;#039; und bestand im August die Prüfung für das höhere Schulamt. Eine Lehrtätigkeit wurde ihm jedoch von der schlesischen Schulbehörde wegen seiner Jugend zunächst verweigert (Schmidt war erst zwanzig Jahre alt). Aus diesem Grund beschäftigte er sich in den folgenden Jahren im Selbststudium mit den antiken Grammatikern und Dichtern, insbesondere mit [[Pindar]]. Ab 1846 war er Mitarbeiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Philologus]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostern 1847 trat er sein Probejahr am Schweidnitzer Gymnasium an und ging im Mai 1849 nach [[Oleśnica|Oels]], wo er sich neben dem Unterricht am [[Oelser Gymnasium]] auf die griechischen Grammatiker konzentrierte. Den Mittelpunkt dieser Studien bildete das Wörterbuch des [[Hesychios von Alexandria]]. 1856 gab er die erste Schrift &amp;#039;&amp;#039;„specimen Hesychii editionis“&amp;#039;&amp;#039; heraus, 1858–1868 dann in fünf Bänden das Lexikon selbst. Diese Edition galt als maßgeblich und blieb lange in Gebrauch. Ab 1913 arbeitete [[Kurt Latte]] an einer neuen Edition, deren Abschluss sich jedoch aus verschiedenen Gründen verzögerte. Nach Lattes Tod (1964) stellte [[Peter Allan Hansen]] die Edition ab 1987 fertig (abgeschlossen 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt wurde zum Anfang des Sommersemesters 1857 außerordentlicher Professor der Philosophie an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]], erhielt am 25. April 1864 eine ordentliche Honorarprofessur und wurde am 1. April 1869 ordentlicher Professor der klassischen Philologie. Zudem war er vom Sommersemester 1874 bis Ende des Sommersemesters 1882 Professor der Rhetorik, war Direktor des philologischen Seminars und wurde zum Hofrat von Sachsen-Weimar-Eisenach ernannt. Im Wintersemester 1876 beteiligte er sich als [[Liste der Rektoren der Friedrich-Schiller-Universität Jena|Rektor der Alma Mater]] auch an den organisatorischen Aufgaben der Salana. In Jena widmete er sich der Sprach- und Dialektforschung, vor allem zu den Denkmälern der [[Lykische Sprache|lykischen Sprache]]. Seiner Edition der lykischen Inschriften nach den Kopien von A. Schönborn (1868) gingen Studien &amp;#039;&amp;#039;„Zur Entzifferung der lykischen Sprachdenkmale“&amp;#039;&amp;#039; voraus, 1869 und 1881 schrieb er erneut zu diesem Thema. Ein wichtiges Verdienst dieser Jahre ist seine Entzifferung der [[Kyprische Schrift|kyprischen Schrift]], die er in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;„Die Inschrift von Idalion und das kyprische Syllabar“&amp;#039;&amp;#039; (1874) vorstellte. Seine metrischen Studien betrafen vor allem Pindars Siegesgesänge: &amp;#039;&amp;#039;„Pindar’s Olympische Siegesgesänge griechisch und deutsch“&amp;#039;&amp;#039; (1869), &amp;#039;&amp;#039;„Ueber den Bau der Pindarischen Strophen“&amp;#039;&amp;#039; (1882). Hier konnte er die metrischen Schwierigkeiten jedoch nicht eindeutig lösen. Seine Editionen und Übersetzungen fanden Anklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren erlangte er durch seine Arbeit internationale Anerkennung; seine Gesundheit verschlechterte sich jedoch nach 1878 rapide. Am 30. Mai 1885 erlitt er einen Schlaganfall und starb am 8. Oktober 1888.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1871: Ehrenmitglied ({{lang|grc|μέλος ἐπίτιμον}}) des [[Griechische philologische Gesellschaft in Konstantinopel|Griechischen Philologischen Gesellschaft]] zu [[Konstantinopel]]&lt;br /&gt;
* 1879: Korrespondierendes Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Königlichen Akademie der Wissenschaften]] zu [[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
* 1882: Ritterkreuz I. Abteilung des Weimarischen Hausordens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Diatribe in dithyrambum&amp;#039;&amp;#039; {{Google Buch|BuchID=IAYlAAAAMAAJ|Linktext=1845}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Verbesserungsvorschläge zu einigen schwierigen Stellen in Aeschylus’ Agamemnon&amp;#039;&amp;#039; {{Google Buch|BuchID=EFNTLswDS3IC|Linktext=1864}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Neue lykische Studien&amp;#039;&amp;#039; {{Google Buch|BuchID=5gsGAAAAQAAJ|Linktext=1869}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Inschrift von Idalion und das kyprische Syllabar&amp;#039;&amp;#039;, Jena {{Google Buch|BuchID=qIgCAAAAQAAJ|Linktext=1874}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ueber den Bau der pindarischen Strophen&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig {{Google Buch|BuchID=qdsCAAAAMAAJ|Linktext=1892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editionen ===&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Didymi Chalcenteri grammatici alexandrini fragmenta quae supersunt omnia&amp;#039;&amp;#039; {{Google Buch|BuchID=9cEkAAAAMAAJ|Linktext=1854}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hesychii Alexandrini lexicon post Iohannem Albertum&amp;#039;&amp;#039; {{Google Buch|BuchID=n0voTGAOOpwC|Linktext=Band 1: 1858}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Ἐπιτομὴ τῆς καθολικῆς προσῳδίας Ἡρωδιανοῦ&amp;#039;&amp;#039;. Jena {{Google Buch|BuchID=hoY-AAAAcAAJ|Linktext=1860}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hygini Fabulae&amp;#039;&amp;#039;, Jena {{Google Buch|BuchID=g5QlAAAAMAAJ|Linktext=1872}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Georgii Cyprii declamatio e codice Leidensi edita&amp;#039;&amp;#039;. Jena {{Google Buch|BuchID=LNBhAAAAcAAJ|Linktext=1875}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Georgii Cyprii declamatio e codice Leidensi edita. Particula altera&amp;#039;&amp;#039;. Jena {{Google Buch|BuchID=QW1nAAAAcAAJ|Linktext=1875-1876}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sophokles Antigone nebst den Scholien des Laurentianus&amp;#039;&amp;#039; {{Google Buch|BuchID=Y1sBAAAAMAAJ|Linktext=1880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Koetschau]]: &amp;#039;&amp;#039;Moriz Schmidt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch für Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;. 12. Jahrgang (1889), 1890, S.&amp;amp;nbsp;83–130 (mit Schriftenverzeichnis)&lt;br /&gt;
* {{ADB|32|8|10|Schmidt, Moriz Wilhelm Constantin|Paul Koetschau|ADB:Schmidt, Moriz Wilhelm Constantin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Moritz Schmidt}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117515833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117515833|LCCN=nr/88/6268|VIAF=79392292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Moritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Moritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmidt, Moritz Wilhelm Constantin (vollständiger Name); Schmidt, Moriz Wilhelm Constantin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1888&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Epìdosis</name></author>
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