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	<title>Moot Hill - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:15:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moot_Hill&amp;diff=1863609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tynwald tingvollen.jpg|mini|350px|Das seltene Beispiel eines Moot Hills, der heute noch jährlich einmal für seinen ursprünglichen Zweck im Gebrauch ist: [[Tynwald Day|Tynwald Hill]] auf der Insel [[Isle of Man]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;moot hill&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mons placiti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Gesetzeshügel)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.fifetoday.co.uk/CustomPages/CustomPage.aspx?PageID=17707 |text=Mons Placiti |archivebot=2019-05-02 08:15:43 InternetArchiveBot}} auf www.fifetoday.co.uk&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Hügel, der zu historischer Zeit als Versammlungsort genutzt wurde. Im [[Frühmittelalter|frühen Mittelalter]] [[Geschichte der Britischen Inseln|Großbritanniens]] wurden diese Hügel zum Abhalten von &amp;#039;&amp;#039;moots&amp;#039;&amp;#039; genutzt, also für Versammlungen der Bevölkerung eines Ortes, in denen lokale Angelegenheiten geregelt wurden. Unter anderem wurden bei einem &amp;#039;&amp;#039;moot&amp;#039;&amp;#039; Proklamationen ausgerufen, Entscheidungen getroffen und Gerichtsverhandlungen durchgeführt. Auch wenn einige &amp;#039;&amp;#039;moot hills&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich natürliche Erhebungen darstellten oder bereits lange zuvor als Grabhügel angelegt worden waren, so wurden andere jedoch speziell für den Zweck der &amp;#039;&amp;#039;moots&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Etliche dieser Hügel sind heute noch erkennbar, jedoch nur sehr wenige noch in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;moot&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;mote&amp;#039;&amp;#039; hat seinen Ursprung in der [[Altenglische Sprache|Altenglischen Sprache]]. Es wurde von dem Verb &amp;#039;&amp;#039;to meet&amp;#039;&amp;#039; („sich treffen“) abgeleitet und beschreibt ursprünglich jede Art von öffentlicher Zusammenkunft. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch die Bedeutung des Wortes in ganz [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] erweitert. In [[England]] wurde das Wort &amp;#039;&amp;#039;folkmoot&amp;#039;&amp;#039; zu einem speziellen Ausdruck für eine lokale Versammlung mit anerkannter Berechtigung zur Rechtsausübung. In [[Schottland]] wird der Begriff in der Literatur mangels anderer einheitlich akzeptierter Begriffe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele &amp;#039;&amp;#039;moot&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;mote&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;mute hills&amp;#039;&amp;#039; sind heute noch unter diesen Namen bekannt. Andere haben regionale Namen wie &amp;#039;&amp;#039;Court Hill&amp;#039;&amp;#039; (Gerichtshügel), &amp;#039;&amp;#039;Justice Hill&amp;#039;&amp;#039; (Gerechtigkeitshügel), &amp;#039;&amp;#039;Judgement Hill&amp;#039;&amp;#039; (Urteilshügel), &amp;#039;&amp;#039;Mount&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Munt&amp;#039;&amp;#039; und vielen weiteren. Etliche werden auch mit Namen wie &amp;#039;&amp;#039;knol&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;knock&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;knowe&amp;#039;&amp;#039;,  &amp;#039;&amp;#039;law&amp;#039;&amp;#039; (Gesetz) oder auch einer Kombination davon in Verbindung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Dane Love: &amp;#039;&amp;#039;Legendary Ayrshire. Custom: Folklore: Tradition&amp;#039;&amp;#039;, Auchinleck, 2009: Carn Publishing. ISBN 978-0-9518128-6-0. S. 91–100&amp;lt;/ref&amp;gt; In Nordschottland ist ebenso der Begriff &amp;#039;&amp;#039;cuthill&amp;#039;&amp;#039; (gälisch &amp;#039;comhdhail&amp;#039; – ein Platz der Versammlung) geläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Moots&amp;#039;&amp;#039; mögen sich auf bereits zuvor existierenden, archäologischen Hügeln wie [[Hügelgrab|Hügelgräbern]] (engl.: &amp;#039;&amp;#039;tumuli&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;burial mounds&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Motte (Burg)|Motten]] (engl.: &amp;#039;&amp;#039;mottes&amp;#039;&amp;#039;) versammelt haben. Andere trafen sich dagegen auf völlig natürlichen Erhebungen, die entweder so belassen wurden, wie sie waren oder aber auch für ihren vorgesehenen Zweck von Menschenhand angepasst wurden. Als gängige Hilfe bei der Identifikation dient, dass &amp;#039;&amp;#039;moot hills&amp;#039;&amp;#039; in der Regel kleiner als Motten sind und zudem keinerlei Anzeichen von Verteidigungswällen oder -gräben zeigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Struan&amp;quot;&amp;gt;[http://www.electricscotland.com/webclans/dtog/donnachaidh/article9.htm &amp;#039;&amp;#039;The Early Medieval Landscape of Struan&amp;#039;&amp;#039;] auf www.electricscotland.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Hügel, die man heute als &amp;#039;&amp;#039;moot hills&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, waren tatsächlich ursprünglich [[Motte (Burg)|Mottes]], also von einem vorwiegend in Holzbauweise errichteten Burgtyp, dessen Hauptmerkmal ein künstlich angelegter Erdhügel ist. Dabei wurde häufig ein Ringgraben angelegt und dessen Aushub in der Mitte aufgeschichtet. Auf dem zentralen Hügel errichtete man häufig ein turmförmiges Gebäude und darum herum Palisaden. Auf diese Weise erhielt man schnell und einfach eine gut zu verteidigende Anlage. In einigen Fällen mag ein ursprünglich als Motte errichteter Hügel später die Funktion eines echten  Moot Hills, also eines Standorts für regionale Versammlungen, übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige bekannte moot hills sind von Wasser umschlossen, so wie &amp;#039;&amp;#039;Mugdock&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mound Wood&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Court Hill&amp;#039;&amp;#039; beim „Hill of Beith“, manche waren dies vielleicht früher, so wie &amp;#039;&amp;#039;Hutt Knowe&amp;#039;&amp;#039;. Eine solche Unerreichbarkeit würde den Gebrauch eines Bootes oder eines Stegs verlangen. &amp;#039;&amp;#039;Wood Mound&amp;#039;&amp;#039; ist ohne Zweifel von Menschenhand errichtet, was darauf hinweist, dass die Beziehung zwischen diesen Orten und dem Wasser eine funktionelle oder religiöse Bedeutung hatte. &amp;#039;&amp;#039;Silbury Hill&amp;#039;&amp;#039; ist ein Beispiel dafür, wie häufig neolithische und bronzezeitliche Baudenkmäler an Übergangsstellen oder Kreuzungspunkten in der Landschaft und nahe am Wasser gebaut wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Field&amp;quot;&amp;gt;David Field (2003): &amp;#039;&amp;#039;Silbury Hill&amp;#039;&amp;#039;, British Archaeology. V. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Es ist bekannt, dass im frühen Mittelalter in Schottland insbesondere in den [[Highlands]] [[Brehon]]s oder Richter auf &amp;#039;Court Hills&amp;#039; Recht sprachen. Damals wurden diese Erhebungen &amp;#039;&amp;#039;tomemoid&amp;#039;&amp;#039; (von [[Schottisch-gälische Sprache|gälisch]] &amp;#039;&amp;#039;tom a&amp;#039; mhòid&amp;#039;&amp;#039;) genannt, was so viel heißt wie &amp;#039;&amp;#039;Gerichtshügel&amp;#039;&amp;#039;. Zu jener Zeit dürften für diesen Zweck kaum passende Gebäude existiert haben, weshalb es in der Regel keine Alternative dazu gab, einen Versammlungsort unter freiem Himmel zu verwenden. Es wird berichtet, dass irische Einwanderer die [[Brehon Laws]] (Richtergesetze), den Gebrauch von &amp;#039;&amp;#039;moot hills&amp;#039;&amp;#039; und die [[Tanistry]] (Tradition der Königs- und Clannachfolge) mit sich nach Schottland brachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tanistry&amp;quot;&amp;gt;[[b:en:A Researcher&amp;#039;s Guide to Local History Terminology|A Researcher&amp;#039;s Guide to Local History terminology]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erweiterte Rolle, die &amp;#039;&amp;#039;moot hills&amp;#039;&amp;#039; in der Rechtsprechung erhielten, hat seinen Ursprung in der Einführung des [[Lehnswesen]] in England durch die [[Normannen]] und in Schottland durch die [[Liste der Herrscher Schottlands|schottischen Könige]]. So wie etwa [[David I. (Schottland)|David I von Schottland]] 1125–1153, der den Feudalismus einführte und weitreichende Gebiete der Gerichtsbarkeit an Günstlinge wie [[Walter Fitzallan]], 1st [[High Steward of Scotland]] ([[Renfrewshire]] &amp;amp; die nördliche Hälfte von Kyle) oder [[Hugo von Morville]] (Cunningham) übergab, die ihrerseits wiederum weitgehende Machtbefugnisse an ihre eigenen [[Vasall]]en in Form der neu eingeführten Baronien (engl.: &amp;#039;&amp;#039;baronie&amp;#039;&amp;#039;, der Lehnsbezirk eines [[Baron]]s) weitergaben. Diese Männer, größtenteils von [[Normannen|normannischer]], [[Flamen|flämischer]] oder [[Bretonen|bretonischer]] Herkunft, denen nach Lehnsrecht bedeutende Ländereien verliehen wurden, waren von den inzwischen selbst französisch geprägten schottischen Königen im 12. Jahrhundert eingeladen worden und kamen nicht wie im Falle Englands als Eroberer. In bestimmten Fällen gab es eine enge Beziehung zwischen den alten [[Kelten|keltischen]] [[Thane]]ages (ein nicht-militärischer Lehnsmann der frühen schottischen Krone mit ererbtem Titel) und den neuen feudalen Baronien. Jeder Baron hatte einen &amp;#039;&amp;#039;moot hill&amp;#039;&amp;#039; zur Ausübung seiner übertragenden gerichtlichen Rechte. Aber auch in etlichen [[Chartular]]en religiöser Einrichtungen ist verzeichnet, dass jene ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;moot hills&amp;#039;&amp;#039; zum Abhalten von Gerichten nutzten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dobie35&amp;quot;&amp;gt;James Dobie: &amp;#039;&amp;#039;Cuninghame topographised by Timothy Pont&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. John Tweed, Glasgow, 1876. S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Feudalsystem ab dem 12. Jahrhundert ebenfalls neu geschaffenen Freistädte (schottisch: [[Borough|burgh]], englisch [[borough]]) hielten ihre Gerichte auch im Freien ab, rund um das [[Marktkreuz]], einen [[Menhir]], einen &amp;#039;&amp;#039;moot hill&amp;#039;&amp;#039; oder einen prominenten Baum. Diese Gerichte fanden dreimal im Jahr statt: das Hauptgericht nach [[Pessach]] (Passah oder Ostern), das nächste nach dem [[Michaelistag]] (29. September), bei dem die [[Magistrat]]e oder der [[Vogt]] (engl.: [[reeve]]) gewählt wurden und das dritte nach dem [[Julfest]] oder [[Weihnachten]]. Alle [[Bürger]] waren verpflichtet zu erscheinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knight&amp;quot;&amp;gt;James Knight: &amp;#039;&amp;#039;Glasgow and Strathclyde&amp;#039;&amp;#039;, London, Thomas Nelson &amp;amp; Sons, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moot hills|Moot Hills}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Vereinigten Königreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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