<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Moog-Synthesizer</id>
	<title>Moog-Synthesizer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Moog-Synthesizer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moog-Synthesizer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T19:40:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moog-Synthesizer&amp;diff=147925&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trustable: Einleitung, Kat.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moog-Synthesizer&amp;diff=147925&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-29T00:51:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einleitung, Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Synthesizer. Zum Unternehmen siehe [[Moog Music]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1st commercial Moog synthesizer (1964, commissioned by the Alwin Nikolai Dance Theater of NY) @ Stearns Collection (Stearns 2035), University of Michigan.jpg|mini|Erster Moog-Synthesizer, 1964]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Micromoog.jpg|mini|Ein Micromoog]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MinimoogVoyager.jpg|mini|Ein [[Moog Minimoog Voyager|Minimoog Voyager]] (2002–15)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moog Taurus (small).jpg|mini|Ein Moog Taurus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moog Prodigy.png|mini|Moog Prodigy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moog-Synthesizer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Modularer Synthesizer|Modulare Synthesizer]] von [[Robert Moog]], der auch die ersten [[Synthesizer]] dieser Art entwickelte, gegründeten Unternehmens [[Moog Music]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche, Klänge auf elektronischem Wege zu erzeugen, stellte Moog in den 1950er Jahren an, aber erst in den 1960er Jahren, als der [[Transistor]] die [[Elektronenröhre]] ersetzte, war es Moog möglich, ein vom Stromverbrauch und der Größe her akzeptables Studiogerät herzustellen. Moog kam 1964 mit einem [[Modularer Synthesizer|modularen Synthesizersystem]] auf den Markt, das einem Schrank mit einer [[Klaviatur]] ähnelte. Von 1968 bis 1973 wurden die Modularsynthesizer der Reihen Ic/Ip, IIc/IIp und die beiden aus jeweils über 40 Modulen bestehenden IIIc/p erschaffen. Die c-Modelle waren für [[Tonstudio]]s konzipiert und die p-Modelle sollten für den Gebrauch bei Aufführungen portabel sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsches-museum.de/presse/presse-2019/moog/ |titel=Deutsches Museum: Moog |hrsg=Deutsches Museum |datum=2019-05-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191230182608/https://www.deutsches-museum.de/presse/presse-2019/moog/ |archiv-datum=2019-12-30 |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vintagesynth.com/moog/modular.php |titel=Moog Synthesizer 1c/2c/3c {{!}} Vintage Synth Explorer |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1968 erschien ein Musikalbum, das den Moog-Synthesizer schlagartig als ernst zu nehmendes Musikinstrument bekannt machte, insbesondere unter Pop-Musikern: &amp;#039;&amp;#039;[[Switched-On Bach]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wendy Carlos|Walter Carlos]]. Dieses Album interpretierte Musik von [[Johann Sebastian Bach]] auf rein elektronische Weise. Es klang so revolutionär und eingängig, dass &amp;#039;&amp;#039;Switched-On Bach&amp;#039;&amp;#039; zum damals weltweit meistverkauften Klassik-Album wurde. Eingespielt hatte Carlos das Album in New York mit einem modularen Moog-System. Weil der Moog [[Monophonie|monophon]], also einstimmig tönte und es [[MIDI]], Personal Computer und [[Sequenzer (Musik)|Sequencer-Programme]] noch nicht gab, wurde die Musik in vielen Durchläufen auf einem [[Mehrspurrekorder|Achtspur-Bandgerät]] eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[George Harrison]] benutzte im November 1968 einen Moog-Synthesizer auf seiner Platte &amp;#039;&amp;#039;Electronic Sound&amp;#039;&amp;#039; und mit der Band [[The Beatles]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[Abbey Road]]&amp;#039;&amp;#039;, auf der auch [[Paul McCartney]] (bei &amp;#039;&amp;#039;[[Maxwell’s Silver Hammer]]&amp;#039;&amp;#039;) darauf spielte. Robert Moog hatte der Band bei EMI und in den Londoner Abbey Road Studios gezeigt, wie man den Synthesizer verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Paul McCartney]]: &amp;#039;&amp;#039;Lyrics. 1956 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. mit einer Einleitung von [[Paul Muldoon]]. Aus dem Englischen übersetzt von Conny Lösche. C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-77650-2, S. 463, 705–706 und 709.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Eberhard Schoener]] erwarb den von den Beatles zurückgegebenen Moog-Synthesizer persönlich bei Robert Moog in [[Ulysses (New York)|Trumansburg]] (380 km nordwestlich von [[New York City]]) für den Preis von 40.000 US-Dollar; mit der Seriennummer 002 brachte er damit das erste Gerät mit nach Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=y3hG1XFhgJI |titel=Der erste Moog Synthesizer in Deutschland - SUPERGAIN TV 234 |titelerg=1:48 bis 6:15 |datum=2023-08-25 |abruf=2024-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Billig-Label Pickwick spielte [[Sy Mann]] 1969 mit &amp;#039;&amp;#039;Switched-On Santa&amp;#039;&amp;#039; ein Weihnachtsalbum mit dem Moog-Synthesizer ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1970er Jahre ===&lt;br /&gt;
Den wirtschaftlichen Durchbruch schaffte das Unternehmen jedoch erst mit dem [[Moog Minimoog|Minimoog]], dem ersten tragbaren Kompaktsynthesizer mit integrierter Tastatur, der 1970 erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marko Ettlich |url=https://www.retrosound.de/minimoog.html |titel=Moog - Minimoog Synthesizer |werk=www.retrosound.de |hrsg=RetroSound |datum=2020-05 |sprache=en |abruf=2020-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren fehlte das Gerät in kaum einem Studio. Auch [[Paul McCartney]] setzte den Minimoog ein – etwa 1973 in den Musikstudios von [[Lagos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul McCartney]]: &amp;#039;&amp;#039;The Lyrics: 1956 to Present.&amp;#039;&amp;#039; W. W. Norton &amp;amp; Company, New York 2021; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Lyrics. 1956 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. mit einer Einleitung von [[Paul Muldoon]]. Aus dem Englischen übersetzt von Conny Lösche. C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-77650-2, S. 463–464.&amp;lt;/ref&amp;gt; Berühmt war der Einsatz des synthetischen Klangs z.&amp;amp;nbsp;B. in der Musik von [[Keith Emerson]] und [[Chick Corea]], [[Stevie Wonder]], [[Uriah Heep]], [[Manfred Mann]], am auffälligsten aber bei Elektronik-Bands wie [[Kraftwerk (Band)|Kraftwerk]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moogmusic.com/news/kraftwerk-autobahn |titel=Kraftwerk-Autobahn |hrsg=Moog Music |datum=1975 |abruf=2020-07-08 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Tangerine Dream]]. [[Pink Floyd]] setzten den &amp;#039;&amp;#039;Mini-Moog&amp;#039;&amp;#039; 1975 sehr prominent in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Shine On You Crazy Diamond]]&amp;#039;&amp;#039; ein. [[Steve Winwood]] erkannte das Potential des Synthesizers für kraftvolle Bass-Sounds. Ab 1978 verwendete die kanadische Bombast-Rockband [[Saga (Band)|Saga]] die Moog-Synthesizer für ihre Keyboard-geprägte Musik. In den 1990er-Jahren galt der Moog-Synthesizer bereits als „Retro“. Typische Beispiele für seinen Einsatz finden sich in dem von [[Warren G]] oder [[Dr. Dre]] vertretenen &amp;#039;&amp;#039;[[G-Funk]]&amp;#039;&amp;#039;. Neben dem satten Bass sorgte das Gerät insbesondere für hochfrequente, mit [[Portamento]] versehene Pfeifklänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moog brachte 1973 eine neue Serie an Modularsynthesizern heraus. Die Synthesizer System-15, -35 und -55 ersetzten die Reihen Ic/Ip, IIc/IIp und IIIc/IIIp sowie die neueren Model-10 (1971) und Model-12 (1972) und wurden bis 1981 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganze Albumserie widmeten [[Klaus Schulze]] und [[Pete Namlook]] dem Synthesizer und seinem Erfinder unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Dark Side of the Moog&amp;#039;&amp;#039;. Der Minimoog dient heute noch als Referenz zur klanglichen Beurteilung aktueller Hardware- und [[Software-Synthesizer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit entwickelten andere Hersteller Synthesizer rasant weiter. So kam im Verlauf der 70er Jahre [[Multitimbralität]], Speicherbarkeit von Einstellungen, [[Polyphonie]], [[Anschlagsdynamik]] und [[MIDI]]-Kompatibilität. Diese Eigenschaften fehlten dem Verkaufsschlager Minimoog. Daher entwickelte das Unternehmen zuerst die Prototypen Moog Lyra und Moog Apollo und in den Folgejahren weitere Modelle, wie beispielsweise den Micromoog (1975)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amazona.de/blue-box-moog-micromoog/ |titel=Blue Box: Moog Micromoog Analogsynthesizer |werk=AMAZONA.de |datum=2010-05-29 |abruf=2020-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.retrosound.de/micromoog.html |wayback=20170131085343 |text=Moog - Micromoog}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder den Polymoog (1976)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bernhard-doering.de/Synthi-Museum/Museums-Guide/Moog/Polymoog/polymoog.html |wayback=20041118053512 |text=Modell „Moog Polymoog“}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den charakteristischen Moog-Sound auch für jeden erschwinglich zu machen, entwickelte Moog Ende der 1970er Jahre den „Prodigy“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.retrosound.de/prodigy.html |wayback=20170131085634 |text=Modell „Moog Prodigy“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser sehr kompakte Synthesizer sollte nach dem Minimoog das erfolgreichste Modell werden. Die Band [[The Prodigy]] benannte sich nach diesem Synthesizer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |url=https://www.imdb.com/name/nm1126193/bio |title=Liam Howlett – Biografie (in englischer Sprache) |work=imdb.com |language=en|accessdate=2011-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein innovatives Design für einen Synthesizer ist der seltene „Moog Taurus“ (1976–1981), der in Form eines Basspedals gebaut ist und einen sehr voluminösen Sound erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.retrosound.de/taurus.html |text=Moog Taurus 1 - Bass Pedals Page |wayback=20170422164909}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Robert Moog sich immer mehr aus der aktiven Entwicklung der Instrumente zurückgezogen hatte, verließ er 1977 die Firma; weitere Synthesizer wurden ohne ihn produziert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Moog Lyra (prototype) &amp;amp; minimoog, Cantos.jpg|mini|Minimoog (unten) und Lyra (oben)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1980er Jahre ===&lt;br /&gt;
Durch besondere optische Präsenz fiel das Modell „[[Moog Liberation|Liberation]]“ auf, die erste serienmäßig gefertigte [[Keytar]]. Sie wurde u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Nena]], der [[Spider Murphy Gang]], [[Asia (Band)|Asia]] und [[Jan Hammer]] populär gemacht. Sie basierte technisch auf dem Moog Opus 3 und bot eine auf dem Frequenzteilersystem&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tom Wiltshire |url=https://electricdruid.net/adventures-in-top-octave-generation/ |titel=Adventures in Top Octave Generation {{!}} Electric Druid |werk=electricdruid.net |datum=2016-10 |abruf=2020-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; basierende [[Polyphonie (Elektrophon)|Polyphonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jean-Michel Jarre]] verwendet eine Vielzahl verschiedener Modelle von Moog in seinen Produktionen. Zum Beispiel auf &amp;#039;&amp;#039;Oxygene&amp;#039;&amp;#039; kommen u.&amp;amp;nbsp;a. Moog Modular und Minimoog zum Einsatz. &amp;lt;!-- Warum ist dieser Teil hier und nicht früher, immerhin arbeitete Jarre ja schon früher mit Moogs. --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henrik Bruns |url=https://www.keyboards.de/stories/studiobesuch-bei-jean-michel-jarre/ |titel=Studiobesuch bei Jean Michel Jarre |datum=2016-06-05 |abruf=2020-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste Modell der 1980er Jahre von Moog Music war der Memorymoog, der als erster Moog Einstellungen abspeichern konnte. Da aber dieses Abspeichern schon seit den 1970ern in Synthesizern möglich war und Modelle wie der [[Yamaha DX7]] den Memorymoog überschatteten, war der Synthesizer kein großer Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Insolvenz 1987 endete zunächst die Ära der originalen Moog-Synthesizer. Der [[Moog Prodigy]] wurde bis 1984 produziert. Es gibt ca. 11.000 Exemplare.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Grandl |url=https://www.amazona.de/blue-box-moog-prodigy-analogsynthesizer/ |titel=Blue Box: Moog Prodigy, Analogsynthesizer |werk=AMAZONA.de |datum=2017-07-01 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Moog One Synthesizer.jpg|mini|Moog One (polyphon)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1990er Jahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komponenten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moog 921, 911, 902 modules.jpg|mini|202x202px|Module: VCO, Hüllkurvengenerator und VCA|alt=]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptkomponenten ===&lt;br /&gt;
Der klassische Moog-Synthesizer besteht aus separaten Modulen – wie Oszillatoren, Verstärkern, Hüllkurvengeneratoren, Filtern, Rauschgeneratoren, Ringmodulatoren, Triggern und Mischpulten –, die über Patchkabel auf vielfältige Weise miteinander verbunden werden können. Die Module können auch zur gegenseitigen Steuerung verwendet werden. Der Moog produziert erst dann Klang, wenn eine funktionierende Kombination von Modulen angeschlossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Synthesizer kann mit Controllern wie Tastaturen, Joysticks, Pedalen und Bändchen-Controllern gespielt werden. Die Oszillatoren können verschiedene Wellenformen mit unterschiedlichen Tönen und Obertönen erzeugen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. eine „helle, volle, messingfarbene“ Sägezahnwelle, eine dünnere, flötenähnliche Dreieckswelle, eine „nasale, schilfartige“ Pulswelle und eine „pfeifenähnliche“ Sinuswelle. Diese Wellenformen können moduliert und gefiltert werden, um mehr Klangkombinationen zu erzeugen (subtraktive Synthese). Die Oszillatoren waren schwer in Stimmung zu halten, und kleine Temperaturänderungen ließen sie schnell driften. Da Moogs frühe Kunden mehr daran interessiert waren, experimentelle Musik zu schaffen, als konventionelle Melodien zu spielen, hielt Moog es nicht für vorrangig, sie stabil zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pinch, Trevor; Trocco, Frank |Titel=Analog Days: The Invention and Impact of the Moog Synthesizer |Verlag=Harvard University Press |Datum=2004 |ISBN=978-0-674-01617-0 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moog-Ladder-Filter ===&lt;br /&gt;
Wesentlicher Bestandteil vieler seiner Synthesizer ist ein von Robert A. Moog selbst entwickeltes [[spannungsgesteuertes Filter]], das 1966 patentiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=J. Donald Tillman |url=https://www.till.com/articles/moog/US03475623.html |titel=Robert A. Moog - US Patent 3,475,623 - Moog Ladder Filter |werk=till.com |datum=1966-10-10 |abruf=2020-07-08 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besteht aus [[Bipolartransistor|Transistoren]], welche, abhängig von einem Steuersignal, eine oder mehrere [[Elektrische Kapazität|Lastkapazitäten]] unterschiedlich stark durchschalten und auf diese Weise die Grenzfrequenz eines 24-dB-[[Tiefpassfilter]]s verändern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sam Gallagher |url=https://www.allaboutcircuits.com/technical-articles/analyzing-the-moog-filter/ |titel=Analyzing the Moog Filter |hrsg=all about circuits |datum=2019-07-17 |abruf=2019-07-08 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird aufgrund seines eigenen Klangs häufig kopiert und in unterschiedlichster Weise auch in heutigen Synthesizern verwendet. Es existieren sowohl weitgehende Kopien des Originals und Modifikationen in Form analoger Elektronik in Analog- und Hybridsynthesizern als auch digitale Implementierungen als Software in [[Digitaler Signalprozessor|DSP]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antti Huovilainen |url=https://pdfs.semanticscholar.org/c490/4c04a7be1d675e360409178da71a1253f6d8.pdf |titel=Analzing the Moog Filter |hrsg=Helsinki University of Technology |datum=2004-10-08 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190424195225/https://pdfs.semanticscholar.org/c490/4c04a7be1d675e360409178da71a1253f6d8.pdf |archiv-datum=2019-04-24 |abruf=2020-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[FPGA]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Schuhmacher |url=http://www.96khz.org/htm/ladderfiltermodul.htm |titel=Moog Filter Module in VHDL 2005 |titelerg=A virtual analog ladder filter for FPGAs |hrsg=Sound of L.A. Music |datum=2005-09-17 |abruf=2020-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie als [[Virtual Studio Technology|VST]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Will Pirkle |url=http://www.willpirkle.com/Downloads/AN-4VirtualAnalogFilters.pdf |titel=Virtual Analog Filter Implementation and Comparisons |werk=www.willpirkle.com |datum=2013 |abruf=2020-07-08 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210709183120/http://www.willpirkle.com/Downloads/AN-4VirtualAnalogFilters.pdf |archiv-datum=2021-07-09 |offline=ja |archiv-bot=2024-03-22 02:17:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und es ist Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tim Stilson, Julius Smith |url=https://ccrma.stanford.edu/~stilti/papers/moogvcf.pdf |titel=Moog Filter |werk=stanford.edu |hrsg=Music Department, Stanford University |datum=1990 |abruf=2020-07-07 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Funktion wurde von unterschiedlichen Autoren untersucht und es wurden mathematische Modelle entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=S. D Angelo and V. Välimäki |url=https://aaltodoc.aalto.fi/bitstream/handle/123456789/14420/article5.pdf |titel=Generalized Moog Ladder Filter: Part I Linear Analysis and Parameterization |hrsg=IEEE Trans. Audio, Speech, and Lang. Process., vol. 22, no. 12, pp. 1825 1832, |datum=2014-12 |abruf=2020-08 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine in [[C (Programmiersprache)|C]] geschriebene und quelloffene Emulation des Ladderfilters ist u.&amp;amp;nbsp;a. als [[Pure Data|Pure-Data]]-Objekt verfügbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://github.com/pure-data/pure-data/tree/master/extra/bob%7E |titel=bob~ Pure Data - Imitates a Moog resonant filter |titelerg=Moog-Filter Imitation mit Runge-Kutta Algorithmus |werk=GitHub |hrsg=Miller Puckette |datum=2020-05-14 |abruf=2020-09 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Implementierungen existieren als open source Code.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dimitri Diakopoulos |url=https://github.com/ddiakopoulos/MoogLadders |titel=Moog Ladder Filters |datum=2022-03-06 |abruf=2022-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren auch Derivate mit [[Diode]]n als Ersatz für die Transistoren. Eine so modifizierte Variante wird in der [[Roland TB-303|TB 303]] angewendet. Diese weicht aber im Klang ab, u.&amp;amp;nbsp;a. wegen der andersartigen [[Flankensteilheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Timothy E. Stinchcombe |url=https://www.timstinchcombe.co.uk/synth/Moog_ladder_tf.pdf |titel=Analysis of the Moog Transistor Ladder and Derivative Filters |werk=timstinchcombe.co.uk |datum=2008-10-25 |abruf=2020-08 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moog-Synthesizer in Museen ==&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Moog-Synthesizern ist in Museen ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.luterbach.ch/anlagenplaetze/17297 |titel=Synthorama Museum für Synthesizer |abruf=2020-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der von Robert Moog für den Komponisten [[Max Brand (Komponist)|Max Brand]] um das Jahr 1960 gebaute Prototyp des Moog-Synthesizers steht im &amp;#039;&amp;#039;Max Brand Archiv&amp;#039;&amp;#039; in [[Langenzersdorf]] ([[Österreich]]). Ein Moog IIIp von [[Eberhard Schoener]] steht im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In den USA befindet sich ein speziell Robert Moog gewidmetes Museum in North Carolina.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dani Deahl |url=https://www.theverge.com/2019/5/26/18636130/robert-moog-museum-synth-moogseum-asheville-north-carolina |titel=There’s now a museum dedicated to Robert Moog and synthesis called the Moogseum |datum=2019-05-26 |abruf=2020-10-12 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moog synthesizers|Moog-Synthesizer|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.moogarchives.com/ www.moogarchives.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.moogmusic.com/ www.moogmusic.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.synthmuseum.com/moog/index.html www.synthmuseum.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.sequencer.de/syns/moog/ Sequencer.de Moog Synthesizer und Drummachines]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=n3K_fZDvINs Moog System 55]&lt;br /&gt;
* [http://www.fantasyjackpalance.com/fjp/sound/synth/synthdata/07-moog-micromoog.html Infos und Schaltpläne für MicroMoog und MiniMoog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4738426-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moog|Synthesizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analog-Synthesizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keyboard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Progressive Rock]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
	</entry>
</feed>