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	<title>Morava-Vardar-Furche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L.Willms am 24. Dezember 2020 um 15:51 Uhr</title>
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		<updated>2020-12-24T15:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morava-Vardar-Furche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{SrS|Моравско-Вардарска-Удолина|&amp;#039;&amp;#039;Moravsko-Vardarska Udolina&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein großer [[Tektonik|tektonischer]] [[Graben (Geologie)|Graben]] der zentralen [[Balkanhalbinsel]], der durch die Flüsse [[Morava (Fluss)|Große Morava]] und [[Vardar]] (Axios in Griechenland) eine Verbindung zwischen der mitteleuropäisch-[[Pannonische Tiefebene|pannonischen Donautiefebene]] und der [[Ägäis]] herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Morava-Vardar-Furche verläuft in Nord-Süd-Richtung von der Mündung der Großen Morava in die [[Donau]] über 480 km Luftlinie bis zur Einmündung des Vardars in die Ägäis. Der nördliche Teil der Morava-Vardar-Furche wird gänzlich vom Lauf der Großen und [[Südliche Morava|Südlichen Morava]] eingenommen. Hier erreicht der Graben eine Breite von 12 bis 20 km. Auf diesem Teilstück wird der Graben durch die Ausläufer des [[Stara Planina|Balkan-]] und [[Karpaten]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bogens auf der östlichen sowie der Ausläufer des Dinarischen Gebirges auf der westlichen Seite begrenzt. Diese dachen sich zum Graben sanft ab und sind teilweise durch kurze Zuflüsse der Morava zertalt. Der zentrale Bereich des Grabens wird von der Südlichen Morava bestimmt. Hier ist der Graben durch verschiedene Engstrecken gegliedert und in zahlreichen Talweitungen der Südlichen Morava unterteilt. Die Stalaćka-Schlucht zwischen [[Stalać]] und [[Ðunis]] verengt den Graben auf einer Länge von 20 km auf das eigentliche Flussbett. Südlich davon verbreitet sich der Graben in das Becken von [[Niš]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Bereich des Grabens wird durch den Vardar geprägt. Auch hier sind zahlreiche Talweitungen mit Schluchtstrecken ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Morava-Vardar-Furche ist die zentrale natürliche Kommunikationsverbindung der Balkanhalbinsel und strategisch die bedeutendste Leitlinie der gesamten südosteuropäischen Halbinsel. Sie verbindet die Pannonische Niederung mit der Ägäis sowie über die Abzweigung der [[Nišava (Fluss)|Nišava]] mit [[Kleinasien]]. Die strategische Bedeutung war schon seit der Antike gegeben und eine der wichtigsten Römerstraßen, die [[Via Militaris (Balkan)|Via Militaris]] verband [[Konstantinopel]] mit [[Sirmium]]. Während der [[Byzantinisches Reich|byzantinischen Epoche]] blieb die Morava-Vardar-Furche bis zum Ende der Herrschaft der [[Komnenen]] die zentrale Verbindungsroute im [[Rhomäer]]-Reich auf der Balkanhalbinsel. Mit der Eroberung der Reste des Byzantinischen Reiches sowie Serbiens und Bulgariens im 15. Jahrhundert stießen die Osmanen der Morava-Vardar-Furche folgend bis Mitteleuropa vor. Erst mit dem [[Großer Türkenkrieg|Großen Türkenkrieg]] am Ende des 17. Jahrhunderts gelang es, die Eroberung der Pannonischen Tiefebene rückgängig zu machen, doch hielten die Osmanen die strategischen Punkte der Morava-Vardar-Furche noch bis zum [[Balkankriege|Ersten Balkankrieg]] bis ins 20. Jahrhundert. Im Ersten und besonders im Zweiten Weltkrieg stießen die [[Mittelmächte|Mittel-]] bzw. [[Achsenmächte]] über die Morava-Vardar-Linie zum Mittelmeer vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vojna Enciklopedija.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Teil 5, Lafos-Naukrat, Beograd 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tektonik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Serbien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nordmazedonien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L.Willms</name></author>
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