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	<title>Montreal-Protokoll - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Montreal-Protokoll&amp;diff=293286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mister Pommeroy am 27. März 2026 um 16:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ozone Hole.jpg|mini|Das Ozonloch über der Antarktis, 2010]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Montreal]]er Protokoll über Stoffe, die zu einem [[Ozonabbau|Abbau]] der [[Ozonschicht]] führen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Internationales Umweltabkommen|multilaterales Umweltabkommen]] und damit ein [[völkerrecht]]lich verbindlicher Vertrag des [[Umweltrecht]]s. Es wurde am 16. September 1987 von den Vertragsparteien des [[Wiener Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht|Wiener Übereinkommens zum Schutz der Ozonschicht]] angenommen und ist eine Konkretisierung dieses Übereinkommens. Es trat am 1. Januar 1989 in Kraft. Die Staaten bekennen sich im Montrealer Protokoll zu ihrer Verpflichtung, {{&amp;quot;|geeignete Maßnahmen zu treffen, um die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor schädlichen Auswirkungen zu schützen, die durch menschliche Tätigkeiten, welche die Ozonschicht verändern, wahrscheinlich verändern, verursacht werden oder wahrscheinlich verursacht werden|Präambel}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ratifizierung durch [[Osttimor]] waren am 16. September 2009 das Wiener Übereinkommen und das Montreal-Protokoll die ersten Vertragswerke in der Geschichte der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]], die von allen Mitgliedsstaaten [[Ratifikation|ratifiziert]] wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_09_1328 |titel=Umwelt: Europäische Union begrüßt die weltweite Ratifizierung des Montrealer Protokolls über den Schutz der Ozonschicht |titelerg=IP/09/ 1328 |hrsg=Europäische Kommission |datum=2009-09-16 |abruf=2016-10-17 |kommentar=im Jahr 2012 folgte das neue UN-Mitglied [[Südsudan]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen den 16. September zum internationalen Tag für den Schutz der Ozonschicht erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meteoschweiz.admin.ch/ueber-uns/meteoschweiz-blog/de/2024/09/internationaler-tag-fuer-den-schutz-der-ozonschicht.html |titel=Internationaler Tag für den Schutz der Ozonschicht |werk=[[Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie]] |datum=2024-09-16 |abruf=2024-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzipien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Major greenhouse gas trends.png|mini|Die atmosphärische Konzentration von Lachgas stieg zwischen 1979 und 2020 stetig an (rechts oben). Das Anwachsen der FCKW/FKW-Konzentration verlangsamte sich nach 1989 (rechts unten), inzwischen ist eine langsame Abnahme eingetreten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Montrealer Protokoll beruht auf dem [[Vorsorgeprinzip]] und ist ein [[Meilenstein]] im Umwelt-[[Völkerrecht]]. Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich zur Reduzierung und schließlich zur vollständigen Abschaffung der [[Emission (Umwelt)|Emission]] von [[chlor]]- und [[brom]]haltigen Chemikalien, die Ozon in der [[Stratosphäre]] zerstören.&lt;br /&gt;
Die geregelten Stoffe sind in fünf Anhängen erfasst und enthalten vorwiegend [[Halogenkohlenwasserstoffe]] (&amp;#039;&amp;#039;HKW&amp;#039;&amp;#039;, Markenbezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Freone&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Frigene&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Solkane&amp;#039;&amp;#039;), etwa [[Fluorchlorkohlenwasserstoffe]] (&amp;#039;&amp;#039;FCKW&amp;#039;&amp;#039;) oder bromierte Kohlenwasserstoffe (fälschlicherweise als &amp;#039;&amp;#039;[[Bromide]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet). Nach wie vor nicht im Montreal-Protokoll erfasst ist [[Distickstoffoxid]] (Lachgas). Lachgas ist aufgrund der drastischen Senkung der FCKW-Emissionen nun zur bedeutendsten Quelle ozonschädlicher Emissionen geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ravishankara&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. R. Ravishankara u. a. |Titel=Nitrous Oxide (N2O): The Dominant Ozone-Depleting Substance Emitted in the 21st Century. |Sammelwerk=[[Science]] |Band=Epub ahead of print |Datum=2009 |PMID=19713491}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FTD Lachgas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ftd.de/wissen/natur/:nachfolger-der-fck-ws-lachgas-ist-ozonkiller-nummer-eins/558981.html |titel=Lachgas ist Ozonkiller Nummer Eins |autor=Nora Schlüter |werk=[[Financial Times Deutschland]] |datum=2009-08-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100112094416/http://www.ftd.de/wissen/natur/:nachfolger-der-fck-ws-lachgas-ist-ozonkiller-nummer-eins/558981.html |archiv-datum=2010-01-12 |abruf=2012-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lachgas ist zwar Gegenstand des internationalen Klimaregelwerks ([[Kyoto-Protokoll]] und [[Übereinkommen von Paris]]), gilt aber, im Kontext der Ozonschicht, nicht als gegenwärtig effektiv reguliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Xuekun Fang, John A. Pyle, Martyn P. Chipperfield, John S. Daniel, Sunyoung Park, Ronald G. Prinn |Titel=Challenges for the recovery of the ozone layer |Sammelwerk=Nature Geoscience |Datum=2019-07 |DOI=10.1038/s41561-019-0422-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Änderungen sind vorgesehen, um auf wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Fortschritte eingehen zu können. Für [[Entwicklungsländer]] gelten großzügigere Fristen bei der Reduktion der Stoffe, um ihre {{&amp;quot;|grundlegenden nationalen Bedürfnisse zu decken|Artikel 5}}. Es ist ungewöhnlich für einen völkerrechtlichen Vertrag und bedeutet einen starken Regelungsmechanismus, dass diese Listen mit [[Zweidrittelmehrheit]] geändert werden können, also ein Staat auch gegen seinen Willen eine völkerrechtliche Verpflichtung auferlegt bekommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staaten haben vereinbart, in der Forschung über die Mechanismen des [[Ozonabbau]]s zusammenzuarbeiten. Sie sind außerdem verpflichtet, Technologien unter {{&amp;quot;|gerechten und möglichst günstigen Bedingungen|Artikel 10}} an Entwicklungsländer weiterzugeben, insbesondere umweltverträgliche Ersatzprodukte für die geregelten Stoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den starken und verbindlichen Maßnahmen hat zum Erfolg des Protokolls auch die solide Finanzierung über einen multilateralen [[Fonds]] (MLF) beigetragen, der Entwicklungsländer bei der Erfüllung ihrer Vertragspflichten unterstützen soll. Bis 1999 hatten Industrieländer 847 Millionen US$ in den multilateralen Fonds eingezahlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;desombre2000&amp;quot; /&amp;gt; Die vier [[Multilateralität|multilateralen]] Organisationen [[Weltbank]], [[United Nations Development Programme|UNDP]], [[United Nations Industrial Development Organization|UNIDO]] und [[United Nations Environment Programme|UNEP]] unterstützen die Entwicklungsländer mit den Geldern des MLF in der Umsetzung und Durchsetzung der Bestimmungen des Montrealer Protokolls. Zusätzlich können [[Industriestaat]]en 20 % ihrer finanziellen Beiträge durch eigene Durchführungsorganisationen zur Unterstützung der Entwicklungsländer verwenden. Das Proklima Programm der deutschen [[Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit|GTZ]] führt im Auftrag des [[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung]] in über 40 Ländern Projekte zur Substitution ozonzerstörender Substanzen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis erwies sich die Umstellung auf Ersatzchemikalien und -prozesse als deutlich weniger aufwändig als von vielen befürchtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;desombre2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institutionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Montreal-protocol-organisation de.svg|mini|Institutionen des Wiener Übereinkommens und Montreal-Protokolls (Auszug)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Ozone Secretariat |titel=Institutions |url=https://ozone.unep.org/institutions |abruf=2019-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
Die Mitgliedstaaten des Wiener Übereinkommens und des Montreal-Protokolls treffen sich meist jährlich zur [[Vertragsstaatenkonferenz]] (&amp;#039;&amp;#039;Conference of the Parties&amp;#039;&amp;#039;, kurz COP) und zur Tagung der Vertragsparteien des Montreal-Protokolls (&amp;#039;&amp;#039;Meetings of the Parties&amp;#039;&amp;#039;, kurz MOP). Es gibt ein gemeinsames Sekretariat zu Übereinkommen und Protokoll, das so genannte „Ozon-Sekretariat“, mit Sitz beim [[Umweltprogramm der Vereinten Nationen]] (UNEP) in [[Nairobi]], Kenia. Zu seinen Aufgaben gehört es u.&amp;amp;nbsp;a., den Mitgliedstaaten anlässlich ihrer Treffen über die Umsetzung des Abkommens zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Sekretariat mit Sitz in [[Montreal]], Kanada, ist für den Multilateralen Fonds (MLF) zuständig und arbeitet einem Exekutivkomitee (ExCom) zu, das aus sieben Vertretern der Entwicklungs- und sieben der Industrieländer besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;desombre2000&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.multilateralfund.org/aboutMLF/default.aspx |titel=About The Multilateral Fund |werk=multilateralfund.org |hrsg=Multilateral Fund for the Implementation of the Montreal Protocol |sprache=en |abruf=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ExCom entscheidet über die Finanzierung von Projekten. Weltbank, UNDP, UNIDO und UNEP unterstützen die Entwicklungsländer mit den Geldern des MLF in der Umsetzung und Durchsetzung der Bestimmungen des Montrealer Protokolls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Gruppen („Assessment Panels“) beraten die Mitgliedstaaten des Protokolls zu den Themen Wissenschaft, Umweltwirkungen sowie Technologie und Wirtschaft. Eine ständige, unbefristete Arbeitsgruppe ist zwischen den Treffen der Mitgliedstaaten aktiv und führt Diskussionen fort. Ein Umsetzungskomitee („Implementation Committee“, ImpCom) wacht über die Einhaltung der Vereinbarung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ozone.unep.org/en/handbook-montreal-protocol-substances-deplete-ozone-layer/728 |titel=Annex II : Non-compliance procedure (1998) |werk=Handbook for the Montreal Protocol on Substances that Deplete the Ozone Layer |hrsg=Ozone Secretariat |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170202053840/http://ozone.unep.org/en/handbook-montreal-protocol-substances-deplete-ozone-layer/728 |archiv-datum=2017-02-02 |abruf=2023-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überwachung ==&lt;br /&gt;
Vertragsstaaten müssen gemäß Artikel 7 des Protokolls dem Ozon-Sekretariat einen jährlichen Bericht über hergestellte, importierte und exportierte Mengen ozonzerstörender Substanzen vorlegen. Von der hergestellten Menge werden die Mengen abgezogen, die als Ausgangsmaterial für die Herstellung anderer Stoffe dienten oder die vernichtet wurden. Auch diese Mengen müssen in den Berichten aufgeführt werden. Das Sekretariat erstellt aus den berichteten Daten seinerseits Berichte für das ImpCom und Nicht-Einhaltungsverfahren, für das Treffen der Mitglieder und für die Öffentlichkeit. Es gibt kein formales Verfahren, mit dem die Korrektheit der berichteten Daten geprüft wird. In der Vergangenheit wurden Berichte durch die Vertragsstaaten oft verspätet eingereicht und es gab Unklarheiten zu Datenkategorien. In den Fällen, in denen Regierungen finanzielle Unterstützung durch UNEP, [[UNDP]], [[UNIDO]] oder die [[Weltbank]] für den Ausstieg aus Produktion und Nutzung geregelter Substanzen erhalten, gibt es auch eine gemeinsame Berichterstellung und damit auch eine gewisse externe Kontrolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brack2003&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Duncan Brack |Titel=Monitoring the Montreal Protocol |Hrsg=The Verification Research, Training and Information Centre vertic |Sammelwerk=Verification Yearbook 2003 |Seiten=213–224 |Online=https://www.files.ethz.ch/isn/13412/VY03_FULL.pdf |Format=PDF |KBytes=3000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Messungen der Zusammensetzung der [[Erdatmosphäre|Atmosphäre]] liefern Daten über die Gesamtmengen ozonzerstörender Substanzen und deren Veränderungen, lassen jedoch in der Regel kaum Rückschlüsse auf Emittenten zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brack2003&amp;quot;/&amp;gt; Beispielsweise werden durch Messstationen des &amp;#039;&amp;#039;Advanced Global Atmospheric Gases Experiment&amp;#039;&amp;#039; kontinuierlich Luftproben entnommen und analysiert. Stationen des Messnetzwerkes befinden sich in Australien und Ozeanien, Ostasien, Westeuropa und Skandinavien, in der Karibik, Kalifornien und in Afrika.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://agage.mit.edu/global-network Website des &amp;#039;&amp;#039;Advanced Global Atmospheric Gases Experiment&amp;#039;&amp;#039; (AGAGE)], abgerufen am 18. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde festgestellt, dass in der [[Volksrepublik China]] das Verbot von [[CFC-11]] in großem Maßstab nicht eingehalten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/wirtschaft/article179137396/FCKW-Warum-China-weiter-die-gefaehrliche-Chemikalie-in-die-Luft-blaest.html |titel=FCKW: Warum China weiter die gefährliche Chemikalie in die Luft bläst - WELT |datum=2018-07-11 |sprache=de |abruf=2023-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Studie fand heraus, dass in der [[Shandong]]-Provinz in China weiterhin [[Tetrachlormethan]] emittiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=M. F. Lunt|display-authors=etal |title=Continued Emissions of the Ozone‐Depleting Substance Carbon Tetrachloride From Eastern Asia |journal=Geophysical Research Letters |volume=45 |issue=20 |pages=11,423–11,430 |doi=10.1029/2018GL079500 |date=2018-09-28 |pmid=33005064 |pmc=7526663 |bibcode=2018GeoRL..4511423L |doi-access=free |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchsetzung ==&lt;br /&gt;
Das ImpCom, in dem je zwei Staaten aus den fünf Regionen der Vereinten Nationen vertreten sind, kommt in der Regel zweimal im Jahr zusammen. Auf Basis der Berichte des Ozon-Sekretariats werden Überschreitungen der zulässigen Herstellungs- oder Verbrauchsmengen untersucht. Wenn es keinen Grund für die Überschreitung gibt, der im Einklang mit dem Protokoll steht, wird der betreffende Vertragsstaat aufgefordert, einen Maßnahmenplan zu erstellen. Das Treffen der Mitglieder muss den Maßnahmenplan annehmen. Das ImpCom überwacht die Einhaltung des Maßnahmenplans und legt, falls Richtgrößen nicht eingehalten werden, dem Treffen der Mitglieder nächste Schritte zur Entscheidung vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brack2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiges Sanktionsinstrument bei Nichteinhaltung des Protokolls ist die Einschränkung des Handels mit Produkten, die geregelte Substanzen enthalten oder mit solchen Substanzen hergestellt werden. Dazu können zum Beispiel Kühlschränke, Klimaanlagen oder Elektronikbauteile gehören. In der Praxis musste bis 2003 dieses Sanktionsmittel nie eingesetzt werden, weil schon die Drohung damit ausreichte, Staaten zur Einhaltung des Protokolls zu bewegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brack2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Durchsetzungsmöglichkeit bietet der Multilaterale Fonds. Das ExCom, das über Leistungen aus dem Fonds entscheidet, arbeitet eng mit dem ImpCom zusammen. Die vier Institutionen, die bei Leistungen aus dem Fonds an Vertragsstaaten in der Umsetzung beteiligt sind (UNEP, UNDP, UNIDO und Weltbank), tragen mit ihrer Arbeit zur Überwachung und Einhaltung bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brack2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebeneffekt Klimaschutz ==&lt;br /&gt;
Auch wenn es ursprünglich nicht dem [[Klimaschutz]] dienen sollte, hat das Montreal-Protokoll, gemessen in [[CO2-Äquivalent|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Äquivalenten]], mehr Emissionen vermieden als das [[Kyoto-Protokoll]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Alcamo, A. R. Ravishankara |Titel=Unfinished business after five decades of ozone-layer science and policy |Sammelwerk=Nature Communications |Datum=2020-08 |DOI=10.1038/s41467-020-18052-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[FCKW]] sind hochwirksame [[Treibhausgas]]e. Wären ihre Emissionen weiter so gewachsen wie bis Mitte der 1980er Jahre, hätten sie signifikant zur [[Globale Erwärmung|globalen Erwärmung]] beigetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rishav Goyal, Matthew H England, Alex Sen Gupta, Martin Jucker |Titel=Reduction in surface climate change achieved by the 1987 Montreal Protocol |Sammelwerk=Environmental Research Letters |Datum=2019-12 |DOI=10.1088/1748-9326/ab4874}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Protokolls ersetzten [[Fluorkohlenwasserstoffe]] (H-FKW) zunehmend FCKW als Kühlmittel. H-FKW schädigen zwar nicht die Ozonschicht, sind aber ebenfalls besonders klimaschädliche Treibhausgase. Alternativen für nahezu jede Anwendung und jede Nutztemperatur, die nicht so klimaschädlich waren, bestanden mit niederkettigen Kohlenwasserstoffen, CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; oder Ammoniak seit jeher, doch kamen synthetische, ozonunschädliche Substanzen erst allmählich ab den 1990er Jahren auf den Markt. Der durch die Reduktion der FCKW-Emissionen unbeabsichtigte Klimaschutzeffekt wurde weitgehend durch die ebenfalls klimaschädlichen H-FKW zunichtegemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephen O. Andersen u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Stratospheric ozone, global warming, and the principle of unintended consequences—An ongoing science and policy success story |Sammelwerk=Journal of the Air &amp;amp; Waste Management Association |Band=63 |Nummer=6 |Datum=2013 |Seiten=625-627 |DOI=10.1080/10962247.2013.791349}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2016 nahmen die Vertragsstaaten die Kigali-Änderungen an. Darin wird das Montreal-Abkommen substantiell erweitert mit dem Ziel, die Verwendung von H-FKWs bis 2047 auf 15–20 % des Basiswertes zu reduzieren. Je nachdem zu welcher Ländergruppe ein Land zählt, setzt sich dieser Wert zusammen aus Emissionen von FCKW und H-FCKW. Für A2-Länder der Gruppe 1 (Industrieländer exkl. Gruppe 2 Ländern) entspricht dieser Wert 15 % der H-FCKW-Emissionen und 2,8 % der FCKW-Emissionen von 1989. Für A2-Länder der Gruppe 2 (USA und Kanada etc.) entspricht er 25 % der H-FCKW-Emissionen und 2,8 % der FCKW-Emissionen ebenfalls von 1989. Basisjahr und Referenzemissionen für A5-Länder der Gruppe 1 und wurden gemeinsam auf die Jahre 2009–2010 bezogen, wobei die Referenzemission auf 65 % der H-FCKW-Emissionen festgelegt wurde. Weitere Unterschiede ergeben sich durch die festgelegten Quoten, die bis in das Jahr 2047 auf 80 % (A5-Länder der Gruppe 1) bzw. 85 % (alle restlichen Länder) reduziert werden. Der Verlauf der dabei pro Ländergruppe festgelegten Reduktionsziele ist in dem Bericht &amp;#039;&amp;#039;Climate Benefits of a Rapid Global HFC Phase-Out&amp;#039;&amp;#039; in Tabelle 1 beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Gschrey et al. |Titel=Climate Benefits of a Rapid Global HFC Phase-Out |Hrsg=Öko-Recherche Büro für Umweltforschung und -beratung GmbH, Greenpeace |Ort=Frankfurt a. M., Germany |Datum=2017-11 |Sprache=en |Online=https://www.oekorecherche.de/sites/default/files/publikationen/oko_hfc_study_final_191117.pdf |Format=PDF |KBytes=401}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Industriestaaten verpflichteten sich, mit der Reduktion 2019 zu beginnen und bis 2036 eine Verringerung um 85 % erreicht zu haben, für Entwicklungsländer wurden differenzierte Reduktionsziele um 80 % oder 85 % zwischen 2024 und 2047 festgeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmub2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ultraviolette Strahlung kann auch Pflanzen schädigen und ihre Photosynthese beeinträchtigen, im Rahmen derer sie der Atmosphäre CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; entziehen. Indem das Montreal-Protokoll durch den Schutz der Ozonschicht ultraviolette Strahlung vermeidet, schützt es die Funktionsfähigkeit der pflanzlichen [[Kohlenstoffsenke]]. Eine 2021 veröffentlichte Arbeit schätzte, dass in [[Szenariotechnik|Szenarien]] ohne das Protokoll Ende des 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts 325–690&amp;amp;nbsp;Mrd.&amp;amp;nbsp;t weniger Kohlenstoff in Pflanzen und Böden gespeichert sein würden – was einem zusätzlichen Temperaturanstieg von 0,5–1,0&amp;amp;nbsp;°C entsprechen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul J. Young, Anna B. Harper, Chris Huntingford, Nigel D. Paul, Olaf Morgenstern, Paul A. Newman, Luke D. Oman, Sasha Madronich, Rolando R. Garcia |Titel=The Montreal Protocol protects the terrestrial carbon sink |Sammelwerk=Nature |Datum=2021-08 |DOI=10.1038/s41586-021-03737-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderungen ==&lt;br /&gt;
Als die Verhandlungen über das Wiener Übereinkommen begannen, gab es noch erhebliche Unsicherheiten über die genauen Umweltwirkungen verschiedener Stoffe und über die Kosten, die ihr stufenweises Nutzungsende verursachen würde. Ersatz war in vielen Fällen noch nicht verfügbar. Der Aufbau der Vereinbarungen in Form einer Rahmenkonvention und eines leicht anpassbaren Protokolls erlaubte es, das Abkommen mit zunehmendem Wissen anzupassen und auszubauen – diese Struktur war Vorbild für weitere internationale Umweltabkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;desombre2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus sieht das Montreal-Protokoll selbst zwei Mechanismen vor, mit denen es vergleichsweise einfach modifiziert werden kann:&lt;br /&gt;
; &amp;#039;&amp;#039;Amendments&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Änderungen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
: Amendments sind der weitertragende Mechanismus, sie ändern den Text des Montreal-Protokolls und müssen mit einer Zweidrittelmehrheit verabschiedet und anschließend von den Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Inzwischen wurden die Kontrollvorschriften durch die sechs Änderungsprotokolle von [[Londoner Konferenz (1990)|London (1990)]], Kopenhagen (1992), Wien (1995), Montreal (1997), Peking (1999) und Kigali (2016) laufend verändert und ergänzt.&lt;br /&gt;
: Die zuletzt in Kigali (2016) beschlossenen Änderungen des {{&amp;quot;|im Bewusstsein der möglichen klimatischen Auswirkungen von Emissionen dieser Stoffe|Präambel}} vereinbarten Montreal-Protokolls gehen über den Schutz der Ozonschicht hinaus und dienen im Wesentlichen dem Ziel des [[Klimaschutz]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmub2016&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurden – neben dem [[Übereinkommen von Paris]] – als zweiter bedeutender Klimavertrag des Jahres 2016 angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Z.&amp;amp;nbsp;B. {{Internetquelle |autor=John Vidal |titel=Kigali deal on HFCs is big step in fighting climate change |werk=The Guardian |datum=2016-10-15 |url=https://www.theguardian.com/environment/2016/oct/15/kigali-deal-hfcs-climate-change |abruf=2017-01-29}} Oder: {{Internetquelle |autor=Coral Davenport |titel=Nations, Fighting Powerful Refrigerant That Warms Planet, Reach Landmark Deal |werk=New York Times |datum=2016-10-15 |url=https://www.nytimes.com/2016/10/15/world/africa/kigali-deal-hfc-air-conditioners.html |abruf=2017-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umsetzung innerhalb der EU erfolgte durch die [[Verordnung (EU) Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhausgase|Verordnung 517/2014]].&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
; &amp;#039;&amp;#039;Adjustments&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anpassungen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
: Adjustments sind eingeschränkter: Sie können nur die Schätzungen für Ozonabbaupotentiale aktualisieren oder den Rahmen, die Höhe und den Zeitplan für geregelte Stoffe anpassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Montreal-Protokoll, Artikel 2, Nr. 9a.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neue Substanzen können hingegen nicht über Anpassungen in das Protokoll aufgenommen werden. Auch Anpassungen werden mit Zweidrittelmehrheit beschlossen, hingegen ist keine Ratifikation notwendig. Sechs Monate nachdem ein Mitgliedstaat über eine beschlossene Anpassung informiert wurde, wird sie für ihn bindend, auch wenn er nicht für die Anpassung stimmte – das ist ungewöhnlich für internationales Umweltrecht. Das schnellere Ende mancher Chemikalien wurde durch solche Anpassungen geregelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;desombre2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Abkommen, Änderungen und Status der Ratifizierung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=All ratifications |hrsg=UNEP Ozone Sekretariat |datum=2022-12-14 |url=https://ozone.unep.org/all-ratifications |abruf=2023-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! Annahme&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ozone Secretariat, United Nations Environment Programme |Titel=Handbook for the Montreal Protocol |Datum=2016 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Inkrafttreten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ozone Secretariat, United Nations Environment Programme |Titel=Handbook for the Montreal Protocol |Datum=2016 |Kapitel=Abschnitt 5, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Introduction to the Montreal Protocol, its adjustments and amendments.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Anzahl Länder&lt;br /&gt;
! Inhalt&amp;lt;ref name=&amp;quot;desombre2000&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Montreal-Protokoll, deutsche Übersetzung, Stand am 1. März 2012, Artikel 2A bis 2I.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wiener Übereinkommen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| März 1985&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 22. September 1988&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 198&lt;br /&gt;
| Rahmenkonvention für Anstrengungen, die Ozonschicht zu schützem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Montrealer Protokoll&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| September 1987&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1. Januar 1989&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 198&lt;br /&gt;
| Vertrag mit dem Ziel, die Produktion, den Verbrauch und damit das atmosphärische Vorkommen von Substanzen zu verringern, die die Ozonschicht schädigen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Londoner Änderungen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| Juni 1990&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 8. Oktober 1992&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 197&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Die Abnahme der Anzahl der Staaten um eins wurde durch die [[Deutsche Wiedervereinigung]] verursacht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aufnahme vollständig halogenierter [[FCKW]], einiger Halone,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bromchlordifluormethan]], [[Bromtrifluormethan]] und [[1,2-Dibromtetrafluorethan]]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Tetrachlorkohlenstoff ([[Tetrachlormethan]]) und [[1,1,1-Trichlorethan]] (Methylchloroform); neue Finanzierungsmaßnahmen – Einrichtung des Multilateralen Fonds – zur Unterstützung von Entwicklungsländern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kopenhagener Änderungen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| November 1992&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 14. Juni 1994&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 197&lt;br /&gt;
| Aufnahme von teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (H-FCKW) und [[Methylbromid]]; der in London eingeführte Multilaterale Fonds wurde dauerhaft verankert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Montrealer Änderungen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| September 1997&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 10. November 1999&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 197&lt;br /&gt;
| für einige Substanzen Anpassung des Zeitplans, dem gemäß sie auslaufen sollten; Handelsrestriktionen, um den Schwarzmarkt ozonschädigender Substanzen zu bekämpfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pekinger Änderungen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| Dezember 1999&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 25. Februar 2002&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 197&lt;br /&gt;
| Aufnahme von [[Bromchlormethan]]; neue Handelsregeln für H-FCKW&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.unep.org/Documents.Multilingual/Default.asp?DocumentID=232&amp;amp;ArticleID=2987 |titel=The Beijing Amendment to the Montreal Protocol Enters into Force |werk=unep.org |hrsg=United Nations Environment Program |datum=2001-12-14 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170129182705/http://www.unep.org/Documents.Multilingual/Default.asp?DocumentID=232&amp;amp;ArticleID=2987 |archiv-datum=2017-01-29 |abruf=2024-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kigali-Änderung]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| Oktober 2016&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1. Januar 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Europäische Kommission |titel=EU countries trigger entry into force of Kigali Amendment to Montreal Protocol |datum=2017-11-17 |url=https://ec.europa.eu/clima/news/eu-countries-trigger-entry-force-kigali-amendment-montreal-protocol_en |abruf=2017-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 159&lt;br /&gt;
| Reduzierung der Verwendung von H-FKWs bis 2047 auf 15–20 % des Basiswertes mit dem Ziel des Klimaschutzes&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Ozone Secretariat United Nations Environment Programme&lt;br /&gt;
   |Titel=Handbook for the Montreal Protocol on Substances that Deplete the Ozone Layer&lt;br /&gt;
   |Auflage=10&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-9966-07-611-3&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online={{Webarchiv | url=http://ozone.unep.org/sites/ozone/files/Publications/Handbooks/MP-Handbook-2016-English.pdf | wayback=20171006162028 | text=&amp;#039;&amp;#039;archivierte Kopie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--|format=PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB--&amp;gt;|()=[]}}&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=4200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.admin.ch/ch/d/sr/i8/0.814.021.de.pdf | wayback=20170108215555 | text=&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Text des Montrealer Protokolls.&amp;#039;&amp;#039;|format=PDF; 144&amp;amp;nbsp;KiB |()=[]}} ({{BGBl|2002 II S. 921, 923}})&lt;br /&gt;
* [https://ozone.unep.org/ Ozonsekretariat der Vereinten Nationen] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://multilateralfund.org/default.aspx Multilateraler Fonds] zum Montreal-Protokoll (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.unido.org/our-focus-safeguarding-environment-implementation-multilateral-environmental-agreements/montreal-protocol | wayback=20200605115942 | text=&amp;#039;&amp;#039;Seite der UNIDOC zum Montreal-Protokoll.&amp;#039;&amp;#039;|()=[]}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=ftozuVC0oxM |titel=UNIDO and the Montreal Protocol &amp;lt;!--|uploader=United Nations Industrial Development Organization (UNIDO)--&amp;gt; |upload=2016-12-02 |sprache=en |kommentar=Montreal Protocol, Kurzfilm; präsentiert anlässlich der 50 Jahr Feier der Unido in Wien |laufzeit=4 [[Minute|min]] 3 [[Sekunde|s]]}}&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.schukoff.com/common-news/unido-successful-fighting-ozone-depleting/ Info auf der Website des Produzenten des Filmes] [[Alexander Schukoff]], abgerufen am 14. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmub2016&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/artikel/hendricks-einigung-von-kigali-ist-meilenstein-fuer-den-klimaschutz/&lt;br /&gt;
 |titel=Hendricks: Einigung von Kigali ist Meilenstein für den Klimaschutz&lt;br /&gt;
 |titelerg=Pressemitteilung Nr. 249/16&lt;br /&gt;
 |werk=bmub.bund.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz]] – BMUV&lt;br /&gt;
 |datum=2016-10-15&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://archive.today/2016.10.22-081039/http://www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/artikel/hendricks-einigung-von-kigali-ist-meilenstein-fuer-den-klimaschutz/&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2016-10-22&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;desombre2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Elizabeth R. DeSombre&lt;br /&gt;
 |Titel=The Experience of the Montreal Protocol: Particularly Remarkable and Remarkably Particular&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=UCLA Journal of Environmental Law and Policy&lt;br /&gt;
 |Band=19&lt;br /&gt;
 |Nummer=1&lt;br /&gt;
 |Datum=2000&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online=https://escholarship.org/uc/item/9ch3w6sk}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4510121-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Montrealprotokoll}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtlicher Vertrag (Umwelt- und Naturschutz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimaschutzrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik (Vereinte Nationen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mister Pommeroy</name></author>
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