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	<title>Moradelli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name              = Moradelli GmbH&lt;br /&gt;
| Logo              = Moradelli logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform  = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN              = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1794&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund   = &lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Ismaning]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung           = Andreas Poss&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl   = &lt;br /&gt;
| Umsatz            = &lt;br /&gt;
| Stand             = &lt;br /&gt;
| Branche           = Metallverarbeitung&lt;br /&gt;
| Homepage          = [https://www.moradelli.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moradelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Firma, die [[Lochblech|Loch-]] und [[Prägeblech]]e herstellt. Sie wird in der siebten Generation von Familienangehörigen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Familie Moradelli stammt ursprünglich aus [[Trient]], wo Andreas Moradelli 1750 als [[Schuhmacher]]meister lebte. Dessen Sohn Andreas wanderte 1790 im Alter von 22 Jahren nach [[München]] aus. Er war [[Schlosserei|Schlosser]] und ließ sich in [[Schwabing]] nieder. 1794 wurde er Meister und Mitglied der Münchner Schlossergenossenschaft. Begraben wurde er auf dem [[Alter Nordfriedhof (München)|Alten Nördlichen Friedhof]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtgeschichte München: [https://stadtgeschichte-muenchen.de/friedhof/d_grab.php?id=999 Grab von Andreas Moradelli]&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Betrieb übernahm später sein Sohn Karl Moradelli, der 1838 das später so genannte [[Moradellihaus]], ein [[Renaissance]]gebäude in der Hochbrückenstraße 8 in der [[Altstadt (München)|Münchener Altstadt]], erwarb. Auch Karl Moradellis Söhne Carl, Joseph und Alois stiegen in den Betrieb ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alois Anton Moradelli Skizze Ofenverkleidung.jpg|mini|Skizze von Alois Anton Moradelli]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moradelli Heizkörperverkleidung um 1907.jpg|mini|hochkant|Heizkörperverkleidung um 1907]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moradelli Streifenpresse um 1907.jpg|mini|hochkant|Streifenpresse um 1907]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Moradelli war besonders erfolgreich: Er wurde von [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] zum [[Liste bayerischer Hoflieferanten|königlich-bayrischen Hofschlosser]] ernannt, wie auch schon Andreas und Karl Moradelli [[Hoflieferant]]en gewesen waren. Zu Carl Moradellis Arbeiten gehören Ausstattungsstücke der Schlösser [[Schloss Neuschwanstein|Neuschwanstein]], [[Neues Schloss Herrenchiemsee|Herrenchiemsee]] und [[Schloss Linderhof|Linderhof]]. Dazu gehörte auch die Mechanik des Tischlein-deck-dich in Herrenchiemsee. 1899 zog er sich aus dem Geschäft zurück und überließ seinem Bruder Alois die Leitung.&lt;br /&gt;
Während Carl Moradelli besonders für seine kunstvollen Arbeiten bekannt wurde, verlegte sich Alois Moradelli eher auf Produkte, die industriell gefertigt werden konnten. Dazu gehörten etwa Ofenverkleidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 zog die Firma in ein neues Domizil in der Nähe des Goetheplatzes in München und 1896 übernahm Alois Anton Moradelli die Leitung. 1898 begann ein Karl Moradelli aus der Familie Moradelli ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München.&amp;lt;ref&amp;gt;http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1884-1920/jahr_1898/matrikel-01939&amp;lt;/ref&amp;gt; 1907 wurde eine 50-Tonnen-[[Streifenpresse]] erworben und mit der Herstellung von gelochten Blechen begonnen. Alois Anton Moradelli starb jung und seine Tochter Luise übernahm um 1925 die Betriebsleitung. Sie konnte das Unternehmen über den [[Schwarzer Freitag|Schwarzen Freitag]] von 1929 retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Firmengebäude schwer beschädigt. Im Zuge des Wiederaufbaus wurden weitere [[Perforierpresse]]n eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 folgte unter Ludwig Sauer erneut ein Standortwechsel. Moradelli zog nach Kirchheim, wo genügend Platz für einen Ausbau der Firma und außerdem ein Autobahnanschluss zur Verfügung stand. Die Produktion von geprägten Blechen nahm bald immer größeren Umfang an. Unter Thomas Sauer wurde die Fabrikationshalle 1990 erweitert und anschließend ein neues Verwaltungsgebäude errichtet. 1999 wurde das Gelände der Firma vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wird heute in siebter Generation von Nachkommen Andreas Moradellis geführt und stellt Loch- und Prägebleche sowie Produkte mit Prägelochungen her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Produkte ==&lt;br /&gt;
Karl Moradelli schuf 1858 einen Teepavillon für den Innenhof des [[Hotel Vier Jahreszeiten (München)|Hotels Vier Jahreszeiten]]. Dieser Pavillon ist nicht erhalten geblieben; er wurde samt dem Innenhof unter Adolf Obermayer beseitigt, um dem heute noch existierenden [[Jugendstil]]-Lichthof Platz zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cosmopolis.ch/reisen/muenchen/hotel_vier_jahreszeiten_kempinski_d00111.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moradelli stattete in der Zeit als Hofschmiede nicht nur Schlösser der [[Wittelsbach]]er mit Metallprodukten aus, sondern auch den Salondampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Luitpold (Schiff)|Luitpold]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.kartonist.de/wbb2/print.php?threadid=3049&amp;amp;page=1&amp;amp;sid=2684d05d54f6b5b03d9391fd4aea525f |text= |archivebot=2019-05-02 08:18:11 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aluminium[[paneel]]e, mit denen [[Audi]] seine Vertriebshäuser einheitlich gestalten lässt, stammen ebenfalls von Moradelli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marita Krauss]]: Die königlich-bayerischen Hoflieferanten, Volk Verlag, München 2008, zu Moradelli S. 135–145. ISBN 978-3-937200-27-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.moradelli.de/ Webpräsenz von Moradelli]&lt;br /&gt;
* [http://www.edmeier.de/hoflieferant/images/hoflieferanten_sz_hummel.pdf Bayerische Hoflieferanten] (PDF; 365&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.17794|EW=11.765596|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlich Bayerischer Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1794]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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