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	<title>Moor-Milchling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moor-Milchling&amp;diff=2858459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw am 7. April 2026 um 16:27 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-07T16:27:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Moor-Milchling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lactarius hysginoides&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Kari Korhonen|Korhonen]] &amp;amp; [[Tauno Ulvinen|T. Ulvinen]]&amp;lt;!--1985--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Milchlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lactarius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Täublingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Russulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Täublingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Russulales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moor-Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius hysginoides&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;speciesfungorum&amp;quot; /&amp;gt; ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Täublingsverwandte]]n. Es ist ein ziemlich kleiner bis mittelgroßer Milchling mit einem schmierigen, bräunlichen Hut, dessen Fleisch meist mehr oder weniger mild schmeckt. Man findet ihn in feuchten, borealen Nadel- und Birkenwäldern bei Fichten, Birken und Weiden. Die [[Fruchtkörper]], des Milchlings erscheinen zwischen Juli und September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Hut]] ist 3–7&amp;amp;nbsp;cm breit, zuerst gewölbt bis flach ausgebreitet, dann in der Mitte niedergedrückt. Der Rand bleibt lange Zeit eingebogen oder leicht eingerollt. Im Alter kann der Fruchtkörper mehr oder weniger trichterförmig vertieft sein. Die Oberfläche ist glatt oder feinrunzelig, klebrig-schmierig, gelblich-braun oder rehbraun, [[Sepia (Farbstoff)|sepia]]- oder dunkel ziegelfarben. Zum Rand hin ist der Hut blasser, mehr zimtbraun bis rosagrau oder blass weinrötlich gefärbt. Dunkler gefärbte Exemplare blassen im Alter oft aus. Der Hut ist normalerweise ungezont, zum Rand hin findet man aber bisweilen auch einige wenige schmale, mehr oder weniger deutliche Zonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind breit am Stiel angewachsen oder laufen leicht daran herab. Sie sind mittelbreit und stehen ziemlich entfernt. Sie sind rosaocker bis rosabräunlich gefärbt. Das [[Sporenpulver]] ist blass cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kurze und ziemlich kräftige, mehr oder weniger zylindrische [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist 3,5–8,5&amp;amp;nbsp;cm lang und 1–1,7&amp;amp;nbsp;cm breit. Die Oberfläche ist glatt, meist trocken und rosa gelbbraun bis dunkel rosabräunlich gefärbt. Manchmal hat der Stiel eine blassere Zone unterhalb der Lamellen, im Alter verfärbt er sich mehr oder weniger zimtbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleisch ist ziemlich brüchig und mehr oder weniger rosa-bräunlich gefärbt. Es schmeckt anfangs fast mild und wird nach einer Weile schärflich. Der Geruch ist schwach ausgeprägt und nicht charakteristisch. Die weiße, unveränderliche Milch fließt nur spärlich. Nach einer Weile wird sie mehr oder weniger bitter und scharf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die rundlichen bis elliptischen [[Spore]]n sind durchschnittlich 7,2–7,7&amp;amp;nbsp;µm lang und 5–6,3&amp;amp;nbsp;µm breit. Der Q-Wert (Quotient aus Sporenlänge und -breite) ist durchschnittlich 1,2–1,3. Das gratige bis leicht netzige [[Ornament (Mykologie)|Sporenornament]] wird bis zu 0,7&amp;amp;nbsp;µm hoch und besteht aus Rippen und Warzen. Die Rippen sind oft verbunden oder gegabelt, geschlossene Maschen kommen selten, isoliert stehende Warzen zerstreut bis ziemlich häufig vor. Der [[Hilarfleck]] ist im äußeren Bereich ziemlich amyloid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 4-sporigen, zylindrischen bis breit keuligen [[Basidie]]n sind 40–50(60)&amp;amp;nbsp;µm lang und 9–11&amp;amp;nbsp;µm breit. Die 55–100&amp;amp;nbsp;µm langen und 6,5–9,5&amp;amp;nbsp;µm breiten [[Pleuromakrozystide]]n sind zahlreich. Bei jüngeren Exemplaren sind sie zylindrisch bis schmal keulig, bei älteren normalerweise lanzettlich. Die Lamellenschneide ist heterogen. Neben den Basidien kommen zylindrische bis lanzettliche, 40–65&amp;amp;nbsp;µm lange und 6–7&amp;amp;nbsp;µm breite [[Cheilomakrozystide]]n vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75–120&amp;amp;nbsp;µm dicke Huthaut ([[Pileipellis]]) ist eine Zwischenform zwischen einer [[Ixocutis]] und einem [[Ixotrichoderm]]. Die [[Hyphe]]n sind 2–6&amp;amp;nbsp;µm breit und durchscheinend. Die Hyphenendzellen sind zylindrisch bis verschmälert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Schon der wissenschaftliche Name &amp;#039;&amp;#039;Lactarius hysginoides&amp;#039;&amp;#039; deutet eine Ähnlichkeit mit dem [[Kuhroter Milchling|Kuhroten Milchling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius hysginus&amp;#039;&amp;#039;) an. Beide Arten haben mehr oder weniger bräunliche und schmierige Hüte. Beim Moor-Milchling fehlt aber der typische Maggikraut-Geruch, er schmeckt deutlich weniger scharf und hat am Stiel keine dunkleren Flecken. Unter dem Mikroskop lassen sich die beiden Arten leicht anhand ihres Sporenornaments unterscheiden. Eine weitere ähnliche Art ist der [[Zwergbirken-Milchling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius subcircellatus&amp;#039;&amp;#039;), der aber größere Fruchtkörper und Sporen besitzt. Beim [[Graufleckender Milchling|Graufleckenden Milchling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius vietus&amp;#039;&amp;#039;) – einer weiteren ähnlichen und verwandten Art – trocknet die Milch gräulich grün ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribution_of_Lactarius_hysginoides.svg|miniatur|300px|Verbreitung des Moor-Milchlings in Europa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Legende: &amp;lt;br /&amp;gt; grün = Länder mit Fundmeldungen&amp;lt;br /&amp;gt; weiß = Länder ohne Nachweise&amp;lt;br/&amp;gt; hellgrau = keine Daten&amp;lt;br/&amp;gt; dunkelgrau = außereuropäische Länder]]&lt;br /&gt;
Der Moor-Milchling ist im nördlichen und mittleren [[Fennoskandinavien]] ziemlich häufig. Er kommt aber auch auf Island und Grönland vor und ist darüber hinaus wahrscheinlich auch in der [[Florenelement|borealen]] Region Europas weit verbreitet. In West- und Mitteleuropa ist der Milchling sehr selten oder fehlt ganz. Er scheint wohl nur in den Alpen vorzukommen, zumindest gibt es Nachweise aus Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Milchling ist ein [[Mykorrhiza]]pilz von Fichten, Birken und Weiden und wird häufig während trockenerer Perioden auf dem nackten Boden von sonst überfluteten Standorten gefunden. Die Fruchtkörper erscheinen von Juli bis September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die in Fennoskandinavien nicht seltene Art war in Finnland unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lactarius hysginoides&amp;#039;&amp;#039; schon länger bekannt, wurde aber erst 1985 von K Korhonen und T. Ulvinen nach den Regeln des [[Internationaler Code der Nomenklatur für Algen, Pilze und Pflanzen|ICN]] gültig beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Basso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infragenerische Systematik ===&lt;br /&gt;
Der Milchling wird von M. Basso und Heilmann-Clausen in die Untersektion &amp;#039;&amp;#039;[[Trivialini]]&amp;#039;&amp;#039; gestellt, die ihrerseits der Sektion &amp;#039;&amp;#039;[[Glutinosi]]&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet wird. Die Vertreter der Untersektion haben gezonte oder ungezonte, braune, violettbraune oder rötlich braune Hüte, eine mehr oder weniger unveränderliche, weißliche Milch und eine klebrige bis schmierige Huthaut. Die Huthaut ist eine Ixocutis oder ein Ixotrichoderm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Basso&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Moor-Milchling ist kein Speisepilz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Basso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Basso&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur| Autor=Maria Teresa Basso |Titel=Lactarius Persoon|TitelErg=Fungi Europaei|Band=Vol. 7|Jahr=1999|Seiten=48–63, 133–138| ISBN=88-87740-00-3| Sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url=https://www.gbif.org/search?q=Lactarius%20hysginoides | titel= Weltweite Verbreitung von Lactarius hysginoides | werk= GBIF Portal / www.gbif.org | abruf=2025-03-23| offline=0 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur|Autor=Jacob Heilmann-Clausen u. a.|Herausgeber=The Danish Mycological Society,|Titel=The genus Lactarius|TitelErg=Fungi of Northern Europe|Band=Vol. 2|Jahr=1998|Seiten=66–67|ISBN=87-983581-4-6|Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur|Autor=Jacob Heilmann-Clausen u. a|Titel=The genus Lactarius|TitelErg=Fungi of Northern Europe|Band=Vol. 2|Jahr=1998}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur|Autor=Jacob Heilmann-Clausen u. a.|Herausgeber=The Danish Mycological Society,|Titel=The genus Lactarius|TitelErg=Fungi of Northern Europe|Band=Vol. 2|Jahr=1998|Seiten=23–28 |ISBN=87-983581-4-6|Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;speciesfungorum&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url =https://www.speciesfungorum.org/Names/SynSpecies.asp?RecordID=445800| titel = Synonyme von Lactarius hysginoides |titelerg=Korhonen &amp;amp; T. Ulvinen, Karstenia 25: 62 (1985) | werk=SpeciesFungorum / speciesfungorum.org | zugriff=2. November 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lactarius hysginoides|Moor-Milchling (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius hysginoides&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www2.muse.it/russulales-news/tx_photos.asp?index=445800 |titel=Lactarius hysginoides | werk=Russulales News / muse.it |abruf=2026-04-07 | sprache=en | kommentar=Fotos und lateinische Originalbeschreibung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milchlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungenießbarer Pilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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