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	<title>Moritz Daffinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T12:58:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-17T06:16:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moritz Daffinger.jpg|mini|hochkant|Lithografie von [[Robert Theer]], 1856, nach einem Selbstbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Daffinger-Wife of the artist.jpg|mini|hochkant|Daffingers Porträt seiner Gattin Maria Theresia Smolenitz von Smolk, ca. 1827]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Michael Daffinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar|25. Jänner]] [[1790]] in [[Lichtental (Wien)|Lichtental]], Vorstadt von [[Wien]]; † [[21. August]] [[1849]] in Wien) war ein [[österreich]]ischer [[Miniaturmalerei|Miniaturenmaler]] und [[Bildhauerei|Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Moritz Daffinger war ein Sohn des [[Porzellanmaler]]s [[Johann Daffinger|Johann Leopold Daffinger]]. Schon als zehnjähriger Bub entwarf Daffinger für seine Mutter, die Handschuhe für vornehme Damen bestickte, Blumengirlanden (Pirchan, 1943). Als Elfjähriger wurde er als Lehrling in die k.k. Porzellanmanufaktur aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]], war dort Schüler von [[Heinrich Friedrich Füger]] und widmete sich der Porzellanmalerei. Seit 1809 war er ausschließlich im [[Porträtmalerei|Porträtfach]], insbesondere mit der [[Miniaturmalerei]] auf [[Elfenbein]] beschäftigt. Er war ab 1827 mit Maria Theresia Smolenitz von Smolk (1808–1880) verheiratet.&lt;br /&gt;
Außerehelich hatte Daffinger eine Verbindung zur Burgschauspielerin [[Sophie Schröder]]. Aus dieser Verbindung stammen eine Tochter und zwei Söhne&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franziska Schmid |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz9177.html#ndbcontent |titel=Neue Deutsche Biographie: Daffinger, Moritz Michael |sprache=de |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1812 war er als Porträtist für den Fürsten [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Metternich]] tätig, seit 1836 Hauptmeister der Porträtsammlung der Fürstin Melanie von Metternich. Vom englischen Porträtmaler [[Thomas Lawrence]] wurde er stark beeinflusst, welcher 1815 aus Anlass des [[Wiener Kongress]]es anwesend war. Nach dem Tode seiner Tochter 1841 widmete er sich zunehmend der Blumenmalerei. Er starb 1849 an der damals in Wien ausgebrochenen [[Cholera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz Michael Daffinger war als Porträtminiaturist so bedeutend, dass er die meisten folgenden Miniaturisten in Österreich beeinflusste. Sein Gesamtwerk umfasst mehr als 1000 Miniaturporträts. Sein Porträt von Prinzessin Melanie Metternich, der dritten Ehefrau des einstigen österreichischen Außenministers [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Klemens Wenzel Metternich]] wurde bei Christie’s in [[London]] Ende November 2007 für 36.500 Pfund an einen russischen Sammler verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Daffinger wurde auf dem [[Sankt Marxer Friedhof]] bestattet, der 1874 aufgelassen, aber als Denkmal der [[Biedermeier]]zeit erhalten wurde. 1912 wurden Daffingers sterbliche Überreste dort exhumiert und in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] auf dem 1874 eröffneten [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe&amp;amp;nbsp;14&amp;amp;nbsp;A, Nummer&amp;amp;nbsp;44) beigesetzt. Auf dem Sankt Marxer Friedhof besteht seit 1947 ein vom [[Kulturamt der Stadt Wien]] errichteter Daffinger-Gedenkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Brigittenau|20., damals 2. Wiener Gemeindebezirk]] wurde, im „[[Adolph Lehmann|Lehmann]]“ (dem &amp;#039;&amp;#039;Wiener Adreßbuch – Lehmanns Wohnungsanzeiger&amp;#039;&amp;#039;) erstmals 1890 genannt, beim [[Wien Nordwestbahnhof|Nordwestbahnhof]] eine Daffingergasse benannt. 1895 wurde sie in [[Liste der Straßennamen von Wien/Brigittenau#R|Rebhanngasse]] umbenannt. 1906 wurde im [[Landstraße (Wien)|3. Wiener Gemeindebezirk]] eine von der [[Zweierlinie#Lothringerstraße|Lothringerstraße]] zu Am Heumarkt führende Gasse Daffingerstraße benannt. Als an dieser Straße 1913 das [[Wiener Konzerthaus]] eröffnet wurde, nahm man eine Umbenennung in Lisztstraße vor. Eine auf dem Areal der 1910 demolierten [[Heumarktkaserne]] von der projektierten verlängerten Lisztstraße zum Rennweg vorgesehene Gasse schien dann 1914 in Lehmann als (neue) Daffingerstraße auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daffingers Porträt war ab 1988 auf der (letzten) 20-[[Österreichischer Schilling|Schilling]]-Banknote abgebildet, die bis zur Einführung der [[Euro]]-Banknoten Anfang 2002 in Umlauf war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Moritz daffinger grab.jpg|mini|hochkant|Grab von Moritz Daffinger auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daffinger-Botha.JPG|Leutnant Botha, Miniaturmalerei, um 1815&lt;br /&gt;
Moritz Michael Daffinger 001.JPG|Gräfin Ferdinandine Karolyi, Aquarell auf Elfenbein, um 1840&lt;br /&gt;
Nap-receis 50.jpg|[[Napoleon Franz Bonaparte]], Aquarell vor 1832&lt;br /&gt;
Moritz Michael Daffinger.jpg|Selbstbildnis, 1840&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Daffinger, Moriz Michael|3|127|129|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|689||Daffinger, Moritz Michael|Karl Weiß|ADB:Daffinger, Moritz Michael}}&lt;br /&gt;
* [[Leo Grünstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Moritz Michael Daffinger und sein Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Manz, Wien 1923.&lt;br /&gt;
* [[Emil Pirchan]]: &amp;#039;&amp;#039;Moritz Michael Daffinger. Miniaturmaler des Vormärz&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wallishauser, Wien 1943.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|473|474|Daffinger, Moritz Michael|Franziska Schmid|118678558}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|166||Daffinger Moritz Michael|}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|12|374|375|Smolenitz von Smolk, Maria im Artikel des Vaters Nikolaus|Ch. Gruber – E. Lebensaft}} (mit zahlreichen falschen Daten).&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Jenni (Kunsthistorikerin)|Ulrike Jenni]] u. a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Blumenaquarelle des Moritz Michael Daffinger. Zur Erforschung der alpenländischen Flora im Vormärz&amp;#039;&amp;#039;. ADEVA, Graz 1987, ISBN 3-201-01351-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118678558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118678558|LCCN=n/85/250325|VIAF=49488121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Daffinger, Moritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Miniaturmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Daffinger, Moritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Daffinger, Moritz Michael (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Miniaturenmaler und Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1790&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 1849&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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