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	<title>Morhange - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morhange&amp;diff=559247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-02-15T11:31:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Morhange&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Morhange 57.png&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle|Forbach-Boulay-Moselle]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Sarralbe|Sarralbe]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté d’agglomération Saint-Avold Synergie|Saint-Avold Synergie]]&lt;br /&gt;
|insee= 57483&lt;br /&gt;
|cp= 57340&lt;br /&gt;
|longitude= 06/38/09/O&lt;br /&gt;
|maire= Christian Stinco&lt;br /&gt;
|latitude= 48/55/26/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 221&lt;br /&gt;
|alt maxi= 305&lt;br /&gt;
|siteweb= [http://www.morhange.fr/ www.morhange.fr]&lt;br /&gt;
|image= &lt;br /&gt;
|image-desc= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ancien tribunal Morhange.JPG|mini|Ehemaliges Gerichtsgebäude]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morhange&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mörchingen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] mit {{EWZ|FR|57483}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57483}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Der Ort gehört zum [[Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in [[Lothringen]], 44 Kilometer südöstlich von [[Metz]], 46 Kilometer südwestlich von [[Forbach (Moselle)|Forbach]] und zehn Kilometer südwestlich von [[Grostenquin]] (&amp;#039;&amp;#039;Großtänchen&amp;#039;&amp;#039;), ungefähr in der Mitte zwischen [[Saarbrücken]] und [[Nancy]], etwa jeweils 50 Kilometer von Nancy und Saarbrücken entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie Grabfunde belegen, war die Gegend bereits im Altertum besiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraus&amp;quot; /&amp;gt; Alte Ortsbezeichnungen sind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraus&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik&amp;#039;&amp;#039;. Band III, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 792–795; {{archive.org |bub_gb_TIhZAAAAYAAJ |Blatt=816}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Besler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des lothringischen Kreises Forbach&amp;#039;&amp;#039;, Abhandlung zum Jahresberichte des Progymnasiums zu Forbach i. Lothr., Prog. No. 477, Buchdruckerei Robert Hupfer, Forbach 1888, S. 32 ([https://books.google.de/books?id=1gBGLytn1MoC&amp;amp;pg=PA32 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Morhangia&amp;#039;&amp;#039; (1245), &amp;#039;&amp;#039;Morehenges&amp;#039;&amp;#039; (1252), &amp;#039;&amp;#039;Morhanges&amp;#039;&amp;#039; (1329), &amp;#039;&amp;#039;Morchingen&amp;#039;&amp;#039; (1403), &amp;#039;&amp;#039;Meurichingen&amp;#039;&amp;#039; (1410), &amp;#039;&amp;#039;Mörchlingen&amp;#039;&amp;#039; (1560), &amp;#039;&amp;#039;Merchingen&amp;#039;&amp;#039; (1645) und &amp;#039;&amp;#039;Morhange de la Haute Tour&amp;#039;&amp;#039; (1779) zur Zeit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mörchingen befand sich im Mittelalter im Besitz der nach dem Ort [[Fénétrange|Finstingen]] benannten Herren von Vinstingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt; und war seit dem 12. Jahrhundert Hauptort einer bedeutenden Grafschaft, die ein lothringisches Lehen war und durch Heirat in den Besitz der [[Salm (Adelsgeschlecht)|Wild- und Rheingrafen]] gelangte. Im 13. Jahrhundert hat Henri&amp;amp;nbsp;IV. Comte de Salm (ca. 1220–1292) Salinen anlegen lassen, um die salzigen Quellen in der Nähe zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Guy Fouillade|url=https://gw.geneanet.org/macfouillade?lang=de&amp;amp;n=salm+de&amp;amp;p=henri+iv+comte+de+salm |titel=Henri IV, comte de Salm Salm (de) |werk=Geneanet.org |datum=2024 |sprache=fr |abruf=2024-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Auguste Calmet |Titel=Notice de la Lorraine |Verlag=Libraire Éditeur George |Ort=Lunéville |Datum=1840 |Seiten=112}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grafschaft wurde 1736 an die Familie Grandville Elliot gegeben und ging bald darauf durch Kauf an die Grafen von Helmstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huhn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 17. Jahrhunderts war Mörchingen viel größer, von hohen Mauern umgeben und hatte zwei hohe Türme sowie zwei Schlösser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huhn&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Stadt zerstört. Die Franzosen bemächtigten sich schon 1639 unter dem Marschall du Hallier der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Hugo Theodor Huhn|Eugen H. Th. Huhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Lothringens&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Theobald Grieben, Berlin 1878, S. 264 ff. ([https://books.google.de/books?id=HkZXvhiYj3AC&amp;amp;pg=PA264 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] befand sich die Grafschaft Mörchingen im Besitz des Reichsfreiherrn Pleikart Maximilian Augustin von Helmstatt, der 1792 durch Nachweis seiner Reichsunmittelbarkeit versuchte, seine Besitzungen vor der Einverleibung in den französischen Staat zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Reichsunmittelbarkeit der Herrschaften Hinsingen, Lenning, Fry Altroff, Mörchingen, Berendorf, Estroff und Kinger in Lothringen aus öffentlichen Akten und Familien-Urkunden ... bewiesen&amp;#039;&amp;#039;. 1792, S. 83, § 55 ([https://books.google.de/books?id=7U1MAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83 books.google.com]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Friede von Frankfurt|Frieden von Frankfurt]] vom 10. Mai 1871 kam Mörchingen als [[Elsaß-Lothringen|lothringische]] Kreisstadt zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und wurde dem [[Kreis Forbach]] im [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] angegliedert. 1890 wurde Mörchingen preußische Garnisonsstadt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Eine neue Kasernopolis wird in nicht allzulanger Zeit das lothringische Dorf Mörchingen bilden, denn nach dem neuen deutschen Reichshaushaltsetat sollen in diesen Ort nicht weniger als zwei Infanterie-Regimenter verlegt werden. Zu diesem Zwecke sind Kasernenbauten in Aussicht genommen und ein Garnisonslazareth, deren Kosten sich auf 3½ Millionen Mark belaufen. Einbegriffen sind auch Wohnungen für verheiratete Officiere. Mörchingen ist ein Dorf mit 1041 Einwohnern. In demselben wird also nach dem Plane der Regierung künftig die Militärbevölkerung die Civilbevölkerung um das vielfache übersteigen!&lt;br /&gt;
 |Quelle=Bericht in: &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Post (Linz)|Tages-Post]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. November 1889&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|08|11|1889|5|Ein Dorf als Garnisonsort|HERVORHEBUNG=Ein&amp;amp;#32;Dorf&amp;amp;#32;als&amp;amp;#32;GarnisonSort}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Mörchingen]] zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erlitt die französische [[2e armée (Frankreich)|2.&amp;amp;nbsp;Armee]] unter General [[Noël de Castelnau|de Castelnau]] eine schwere Niederlage gegen die deutsche [[6. Armee (Deutsches Kaiserreich)|6.&amp;amp;nbsp;Armee]]. 1919 bestimmte der [[Versailler Vertrag]] nach Kriegsende die Abtretung der Stadt an Frankreich. Von 1940 bis 1944 war die Stadt erneut dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 gab die [[Französisches Heer|französische Armee]] ihre Garnison Morhange auf, was einen Bevölkerungsrückgang zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts sind Juden in Morhange nachgewiesen. 1739 mussten sich die Juden in einer Straße niederlassen, es entstand ein Ghetto. Ungefähr die Hälfte verließen darum die Stadt und zogen nach Metz. Mit der Französischen Revolution wurden die Juden gleichberechtigt und es siedelten sich weitere Familien an. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde eine erste Synagoge gebaut, 1864 wurde sie ersetzt eine neue, größere.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mörchingen Morhange Synagoge.jpg|mini|Mörchingen Morhange Synagoge]]&lt;br /&gt;
Von 1910 bis 1920 gab es ein Rabbinat in Morhange, danach wurde es auf die Rabbinate Metz, Saarburg und Saargemünd aufgeteilt. 1939 wohnten noch 45 Juden in Morhange, 1940 wurde die Synagoge durch die Deutschen nach der Besetzung Lothringens zerstört. Sechs Juden wurden im Holocaust ermordet. Nach dem Krieg erlosch die Gemeinde. Erhalten ist noch der jüdische Friedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jguideeurope.org/fr/region/france/lorraine/morhange/ |titel=France / Lorraine – Morhange |werk=Le Guide Culturel des Juifs d’Europe |datum=2025 |sprache=fr |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jean-Bernard Lang |url=https://www.judaisme-alsalor.fr/synagog/moselle/morhange.htm |titel=Morhange |werk=Le Judaïsme de l&amp;#039;Alsace et de la Lorraine |datum=2025 |sprache=fr |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1793 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1181 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot;&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/fr/html/6_index.htm Morhange] – statistische Angaben der Arbeitsgruppe für Demographie und Geschichte der École des hautes études en sciences sociales (EHESS), Frankreich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1258 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1841 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1200 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1866 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1248 || &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc.&amp;#039;&amp;#039; Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 40, siehe &amp;#039;&amp;#039;Mörchen&amp;#039;&amp;#039; ([https://books.google.de/books?id=IuJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1172 || auf einer Fläche von 1483 ha, in 240 Häusern mit 288 Familien, darunter elf Evangelische und 48 Juden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot;&amp;gt;Georg Lang: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch.&amp;#039;&amp;#039; Metz 1874, S. 138 ([https://books.google.de/books?id=Zb1fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA138 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huhn&amp;quot;&amp;gt;[[Eugen Hugo Theodor Huhn|Eugen H. Th. Huhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1875, S. 388–389 ([https://books.google.de/books?id=lFthAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA388 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 1180 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Grg. Ferd. Otto Müller, Berlin 1874, S. 560–562 ([https://books.google.de/books?id=yknzDM5dy1oC&amp;amp;pg=PA560 books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1172 || am 1. Dezember, in 240 Häusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stockert&amp;quot;&amp;gt;C. Stockert, &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1873, S. 74; {{archive.org |bub_gb_3Q1HAAAAIAAJ |Blatt=n75}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1109 || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 1530 ha, in 225 Häusern, davon 988 Katholiken, 59 Evangelische und 49 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Büro des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1880&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Bull, Straßburg 1884, S. 122, Ziffer 1482 ([https://books.google.de/books?id=4JJMAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA120 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885|| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1041 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;StatB1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3690 || mit der seit 1890 bestehenden Garnison (1716 Mann), in 292 Häusern mit 421 Haushaltungen, davon 2498 Katholiken, 1124 Protestanten, drei sonstige Christen und 64 Juden(eine Person ohne Angabe der Glaubensbekenntnisses)&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatB1990&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Bewegung der Bevölkerung in Elsaß-Lothringen.&amp;#039;&amp;#039;Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen. Druck von M. DuMont-Schauberg, Straßburg 1893, S. 114–115, Ziffer 27; {{archive.org |bub_gb_rNEkAQAAIAAJ |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=els_forbach.html|name=Landkreis Forbach, Elsass-Lothringen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7040 || mit der Garnison (Stab der [[65. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|65.&amp;amp;nbsp;Infanteriebrigade]], des [[Infanterie-Regiment „Graf Barfuß“ (4. Westfälisches) Nr. 17|17.]] und 144. Infanterieregiments, der 2.&amp;amp;nbsp;Abteilung des 70.&amp;amp;nbsp;[[Feldartillerie]]regiments und der 4.&amp;amp;nbsp;Schwadron des 14.&amp;amp;nbsp;[[Ulanen]]regiments)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Mörchingen |Band=14 |Seite=135 |SeiteBis=136 |zenoID=20007111320}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6966 || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 1530 ha, mit der Garnison&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20211081 Mörchingen, Landkreis Forbach, Elsass-Lothringen.] In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Mörchingen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/forbach.htm |titel=Der Kreis Forbach im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230725114500if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/forbach.htm |archiv-datum=2023-07-25 |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;background:#E1FFE1;&amp;quot;| Anzahl Einwohner seit Ende des Zweiten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2007 !! 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 4170 || 4478 || 4724 || 4674 || 4460 || 4050 || 3867 || 3408&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soldatenfriedhof Morhange ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deutscher Soldatenfriedhof Morhange}}&lt;br /&gt;
[[Datei:F57 Morhange cimetière-allemand.JPG|mini|Eingang des Soldatenfriedhofes]]&lt;br /&gt;
Östlich des Bahnhofes am Rande des Hellenwaldes befindet sich ein deutscher [[Soldatenfriedhof]]. Er wurde im August 1914 als Teil des schon länger bestehenden Garnisonsfriedhofes angelegt, um im Rahmen der Grenzschlachten gefallene Soldaten aufzunehmen. Nach Kriegsende wurden die Verstorbenen französischer Nationalität an einen anderen Platz verlegt und stattdessen die Überreste deutscher Gefallener aus der Umgebung an diesen Platz umgebettet, außerdem Opfer der [[Stellungskrieg]]e der Jahre 1915–1918 sowie im [[Lazarett]] Verstorbene. Heute liegen dort 4754 deutsche Kriegstote, davon 1966 in Einzelgräbern, die übrigen in zwei Gemeinschaftsgräbern, begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.volksbund.de/kgs/stadt.asp?stadt=710 Soldatenfriedhof Morhange.] [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Bismarcksäule ==&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe nördlich des Stadtkerns wurde am 25.&amp;amp;nbsp;August 1901 die erste von insgesamt nur zwei [[Bismarckdenkmal|Bismarcksäulen]] im [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] eingeweiht. Beide Säulen waren vom [[Wilhelm Kreis#Entwurf „Götterdämmerung“|Typ &amp;#039;&amp;#039;Götterdämmerung&amp;#039;&amp;#039;]]. Während die [[Bismarcksäule (Mörchingen)|Säule von Morhange]] im November 1918 abgerissen wurde, blieb die andere, auf dem Berg St. Quentin in der Nähe von [[Scy-Chazelles]] gelegen, erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/frank/moerch.html Bismarcksäule Mörchingen.] Bismarcktueme.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TER Lothringen.png|mini|Lage Morhanges im lothringischen Eisenbahnnetz]]&lt;br /&gt;
Beim Bau der Eisenbahnstrecke von [[Rémilly (Moselle)|Rémilly]] nach [[Réding|Rieding]] durch die [[Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen]] 1877 wurde eine Streckenführung gewählt, die nordöstlich an Mörchingen vorbeiführte. An dieser erhielt der Ort einen Bahnhof (ursprünglicher Name &amp;#039;&amp;#039;Mörchingen-[[Baronville|Baronweiler]]&amp;#039;&amp;#039;) in etwa drei Kilometern Entfernung zum Zentrum. Ab 1911 verband eine [[Straßenbahn Mörchingen|Dampfstraßenbahn]] Bahnhof und Ort miteinander. Bereits 1914 wurde der Betrieb aufgrund der Kriegsereignisse vorübergehend, ab 1917 dann endgültig eingestellt. Heute verkehren am Bahnhof Morhange die Eisenbahnlinien 21 und 22 des [[TER Grand Est|TER Lorraine (Metrolor)]]. Das Angebot umfasst täglich knapp zehn Züge je Richtung von und nach Metz einerseits bzw. [[Sarrebourg|Saarburg]] und [[Straßburg]] andererseits.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.metrolor.fr/metrolor/sites/metrolor/accueil/reseau/lesgaresdureseautermetrolor?uri=kiwi%3A%2F%2F%2Fsites%2Fmetrolor%2Faccueil%2Freseau%2Flesgaresdureseautermetrolor%2Fcbfd92f87f00000101f85fc6de94dee1 |text=Bahnhof Morhange. |wayback=20081122213705 }} Metrolor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort und quer zur Eisenbahnstrecke verläuft die [[Route départementale|Departementsstraße]] D674 von [[Sarreguemines|Saargemünd]] nach Nancy. Bis zu ihrer Abstufung im Jahre 2006 war die Straße als [[Route nationale 74]] klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Seit 1974 besteht eine Partnerschaft mit [[Feuchtwangen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Tilla Briem]] (1908–1980), deutsche Opernsängerin (Sopran) und Professorin an der Musikhochschule Hannover&lt;br /&gt;
* [[Annemarie von Gabain]] (1901–1993), deutsche Turkologin&lt;br /&gt;
* [[Eckart Hachfeld]] (1910–1994), deutscher Schriftsteller, Texter und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Kahler]] (1908–2000), deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* [[Joseph M. Piel]] (1903–1992), deutscher Romanist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Monuments historiques in Morhange]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Lang: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch.&amp;#039;&amp;#039; Metz 1874, S. 138 ([https://books.google.de/books?id=Zb1fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA138 google.books.com]).&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Merchingen |Band=5 |Seite=62–63}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Morhanges |Band=5 |Seite=21–22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4758107-4|VIAF=237024238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morhange| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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