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	<title>Mor Gribs Hule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:38:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mor_Gribs_Hule&amp;diff=2570805&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß: /* Literatur */ Verlag, Ort</title>
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		<updated>2024-10-13T15:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Verlag, Ort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mutter Gribs Hule-2.jpg|mini|Mutter Gribs Höhle - Der [[Zugang zu Megalithanlagen#Zugangsgestaltung|Zugang]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mor Gribs Hule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|„Mutter Gribs Höhle“}}) liegt südlich vom Dorf Kagerup im Grib Skov (Wald) südöstlich von [[Helsinge]] und nördlich von [[Hillerød]] unweit des Helsingevej auf der [[Dänemark|dänischen]] Insel [[Seeland (Dänemark)|Seeland]]. Es ist eine [[Megalith]]anlage der [[Trichterbecherkultur]] (TBK), die zwischen 3500 und 2800 v. Chr. entstand. Das [[Ganggrab]] ist eine Bauform jungsteinzeitlicher Megalithanlagen, die aus einer Kammer und einem baulich abgesetzten, lateralen Gang besteht. Diese Form ist primär in Dänemark, Deutschland und Skandinavien, sowie vereinzelt in Frankreich und den Niederlanden zu finden. Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Jürgen Beier]], Erich Claßen, Thomas Doppler, Britta Ramminger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varia neolithica VI. Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften. Beiträge der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Neolithikum während der Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. in Schleswig, 9.–10. Oktober 2007&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 56). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2009, ISBN 978-3-941171-28-2, S. 7–16, hier S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1877 rettete der spätere Direktor des Nationalmuseums [[Sophus Müller]] (1846–1934) das [[Ganggrab]] vor der Zerstörung und ließ es unter Denkmalschutz stellen. 1990 wurde es zuletzt restauriert. Der Name leitet sich von einer Volkssage ab, die von einer Zauberin Mutter Grib zu berichten weiß, die Reisende auf Abwege lockte und von ihren Söhnen ausrauben und töten ließ. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; caption=&amp;quot;Mor Gribs Hule&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Mor Gribs Hule 2009a.jpg&lt;br /&gt;
 Mutter Gribs Hule-4.jpg&lt;br /&gt;
 Mutter Gribs Hule-6.jpg&lt;br /&gt;
 Mutter Gribs Hule-5.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kammer der Anlage liegt in einem randsteinlosen Rundhügel. Sie ist etwa fünf Meter lang und 2,7 m breit und wird von 16 Tragsteinen gefasst, während alle Decksteine fehlen. Der im Osten ansetzende [[Zugang zu Megalithanlagen|Gang]] ist etwa 4,5 m lang und am inneren Ende 0,5 m breit. Auch seine Decksteine fehlen, während die 13 Tragsteine komplett erhalten sind und zumeist [[in situ]] vorgefunden wurden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Waldparkplatz. Die [[Zwischenmauerwerk]]e sind restauriert und an manchen Stellen sind sie klein, da die Tragsteine mitunter sehr eng stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgrabung zeigte eine gut erhaltene Anlage, deren Boden scheinbar aus einer bis zu 20 cm dicken Schicht aus zerkleinertem [[Feuerstein]] bestand. Später zeigte sich, dass dies nicht die Bodenschicht, sondern der Teil einer Füllschicht war. An einer Stelle der Kammer wurden größere Fliesen gefunden, die ein [[Quartier (Archäologie)|Quartier]] (dän. Gulvinddelinger) bildeten. Welchen Zweck die Quartiere hatten, ist noch unklar, aber ähnliche Fliesen sind unter anderem in Odder im östlichen [[Jütland]] gefunden worden und in [[Mecklenburg]] und [[Quartier (Archäologie)#Schwedische Anlagen mit Sektionen|Schweden]] sind sie in den Anlagen besonders zahlreich. Die Steine trennten eine Abteilung der Kammer ab und unterscheiden sich von den großen Steinplatten des sonstigen Pflasters, das im Ganggrab gefunden wurde. Aus konservatorischen Gründen liegt das gesamte Pflaster heute unter einer Kiesschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 140 m entfernt liegt das vier seiner Steine beraubte Megalitgrav im Gribskov &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; caption=&amp;quot;Megalitgrav im Gribskov&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Sdr. Gribskov-1.jpg&lt;br /&gt;
File:Sdr. Gribskov-2.jpg&lt;br /&gt;
File:Sdr. Gribskov-3.jpg&lt;br /&gt;
File:Sdr. Gribskov-4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Großsteingräber in Dänemark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Torben Dehn, Svend I. Hansen, Flemming Kaul: &amp;#039;&amp;#039;Klekkendehøj og Jordehøj. Restaureringer og undersøgelser 1985–90&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Stenaldergrave i Danmark.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Nationalmuseet, Kopenhagen 2000, ISBN 87-7279-146-2.&lt;br /&gt;
* Ingrid Falktoft Anderson: &amp;#039;&amp;#039;Vejviser til Danmarks oldtid.&amp;#039;&amp;#039; Wormianum, Højbjerg 1994, ISBN 87-89531-10-8, S. 265.&lt;br /&gt;
* Klaus Ebbesen: &amp;#039;&amp;#039;Danmarks megalitgrave&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: Katalog. Attika, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-7528-731-4, Nr. 29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Mutter Gribs Hule|Mor Gribs Hule}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nationalmuseet.dk/sw45605.asp Beschreibung dän.]&lt;br /&gt;
* [http://www.seniorcamping.dk/Nordsjelland24/4-mor_gribs_hule/mor_gribs_hule.html Kurzbeschreibung dän. und Bilder]&lt;br /&gt;
* [https://www.komoot.de/highlight/94217 Beschreibung dän. und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=55/58/48.44|EW=12/17/22.60|type=landmark|region=DK-84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab in der Region Hovedstaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf Seeland (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordgruppe der Trichterbecherkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hillerød Kommune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ganggrab]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hillerød Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau auf Seeland (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß</name></author>
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