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	<title>Mordechai Tenenbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:18:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mordechai_Tenenbaum&amp;diff=980281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Wirken */ Leerzeichen vor Beleg entfernt, Links optimiert</title>
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		<updated>2026-04-03T22:29:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Beleg entfernt, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mordechaj Tenenbaum.jpg|mini|Mordechai Tenenbaum]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mordechai Tenenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1916]] in [[Warschau]]; † um [[20. August]] [[1943]] in [[Białystok]]) war ein jüdischer Widerstandskämpfer in [[Polen]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Mordechai Tenenbaum wurde 1916 in Warschau geboren. Als 20-Jähriger begann er ein Studium [[Semitische Sprachen|semitischer Sprachen]]. Ende der 30er Jahre war er in verschiedenen jüdischen Jugendorganisationen tätig. Dort traf er auf [[Tema Schneiderman]], die seine Freundin und Kampfgefährtin, später seine Ehefrau wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jwa.org/encyclopedia/article/sznajderman-tema |titel=Tema Sznajderman |werk=JWA |sprache=en |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Überfall auf Polen]] flüchtete das Paar zunächst in die sowjetisch kontrollierten Gebiete Ostpolens, wo sie Mitglieder der jüdischen Jugendorganisationen bei dem Versuch unterstützten, nach [[Britisch-Palästina|Palästina]] auszuwandern, indem sie gefälschte Papiere für sie organisierten. Später&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; schloss sich das Paar in den Ghettos von [[Ghetto Vilnius|Wilna]] und [[Warschauer Ghetto|Warschau]] jüdischen Untergrundbewegungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://en.vilna.co.il/history/leading-figures/figures-at-war/mordechai-tenenbaum/ |titel=Mordechai Tenenbaum |werk=Association of Jews of Vilna and vicinity in Israel |sprache=en-US |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tenenbaum war an der Bildung eines „Antifaschistischen Blocks“ beteiligt, einem Bündnis verschiedener Widerstandsgruppen gegen die Besatzung, der nicht erfolgreich war. Im Juli 1942 gehörte er zu den Mitbegründern der [[Jüdische Kampforganisation|Jüdischen Kampforganisation]] „Żydowska Organizacja Bojowa“ (ŻOB), einem Zusammenschluss jüdisch-sozialistischer Jugendorganisationen, um Widerstand gegen die  Deportationen vorzubereiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sztetl.org.pl/de/glossar/juedische-kampforganisation-zob |titel=Jüdische Kampforganisation (ŻOB) {{!}} Virtuelles Schtetl |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1942 ging Tenenbaum in das [[Ghetto Bialystok|Ghetto in Bialystok]]. Zu seinen ersten Tätigkeiten zählte die Einrichtung eines Untergrundarchivs nach dem Vorbild des [[Oneg Schabbat|Ringelblum-Archivs]] in Warschau, das Belege über die jüdische Kultur und Zeugnisse über die [[Judenverfolgung]] sammelte, um der geplanten Auslöschung des Judentums entgegenzutreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://portal.ehri-project.eu/units/il-002798-4019542-3714437 |titel=Writings of Mordechai Tenenbaum-Tamaroff: Proclamation calling for self-defense in the Bialystok Ghetto, 1943 |sprache=de |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dokumente befinden sich heute in Holcaustarchiven in Israel und Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jhi.pl/en |titel=Jewish Historical Institute |sprache=en |archiv-url=http://web.archive.org/web/20260305092534/https://www.jhi.pl/en |archiv-datum=2026-03-05 |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sonja Ernst |url=https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/geheimsache-ghettofilm/153356/das-ringelblum-archiv/ |titel=Das Ringelblum-Archiv {{!}} Geheimsache Ghettofilm |werk=Bundeszentrale für Politische Bildung |datum=2013-05-08 |sprache=de |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:9887 August 2023 in Białystok.jpg|alternativtext=Park mit Plakaten, auf denen sich Porträts jüdischer Widerstandskämpfer befinden; der Bildausschnitt zeigt Tenenbaum,  Chaika Grossman und Chasia Bornstein-Bielicki|mini|Gedenkplakate für Mitglieder des jüdischen Widerstands in Polen (Mordechai Tenenbaum, [[Chaika Grossman]], [[Chasia Bornstein-Bielicka]])]]&lt;br /&gt;
Im Januar 1943 entsandte Mordechai Tenenbaum Tema Schneiderman nach Warschau, um Geld und Anleitungen zum Bau von Handgranaten und Molotowcocktails zu überbringen. Bei diesem Einsatz wurde die Kurierin gefasst, in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und am 18. Januar ermordet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Tenenbaum kam über den Verlust seiner Frau nicht hinweg. In seinen Briefen betrauerte er verzweifelt ihren Tod.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zusammenführung unterschiedlicher Widerstandsgruppen im Ghetto Białystok im Juli 1943 zur „Einheitsfront“ wurde Mordechai Tenenbaum zum Anführer im Widerstandskampf gegen die Deutschen gewählt. Nach den Erfahrungen des [[Warschauer Ghettoaufstand]]es hatten die deutschen [[Schutzstaffel|SS]]- und Polizeieinheiten ihre Vernichtungstaktik im Falle des Ghettos Białystok jedoch geändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sztetl.org.pl/en/biographies/4340-tenenbaum-mordechaj |titel=Tenenbaum Mordechaj {{!}} Virtual Shtetl |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der hermetischen Abriegelung des Ghettos durch deutsche Sicherheitskräfte in der Nacht vom 15. auf den 16. August 1943 ging Tenenbaum und seinen Anhängern schon nach wenigen Tagen die Munition aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eilatgordinlevitan.com/warsaw/w_pages/warsaw_stories_tenenbaum.html |titel=Mordecai Tenenbaum (Tamaroff) |werk=Eilat Gordin |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Mordechai Tenenbaums Tod existieren keine genauen Angaben. Einige Quellen besagen, er sei im Kampf gefallen, andere, er habe sich um den 20. August 1943 in auswegloser Situation selbst das Leben genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Shoah Resource Center |url=https://wwv.yadvashem.org/odot_pdf/Microsoft%20Word%20-%205873.pdf |titel=Tenenbaum, Mordechai (PDF) |werk=Yad Vashem |sprache=en |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Tenenbaum wurde am 18. April 1945 [[postum]] mit dem polnischen Orden [[Orden des Grunwald-Kreuzes|Grunwald-Kreuz]] (Orden Krzyża Grunwaldu) III. Klasse ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jta.org/archive/sister-in-protest-returns-polish-medal-awarded-to-underground-hero |titel=Sister, in Protest, Returns Polish Medal Awarded to Underground Hero |werk=Jewish Telegraphic Agency |sprache=en-US |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Israel Gutman]] (Hauptherausgeber), [[Eberhard Jäckel]], [[Peter Longerich]], [[Julius H. Schoeps]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Holocaust. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;SA – Zypern.&amp;#039;&amp;#039; Argon Verlag, Berlin 1993, ISBN 3-87024-303-1, S. 1399 ff.&lt;br /&gt;
* [[Chaika Grossman]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Untergrundarmee. Der jüdische Widerstand in Białystok. Ein autobiographischer Bericht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer-Taschenbücher. Die Frau in der Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 11598). Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-11598-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119256282|LCCN=n82099659|VIAF=35262206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tenebbaum, Mordechai}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (polnischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Białystok)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tenenbaum, Mordechai&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Widerstandskämpfer während des Zweiten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 20. August 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Białystok]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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