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	<title>Moorweide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T00:03:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moorweide&amp;diff=784067&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-09-14T06:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Grünanlage in Hamburg. Zur auch als &amp;#039;&amp;#039;Moor-Weide&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Pflanzenart siehe [[Heidelbeer-Weide]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Große Moorweide in Hamburg.jpg|mini|hochkant=1.8|Große Moorweide, Ansicht von Süden ]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moorweide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine öffentliche [[Grünfläche|Grünanlage]] im [[Hamburg]]er Stadtteil [[Hamburg-Rotherbaum|Rotherbaum]], nördlich des [[Bahnhof Hamburg Dammtor|Dammtor-Bahnhofes]]. Ursprünglich war sie von der Edmund-Siemers-Allee, der Moorweidenstraße, dem [[Mittelweg (Hamburg)|Mittelweg]], der Neuen Rabenstraße und dem Alsterglacis begrenzt. Der Teil westlich der [[Rothenbaumchaussee]] mit dem [[Hauptgebäude der Universität Hamburg|Hauptgebäude der Universität]] wird heute offiziell nicht mehr zur Moorweide gerechnet, sondern als &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Cassirer-Park&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der verbliebene Hauptteil zwischen Rothenbaumchaussee und Mittelweg wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Große Moorweide&amp;#039;&amp;#039;, der Streifen zwischen Mittelweg und Neuer Rabenstraße als &amp;#039;&amp;#039;Kleine Moorweide&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Insgesamt ist der heutige Park ca. 4,3 Hektar groß&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Goecke: &amp;#039;&amp;#039;Stadtparkanlagen im Industriezeitalter: das Beispiel Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Patzer, Berlin 1981, ISBN 3-87617-060-5, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als „bedeutendes Gartendenkmal“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hamburg.de/parkanlagen/3068198/moorweide/ |titel=Große Moorweide |abruf=2020-06-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Hamburger Denkmalliste eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hamburg.de/bkm/denkmalliste/ |titel=Denkmalliste |abruf=2020-06-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moorweidenhalle 1881-1.jpg|mini|Ausstellungshalle auf der Moorweide 1881]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenbaumchaussee 2 (Hamburg-Rotherbaum).1.19125.ajb.jpg|mini|Zombeck-Bunker auf der Moorweide]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moore-hand-hh hg.jpg|mini|Bronze von [[Henry Moore]] &amp;#039;&amp;#039;Reclining Figure – Hand&amp;#039;&amp;#039; (1979)]]&lt;br /&gt;
Die Fläche vor dem [[Dammtor]] wurde ursprünglich als Viehweide genutzt, später diente sie als [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]] vor der [[Hamburger Wallanlagen|Stadtbefestigung]] und als [[Exerzieren|Exerzierplatz]] des [[Hamburger Bürgermilitär|Bürgermilitärs]]. Bei der Stadterweiterung im 19. Jahrhundert wurde der Platz mit Rücksicht auf die Villenbewohner im angrenzenden Rotherbaum bewusst freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 wurde auf dem westlichen Teil der Moorweide (heutiger &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Cassirer-Park&amp;#039;&amp;#039;) eine Ausstellungshalle gebaut und am 14. September mit einer Ausstellung des Gartenbau-Vereins eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tagesbericht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; Abendausgabe 15. September 1881, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Die kreuzförmige Glas-Eisen-Konstruktion mit einer 46 Meter hohen Kuppel stammte aus dem Atelier von [[Gustave Eiffel]] und war zuerst auf der Pariser [[Weltausstellung Paris 1878|Weltausstellung 1878]] genutzt worden. Die Halle diente für Großveranstaltungen wie das [[Deutscher Sängerbund|Sängerbundfest]] 1882, das &amp;#039;&amp;#039;Erste Allgemeine deutsche Kriegerfest&amp;#039;&amp;#039; 1883 und [[Carl Hagenbeck]]s &amp;#039;&amp;#039;„Singhalesen-Karawane“&amp;#039;&amp;#039; 1884,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Hagenbeck |Titel=Von Tieren und Menschen. Erlebnisse und Erfahrungen |Verlag=Vita Deutsches Verlagshaus |Ort=Berlin |Datum=1909 |Seiten=99 |Online=https://archive.org/details/vontierenundmens00hageuoft/page/98/mode/2up |Abruf=2025-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; brannte aber 1885 fast vollständig ab und wurde 1889 endgültig abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Christian Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik Hamburgs.&amp;#039;&amp;#039; Chronik Verlag, Dortmund 1991, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 wurde am selben Ort das von [[Edmund Siemers]] der Stadt gespendete „Vorlesungsgebäude“ eröffnet, das seit 1919 als [[Hauptgebäude der Universität Hamburg]] dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist die Moorweide ein beliebter Austragungsort für politische Kundgebungen und Demonstrationen. Auch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] nutzte den Ort früh für Großveranstaltungen und Aufmärsche. Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 1939 wurde auf der Moorweide nahe dem Dammtor-Bahnhof einer der ersten [[Zombeck-Turm|Zombeck-Rundbunker]] im Stadtgebiet errichtet. Ab 1941 waren der westliche Park und die umliegenden Gebiete Sammelpunkt für [[Deportation deutscher Juden|Deportationen von Juden]] zur Vernichtung ([[Holocaust]]). Zur Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes trägt der einstige Nordwestzipfel der Moorweide vor dem [[Logenhaus der Johannislogen|Logenhaus]] heute den Namen [[Platz der jüdischen Deportierten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1966 wurde auf der Moorweide unter den Kastanien parallel zum Theodor-Heuss-Platz nach dem Vorbild des Londoner [[Speakers’ Corner]] im [[Hyde Park]] eine &amp;#039;&amp;#039;Meckerecke&amp;#039;&amp;#039; für Laienredner eingerichtet. Zu Höchstzeiten kamen hier bis zu 2.000 Zuhörer zusammen. Die Stadt richtete auf Anregung der Besucher Sitzgelegenheiten und ein Podest ein. Die &amp;#039;&amp;#039;Meckerecke&amp;#039;&amp;#039; fand aber im Laufe der Zeit immer weniger Beachtung und wurde nach einem Dreivierteljahr wieder aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mopo.de/moorweide-die-meckerecke-auf-der-moorweide-21034328 Die Hamburger Morgenpost über die Meckerecke auf der Moorweide (online).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moorweide wird heute für Freizeitaktivitäten und verschiedene Aktionen genutzt. Sie ist ein Naherholungsgebiet und steht in Konkurrenz zu den nahe gelegenen [[Planten un Blomen|Wallanlagen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerziell und kulturell sind Teile der Flächen, die der Stadt Hamburg gehören, nutzbar. Unter anderem wurde 1987 das [[Luna Luna (Kunst)|Kunstprojekt Luna Luna ]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;dort installiert und im Sommer 2003 in einer Ausstellung Teile der [[Terrakotta-Armee]] des Kaisers von China in originalgetreuer Nachbildung gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=dkn/ivm |Titel=Die Terrakotta-Armee zu Gast in Hamburg |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2003-08-11 |Online=https://www.welt.de/print-welt/article252580/Die-Terrakotta-Armee-zu-Gast-in-Hamburg.html |Abruf=2020-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist auch einer der Startplätze für [[Heißluftballon]]fahrten in Hamburg und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erik Verg: &amp;#039;&amp;#039;Vierzig Jahre [[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. Eine Stadt und ihre Zeitung. Axel Springer Verlag, Hamburg 1988, S. 180.&lt;br /&gt;
* [[Franklin Kopitzsch]], Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Ellert &amp;amp; Richter, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8319-0373-3, S. 472.&lt;br /&gt;
* Vaterstädtische Blätter. &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft der Moorweide&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Mai 1890, S. 3, ([https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000119012538 Digitalisat], zeitgenössischer Bericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Moorweide (Hamburg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hamburg.de/parkanlagen/3068198/moorweide/ Große Moorweide] auf &amp;#039;&amp;#039;hamburg.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Parks im Bezirk Eimsbüttel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/33/47/N|EW=9/59/34/E|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Rotherbaum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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