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	<title>Moorausbruch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T10:41:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moorausbruch&amp;diff=2341638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bullenwächter: Älteres Werk ISBN 13 zu ISBN 10</title>
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		<updated>2025-11-25T08:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Älteres Werk ISBN 13 zu ISBN 10&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bog Slide.JPG|mini|Ein Moorausbruch im irischen [[County Donegal]] 2009]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moorausbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein plötzliches Aufbrechen eines aufgewölbten [[Hochmoor|Hochmoores]], aus dem sich ein [[Erdrutsch]]  ergießt, der aus mit Wasser übersättigtem Moor besteht. Das Moor kann teilweise über mehrere Kilometer weit abfließen und dabei je nach Umgebung größere [[Devastierung|Verwüstungen]] verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HMskizze1.png|mini|Schematischer Aufbau eines Hochmoores]]&lt;br /&gt;
Die Oberfläche von Hochmooren wächst im Laufe ihrer Entwicklung stetig nach oben und kann unter Umständen auch hoch über die umgebende Uferlinie hinauswachsen. Im Inneren des Moores sammelt sich ein mit Wasser gesättigtes Gemisch aus [[Sphagnum]]torf an, die Oberfläche bildet eine relativ trockene Haut, die das ganze Gebilde in Form hält. Durch eine Störung der labilen Struktur, beispielsweise durch angesammelte Gase oder statische Instabilitäten, kann diese Haut aufbrechen und den flüssigen Inhalt in Form einer [[Murgang|Mure]] oder Schlammlawine freigeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Moorausbrüche sind ein Phänomen, das besonders häufig in Irland und England zu beobachten ist, alleine aus Irland waren bis 1995 etwa 38 Moorausbrüche überliefert. 1771 verwüstete ein Moorausbruch des &amp;#039;&amp;#039;Solway Moss&amp;#039;&amp;#039; eine Fläche von 200 Hektar. 1708 verschütteten etwa drei Millionen Kubikmeter Moor aus dem &amp;#039;&amp;#039;Woodfield Bog&amp;#039;&amp;#039; bei Clara im irischen [[County Offaly]] große Flächen mit einer Höhe von bis zu zwölf Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wijnand van der Sanden]] |Titel=Mumien aus dem Moor: die vor- und frühgeschichtlichen Moorleichen aus Nordwesteuropa |Verlag=Batavian Lion International |Ort=Amsterdam |Datum=1996 |ISBN=90-6707-416-0 |Originalsprache=nl |Originaltitel=Vereeuwigd in het veen |Übersetzer=Silke Henning |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt können Moorausbrüche auch durch menschliche Eingriffe in dem Moor ausgelöst werden, wie 2003 beim [[Moorausbruch von Derrybrien]] in [[Irland]], bei dem 450.000&amp;amp;nbsp;m³ austretendes Moor Bäume einer Waldfläche entwurzelten, Gebäude niederwalzten und ein [[Fischsterben]] in einem Fluss verursachten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rte.ie/news/2008/0703/derrybrien.html? EU court rules against Ireland on Derrybrien] RTE News (englisch, abgerufen am 28. Juni 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Deutschland ist ein Moorausbruch aus [[Oldenbrok]] (Landkreis Wesermarsch) aus der Nacht vom 8. zum 9. November 1764 belegt, der zu schweren Schäden an den umliegenden Getreideäckern führte und Entwässerungsgräben verschüttete&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Arends (1826):Gemählde der Sturmfluten vom 3.–5. Februar 1825. Bremen: S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zu einem weiteren Moorausbruch kam es im Herbst 1793 bei [[Leezdorf]] (Landkreis Aurich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Friedrich Arends | Titel = Gemählde der Sturmfluten vom 3.-5. Februar 1825 | Verlag = Kaiser | Ort = Bremen | Jahr = 1826 | Seiten = 23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erdrutsch]]&lt;br /&gt;
* [[Solifluktion]] (Bodenfließen)&lt;br /&gt;
* [[Massenbewegung (Geologie)]]&lt;br /&gt;
* [[Setzungsfließen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor = Hans Murawski | Titel = Stichwort: Moorausbruch | Sammelwerk = Geologisches Wörterbuch / Hans Murawski/Wilhelm Meyer | Jahr = 2010 | Verlag = Spektrum, Akad. Verl. | Ort = Heidelberg | ISBN = 978-3-8274-1810-4 | Seiten = 112 | Online = [http://books.google.de/books?id=mD4h2mNNuNYC&amp;amp;pg=PA112&amp;amp;lpg=PA112&amp;amp;dq=Moorausbruch&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=JLy41Dxkr5&amp;amp;sig=LoMPBCZloRk7_pvmB8xM7Undf_o&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=iBIKTpjMHIy0-QaTh53PAg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;ved=0CEEQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=Moorausbruch&amp;amp;f=false Google Books] }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erosion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturkatastrophe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bullenwächter</name></author>
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