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	<title>Moritz, lieber Moritz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:49:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moritz,_lieber_Moritz&amp;diff=1011804&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Guardian of Arcadia: FSK falsche Altersangabe korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-27T19:38:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FSK falsche Altersangabe korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Moritz, lieber Moritz&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1978&lt;br /&gt;
| FSK                    = 16{{FSK|49801/V|Abruf=2026-04-27}}&lt;br /&gt;
| Länge                  = 96&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Hark Bohm]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Hark Bohm&lt;br /&gt;
| Produzent              = Hark Bohm&amp;lt;br /&amp;gt;[[Natalia Bowakow]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Klaus Doldinger]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Wolfgang Treu (Kameramann)|Wolfgang Treu]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Jane Seitz]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Michael Kebschull]]: Moritz Struckmann&lt;br /&gt;
* [[Kyra Mladeck]]: Mutter Struckmann&lt;br /&gt;
* [[Walter Klosterfelde]]: Vater Struckmann&lt;br /&gt;
* [[Elvira Thom]]: Tante&lt;br /&gt;
* [[Kerstin Wehlmann]]: Barbara&lt;br /&gt;
* [[Uwe Bohm|Uwe Enkelmann]]: Uwe&lt;br /&gt;
* [[Dschingis Bowakow]]: Dschingis&lt;br /&gt;
* [[Grete Mosheim]]: Großmutter&lt;br /&gt;
* [[Uwe Dallmeier]]: Kantor&lt;br /&gt;
* [[Marquard Bohm]]: Barbaras Vater&lt;br /&gt;
* Hark Bohm: Arzt&lt;br /&gt;
* [[Edgar Hoppe]]: Pfleger&lt;br /&gt;
* [[Eva Fiebig]]: Witwe&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Dietrich Berg]]: Lehrer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moritz, lieber Moritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher [[Spielfilm]] von [[Hark Bohm]] aus dem Jahr 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Moritz ist fünfzehn Jahre alt und mitten in der [[Pubertät]]. Seine Eltern sind in einer wirtschaftlichen Krise. Zwar lebt die Familie noch in einer riesigen Villa in [[Hamburg]] an der [[Elbchaussee]], doch ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann sie diese verlassen müssen, denn die Eltern sind [[bankrott]]. Moritz bleibt in dieser Zeit sich allein überlassen. Der einsame Junge sucht Kontakt. Seine Großmutter, einst eine zentrale Person in seinem Leben, ist von den Eltern in ein Altersheim abgeschoben worden. Dort vegetiert sie unter unmöglichen Umständen und wird von den Pflegern drangsaliert, die keine Zeit für sie haben. Ähnlich einsam fühlt sich Moritz. Als Moritz sie besucht, bittet sie ihn um [[Sterbehilfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moritz ist zusätzlich irritiert vom Verhalten seiner mit im Haus wohnenden Tante, da sie nicht nur freundschaftlich familiäre Interessen an ihm hat. Als sie sich auch sexuell an Moritz heranmacht, flieht er erneut vor der Erwachsenenwelt. Das Einzige, was ihm zu bleiben scheint, sind seine Träume, in denen er sich an seiner Umwelt brutal rächt. Änderung scheint erst in Sicht, als er die nette Barbara und eine Rockband kennenlernt. Die neuen Freunde zeigen ihm einen alternativen Weg, weg von seinen Eltern, hin zu einer neuen Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;[[Nordsee ist Mordsee]]&amp;#039;&amp;#039; (1976) ist &amp;#039;&amp;#039;Moritz, lieber Moritz&amp;#039;&amp;#039; der zweite Film in Folge, bei dem sich Hark Bohm mit den Problemen junger Menschen in der Pubertät beschäftigt. Einfluss darauf hatten sicherlich auch seine Ziehsöhne Uwe Enkelmann und Dschingis Bowakow, die hier auch wieder mitspielen. Für Dschingis Bowakow war dies bereits der dritte Film mit Hark Bohm. Er hatte auch schon die Titelrolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Tschetan, der Indianerjunge]]&amp;#039;&amp;#039; gespielt. In &amp;#039;&amp;#039;Nordsee ist Mordsee&amp;#039;&amp;#039; stieß Uwe Enkelmann hinzu, der später von Hark Bohm adoptiert wurde und unter dem Namen [[Uwe Bohm]] ein bekannter Schauspieler war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Szenen wurden in [[Hamburg]] gedreht. Die Villa der Struckmanns liegt oberhalb der [[Elbchaussee]] in [[Hamburg-Nienstedten|Nienstedten]] an der Baron-Voght-Straße. In derselben Straße entstand auch die Szene, in der Barbara von Moritz bis zur S-Bahn mit seinem Fahrrad verfolgt wird. Die Szene, in welcher Moritz mit der blauen Limousine zusammenstößt, wurde in der Otto-Ernst-Straße, Ecke Ohnsorgweg gedreht. Am naheliegenden [[Christianeum]] entstanden die Schulszenen. Gedreht wurde außerdem am Anleger in [[Teufelsbrück]] sowie in [[Hamburg-St. Pauli|Sankt Pauli]] und im [[Hauptkirche Sankt Michaelis (Hamburg)|Hamburger Michel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Kritiken ===&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text= Und Bohm wollte (wieder [[Martin Scorsese|Scorsese]] auf den Fersen. und zwar dem &amp;#039;[[Taxi Driver|Taxi-Driver]]&amp;#039;) den Jungen einem blonden Traum nachjagen lassen, wobei ein Kompromiß von junger Liebe mit rührend ungeübten Küssen zustande kam – Liebe 78, so rein war sie noch nie. […] Was aus &amp;#039;Moritz, lieber Moritz&amp;#039; hätte werden können, machen seine eindrucksvollsten Szenen klar, in denen es um das Verhältnis von Moritz zu seiner Großmutter und um das Nichtverhältnis zu seiner Mutter geht.&lt;br /&gt;
 |Autor= [[Hellmuth Karasek]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=Der Spiegel&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel_19780313&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Kontakt- und Verständnisnöte eines Fünfzehnjährigen aus gutem Hause, der zum Sterbehelfer seiner Großmutter wird. Die gelegentlich mit Emotionen aufgeladene Studie eines Jugendlichen geht Verhaltensproblemen auf den Grund, enthält aber auch einige parteiliche Klischees.&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle= [[Lexikon des internationalen Films]]&lt;br /&gt;
 |ref= &amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|31254|abruf=2017-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moritz, lieber Moritz&amp;#039;&amp;#039; erlebte seine Welturaufführung im Rahmen des Wettbewerbes der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1978|Berlinale 1978]]. Er erhielt hier im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Interfilm-Awards&amp;#039;&amp;#039; eine lobende Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Itzel: &amp;#039;&amp;#039;Moritz, lieber Moritz. Begleitheft zum Film von Hark Bohm.&amp;#039;&amp;#039; Atlas-Forum. Atlas-Film + -AV, Duisburg 1987, ISBN 3-88932-817-2, 26 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0077947}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|eb36e39609864a65a969f6c4a3ca032d}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel_19780313&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Der Spiegel |ID=40617177 |Autor=Hellmuth Karasek |Titel=Hamburg, Hamburg |Jahr=1978 |Nr=11 |Seiten=132–133}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Guardian of Arcadia</name></author>
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