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	<title>Moos in Passeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 13:56 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T13:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name = Moos in Passeier&lt;br /&gt;
| AndereNamen = ital.: &amp;#039;&amp;#039;Moso in Passiria&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG = Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft){{!}}Burggrafenamt&lt;br /&gt;
| VZJahr = 2011&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ = 2160&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch = 99,52&lt;br /&gt;
| ProzItal = {{0}}0,42&lt;br /&gt;
| ProzLad = {{0}}0,05&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/50//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/10//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 774&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 3480&lt;br /&gt;
| HöheZ = 1007&lt;br /&gt;
| Fläche = 194,58&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum = 6,3&lt;br /&gt;
| Fraktionen = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Pfelders]], [[Platt (Moos in Passeier)|Platt]], [[Rabenstein (Moos in Passeier)|Rabenstein]], [[Stuls (Moos in Passeier)|Stuls]]&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden = [[Partschins]], [[Ratschings]], [[Riffian]], [[St. Leonhard in Passeier]], [[St. Martin in Passeier]], [[Schnals]], [[Sölden]] ([[Nordtirol]]), [[Tirol (Südtirol)|Tirol]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 39013&lt;br /&gt;
| Vorwahl = 0473&lt;br /&gt;
| ISTAT = 021054&lt;br /&gt;
| Steuernummer = 00177740214&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister = 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Stefan Ilmer&lt;br /&gt;
| Karte = Moos in Passeier in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen = ITA Moos in Passeier COA.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moos in Passeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|moˑs}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Moso in Passiria&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] in [[Passeier]] in [[Südtirol]]. Sie gehört zur [[Bezirksgemeinschaft]] [[Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft)|Burggrafenamt]] und hat {{EWZ|IT|021054}} Einwohner (Stand {{EWD|IT|021054}}). Nördlich von [[Meran]] gelegen, grenzt die Gemeinde direkt an [[Österreich]] und ist zu weiten Teilen im [[Naturpark Texelgruppe]] unter Schutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Moos in Passeier befindet sich in Hinterpasseier, wie der obere Abschnitt des [[Passeier]]tals genannt wird. Die Gemeinde umfasst den nördlichsten Abschnitt des Passeirer Haupttals, zwei größere ([[Pfelderer Tal|Pfelderer]] und [[Seebertal]]) und mehrere kleine Seitentäler sowie die umliegenden Berggebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptort Moos liegt zentral im Gemeindegebiet nahe dem Talgrund und der [[Passer (Fluss)|Passer]] auf rund {{Höhe|1000}} Höhe. Zwei [[Fraktion und Circoscrizione (Italien)|Fraktionen]] befinden sich auf erhöht gelegenen Geländeterrassen etwas talabwärts Richtung [[St. Leonhard in Passeier|St. Leonhard]]: auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch rechten]] Seite [[Platt (Moos in Passeier)|Platt]] ({{Höhe|1140}}), auf der orographisch linken [[Stuls (Moos in Passeier)|Stuls]] ({{Höhe|1350}}). Nördlich von Moos nimmt [[Rabenstein (Moos in Passeier)|Rabenstein]], das mit {{Höhe|1410}} höchstgelegene Dorf im Haupttal, eine Anhöhe westlich über der Passer ein. Das bei Moos Richtung Südwesten abzweigende Pfelderer Tal bietet dem Dorf [[Pfelders]] ({{Höhe|1630}}) Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berge westlich des Passeirer Haupttals werden zu den [[Ötztaler Alpen]] gezählt, östlich hingegen zu den [[Stubaier Alpen]]. Die Gebirgsgruppen treffen über dem Passeirer Talschluss am [[Timmelsjoch]] ({{Höhe|2474}}), einem Übergang ins [[Nordtirol]]er [[Ötztal]], aufeinander. Die Bergkämme beiderseits des Timmelsjochs sind Teil des [[Alpenhauptkamm]]s und tragen die [[Grenze zwischen Italien und Österreich|italienisch-österreichische Staatsgrenze]] zum Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Innerhalb der Ötztaler Alpen werden die Berge auf der Südseite von Pfelders zur [[Texelgruppe]] gerechnet. Zu den bedeutendsten Mooser Gipfeln gehören hier die [[Hochweiße]] ({{Höhe|3281}}), der [[Lodner]] ({{Höhe|3228}}), die [[Lazinser Rötelspitze]] ({{Höhe|3037}}) und der [[Tschigat]] ({{Höhe|2998}}). Nördlich vom Pfelderer bzw. westlich vom Seebertal erstreckt sich zwischen der [[Hochwilde]]n ({{Höhe|3480}}) und dem Timmelsjoch der [[Gurgler Kamm]]. Weitere nennenswerte Bergspitzen sind hier etwa der [[Hinterer Seelenkogel|Hintere Seelenkogel]] ({{Höhe|3470}}), der [[Hochfirst (Ötztaler Alpen)|Hochfirst]] ({{Höhe|3403}}) und die [[Liebenerspitze]] ({{Höhe|3399}}). Der Mooser Anteil der Stubaier Alpen findet an der [[Schwarzwandspitze (Stubaier Alpen)|Schwarzwandspitze]] ({{Höhe|3354}}) nordöstlich vom Timmelsjoch seinen höchsten Punkt. Von dort zweigt in südliche Richtung die &amp;#039;&amp;#039;Botzergruppe&amp;#039;&amp;#039; ab, in der die östliche Gemeindegrenze von Moos über den namensgebenden [[Botzer]] ({{Höhe|3250}}) bis zur [[Hohe Kreuzspitze|Hohen Kreuzspitze]] ({{Höhe|2743}}) verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebliche Teile des Gemeindegebiets sind im [[Naturpark Texelgruppe]] unter Schutz gestellt. Dieser umfasst nahezu vollständig die Mooser Anteile an den Ötztaler Alpen (sowohl in der Texelgruppe als auch am Gurgler Kamm) und reicht nordöstlich vom Timmelsjoch auch ein kleines Stück in die Stubaier Alpen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaften der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MoosinPasseier.jpg|mini|Ansicht von Moos und Pill]]&lt;br /&gt;
==== Moos ====&lt;br /&gt;
Moos, auf rund {{Höhe|1000}} Höhe gelegen, hat eine spätgotische Pfarrkirche (1402/03), [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] geweiht, mit 52 m hohem Turm. Das Innere ist barockisiert, u.&amp;amp;nbsp;a. mit Gemälden der [[Passeirer Malerschule]], einer Kunstschule des 18. und 19. Jahrhunderts aus St. Martin. Der Ortsname wird erstmals 1288 im landesfürstlichen Gesamturbar Graf [[Meinhard II.|Meinhards II.]] als &amp;#039;&amp;#039;ze Mose&amp;#039;&amp;#039; urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Zingerle]]: &amp;#039;&amp;#039;Meinhards II. Urbare der Grafschaft Tirol&amp;#039;&amp;#039; (Fontes rerum Austriacarum. 2. Abt., Band 45/1). Wien: Tempsky 1890, S. 76, Nr. 4 (Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Der gelt in Passeir&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um einen im deutschsprachigen Raum weit verbreiteten [[Flurname|Flurnamen]] und bedeutet ‚Sumpfgebiet, Morast‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beliebtes Wanderziel ist der &amp;#039;&amp;#039;Stieber Wasserfall&amp;#039;&amp;#039;; am westlichen Ortsrand stürzt der Pfelderer Bach in zwei Kaskaden von erst 19 m und dann 18 m in die Passer. Die Schluchtwände mit verschiedenen Felsformationen, [[Kolk]]en und Strudellöchern bestehen aus dunklen [[Paragneis]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Wasserfalls – nahe der Straße nach Platt – befand sich eine bis Anfang des 20. Jahrhunderts medizinisch genutzte Schwefelquelle (versiegt) zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rheuma. Der Arzt Dr. Mathias Felderer hatte hier ein Badehaus für Sitzbäder, Vollbäder und Trinkkuren eingerichtet („Bad Sand“). Die verfallene Brunnenanlage und eine Erklärungstafel sind die Relikte dieses Kurbades, in dem es heute nur noch Ferienappartements und ein Café gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Straße zum Timmelsjoch (Zugang von der Ortsmitte) liegt das 2009 eröffnete Bunker Mooseum, das zum [[MuseumHinterPasseier]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pfelders ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pfelders}}&lt;br /&gt;
Pfelders befindet sich im [[Pfelderer Tal]], einem rechten Seitental von Passeier, auf 1630&amp;amp;nbsp;m Höhe. Es beherbergt ein kleines Skigebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Platt ====&lt;br /&gt;
Platt liegt in 1140&amp;amp;nbsp;m Höhe auf einer Terrasse südöstlich des Hauptortes, auf der orographisch rechten (südlichen) Talseite. 15 so genannte „[[Gletschermühle]]n“ – gemeint sind eigentlich [[Gletschertopf|Gletschertöpfe]] – sind auf beschilderten Wanderwegen von hier aus zu erreichen. Die größte ist acht Meter tief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stuls ====&lt;br /&gt;
Stuls (it. &amp;#039;&amp;#039;Stulles&amp;#039;&amp;#039;) liegt 1350&amp;amp;nbsp;m hoch gegenüber von Platt auf der orographisch linken (nördlichen) Talseite. Ersturkundlich bereits 1288 im landesfürstlichen Gesamturbar Graf Meinhards II. als &amp;#039;&amp;#039;Stulles&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Oswald Zingerle: &amp;#039;&amp;#039;Meinhards II. Urbare der Grafschaft Tirol&amp;#039;&amp;#039; (Fontes rerum Austriacarum. 2. Abt., Band 45/1). Wien: Tempsky 1890, S. 76, Nr. 13 (Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Der gelt in Passeir&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;, nimmt die Siedlung eine Terrasse am Hang des Jaufenkamms ein. Im Gegensatz zu Platt bekommt die Hangverebnung von Süden viel Sonne und ist deshalb im Sommer ein beliebter Wanderferienort. Stuls ist Ausgangspunkt für Wanderungen zur Eggergrubalm und zur Hochalm, die Besteigung der [[Stulser Hochwart|Hochwart]] (2608&amp;amp;nbsp;m) und der [[Hohe Kreuzspitze|Hohen Kreuzspitze]] (2743&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Terrasse stürzen die &amp;#039;&amp;#039;Stuller Wasserfälle&amp;#039;&amp;#039; in zwei Kaskaden 342 m in die Tiefe des Passeiertals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rabenstein ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabenstein am E5.jpg|mini|Blick auf Rabenstein]]&lt;br /&gt;
Rabenstein (it. &amp;#039;&amp;#039;Corvara&amp;#039;&amp;#039;) liegt 1410&amp;amp;nbsp;m hoch auf einer kleinen Anhöhe westlich über der Passer und ist agrarisch geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wiesenplateau südlich des Ortes gab es einst einen See. Er war 1401 durch einen Bergsturz entstanden, der einen Damm bildete, der das Wasser der Passer gestaut hatte. Dieser Damm brach insgesamt achtmal, zuletzt 1774 endgültig. Wegen der Zerstörungen, die die Dammbrüche jeweils mit sich brachten, wurde der See „[[Kummersee]]“ genannt. Heute gibt es einen beschilderten Wanderweg rund um seine ehemaligen Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere – nur durch einen zweistündigen Aufstieg erreichbare – Attraktion ist das „Erlebnisbergwerk“ am [[Schneeberg (Südtirol)|Schneeberg]] auf 2355 m Höhe, heute ein Teil des [[Südtiroler Bergbaumuseum]]s. Es war das höchstgelegene Bergwerk Europas. Vom Mittelalter bis 1967 wurden hier Silber, Blei und Zink abgebaut. 1995 wurde es restauriert, und seither werden Stollenführungen, Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten in der [[Schneeberghütte]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ulfas ====&lt;br /&gt;
Der Weiler Ulfas liegt oberhalb von Platt. In Ulfas befinden sich die Höfe Kratzegg, Bastl, Veitner, Micheler, Pöll, Pichler und Hofer sowie die Kirche zum Hl. [[Korbinian von Freising]] (errichtet 1903; kleiner Altar mit Statue des Heiligen und dem  [[Korbiniansbär]]en als seinem Attribut). Beim Kratzegghof (Wanderparkplatz für den Weg zur Ulfaser Alm) ist noch eine Mühle in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name ist ersturkundlich 1230 als &amp;#039;&amp;#039;Ulves&amp;#039;&amp;#039; genannt. Man kann ihn über {{laS|ulva}} ([[Seggen|‚Seggen‘]], [[Cyperaceae|‚Sauergrasgewächse‘]]) erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf 1600 m liegende Ulfaser Alm (30 Minuten Gehzeit) ist im Sommer bewirtschaftet. Aus dem hier vorbeifließenden Saldernbach wird ein [[Waal (Bewässerung)|Waal]] (1862–1865 angelegt) abgeleitet, der auch die Tiere tränkt. Der oberhalb von Ulfas durch den Wald verlaufende &amp;#039;&amp;#039;Matatzer Waalweg&amp;#039;&amp;#039; begleitet einen der letzten seiner Art im Passeiertal, die noch Wasser führen. Er endet nach ca. 3,5 km an einer Blockhütte, an der der Waalwärter im Sommer auch eine Gastschenke betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hütt ====&lt;br /&gt;
Der Weiler Hütt (it. &amp;#039;&amp;#039;La Capanna&amp;#039;&amp;#039;) liegt zwischen Platt und Pfelders. In Hütt befinden sich die Höfe Joseler, Jenner und weitere kleine Höfe. Die Kirche von Hütt ist dem hl. [[Josef von Nazareth|Josef]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pill ====&lt;br /&gt;
Pill (it. &amp;#039;&amp;#039;Bovile&amp;#039;&amp;#039;) liegt am Eingang des Pfelderer Tals. In Pill, ersturkundlich 1288 im landesfürstlichen Gesamturbar Graf Meinhards II. als &amp;#039;&amp;#039;Pille&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Oswald Zingerle: &amp;#039;&amp;#039;Meinhards II. Urbare der Grafschaft Tirol&amp;#039;&amp;#039; (Fontes rerum Austriacarum. 2. Abt., Band 45/1). Wien: Tempsky 1890, S. 81, Nr. 97ff. (Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Der gelt in Passeir&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;, befinden sich die Höfe Goster, Beibach, Pamer, Brugger, Weiher sowie ca. 20 weitere Höfe. Da Pill ein Weiler ist und keine Kirche hat, müssen die Piller nach Moos zum Gottesdienst gehen. Aus Pill stammt der ehemalige Bürgermeister von Moos, Josef Ennemoser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde entstand in ihrer heutigen Ausdehnung 1928, als Moos um die bis dato eigenständigen Gemeinden Rabenstein und Platt vergrößert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15 MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Josef Hofer: 1952–1955&lt;br /&gt;
* Josef Raffl: 1955–1958&lt;br /&gt;
* Josef Ennemoser: 1958–1985&lt;br /&gt;
* Franz Raich: 1985–1990&lt;br /&gt;
* Karl Lanthaler: 1990–1995&lt;br /&gt;
* Franz Raich: 1995–2000 &lt;br /&gt;
* Wilhelm Klotz: 2000–2015&lt;br /&gt;
* Gothard Gufler: 2015–2025&lt;br /&gt;
* Stefan Ilmer: seit 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Moos in Passeier ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 98,72 %&lt;br /&gt;
| 99,25 %&lt;br /&gt;
| 99,09 %&lt;br /&gt;
| 99,58 %&lt;br /&gt;
| 99,52 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 1,23 %&lt;br /&gt;
| 0,75 %&lt;br /&gt;
| 0,91 %&lt;br /&gt;
| 0,33 %&lt;br /&gt;
| 0,42 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,05 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,09 %&lt;br /&gt;
| 0,05 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|MuseumHinterPasseier|Liste der Baudenkmäler in Moos in Passeier|Liste der Naturdenkmäler in Moos in Passeier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe. Zu diesen zählen fünf [[Grundschule (Südtirol)|Grundschulen]] im Hauptort Moos, in Pfelders, Platt, Rabenstein und Stuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist für den [[Kraftverkehr]] in erster Linie durch die [[Strada Statale 44 bis Passo del Rombo|SS&amp;amp;nbsp;44&amp;amp;nbsp;bis]] erschlossen. Diese verknüpft Moos ganzjährig mit der [[Strada Statale 44 del Passo di Giovo|SS&amp;amp;nbsp;44]], der Hauptstraße des unteren Passeiertals, und erlaubt im Sommerhalbjahr auch die Überquerung des [[Timmelsjoch]]s ins österreichische [[Ötztal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tourismus im dünn besiedelten und bäuerlich geprägten Hinterpasseier ist im Vergleich zum Vorderpasseier noch verhalten. Kleine Hotels und Familienpensionen, die in erster Linie auf Wanderer ausgerichtet sind, überwiegen. Die Wintersaison spielt vor allem in Pfelders eine Rolle, wo auch ein Skigebiet existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*[[Joseph Ennemoser]] (1787–1854), [[Arzt]] und Geheimschreiber [[Andreas Hofer]]s&lt;br /&gt;
*[[Karl Lapper (Politiker, 1907)|Karl Lapper]] (1907–1996), Pressereferent, Propagandist und Politiker ([[NSDAP]])&lt;br /&gt;
*[[Josef Ennemoser (Bürgermeister)|Josef Ennemoser]] (1926–1999), Gosterbauer in [[Pill (Moos in Passeier)|Pill]] und [[Bürgermeister]] von Moos 1958–1985&lt;br /&gt;
*[[Anna Lanthaler]] (* 1934), [[Dialekt|Mundartdichterin]] aus Stuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schwarz (Historiker)|Manfred Schwarz]], Irene Prugger, Stefan Pertl: &amp;#039;&amp;#039;Übers Timmelsjoch. Vom gefährlichen Saumpfad zur Traumstraße der Alpen&amp;#039;&amp;#039;. Athesia-Tappeiner Verlag, Bozen 2018.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schwarz (Historiker)|Manfred Schwarz]]: &amp;#039;&amp;#039;„Aus Passeier schreibt man uns: ...“ Kurioses und Alltägliches aus Zeitungen der Monarchiezeit 1848–1918&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. verlag.Passeier, St. Martin in Passeier 2018.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schwarz (Historiker)|Manfred Schwarz]]: &amp;#039;&amp;#039;„Zum Lachen, zum Weinen ist’s schier.“ Passeier in Zeitungsberichten und Bildern des 20. Jahrhunderts 1919–1999&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. verlag.Passeier, St. Martin in Passeier 2020.&lt;br /&gt;
* Philipp S. Katz: &amp;#039;&amp;#039;Du, Forscher, du! Ein Amerikaner im Bergdorf Stuls: Über den sozialen Wandel der 1970er-Jahre.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition Raetia]], Bozen 2021. ISBN 978-88-7283-784-9.&lt;br /&gt;
* Werner Graf: &amp;#039;&amp;#039;Haus- und Hofgeschichte der Gemeinde Moos in Passeier&amp;#039;&amp;#039;, Athesia-Tappeiner Verlag: 1. Edition (19. August 2020), ISBN 978-8868393984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moos in Passeier}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.moosinpasseier.bz.it Webpräsenz der Gemeinde Moos]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|53|Moos in Passeier}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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