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	<title>Moritz Kellerhoven - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:25:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moritz_Kellerhoven&amp;diff=1870491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tkarcher: Link zu stadtgeschichte-muenchen.de aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-05T12:08:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zu stadtgeschichte-muenchen.de aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moritz Kellerhoven (1758 - 1830) - Self-Portrait - 1696 - Gemäldegalerie.jpg|mini|Selbstporträt, um 1795, [[Gemäldegalerie (Berlin)|Gemäldegalerie Berlin]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Kellerhoven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1758]] in [[Altenrath (Troisdorf)|Altenrath]]; † [[15. Dezember]] [[1830]] in [[München]]) war ein deutscher [[Porträtmalerei|Porträtmaler]] und [[Radierung|Radierer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moritz Kellerhoven, König Max I. von Bayern.jpg|mini|rechts|Das berühmteste Gemälde von Moritz Kellerhoven: König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Max I. Joseph]] im Krönungsornat.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lothar Anselm von Gebsattel JS.jpg|mini|rechts|Erzbischof [[Lothar Anselm von Gebsattel]], gemalt von Moritz Kellerhoven, 1825]]&lt;br /&gt;
Moritz Kellerhoven wurde als Sohn des Wirtes Wilhelm Kellerhoven und seiner Frau Juliane im Wittelsbacher [[Herzogtum Berg]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Hardtwig: &amp;#039;&amp;#039;Nach-Barock und Klassizismus.&amp;#039;&amp;#039; Bayerische Staatsgemäldesammlungen, 1978, S. 150&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater starb früh und der Junge kam nach [[Düsseldorf]] in die Obhut seines Onkels mütterlicherseits, eines Geistlichen. Dieser erzog ihn und ermöglichte ihm zur Vorbereitung auf den geistlichen Stand ein Studium. Da Moritz Kellerhoven hierzu keine Berufung verspürte, besuchte er ab dem 17. Lebensjahr die [[Kunstakademie Düsseldorf]] und war dort Schüler von [[Lambert Krahe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Eschenburg: &amp;#039;&amp;#039;Vom Spätmittelalter bis zur Neuen Sachlichkeit. Die Gemälde im Lenbachhaus München.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, 2008, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Studium führte ihn nach [[Antwerpen]], [[London]] und [[Paris]]. 1779 ging er nach [[Wien]], 1782 nach Italien. Kellerhoven erwarb sich einen guten Namen als Kunstmaler, weshalb ihn Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]] 1784 als [[Hofmaler]] nach München berief. 1808, bei der Reorganisation der [[Akademie der Bildenden Künste München]], avancierte er dort zum ersten Professor. Den Direktor des Hauses, Professor [[Johann Peter von Langer]], kannte er aus Düsseldorf. Hier wirkte er bis zu seinem Tode als Lehrer und tüchtiger Organisator des Schulbetriebes. Er gilt als einer der bedeutendsten Porträtmaler seiner Epoche und malte viele Personen aus dem Herrscherhaus [[Wittelsbach]] und dessen Umfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellerhovens bekanntestes Werk ist das lebensgroße Bildnis von König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Max I. Joseph]] im Krönungsornat, welches er für die [[Universität Landshut]] malte und das bis heute häufig in geschichtlichen Veröffentlichungen reproduziert wird. 1818 schuf er das Bild nochmals in einer Variation, bei der sich König Max zusätzlich mit der Hand auf die neue Verfassung stützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hdbg.eu/koenigreich/web/index.php/objekte/index/herrscher_id/1/id/153 2. Version des Königsporträts von Moritz Kellerhoven, 1818]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Berühmtheiten ließen sich von Kellerhoven porträtieren, darunter [[Karoline Friederike Wilhelmine von Baden|Königin Karoline von Bayern]], König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] als Kronprinz, König [[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustav Adolph IV. von Schweden]] und seine Frau [[Friederike Dorothea von Baden]] (als sie sich in München aufhielten), [[Karl von Österreich-Teschen|Erzherzog Karl von Österreich]], [[Auguste von Bayern|Auguste Amalie von Leuchtenberg]], der Münchner Erzbischof [[Lothar Anselm von Gebsattel]], die Bischöfe [[Ignaz Albert von Riegg]] aus Augsburg, [[Franz Xaver Schwäbl]] von Regensburg, Weihbischof [[Franz Ignaz von Streber]], die Historiker [[Lorenz von Westenrieder]], [[Johann Goswin Widder]] und der Wissenschaftler [[Graf Rumford]]. Die meisten dieser Porträts wurden von anderen Künstlern als Stiche oder Lithographien vervielfältigt. Moritz Kellerhoven fertigte auch ein Selbstporträt als [[Radierung]]. Ebenso sind [[Kupferstich]]e und [[Lithografie]]n von seiner Hand bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellerhovens Nekrolog hält fest, dass „Zeichnung, Kolorit, plastische Vollendung und lebendige Auffassung“ seine Gemälde auszeichneten. Er habe besonders in den letzten Lebensjahren Bildnisse mehrerer Mitglieder des höheren Klerus geschaffen; „in ihrem Amtsornate, größtenteils in halber Figur… welchen an Ähnlichkeit, markiger und kräftiger Behandlung der mannigfaltigen Stoffe, Seide, Samt, Emaille und Edelsteine, nur wenige zur Seite gestellt werden können“. Zu diesen Porträts zählt auch das hier abgebildete Gemälde des Münchner Erzbischofs [[Lothar Anselm von Gebsattel]], das bei hoher Leuchtkraft eine sehr feine Farbkomposition aufweist und besonders in den fast fotografisch genau dargestellten Seidenstoffen und [[Albe]]nspitzen das herausragende Talent Kellerhovens offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellerhoven war verheiratet und aus der Verbindung gingen mehrere Töchter und ein Sohn hervor. Der Sohn [[Joseph Kellerhoven]] lebte als ebenfalls renommierter Porträtmaler in [[Speyer]] und malte mehrere der dortigen Bischöfe sowie eine Vielzahl der Pfälzer Honoratioren.&amp;lt;ref&amp;gt;Viktor Carl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Hennig Verlag, Edenkoben 2004, S. 434&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte die Malkunst u.&amp;amp;nbsp;a. bei seinem Vater an der [[Akademie der Bildenden Künste München]] erlernt, wo er ab 1809 studierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1809-1841/jahr_1809/matrikel-00002 Matrikeleintrag Joseph Kellerhoven, Kunstakademie München.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz Kellerhoven litt in den letzten Lebensjahren stark an der [[Gicht]]. Seit Frühjahr 1830 mehr und mehr hinfällig, starb der Maler am 15. Dezember 1830 in München und wurde am 17. Dezember 1830 unter großer Anteilnahme auf dem damaligen Hauptfriedhof, jetzt [[Alter Südfriedhof (München)|Alter Südlicher Friedhof]], beigesetzt. Die Grabstätte von Kellerhoven befindet sich  im Gräberfeld 25 – Reihe 13 – Platz 31. {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Moritz Kellerhoven|NS=48/7/37.00/N |EW=11/33/50.60/E|type=landmark|region=DE-BY}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtgeschichte München: [https://stadtgeschichte-muenchen.de/friedhof/d_grab.php?id=744 Grab von Moritz Kellerhoven]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/stream/malerwerkedesne00boetgoog#page/n690/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Kellerhoven, Moriz&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Friedrich von Boetticher (Kunsthistoriker)|Friedrich von Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Dresden 1891, S. 671 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog. Moritz Kellerhoven&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Morgenblatt für gebildete Leser&amp;#039;&amp;#039;, Beilage &amp;#039;&amp;#039;Kunstblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 44 vom 2. Juni 1831 ([https://books.google.de/books?id=m-8IAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA173&amp;amp;hl=de Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Joseph Heller (Heimatforscher)|Joseph Heller]]: &amp;#039;&amp;#039;Praktisches Handbuch für Kupferstichsammler&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1850, S. 348 f. ([https://books.google.de/books?id=DpAEAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA348&amp;amp;hl=de Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{ADB|15|584|585|Kellerhoven, Moritz|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Kellerhoven, Moritz}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|469|470|Kellerhoven, Moritz|Brigitte Lohkamp|11612573X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11612573X|VIAF=66739060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kellerhoven, Moritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1758]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kellerhoven, Moritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1758&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenrath (Troisdorf)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1830&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tkarcher</name></author>
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