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	<title>Montmelon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-05-04T05:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Montmelon&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = GW-JU-Montmelon.png&lt;br /&gt;
| BILD = Ravines-Brücke über den Doubs, Montmelon JU 20231018-jag9889.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Brücke über den [[Doubs]] beim Weiler &amp;#039;&amp;#039;Ravines&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Porrentruy (Bezirk)|Porrentruy]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Clos du Doubs&lt;br /&gt;
| BFS = 6797&lt;br /&gt;
| PLZ = 2883&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.355562&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.181958&lt;br /&gt;
| HÖHE = 594&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 12.01&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 101&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Montmelon 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montmelon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|frz.]] [{{IPA|mɔ̃məlɔ̃}}], im [[Franc-Comtois|einheimischen Dialekt]] [{{IPA|(ɛ) mɶ̃bəˈlɶ̃}}])&amp;lt;ref name=&amp;quot;np/ks&amp;quot;&amp;gt;Nicolas Pépin/Andres Kristol, &amp;#039;&amp;#039;Montmelon JU (Porrentruy)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG)&amp;#039;&amp;#039;, Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;612.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Dorf und war eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Porrentruy|Distrikt Porrentruy]] des [[Schweiz]]er [[Kanton Jura|Kantons Jura]], deren unzusammenhängendes Gebiet mehrere kleine Siedlungen umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ETH-BIB-Montmelon bei St. Ursanne-LBS H1-020093.tif|mini|280px|Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] von 1957]]&lt;br /&gt;
Montmelon liegt auf {{Höhe|594|CH}}, elf Kilometer südöstlich des Bezirkshauptorts [[Porrentruy]] (Luftlinie). Das kleine Bauerndorf erstreckt sich am Westhang der [[Jura (Gebirge)|Jurakette]] des Mont Russelin, rund 150 m über dem Talboden des [[Doubs]], südöstlich von [[Saint-Ursanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 12,0 km² grossen, weitverzweigten ehemaligen Gemeindegebiets umfasst Abschnitte des tief eingeschnittenen Doubstals im [[Clos du Doubs (Region)|Clos du Doubs]], dem grossen Flussbogen bei Saint-Ursanne. Im Westen reichte das Gebiet an den Hang von &amp;#039;&amp;#039;Chêtelat&amp;#039;&amp;#039;. Im Osten verlief die Grenze meist auf dem Kamm des Mont Russelin, der das Doubstal vom [[Delsberger Becken]] trennt. Auf dem zum Mont Russelin gehörenden &amp;#039;&amp;#039;Ordon&amp;#039;&amp;#039; befindet sich mit {{Höhe|951|CH}} der höchste Punkt von Montmelon. Zur Gemeinde gehörten ferner drei Exklaven: Eine erstreckt sich auf dem Kamm der [[Lomont (Berg)|Lomontkette]] (bis {{Höhe|933|CH}}) nördlich von Saint-Ursanne und östlich des Passübergangs &amp;#039;&amp;#039;Sur la Croix&amp;#039;&amp;#039; (269,4 [[Hektare|ha]]), die zweite lag im Doubstal unterhalb der Gemeinde [[Seleute]] (43,2 ha) und die kleinste umfasste den Hof &amp;#039;&amp;#039;Sévai&amp;#039;&amp;#039; (12,9 ha) mit dem umliegenden Weideland an der Mont-Russelin-Kette. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 2 % auf Siedlungen, 43 % auf Wald und Gehölze, 54 % auf Landwirtschaft, und ungefähr 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montmelon bestand aus den Weilern &amp;#039;&amp;#039;Montmelon-Dessus&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|(ɛ) mɔ̃məlɶ̃ ʤy}}],&amp;lt;ref name=&amp;quot;np/ks&amp;quot;/&amp;gt; {{Höhe|594|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Montmelon-Dessous&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|(ɛ) mɔ̃məlɶ̃ dːo}}],&amp;lt;ref name=&amp;quot;np/ks&amp;quot;/&amp;gt; {{Höhe|490|CH}}), beide am östlichen Talhang des Doubs, [[Ravines]] ({{Höhe|510|CH}}) auf einer Terrasse links des Doubs sowie [[Outremont JU|Outremont]] ({{Höhe|757|CH}}) am Südhang der Lomont- oder [[Mont Terri|Mont-Terri-Kette]] oberhalb von Saint-Ursanne. Ferner gehörten zahlreiche Einzelhöfe zu Montmelon. Nachbargemeinden von Montmelon waren [[Asuel]], [[Saint-Ursanne]], [[Montenol]], [[Epauvillers]], [[Saint-Brais]], [[Glovelier]], [[Boécourt]], [[Cornol]], [[Courgenay JU|Courgenay]], [[Seleute]] und [[Ocourt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 101 Einwohnern (Ende 2007) gehört Montmelon zu den kleinsten Gemeinden des Kantons Jura. Von den Bewohnern sind 77,2 % französischsprachig, 21,7 % deutschsprachig und 1,1 % englischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Montmelon belief sich 1850 auf 246 Einwohner, 1900 auf 212 Einwohner. Infolge starker Abwanderung wurde seither ein weiterer Rückgang um rund 50 % verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Montmelon ist ein durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf, wobei die [[Viehzucht]] und die [[Milchwirtschaft]] überwiegen, daneben gibt es auch [[Obstbau]]. Der Ort bietet nur wenige Arbeitsplätze ausserhalb des primären Sektors. Diejenigen Erwerbstätigen, die nicht in der Landwirtschaft tätig sind, arbeiten hauptsächlich im Talort Saint-Ursanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Montmelon ist seit der 1998 erfolgten Eröffnung des ersten Teilstücks der Autobahn [[A16 (Schweiz)|A16]] über die Ausfahrt Saint-Ursanne sowohl von [[Porrentruy]] als auch von [[Delémont]] gut zu erreichen. Die Tunnels Mont-Russelin und Mont-Terri verlaufen unter dem Gemeindegebiet. Dieser Autobahnabschnitt ist seit 2017 sowohl an das schweizerische Nationalstrassennetz als auch an das französische Autobahnnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1877 wurde die Eisenbahnlinie von [[Glovelier]] nach [[Porrentruy]] eröffnet. Das Nordportal des 2 km langen Mont-Russelin-Bahntunnels liegt bei Montmelon-Dessous, der nächste Bahnhof ist derjenige von Saint-Ursanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bezirk Pruntrut Wappen1.jpg|miniatur|links|Wappen von Montmelon und 5 weiteren Gemeinden des Bezirks Pruntrut]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname wird 1373 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Momolon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Momelot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und erscheint 1412 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monmelon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Er setzt sich wahrscheinlich aus &amp;#039;&amp;#039;mont&amp;#039;&amp;#039; ‚Berg‘ und einem [[Germanische Sprachen|germanischen]] Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Melo/Mi(l)lo&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;np/ks&amp;quot;/&amp;gt; Montmelon wurde nach der Brandschatzung im [[Dreissigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieg]] vorübergehend verlassen und erst später wieder aufgebaut. Von 1793 bis 1815 gehörte Montmelon zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible|Département du Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den Kanton [[Kanton Bern|Bern]] und am 1. Januar 1979 an den neu gegründeten Kanton Jura. Die Gemeinde wurde auf den 1. Januar 2009 mit [[Epauvillers]], [[Epiquerez]], [[Montenol]], [[Ocourt]], [[Saint-Ursanne]] und [[Seleute]] zur neuen Gemeinde [[Clos du Doubs]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Clos du Doubs}}&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Weiler besitzen charakteristische Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Montmelon gehört zur Pfarrei Saint-Ursanne und hat keine eigene Kirche. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Roc de l&amp;#039;Autel&amp;#039;&amp;#039; westlich von &amp;#039;&amp;#039;La Caquerelle&amp;#039;&amp;#039; befindet sich ein [[Menhir]] aus der prähistorischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* [[Sendeturm Les Ordons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Montmelon}}&lt;br /&gt;
*{{HLS|3000|Autor=Dominique Prongué}}&lt;br /&gt;
*[http://www.juranet.ch/localites/communes/ajoie/Montmel.htm Montmelon (französisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Porrentruy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4638525-3|VIAF=237011958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Clos du Doubs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1373]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
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