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	<title>Morimus asper asper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:06:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morimus_asper_asper&amp;diff=2524266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Morimus asper asper&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterart&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Johann Heinrich Sulzer (Entomologe)|Sulzer]], 1776)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Morimus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Weberböcke&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lamiinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Bockkäfer&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cerambycidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Polyphaga&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Käfer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coleoptera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Morimus asper asper male.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper asper&amp;#039;&amp;#039;, Männchen mit Kieferpollen beschmutzt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morimus asper asper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Käfer]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Bockkäfer]] und der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] [[Lamiinae]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE asp&amp;quot; /&amp;gt;  Er unterscheidet sich nur wenig vom  [[Trauerbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Morimus asper funereus&amp;#039;&amp;#039;). Nach traditioneller Ansicht werden die beiden Käfer als zwei [[Art (Biologie)|Arten]] &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Morimus funereus&amp;#039;&amp;#039; geführt, wegen der geringen morphologischen Unterschiede wurde jedoch der Trauerbock durch [[Josef Müller (Biologe)|Müller]] im Jahr 1950 als &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper funereus&amp;#039;&amp;#039; zur [[Art (Biologie)|Unterart]] von &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper&amp;#039;&amp;#039; erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot; /&amp;gt;  Aus diesem Grund beziehen sich alle Veröffentlichungen zu &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper&amp;#039;&amp;#039;, die vor 1950 verfasst wurden, auf &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper asper&amp;#039;&amp;#039;. Auch bei moderneren Texten muss geprüft werden, ob Aussagen über  &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper&amp;#039;&amp;#039; sich  auf  alle Unterarten oder nur auf &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper asper&amp;#039;&amp;#039; beziehen, da manche Autoren die von Müller vollzogene taxonomische Änderung nicht kennen oder sich ihr nicht anschließen. Nach Müller ist die [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Morimus&amp;#039;&amp;#039; in [[Europa]] nur mit zwei Arten vertreten&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE Mor&amp;quot; /&amp;gt;, und die Art &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper&amp;#039;&amp;#039; kommt in Europa in drei Unterarten vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE asper&amp;quot; /&amp;gt; Von diesen wird &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper verecundus&amp;#039;&amp;#039; von einigen Autoren in den Rang der Art gestellt. Weitere Unklarheit besteht über die Form &amp;#039;&amp;#039;ganglbaueri&amp;#039;&amp;#039;, die je nach Autor als Art &amp;#039;&amp;#039;Morimus ganglbaueri&amp;#039;&amp;#039; eingestuft, als Unterart &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper ganglbaueri&amp;#039;&amp;#039; betrachtet, nur als Ergebnis einer Kreuzung von &amp;#039;&amp;#039;Morimus funereus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper&amp;#039;&amp;#039; gesehen wird, oder als Farbvariante von &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper asper&amp;#039;&amp;#039; wie hier übernommen keinen taxonomischen Rang zugestanden bekommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ganglbauer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reitter&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CerNet&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gattungsname]] &amp;#039;&amp;#039;Morimus&amp;#039;&amp;#039; ist von [[Altgriechische Sprache|altgr.]] μόριμος  „mórimos“,  „zum Tode bestimmt“  abgeleitet. Der lateinische [[Artname]] &amp;#039;&amp;#039;asper&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;rau&amp;#039;&amp;#039;)  bezieht sich auf die durch die Körnung raue Oberfläche des Außenskeletts des Käfers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Name&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale des Käfers ==&lt;br /&gt;
Der eindrucksvoll große und massige Käfer erreicht eine Körperlänge von bis zu 35 Millimeter. Alle Körperteile sind robust und stark [[Sklerotin|sklerotisiert]]. Der Körper ist länglich oval und schwarz, kann aber wegen der sehr kurzen, graubraunen Behaarung ([[Tomentierung]]) heller erscheinen und ist durchschnittlich etwas brauner als der Trauerbock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopf ist [[orthogonal]] zur Körperachse nach unten geneigt. Die [[Mundwerkzeuge#Insekten|Mundwerkzeuge]] zeigen senkrecht nach unten, das letzte Glied der [[Unterkiefertaster|Kiefertaster]] ist spindelförmig zugespitzt und nicht schräg abgestutzt. Das erste Fühlerglied ist vor dem Ende mit einer sichelförmigen Leiste versehen. Von dieser aus ist es innen eben abgeflacht bis zur Einlenkung des zweiten Fühlerglieds (Abb.&amp;amp;nbsp;2). Das dritte Fühlerglied ist bei der Gattung deutlich länger als das erste. Das zweite Fühlerglied ist wie bei den meisten Bockkäfern kurz. Die restlichen neun Fühlerglieder verjüngen sich nach außen zunehmend. Beim Weibchen sind die Fühler bereits länger als der Körper und damit länger als beim Trauerbock, beim Männchen erreichen sie wie beim Trauerbock das Eineinhalbfache der Körperlänge. Die nierenförmigen, ausgerandeten [[Facettenauge]]n umfassen die Fühlerbasis von hinten derart, dass auf der Stirn der Abstand der Basen der beiden Fühler zueinander größer ist als der Abstand der Innenränder der Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Halsschild]] ist etwa auf halber Länge seitlich zu einem kräftigen, spitzen Höcker ausgezogen. Er ist gerunzelt und ohne diesen Höcker etwa gleich lang wie breit, gleich breit wie der Kopf und schmaler als die [[Deckflügel|Flügeldecken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flügeldecken sind  miteinander verwachsen. Am Hinterende sind sie gemeinsam oval verrundet. Während beim Trauerbock jede Flügeldecke zwei samtige schwarze Flecken trägt, fehlen diese bei &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper asper&amp;#039;&amp;#039; ganz oder sie sind bräunlich und heben sich farblich nur wenig ab. Die Flügeldecken sind über die gesamte Fläche grob gekörnt, beim Trauerbock dagegen im Bereich der Flecken glatt (Abb.&amp;amp;nbsp;3). Dies ist der definierende Unterschied zwischen den beiden Unterarten. Die Körner sind bei genauer Betrachtung schon mit bloßem Auge erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Insektenbein|Beine]] sind sehr robust. Der [[Femur (Gliederfüßer)|Vorderschenkel]] hat auf der Unterseite eine flache Längsrinne, die nahe dem [[Tarsus (Gliederfüßer)|Tarsus]] schräg nach außen verläuft. Die fünfgliedrigen Tarsen erscheinen viergliedrig (pseudotetramer), da das vierte Glied sehr klein und zwischen den Lappen des dritten Gliedes versteckt ist. Die Vorderschienen weisen auf der Innenseite eine schräge Längsfurche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Morimus asper asper up.JPG|155px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Morimus asper asper antenna detail.jpg|180px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Abb. 1: Männchen von oben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Abb. 2: Erstes Fühlerglied&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Morimus asper asper elytra detail.jpg|155px]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Morimus funereus detail3.jpg|180px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;Abb. 3: Ausschnitt Flügeldecke, Körnung&amp;lt;br /&amp;gt;links &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper asper&amp;#039;&amp;#039;, rechts &amp;#039;&amp;#039;Morimus  asper funereus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Eier ==&lt;br /&gt;
Die elfenbeinfarbenen Eier sind spindelförmig und 4,5 Millimeter lang mit einem Durchmesser von 1,3 Millimeter. Das [[Chorion]] trägt eine Struktur, die an Puzzlestücke erinnert, die lose nebeneinander liegen und nur an wenigen Stellen miteinander verfalzt sind. Fünf nebeneinander liegende „Puzzlestücke“ umspannen eine Strecke von etwa 0,2 Millimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Die Unterart ist bei der Wahl der Brutbäume weniger beschränkt als der Trauerbock. Die [[Ernährung (Ökologie)|saproxylophagen]] Larven entwickeln sich in vielen verschiedenen [[Laubholz|Laubhölzern]] und auch in [[Nadelholz|Nadelhölzern]]. Unter den Laubhölzern wird die [[Rotbuche]] bevorzugt, zu den Nadelhölzern gehören &amp;#039;&amp;#039;[[Lärchen|Larix]]&amp;#039;&amp;#039;-, &amp;#039;&amp;#039;[[Tannen|Abies]]&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;[[Kiefern|Pinus]]&amp;#039;&amp;#039;-arten. In Nordspanien lagen bei einer Erfassung die Fundorte des Käfers in Höhen zwischen zehn und tausend Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt; In Griechenland wurde der Käfer während eines dreijährigen Projekts in Höhen zwischen 400 und 1200 Meter gefangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnisch&amp;quot; /&amp;gt; Einzelfunde werden aus Höhen von fast 1500 m gemeldet. Es besteht eine deutliche Präferenz der Höhenstufe, in der Rotbuchen wachsen, innerhalb des Buchengürtels werden niedere Lagen bevorzugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Imago (Zoologie)|Imagines]] findet man in Frankreich von Mai bis August am Fuß geschlagenen oder geschwächter Stämme,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auber&amp;quot; /&amp;gt; in Spanien tauchen die Käfer schon Mitte April auf und sind bis in den September zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt; Sie bewegen sich gewöhnlich gemächlich schreitend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Imagines sind hauptsächlich abends und nachts aktiv, man kann aber auch die Tiere nicht selten am hellen Tag laufend antreffen. Gewöhnlich verkriechen sie sich tagsüber in kühlere Verstecke an den Wirtspflanzen, etwa in Hohlräume zwischen den Wurzeln. Wenn sie sich abends präsentieren, lassen sie sich bei Beunruhigung gern fallen. Paarung und Eiablage finden spätabends oder nachts statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig findet man mehrere Tiere gemeinsam. Als mögliche Erklärung wird genannt, dass die Männchen die Weibchen nach der Begattung bewachen, um mehrfach mit ihnen kopulieren zu können. Es wird auch diskutiert, ob das Weibchen durch [[Stridulation|Stridulieren]] mehrere Männchen anlockt. Kämpfe zwischen den Männchen mit ernsthaften Beschädigungen sind üblich, doch letztendlich wählt das Weibchen zwischen den Bewerbern aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem [[Reifungsfraß]] (Rinde, Blattstiele) von etwa zwei Wochen sind die Weibchen paarungsbereit. Bei früherer Annäherung von Männchen werden diese durch Bisse abgewehrt und dabei nicht selten verstümmelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eiablage werden Baumstümpfe und abgestorbene oder stark geschwächte Bäume gewählt. Gefällte Stämme werden nur so lange angenommen, wie sie noch eine ausreichende Restfeuchtigkeit haben. Bei einer Untersuchung in den [[Pyrenäen|Ostpyrenäen]] (Bosque de la Massane) stellte sich heraus, dass die Larven von &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper asper&amp;#039;&amp;#039; in toten [[Rotbuche]]n nur im sechsten bis neunten Jahr nach dem Absterben der Bäume auftraten mit einem Maximum im achten Jahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forestal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weibchen beißt mit den starken Oberkiefern eine flache Grube mit einem Durchmesser von drei bis vier Millimeter in die Rinde. Gelegentlich beginnt sie bereits damit, bevor das Männchen von der Kopulationsstellung ablässt. Das dabei entfernte, fein zermahlene Material wird an einer Seite der Grube abgelagert. Dann dreht sich das Weibchen um 180° und ertastet mit dem [[Ovipositor]] die Grube. Ist diese zu klein zur Aufnahme des Eis, dreht sich das Weibchen erneut, um die Grube zu erweitern. Nach der Ablage des Eis bedeckt das Weibchen dieses mit dem seitlich abgelagerten Holzmehl und verfestigt das Mehl mit einem Sekret, das aus dem Eileiter ausgeschieden wird. Das Ei ruht nun zwischen Rinde und Bast mit der Längsachse des Eies parallel zur Oberfläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eiablage erstreckt sich über einen Zeitraum von Mai bis September. Gewöhnlich wird pro Grube nur ein Ei abgelegt, insgesamt etwa zwanzig bis dreißig, wobei die Gruben mit den Eiern sehr nahe beieinander liegen können. Da die Eier relativ groß und die Kammer, in der der Samen des Männchens gespeichert wird, relativ klein ist, reicht die Menge des bei der Begattung aufgenommenen Samens nicht für die Befruchtung aller Eier aus. Es wurden mehrfache Begattungen sowohl mit dem gleichen Männchen als auch mit verschiedenen Männchen beobachtet. Der Vorteil der größeren genetischen Variabilität bei [[Monogamie|Polygamie]] scheint den Nachteil der Gefahr, während einer der zahlreichen Paarungen gefressen zu werden, aufzuwiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Larven schlüpfen nach etwa zehn Tagen und haben eine Länge von etwa fünf Millimeter. Das Zerstören der Eihaut wird durch einen den Mandibeln außen aufsitzenden Zahn eingeleitet und danach durch einen zweiten „Eibrecher“ craneal (frontal y gular) unterstützt, der vorn an der Kehle sitzt. Die Larven fressen zwischen Rinde und  Bast. Im Laufe ihrer Entwicklung erreichen die Larven eine Länge bis zu acht Zentimeter. Zur Verpuppung legen sie eine ungefähr acht Zentimeter lange Puppenkammer an, die ganz oder teilweise in der Rinde liegen kann (etwa bei Kiefern), gewöhnlich aber bis zu fünf Zentimeter ins Splintholz reicht. Sie ist  mehr oder weniger senkrecht zur Oberfläche ausgerichtet. Die Puppenruhe dauert achtzehn bis zwanzig Tage. Die geschlüpfte [[Imago (Zoologie)|Imago]] verbleibt noch zwei bis drei Wochen in der Puppenkammer, wobei die Fettmassen im Hinterleib abgebaut werden und das Skelett aushärtet. Danach verlässt sie den Brutbaum durch ein rundes Schlupfloch von acht bis zwölf Millimeter Durchmesser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung wird in einem Jahr abgeschlossen, aber im Labor leben die Imagines bis zu 16 Monate und nehmen als Nahrung nicht nur Blätter und Rinde, sondern gerne auch Obst an. Die Larven zeigen sich bei Verwundungen gegen [[Infektion]]en völlig unempfindlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die  Unterart ist auf [[Europa]] beschränkt. Sie kommt hauptsächlich [[Mediterran|nordmediterran]] vor und ist in [[Spanien]], [[Südfrankreich]], [[Italien]], [[Bosnien und Herzegowina]], [[Albanien]] und [[Griechenland]] nicht selten.  Nach Norden dringt der Käfer bis in die [[Schweiz]] und [[Österreich]] vor, erreicht aber [[Deutschland]] nicht. Außerdem ist er aus [[Rumänien]], [[Bulgarien]] und der europäischen [[Türkei]] gemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE asp&amp;quot; /&amp;gt; Es wird vermutet, dass sein heutiges Verbreitungsgebiet durch die sich ändernde Verbreitung der Rotbuche während der Eiszeiten bestimmt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art kann in Holzverpackungen verschleppt werden. Beispielsweise wurde sie in England gefunden, wird sich dort wegen zu niedriger Temperaturen aber vermutlich nicht halten können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wales&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3827406838}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE asp&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FaunaEuropaea|ID=e2292347-a671-4ceb-aa2b-e61374b38f6f|WissName=Morimus asper asper|Rang=Unterart|Download=18. Januar 2012}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spanien&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
J. Romero-Samper &amp;amp; P. Bahülo: &amp;quot;Algunas observaciones sobre la distribución y biología de &amp;#039;&amp;#039;Morimus asper&amp;#039;&amp;#039; (Sulzer, 1776) (Coleóptera: Cerambycidae) en la Península Ibérica&amp;quot; Boln. Asoc. esp. Enr., 17 (2): 1993: 103-122 {{ISSN|0210-8984}} [http://www.entomologica.es/cont/publis/boletines/541.pdf als PDF]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE asper&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FaunaEuropaea|ID=57a49d0e-5b6c-4be3-992e-7ac072f82750|WissName=Morimus asper|Rang=Art|Download=18. Januar 2012}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE Mor&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FaunaEuropaea|ID=8bf1c441-f39e-4b29-a98b-8bdedebb4014|WissName=Morimus|Rang=Gattung|Download=18. Januar 2012}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Name&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sigmund Schenkling: [http://www.zeno.org/Naturwissenschaften/M/Schenkling,+Sigmund/Erkl%C3%A4rung+der+wissenschaftlichen+K%C3%A4fernamen/Gattungen+und+Untergattungen. &amp;#039;&amp;#039;Erklärung der wissenschaftlichen Käfernamen.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forestal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Roger Dajoz: &amp;quot;Entomologia Forestal&amp;quot; Ediciones Mundi-Prensa ISBN 84-7114-871-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auber&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luc Auber: &amp;quot;Atlas des Coléoptères de France III&amp;quot; Éditions N. Boubée &amp;amp; Cie, Paris 1955, ISBN 84-7114-871-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;polnisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Radosław Plewa, Krzysztof Łoś, Paweł Górski: &amp;quot;New data on the distribution, biology and behavior of some longhorn beetles (Coleoptera, Cerambycidae) from Greece&amp;quot; Elateridarium 5: 232-247, 18. August 2011 {{ISSN|1802-4858}} [http://www.elateridae.com/elateridarium/page.php?idcl=181 als PDF]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müller, Josef (veröffentlicht als Müller, Giovanni)1949: &amp;quot;I Coleotteri della Venezia Giulia. Catalogo ragionato, Vol. II: Coleoptera Phytophaga&amp;quot; Trieste Centro Sperimentale Agrario e Forestale publicazione n.4 1953, S. 81–224 veröffentlicht 1950&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wales&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://www.museumwales.ac.uk/en/news/?article_id=568 |text=Fund in Wales, Großbritannien |archivebot=2022-03-27 23:23:55 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ganglbauer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.biolib.cz/en/taxonimage/id126761/ Morimus asper ganglbaueri bei BioLib]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reitter&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/WEZ_13_0043-0044.pdf Arten der Gattung Morimus nach Reitter 1894] (PDF; 337&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;CerNet&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.cerambycidae.net/europe_remarks.pdf Bemerkung #36 von Cerambycidae.net] (PDF; 989&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Morimus asper}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weberböcke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lamiinae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>