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	<title>Moritz Böker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:21:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-17T10:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz Böker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1853]] in [[Remscheid]]; † [[7. Januar]] [[1933]] ebenda) war ein deutscher [[Ingenieur]] und gehörte dem Vorstand der Bergischen Stahlindustrie AG an. Er ist Ehrenbürger der Stadt Remscheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Moritz Böker war der jüngere Bruder des Kaufmanns [[Robert Böker (Kaufmann)|Robert Böker]]. Nachdem er 13 Jahre alt geworden war, besuchte er ein Gymnasium und die [[Gewerbeschule]] in Köln. Erste praktische Erfahrungen&amp;lt;!--als was, und welche genau?--&amp;gt; gewann er im Siegerland, ein anschließend in Berlin&amp;lt;!--wo genau?--&amp;gt; aufgenommenes Studium schloss er als Ingenieur ab&amp;lt;!--für was ? Maschinenbau? Hüttenwesen?--&amp;gt;. Bei einer Reise durch England gewann er einen Eindruck von der dortigen Stahl- und Eisenindustrie. Ab etwa 1879 war er bei dem seinerzeit größten Remscheider [[Stahl]]hersteller [[Bergische Stahlindustrie]] (BSI) tätig, 1885 war er bereits Direktor und gehörte dann auch dem Vorstand der späteren Aktiengesellschaft an. Er ließ ein werkseigenes Labor einrichten und fokussierte die Entwicklung des Unternehmens mehr auf die Produktion von auch in der aufkommenden Automobilindustrie vermehrt benötigten Qualitätsstählen ([[Edelstahl]]) denn auf große Mengen einfacherer Stahlsorten ([[Flussstahl]]). Er regte die Einteilung von Stahl nach [[Härte]]graden an, Nickel- und [[Chromnickelstahl]] wurden bei der BSI entwickelt. Zur Ausbildung seiner Mitarbeiter setzte er sich für die 1882 gegründete städtische und ab 1895 &amp;#039;&amp;#039;Königliche Fachschule für die Stahl- und Eisenindustrie&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zu ihrer eigenen finanziellen Absicherung und auf Anregung von Bürgermeister und [[Stadtsparkasse Remscheid|Sparkasse]] verpflichtete er seine Mitarbeiter ab etwa 1900 zum Zwangssparen. Ab ihrem Eintritt in das Unternehmen als Lehrling im Alter von 14 Jahren wurde ihnen ein Teil des Lohnes abgezogen und auf einem Zinsen bringenden Sparkonto in ihrem Namen für sie angelegt. Darüber konnten sie erst mit 25 Jahren oder bei ihrer Hochzeit verfügen, wahlweise konnten sie natürlich auch weiter sparen. Für die Betroffenen war das eine kleine Vorsorge, populär war das Zwangssparen jedoch nicht. &amp;lt;!--und setzte sich für deren Gesundheit ein. (noch Beispiel suchen)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Erkenntnis, das ein Unternehmen mit zufriedenen Arbeitnehmern leichter erfolgreich werden kann, bemühte er sich in einem Verein für Gemeinwohl um ein gutes Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Für die vielen neuen, auch zugezogenen Arbeiter ließ er Wohnraum schaffen. 1887 entstand auf seine Anregung ein gemeinnütziger Bauverein, dessen Vorsitz er übernahm. Der Verein erwarb Grundstücke, 1896 auf [[Honsberg (Remscheid)|Honsberg]] und 1897 am Loborn. Bis 1905 waren dort 111, bis 1919 183&amp;lt;!--insgesamt oder zusätzlich?--&amp;gt; Häuser gebaut worden, die auch als &amp;#039;&amp;#039;Bökers Häuser&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Begründer der Siedlung Bökerhöhe ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einem 1920 gegründeten [[Siedlergemeinschaft|Siedlungsverein]] stellte er Baumaterial und an der heutigen &amp;#039;&amp;#039;[[Bökerhöhe]]&amp;#039;&amp;#039; von der Stadt erworbene und bewaldete Grundstücke zur Verfügung. Diese Grundstücke wurden von den Siedlern gerodet und ab 1922 weitgehend in Eigenleistung und in organisierten Gruppen mit Häusern nach den Plänen des Stadtbaurates [[Ludwig Lemmer]]&amp;lt;!--BVK 1969--&amp;gt; bebaut. Bis 1923 konnten 30, bis 1929 129 &amp;lt;!--insgesamt oder zusätzlich?--&amp;gt;Häuser bezogen werden. Ausbedungen hatte Moritz Böker sich allerdings, dass 75 % der Wohnungen von seinen Mitarbeitern bewohnt werden sollten. Um Grundstückspekulationen vorzubeugen, hatte die Stadt Wiederverkaufsklauseln eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Arbeitgebern gründete er einen Fabrikantenverein. Zusammen mit zwei anderen Gründungsmitgliedern wurde ein repräsentatives, ursprünglich im Besitz von Georg Halbach befindliches Gebäude an der Elberfelderstraße als Vereinshaus des Fabrikanten-Vereins erworben, in dem von 1891 bis 1914 eine Ausstellung der Produkte Remscheider Unternehmen eingerichtet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik des Arbeitgeber-Verbandes von Remscheid und Umgebung e.V., 1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--nach http://waterboelles.de/archives/2131-Das-Schaufenster-der-Wirtschaft-gab-es-schon-einmal.html--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz Böker suchte auch ausländische Absatzmärkte zu erschließen, so war er 1891, 1895 und 1903 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Reise im Mai und Juni 1903 unternahm er zusammen mit dem Minister [[Georg von Rheinbaben|Freiherr von Rheinbaben]], den er auf dessen Wunsch auf seiner Privatreise begleitete. Die gewonnenen Erkenntnisse trug er am 10. August 1903 auf einer gemeinschaftlichen Versammlung der Vorstände des &amp;#039;&amp;#039;Vereins der deutschen Eisenhüttenleute&amp;#039;&amp;#039;, der nordwestlichen Gruppe des &amp;#039;&amp;#039;Vereins der deutschen Eisen- und Stahlindustriellen&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen in Rheinland und Westfalen&amp;#039;&amp;#039; vor. Besonders erwähnenswert fand er die amerikanischen Organisation von [[Trust (Wirtschaft)|Trusts]] und die damit verbundenen Finanzierung von Industrieunternehmen, das starke Gewerkschaftswesen der [[Gewerkschaft#USA|Trade Unions]] und das mit der Eisenbahn gut entwickelte Transportwesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN241053242 Vortrag], gehalten am 10. August 1903 in Düsseldorf, 46 Seiten, Digitalisat bei der Universität Göttingen, gesehen am 16. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz Böker gehörte von 1909 bis 1924&amp;lt;!--nach Angaben der Stadt, nach Roth 1925--&amp;gt; als angesehenes Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Remscheid an. Bereits 1887 wurde er Mitglied der [[Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid|Industrie- und Handelskammer Remscheid]], in den schwierigen Jahren von 1919 bis 1923 war er ihr Präsident. Dem Aufsichtsrat der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] gehörte er &amp;lt;!--ab wann?--&amp;gt;bis 1926 als Mitglied an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.bankgeschichte.de/downloads/gb/gb_1925.pdf |text=Geschäftsbericht |archivebot=2019-05-02 09:15:22 InternetArchiveBot}} der Deutschen Bank für das Jahr 1925 auf bankgeschichte.de, gesehen am 16. März 2010 (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche private Stiftungen gehen auf ihn zurück&amp;lt;!--so die Stadt, aber welche?--&amp;gt;. In den Jahren von 1930 bis 1933 war er Mitglied der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] zur Förderung der Wissenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://edoc.mpg.de/60672 Mitgliedsliste] im Archiv der Max-Planck-Gesellschaft, gesehen am 16. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande, Rede von Marlene Nikolay-Panter anlässlich der Gründung am 18. März 1925 ab S. 129, Anlage S. 155, [http://books.google.de/books?id=xBDp_bPWJfUC&amp;amp;pg=PA129&amp;amp;dq=%22Moritz+B%C3%B6ker%22 online] bei books.google.de, gesehen 16. März 2010--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz Böker wurde &amp;lt;!--wann?--&amp;gt;der Ehrentitel eines [[Geheimer Kommerzienrat|Geheimen Kommerzienrates]] verliehen, ebenso trug er der Titel eines [[Dr.-Ing.|Dr. Ing.]] e.&amp;amp;nbsp;h. (ehrenhalber), der ihm in seiner Zeit als Generaldirektor der BSI 1922 &amp;lt;!--oder 1921--&amp;gt;von der Fakultät für Bergbau der [[RWTH Aachen]] verliehen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-400470000000600000336 |titel=Ehrenpromotionen |titelerg=Bestände des Hochschularchivs der RWTH Aachen Nr. 340 |werk=archive.nrw.de |hrsg=Der Präsident des [[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen | Landesarchivs Nordrhein-Westfalen]] |abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. September 1925 wurde er von der Stadt als Ehrenbürger ausgezeichnet&amp;lt;!-- lt. Roth anlässlich seines Ausscheidens --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und industrielle Verhältnisse in den Vereinigten Staaten von Amerika&amp;#039;&amp;#039;, in: „Stahl und Eisen“, 1903, Nr. 16, S. 913–917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Will Rinne: &amp;#039;&amp;#039;Moritz Böker – Ein bergischer Wirtschaftsführer – Nach Tagebüchern, Briefen, - Reden und Aufsätzen&amp;#039;&amp;#039;, (Streifzüge durch das bergische Wirtschaftsleben – 2. Band), Verlag für Sozialpolitik, Wirtschaft und Statistik P. Schmidt, Berlin 1940, 198 Seiten mit 17 Zeichnungen und 40 Bildern, Karten, Plänen und Handschriften&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Moritz Böker (1853–1933)&amp;#039;&amp;#039;, in: Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien, Band VI. Aschendorff, Münster 1954, S. 81–92.&lt;br /&gt;
* Hans Jürgen Roth: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte unserer Stadt, Remscheid mit Lennep und Lüttringhausen&amp;#039;&amp;#039;, RGA-Buchverlag, Remscheid, 2009, ISBN 978-3-940491-01-5, S. 246–248, 155, 158, 161, 220, 283, 290&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|398|398|Böker, Moritz|Paul Windgassen|116223383}}&lt;br /&gt;
* Reinhard Thom: &amp;#039;&amp;#039;Bergische Unternehmer in der Selbstverwaltung. Zu ihrem 125jährigen Jubiläum hrsg. von d. Bergischen Industrie- u. Handelskammer zu Remscheid&amp;#039;&amp;#039;. Remscheid 1965, S. 81–87&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116223383}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|wayback=20101220134447|url=http://www.remscheid.de/Rathaus/02/02Oeffentlichkeitsarbeit/02Stadtinformationen/02Ehrenbrgeraltremscheid.htm |text=Biographische Daten}} auf der Website der Stadt Remscheid ([[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116223383|VIAF=20426450}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boker, Moritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hütteningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Remscheid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Böker, Moritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Industrieller, Ehrenbürger von Remscheid&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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