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	<title>Moravany u Kyjova - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-28T21:49:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Moravany&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Moravany HO CZ CoA.svg|111px|Wappen von Moravany]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan=&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung= &lt;br /&gt;
| Okres              = Hodonín&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1088&lt;br /&gt;
| Höhe               = 248&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/02/24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/10/06/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 586391&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 696 50&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Kostelec u Kyjova|Kostelec]] – Moravany&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Petr Kostiha&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Moravany 73&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 696 50 Moravany u Kyjova&lt;br /&gt;
| Website            = www.obecmoravany.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moravany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Morawan&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Morawann&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Okres Hodonín]] in [[Tschechien]]. Sie liegt fünf Kilometer nordöstlich von [[Kyjov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moravany naves.jpg|mini|links|Dorfplatz in Moravany]]&lt;br /&gt;
Moravany befindet sich am südwestlichen Fuße des [[Marsgebirge]]s an der Einmündung des Baches Moravanský potok in den Čeložnický potok. Nördlich erhebt sich der Paní háj (410 m), im Nordosten der Šepruny (303 m), westlich die Bohuslavická Nová hora (295 m) sowie im Nordwesten die Zelená hora (305 m) und die Lenivá hora (486 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Koryčany]], Kameňák und Zavadilka im Norden, Josefinský Dvůr im Nordosten, [[Labuty]] und [[Skalka u Kyjova|Skalka]] im Osten, [[Dolní Moštěnice]] und [[Ježov]] im Südosten, [[Hýsly]] und [[Kelčany]] im Süden, [[Kostelec u Kyjova|Kostelec]] im Südwesten, [[Bukovany u Kyjova|Bukovany]] im Westen sowie Bohuslavice und [[Čeložnice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von Moravany erfolgte im Jahre 1324, als der [[Vladike]] Štěpán von Moravany als Zeuge bei einem Vergleich zwischen Protivec von Buchlov und dem [[Kloster Velehrad]] zeichnete. Der Besitz wurde im Laufe des 14. Jahrhunderts immer weiter zwischen verschiedenen Angehörigen des weitverzweigten Vladikengeschlechts aufgeteilt, die alle in Moravany lebten. Zu dieser Zeit bestanden in Moravany drei [[Hofstelle|Höfe]] und zwei [[Schänke]]n. Es wird angenommen, dass auch eine [[Veste]] existierte, deren Standort am Platz des heutigen Rathauses vermutet wird. Bei Moravany wurde seit dem Mittelalter [[Kalkbruch|Kalk]] gebrochen und [[Kalkofen|Kalköfen]] betrieben. Außerdem befand sich bei Moravany eines der beiden Eisenerzbergwerke im [[Chřiby|Marsgebirge]], das seit dem 8. Jahrhundert betrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sukzessive erfolgte der Verkauf einzelner Anteile an [[Grundherr]]en der Umgebung, wie Zdenko [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Sternberg]], Mikuláš und Boček von Labuty, Bartoš von Tučapy und Arkleb von [[Zástřizl]]. Anna von Moravany heiratete Smil von [[Landstein (Adelsgeschlecht)|Landstein]], der das Prädikat „von Morawan“ (&amp;#039;&amp;#039;z Moravan&amp;#039;&amp;#039;) führte und 1381 starb&amp;lt;ref&amp;gt;https://genealogy.euweb.cz/bohemia/landstein2.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Deren Sohn Johann von Landstein und Morawan († um 1423) versuchte zunächst den Familienbesitz in seiner Hand zu vereinen. Nachdem er 1412 [[Milotice u Kyjova|Milotice]] gekauft hatte, verlegte er seinen Sitz dorthin und verkaufte Moravany seinem Stiefbruder Protivec von Zástřizl. 1414 gehörte Johann zu den Begleitern von [[Jan Hus]] auf dem Weg zum [[Konzil von Konstanz]]. 1542 schlug Jan Ždánský von Zástřizl Moravany der [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] [[Burg Buchlov|Buchlov]] zu. Vor dem Im 16. Jahrhundert gehörten die Bewohner des Dorfes den [[Böhmische Brüder|Mährischen Brüdern]] an. Die Herrschaft Buchlov verweigerte der Brüdergemeine die Überlassung von Land zur Anlegung eines Friedhofes. Im Buchlauer [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] von 1611 findet sich der erste Nachweis über die Morawaner Steinbrüche. Sie lagen im Marsgebirge an der Herrschaftsgrenze bei der Kapelle des hl. Klemens im Tal des Klimentský potok und bei Brusnice. 1624 wirkte in Moravany der [[Prediger]] Matěj Černý. Als 1644 die Buchlover Linie der Prakšický von Zástřizl erlosch, fiel die Herrschaft den Herren von Peterswald zu. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde Moravany zwischen 1650 und 1651 [[Rekatholisierung|rekatholisiert]]. Wenig später entstand auch der Friedhof. Im Jahre 1720 bestand in Moravany ein hölzernes Rathaus, in dessen Kellergewölben Morawaner Wein ausgeschenkt wurde. Weiterhin bestanden eine herrschaftliche Bierschänke, eine Brennerei, zwei Fleischbänke und ein Fischteich. Das Rathaus erlosch noch im 18. Jahrhundert. Ab 1763 waren die Herren [[Berchtold (Adelsgeschlecht)|Berchtold]] Besitzer der Herrschaft, deren Sitz inzwischen das [[Schloss Buchlovice]] war. In den Steinbrüchen von Moravany wurde ein guter Sandstein gewonnen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Moravany immer nach Buchlovice untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Moravany/Moravan ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Kyjov|Gaya]]. Nach der Aufhebung des Okres Kyjov wurde der Ort 1960 dem [[Okres Hodonín]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Moravany sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Moravany gehört die Ansiedlung Kameňák.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moravany - zvonice.JPG|mini|hochkant|Glockenturm]]&lt;br /&gt;
* Glockenturm am Dorfanger, errichtet im 17. Jahrhundert zu Zeiten Matěj Černýs&lt;br /&gt;
* Kapelle der hl. Dreifaltigkeit, errichtet 1994–2000, die Weihe erfolgte am 25. Mai 2000 durch Erzbischof [[Jan Graubner]]&lt;br /&gt;
* Statue des böhmischen Landesheiligen [[Johannes Nepomuk]], aus der Mitte des 18. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* Pardusy, größte Kalkbrüche des Marsgebirges, zwischen Zavadilka und der Koritschaner Kapelle&lt;br /&gt;
* [[Burgstall]] Paní háj&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet Moravanské lúky im Marsgebirge bei Brusnice&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Ladislav Jandásek]] (1887–1942), Lehrer, [[Tschechoslowakischer Widerstand 1939–1945|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], NS-Opfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moravany (Hodonín District)|Moravany}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Hodonín}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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