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	<title>Morassina - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:03:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Morassina&amp;diff=264952&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Entstehung der Tropfsteine */</title>
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		<updated>2025-02-27T12:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung der Tropfsteine&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morassina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Thüringen|thüringisches]] [[Vitriol]]-[[Bergwerk]] in [[Schmiedefeld (Saalfeld)|Schmiedefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich hier ein [[Schaubergwerk]] mit vielen [[Tropfstein]]en von eindrucksvoller Farbenpracht und Formenvielfalt, das 1996 aufgrund seiner Einmaligkeit sogar in das [[Guinness-Buch der Rekorde]] einging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Tropfsteine ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Morassina 2.JPG|mini|Tropfsteine im Bergwerk]]&lt;br /&gt;
Die Wachstumsgeschwindigkeit der Tropfsteine beträgt wohl das Tausendfache des [[Tropfstein]]wachstums im Karbonatkarst. Grund dafür ist das Material der Tropfsteine, die relativ weiche Substanz [[Diadochit]] bzw. Bergbutter, ein Eisen(III)-hydroxy-phosphat-sulfat-hydrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bergwerk befindet sich in [[silur]]ischen [[Alaun]]- und [[Kieselschiefer]]n. Der Lösungsvorgang ist an zum Teil mikrobakteriell induzierte oxidative Abläufe gebunden, das heißt die [[Oxidation]] mit [[Sauerstoff]] aus dem [[Grundwasser]] führt erst zur Bildung der wasserlöslichen Substanzen, die dann abtransportiert werden. In der Grube werden verschiedene Minerale entsprechend den hydrochemischen Verhältnissen ausgefällt. Im Wesentlichen sind es [[Sulfide]], [[Oxide]], [[Carbonate]], [[Sulfate]], [[Phosphate]], [[Vanadate]], [[Arsenate]] und [[Silikate]]. Da es sich dabei um sehr unterschiedliche Substanzen mit unterschiedlichen Farben handelt, haben die Tropfsteine eine außergewöhnliche Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Morassina-Höhle Eingangsschild.PNG|mini|links|Schautafel am Stollenmundloch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Morassina 4.JPG|mini|Historischer Stollen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrlader ULE3.JPG|mini|Der elektrische Fahrlader ULE3 diente dem Laden und Transport des Haufwerkes]]&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde die Grube im „Schwefelloch“ im Zusammenhang mit dem [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] von [[Alaun]], Eisen- und Kupfervitriol sowie [[Schwefel]] und Farberden im Jahre 1683. 1717 war ein erster Besitzwechsel. Der Kaufmann Johann Leonard Morassi übernahm das Bergwerk und nannte es Morassina. Im Jahre 1750 wurde die Grube an das Kauf- und Handelshaus [[Christian Gottlob Frege|Frege]] in [[Leipzig]] verkauft. Man verglich die Freges wegen ihres Besitzes mit den [[Fugger]]n in [[Augsburg]] und den [[Rothschild (Familie)|Rothschilds]] in [[Frankfurt am Main]]. Frege entwickelte seine Bergwerke zu Marktführern im thüringischen und im [[Franken (Region)|fränkischen Raum]]. Nachdem man um 1850 Alaun- und [[Vitriol]]produkte auf chemischen Weg billiger produzieren konnte, kamen die Fregeschen Bergwerke schnell zum Erliegen. 1863 lieferte das Vitriolwerk Morassina die letzten Produkte an die Kunden aus.&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Verhinderung?}}&lt;br /&gt;
Die Eingänge zum Hohlraumsystem wie das gesamte Bergwerk gerieten in Vergessenheit. Als 1951 Bergleute der [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]] auf der Suche nach [[Uran]] die Eingänge der Grube [[Aufwältigung|aufwältigten]], fanden sie zwar kein spaltbares Material, dafür aber Tropfstein- und Sinterbildungen, die weit und breit ihresgleichen suchten und schon damals als besonders beachtenswert eingestuft wurden. Wegen der Nähe zur damaligen [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] verhinderten die DDR-Behörden die Herrichtung eines Teiles der Hohlräume als Schaubergwerk. Erst 1989 kam vom Rat des [[Bezirk Suhl|Bezirkes Suhl]], Abteilung Geologie, grünes Licht. 1993 wurde das Schaubergwerk Morassina eröffnet. Es gilt heute zusammen mit seinem Untertage-Sanatorium, dem „Sankt-Barbara“-[[Heilstollen]], und seinem Bergbaumuseum als ein Konglomerat von Bildung, Forschung, Entspannung und Erholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren es früher Persönlichkeiten wie [[Alexander von Humboldt]], [[August Breithaupt]] oder der Herausgeber des ersten Konversationslexikons, [[Joseph Meyer]] aus [[Gotha]], die für den Ruf der Schmiedefelder Bergbauregion sorgten, so sind es heute die Wissenschaftler [[Manfred Wolf (Geologe)|Manfred Wolf]], Dieter Wolf, G. Walter, Bernd Ullrich und [[Reinhard Gaupp]], die in Bezug zum Schaubergwerk Morassina neue wissenschaftliche Erkenntnisse erbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sankt-Barbara-Stollen wird als [[Heilstollen]] zur [[Speläotherapie]] genutzt. Die Morassina ist Mitglied im [[Deutscher Heilstollenverband|Deutschen Heilstollenverband]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Schauhöhlen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Schaubergwerken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* http://www.morassina.de/&lt;br /&gt;
* http://www.foerderkreis-morassina.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.534615|EW=11.224964|type=landmark|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4834144-7}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaubergwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Saalfeld/Saale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Thüringer Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saalfeld/Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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