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	<title>Moorwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moorwald&amp;diff=623716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fährtenleser am 14. Februar 2025 um 12:07 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-14T12:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moorverbreitung.png|mini|Verbreitung der Moore auf der Erde]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moorwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wald auf [[Standort (Ökologie)|Standorten]] mit wassergesättigtem Boden, mit Auflage von [[Torf]]schichten. Moorwälder der [[Gemäßigte Klimazone|gemäßigten Klimazone]] stocken auf mehr oder weniger sauren, meist nährstoffarmen, Standorten an der Nässegrenze des Waldes. Ähnlich und oft benachbart zu Moorwäldern sind die [[Bruchwald|Bruchwälder]], die genauso stark vernässt, aber nährstoffreicher und insbesondere reicher an Stickstoff sind: Das [[C/N-Verhältnis]] im Moorwald liegt bei 21 bis 26, im Bruchwald dagegen bei 12 bis 16,&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Ellenberg (fortgeführt von Christoph Leuschner): Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen, in ökologischer, dynamischer und historischer Sicht.  6., erweiterte Auflage 2010. 1334 Seiten. ISBN 978-3-8252-8104-5. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2010 (UTB Band 8104). auf Seite 422.&amp;lt;/ref&amp;gt; womit es für das Wachstum der meisten Pflanzenarten günstiger als im Moorwald ist. In Mitteleuropa werden Moorwälder meist von [[Waldkiefer]] oder [[Moorbirke]], in den Alpen und im Alpenvorland auch von [[Spirke]] oder [[Gemeine Fichte|Fichte]], beherrscht, während in Bruchwäldern meist die [[Schwarzerle]] dominiert. Gelegentlich werden allerdings die Birken- und Kiefern-Moorwälder auch als Birken- bzw. Kiefernbruch bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Henning Häupler (2002): Die Biotope Deutschlands. Schriftenreihe für Vegetationskunde 38: 247–272. {{Webarchiv|url=http://www2.ufz.de/biolflor/info/biotope.pdf |wayback=20180802193049 |text=PDF |archiv-bot=2019-05-02 08:09:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moorwälder stehen oft in Kontakt zu den baumfeindlichen offenen [[Hochmoor]]en. Sie wachsen etwa auf teilentwässerten Mooren. Daneben dominieren sie auch in natürlichen, ungestörten Mooren in Gebieten mit [[Kontinentalklima|kontinentalem Klima]] oder an den trockeneren Randgehängen lebender, aufgewölbter Moorkörper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moorwälder sind als LRT 91D0* ein prioritär geschützter [[Lebensraumtyp]] nach der [[FFH-Richtlinie]] der Europäischen Union.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bfn.de/lrt/0316-typ91d0.html Moorwälder, NATURA 2000-Code: *91D0] BfN Bundesamt für Naturschutz, zuletzt geändert am 16. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig andersartige Moorwälder sind die [[Moor#Tropische Waldmoore|tropischen Waldmoore]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
=== Moorwälder in Mitteleuropa ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Moorbirkenwald Emsland.jpg|mini|Moorbirkenwald auf entwässertem Hochmoor. In der Krautschicht mit Scheiden-Wollgras (&amp;#039;&amp;#039;Eriophorum vaginatum&amp;#039;&amp;#039;), Torfmoosen und [[Blaues Pfeifengras|Pfeifengras]] (&amp;#039;&amp;#039;Molinia cearulea&amp;#039;&amp;#039;).]]&lt;br /&gt;
Moorwälder wachsen auf Torfen kontinentaler [[Hochmoor]]komplexe, auf den Randgehängen und an den Rändern der [[Lagg (Landschaft)|Lagg]]s von Hochmooren weniger kontinentaler Gebiete sowie an den Rändern [[dystroph]]er Gewässer. Weitere Wuchsorte sind entwässerte, nicht mehr wachsende Hochmoore (sekundäre Wälder). Neben [[Moorboden|Moorböden]] werden auch sehr nasse, [[Anmoor|anmoorige]], mineralische Nassböden und nährstoffreichere Niedermoore besiedelt. Moorwälder dieser Standorte bilden abhängig von der Nährstoffversorgung auf sauren Standorten oft nur lichte [[Baumschicht]]en aus. Auf sehr sauren Standorten (zentrale Hochmoorflächen) können sich lediglich Moorgehölze mit meist eingeschränkter Wuchskraft entwickeln. Bei zunehmend günstigerer Nährstoffversorgung der Standorte nehmen diese Gehölze einen Waldcharakter an. Die [[Krautschicht]] ist vielfach durch die Dominanz von [[Torfmoose]]n (Sphagnum) und [[Chamaephyt|Zwergsträuchern]] ([[Vaccinium]]) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Rauschbeeren-Waldkiefern-Moorwald (Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris): Es sind natürliche, lichte Moorwälder mit spärlicher Baumschicht aus [[Waldkiefer]]n (&amp;#039;&amp;#039;Pinus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;) und [[Moorbirke]]n (&amp;#039;&amp;#039;Betula pubescens&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Karpatenbirken-[[Bruchwald]] (Betuletum carpaticae): Lichter Birken-Moorwald mit Karpatenbirken (&amp;#039;&amp;#039;Betula pubescens ssp. carpatica&amp;#039;&amp;#039;, eine Unterart der [[Moor-Birke]]) an den Rändern quelliger Hoch- und Zwischenmoore in den montanen Lagen der [[Mittelgebirge]].&lt;br /&gt;
* Birkenbruchwald (Betuletum pubescentis): Lichter Birkenbruchwald, Birken-Moorwald mit Moorbirke auf nährstoffarmen Torfböden am Rande von Hoch- und Zwischenmooren sowie dystrophen Gewässern im nass-oligotrophen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moorwälder in Nordamerika ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Larix laricina.jpg|mini|Moorwald mit [[Schwarz-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea mariana&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Larix laricina&amp;#039;&amp;#039; in [[Minnesota]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der borealen Zone Nordamerikas sind Moorwälder mit Schwarz-Fichte &amp;#039;&amp;#039;[[Picea mariana]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Larix laricina]]&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Abendländischer Lebensbaum|Abendländischem Lebensbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Thuja occidentalis&amp;#039;&amp;#039;) entwickelt. Im Süden und Südosten der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] existieren Sumpfmoore und Moorwälder, die sich aus der [[Sumpfzypresse]] (&amp;#039;&amp;#039;Taxodium distichum&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Tupelobaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Nyssa aquatica&amp;#039;&amp;#039;) zusammensetzen. Bekanntestes Beispiel sind die [[Everglades]] im Süden der USA. Es sind Überflutungsmoore in Fußtälern und Küstenbereich oder durch Zulaufwasser gespeiste Versumpfungsmoore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Waldgesellschaften Mitteleuropas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
* M. Succow, M. Jeschke: &amp;#039;&amp;#039;Moore in der Landschaft: Entstehung, Haushalt, Lebewelt, Verbreitung, Nutzung und Erhaltung der Moore&amp;#039;&amp;#039;. Thun, Frankfurt/Main, 1990, ISBN 3-87144-954-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.wissenschaft-schulen.de/wis/pdf/SdW_04_02_S024.pdf | wayback=20130405080903 | text=Torfwälder in Indonesien}} &amp;lt;small&amp;gt;PDF, Seite 27, abgerufen am 14. Juli 2006&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Lebensraumtyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fährtenleser</name></author>
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