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	<title>Mord im Dom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:28:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mord_im_Dom&amp;diff=715248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vsop: Änderungen von 89.186.158.127 (Diskussion) auf die letzte Version von Martin Sg. zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-11-02T00:09:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/89.186.158.127&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/89.186.158.127&quot;&gt;89.186.158.127&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:89.186.158.127&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:89.186.158.127 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Martin_Sg.&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Martin Sg. (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Martin Sg.&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mord im Dom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, englischer Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Murder in the Cathedral&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein 1935 uraufgeführtes [[Versdrama]] von [[T. S. Eliot]]. Es hat die letzten Tage des [[Erzbischof von Canterbury|Erzbischofs von Canterbury]] [[Thomas Becket]] vom 2. Dezember 1170 bis zu seiner Ermordung durch Ritter [[Heinrich II. (England)|Heinrichs II.]] von England am 29. Dezember 1170 zum Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stück wurde 1935 beim [[Canterbury Festival]] unter der Regie von E. Martin Browne mit Robert Speaight in der Rolle des Becket uraufgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;am 19. Juni 1935; Textausgabe veröffentlicht bei Faber &amp;amp; Faber, London, 13. Juni 1935&amp;lt;/ref&amp;gt;  und 1951 von [[George Hoellering]] verfilmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0202483/ Internet Movie Database – Murder in the Cathedral (1951)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur deutschsprachigen Erstaufführung – Übersetzung von [[Rudolf Alexander Schröder]]&amp;lt;ref&amp;gt;Suhrkamp-Verlag Berlin 1946&amp;lt;/ref&amp;gt; – kam es am 20. Januar 1939 in Basel. Die Erstaufführung in Deutschland fand am 18. Oktober 1947 gleichzeitig an den [[Städtische Bühnen Köln|Städtischen Bühnen Köln]] unter der Regie von [[Karl Pempelfort]] und am [[Deutsches Theater Göttingen|Stadttheater Göttingen]] unter der Regie von [[Hans Dietrich Keuter]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohner von Canterbury erwarten an einem Dezembertag des Jahres 1170 die Rückkehr ihres Erzbischofs Thomas Becket aus der sieben Jahre währenden Verbannung in Frankreich, wohin ihn König Heinrich II. geschickt hatte. Einst, als Becket noch Kanzler war, waren die beiden Freunde und Verbündete gegen den Papst. Doch änderte sich Beckets Verhalten mit seiner Ernennung zum Erzbischof, die vom König als geschickter Schachzug gedacht war: Von dem Ernst und der Verantwortung seines hohen Amtes durchdrungen, stellte Becket sich gegen die Einmischung des Königs in kirchliche Angelegenheiten und zog so dessen Zorn auf sich. Der Chor der Frauen von Canterbury, die nun der Rückkehr des Bischofs entgegen sehen, traut dem Frieden nicht, und auch Becket weiß, dass Gefahren auf ihn lauern. An diesem entscheidenden Punkt in seinem Leben gaukeln ihm „vier Versucher“ eine Reihe von Versuchungen vor, von denen die ersten drei den [[Versuchung Jesu|Versuchungen Christi]] (Mt 4, 1-11) nachgebildet sind, während die vierte – für Thomas Becket am verlockendsten – darin besteht, aus Ruhmsucht das Schicksal des [[Märtyrer]]s anzustreben. Über diese sagt Becket:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::&amp;#039;&amp;#039;The last temptation is the greatest treason,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::::&amp;#039;&amp;#039;To do the right deed for the wrong reason.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::::(Die letzte Versuchung ist der größte Verrat,&lt;br /&gt;
::::aus falschem Grund zu tun die rechte Tat.)&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung Wikipedia Benutzer:Vsop&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Becket kann sich von diesen Einflüsterungen freimachen und am 2. Weihnachtstag, dem Fest des ersten Märtyrers, des heiligen [[Stephanus]], in seinem Dom predigen. Er weist jede [[Märtyrer|Blutzeuge]]nschaft für Christus, die aus dem eigenen Willen aufsteigt, von sich. Die [[Gloriole]] des Martyriums könne nur Gott verleihen, nie der Mensch sich selbst. Am 29. Dezember erscheinen vier Ritter, Abgesandte des Königs, beschuldigen Becket des Verrats und der Verschwörung und fordern ihn auf, sich vor dem König zu verantworten. Becket will seine Sache aber nur vor den Papst bringen. Die Priester schließen sich voll Angst mit ihrem Erzbischof in der Kathedrale ein, doch Becket lässt die Türen wieder öffnen, da das Gotteshaus jedermann zugänglich sein muss. Die vier Ritter dringen nun ein und erschlagen den Erzbischof. Darauf wandelt sich die Szene zu einem modernen [[Tribunal]] mit dem Publikum als Richter, vor dem die Ritter ihre Untat mit der [[Staatsräson]] rechtfertigen. Mit einer [[Totenklage]] und einem Lobgesang auf den heiligen Blutzeugen Thomas schließt das Drama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation ==&lt;br /&gt;
Wie [[Hortmann]] in seiner Deutung ausführt, wirkt das Stück &amp;#039;&amp;#039;„durch seinen frappierenden Charakter als ritualistisches Weihespiel. Seine überzeitliche Thematik transzendiert das Geschichtliche“&amp;#039;&amp;#039; und lädt ein &amp;#039;&amp;#039;„zu einer Art [[Mysterienspiel]]“.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hortmann: &amp;#039;&amp;#039;T.S. Eliot, Murder in the Cathedral.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Weber (Anglist)|Hans Weber]] (Hrsg.): Dramen des 20. Jahrhunderts für den Englischunterricht der Sekundarstufe&amp;amp;nbsp;II – Interpretationen, Diesterweg Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. usw. 1982, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T.S. Eliot, der stark von der [[Anglo-Katholizismus|hochkirchlichen]] Richtung des [[Anglikanismus]] geprägt ist, schrieb das Stück auf Anregung von Bischof [[George Kennedy Allen Bell|George Bell]], um die Menschen, die in [[Faschismus|faschistisch]] regierten Ländern lebten, dazu aufzurufen, die christliche Kirche gegen den Missbrauch durch Faschisten und [[Nationalsozialist]]en zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
Die auf dem Drama basierende Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Assassinio nella cattedrale]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ildebrando Pizzetti]] wurde am 1. März 1958 am [[Teatro alla Scala]] uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Lietzau]] drehte 1962 eine Fernsehadaption für den [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]], die am Karfreitag 1962 ausgestrahlt wurde. Die Hauptrolle spielte [[Gerd Brüdern]]; in weiteren Rollen waren [[Wolfgang Kieling]], [[Pinkas Braun]], [[Romuald Pekny]], [[Peter Eschberg]], [[Alexander Golling]], [[Edith Schultze-Westrum]], [[Eva Bubat]] und [[Benno Sterzenbach]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hörspiele:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Mord im Dom&amp;#039;&amp;#039; – Produktion: [[British Broadcasting Corporation|BBC Deutscher Dienst]]; Regie: [[Hans Buxbaum]]&lt;br /&gt;
** Sprecher u. a.: [[Herbert Lom]] (Thomas Becket), Fritz Falk (Versucher), [[Eric Pohlmann]] (Versucher), [[Friedrich Richter (Schauspieler)|Friedrich Richter]] (Versucher) und [[Walter Hertner]] (Priester)&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Mord im Dom&amp;#039;&amp;#039; – Produktion: [[Radio Bremen]]; Regie: [[Gert Westphal]]&lt;br /&gt;
** Sprecher u. a.: [[Wolfgang Engels (Schauspieler)|Wolfgang Engels]] (Thomas Becket), [[Elisabeth Kuhlmann]], [[Trudik Daniel]], [[Dora-Maria Herwelly]] und [[Walter Jokisch]]&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Mord im Dom (Predigt)&amp;#039;&amp;#039; – Produktion: Radio Bremen; Bearbeitung, Regie und einziger Sprecher: Gert Westphal&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Mord im Dom&amp;#039;&amp;#039; – Produktion: [[Südwestfunk]]; Bearbeitung, Regie und Sprecher: Gert Westphal&lt;br /&gt;
** Sprecher u. a.: [[Paul Hoffmann (Schauspieler)|Paul Hoffmann]] (Thomas Becket), [[Claire Ruegg]] (Frau), [[Inge Birkmann]] (Frau), [[Theodor Loos]] (Priester) und [[Jürgen Goslar]] (Priester)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hortmann: &amp;#039;&amp;#039;T.S. Eliot, Murder in the Cathedral.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Weber (Anglist)|Hans Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dramen des 20. Jahrhunderts für den Englischunterricht der Sekundarstufe&amp;amp;nbsp;II – Interpretationen.&amp;#039;&amp;#039; Diesterweg Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. usw. 1982, ISBN 3-425-04209-2, S. 25–40.&lt;br /&gt;
* Heinz Kosok: &amp;#039;&amp;#039;„Die Rechtfertigungsszene“ der Ritter in T.S. Eliots Murder in the Cathedral.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz H. Link (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerika – Vision und Wirklichkeit, Beiträge deutscher Forschung zur amerikanischen Literaturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. usw. 1968, S. 374–387.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4218556-7|VIAF=176572920}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thomas Becket]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:T. S. Eliot]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vsop</name></author>
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