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	<title>Montlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Rechtschreibfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2024-12-16T17:56:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Montlingen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen_Montlingen.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Wahlkreis Rheintal|Rheintal]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Oberriet]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH MNG&lt;br /&gt;
| PLZ = 9462&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.33461&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.58926&lt;br /&gt;
| HÖHE = 419&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = {{#expr:1128+1214}}&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 1. Juni 2022&lt;br /&gt;
| QUELLE = {{Bevölkerung pro PLZ|9462|2022-07-01}}&lt;br /&gt;
| WEBSITE = og-montlingen.oberriet.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf in der Gemeinde [[Oberriet]], im [[Wahlkreis Rheintal]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinde Oberriet einfach.png|miniatur|Karte der politischen [[Oberriet|Gemeinde Oberriet]] mit den zugehörigen Ortsgemeinden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Begrenzt durch den [[Rhein]] und den Ausläufer des [[Alpstein]]gebirges liegt Montlingen mitten im [[St. Galler Rheintal]]. Es gehört neben [[Kriessern]], [[Eichenwies]], [[Kobelwald]] sowie weiteren [[Weiler]]n zur politischen Gemeinde [[Oberriet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ältere Dorfteil liegt am Fusse des Montlinger Berges, die neueren Wohngebiete verteilen sich rund um das «Bergli». An dessen Nordseite liegt der ehemalige Steinbruch «Kolbenstein», der zur Zeit der [[Rheinregulierung (Alpenrhein)|Rheinregulierung]] mit einem Gleis an die [[Dienstbahn der Internationalen Rheinregulierung]] angeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Montlingen und Eichenwies fliesst der [[Rheintaler Binnenkanal]], der nordöstlich von Montlingen die dritte und letzte Staustufe mit der Zentrale der [[Rheintaler Binnenkanalwerke]] aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfgemeinschaft ist in der [[Bürgergemeinde|Ortsgemeinde]] Montlingen organisiert. Sie ist zusammen mit anderen Ortsgemeinden und [[Rhode (Schweiz)|Rhoden]] eine Teilgemeinde innerhalb der [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] Oberriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Montlingen besitzt oberhalb von Kobelwald das Alpgebiet «Montlinger Schwamm», wo in den Sommermonaten Rinder gesömmert werden. Gäste werden in einem Berggasthaus verpflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit dem Stand vom 31. Dezember 2009 hatte Montlingen 1843 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oberriet.ch/de/portrait/gemeindeinzahlen/ |wayback=20121129080246 |text=Webseite der Gemeinde Oberriet. Abgerufen am 26. Januar 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies entspricht einem Anteil von 23 % der Gemeinde Oberriet, in der rund 8000&amp;amp;nbsp;Personen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Montlingen erhielt seinen Namen durch den kleinen [[Inselberg]] &amp;#039;&amp;#039;monticulus&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt: «kleiner Berg») mitten im Dorf. Auf diesem in der Ebene des [[St. Galler Rheintal]]s aufragenden [[Montlingerberg]]  lebten bereits Menschen ab der zweiten Hälfte des 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts vor Christus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RK-14&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Werner Kuster | Herausgeber=Verein für die Geschichte des Rheintals | Titel=Rheintaler Köpfe | TitelErg=Historisch-biografische Porträts aus fünf Jahrhunderten | Verlag=Rheintaler Druckerei und Verlag AG | Ort=Berneck | Jahr=2004 | ISBN=3-033-00265-X | Kapitel=Besiedlung, Verwaltung und Politik  | Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgrabungen aus den 1920er-Jahren unter [[Hans Bessler]] und in den 1950er-Jahren fanden einen [[Späte Bronzezeit|spätbronzezeitlichen]] [[Wallanlage|Wall]], sowie Besiedlungsspuren der [[Eisenzeit]], die im 1. Jahrhundert n. Chr. abbricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Tafel Montlingerberg. Handelsplatz an der Alpentransversale. |Hrsg=Kantonsarchäologie und Meldestelle für archäologische Funde. |Datum=2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die erhöhte Lage rund 60 Meter über dem heutigen Dorf waren die Menschen von den häufigen Hochwassern des [[Alpenrhein]]s geschützt und eine verkehrgeographisch günstige Lage. Diese prähistorische Höhensiedlung gehört zu den [[Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung im Kanton St. Gallen|Kulturgütern von nationaler Bedeutung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgrabungsstätte wurde von dem Historiker Werner Kuster als «die wohl reichste prähistorische Ausgrabungsstätte im Kanton St. Gallen» bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RK-14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Montlingerberg West.JPG|mini|Montlingerberg West]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Montlingerberg Ost.jpg|mini|Montlingerberg mit dem Ort Montlingen und der Kirche]]&lt;br /&gt;
Das im Primarschulhaus Bergli untergebrachte [[Heimatmuseum]] gibt einen Überblick über die 3000-jährige Geschichte des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Obwohl Montlingen an der [[A13 (Schweiz)|A13]] liegt, hat es keinen Autobahnanschluss. Aus Lärmschutzgründen verläuft die Autobahn für rund 300 Meter in einem Tunnel am Dorfkern vorbei. Die beiden nächsten Autobahnanschlüsse liegen in [[Kriessern]] und [[Oberriet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem österreichischen Nachbardorf [[Koblach]] ist Montlingen mit einer Rheinbrücke verbunden. Diese 1967 eröffnete Betonbrücke ersetzt die nicht mehr vorhandene Holzbrücke aus dem Jahr 1876.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberstufenzentrum in Montlingen gehört zur Oberstufenschulgemeinde Oberriet-Rüthi. Weiter gibt es eine Primarschule und zwei Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Montlingen Kirche sw.JPG|miniatur|Pfarrkirche Johannes Baptista]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Anna-Kapelle sw w.JPG|miniatur|St.-Anna-Kapelle am Montlingerberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche Johannes Baptista stammt in ihrer jetzigen Erscheinungsform mehrheitlich aus dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts. Nur der spätgotische Chor ist aus einem Vorläuferbau um 1500 erhalten geblieben. Bei der Gesamtrestaurierung 1958/59 wurden Fundamente der ersten Bauphase, einer einfachen Saalkirche aus dem ausgehenden 8. Jahrhundert und ein späterer südlicher Anbau (um die Jahrtausendwende) ergraben. Die Kirche dürfte ursprünglich eine königliche Eigenkirche und das kirchliche Zentrum des nahe gelegenen Reichshofes [[Kriessern]] gewesen sein. Im 13. Jahrhundert verlor die Kirche ihren Status als königliche Eigenkirche; das [[Kirchenpatronat|Patronat]] kam an die [[Herren von Ems]], denen verschiedene andere Patronatsinhaber aus dem regionalen Adel folgten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sennhauser (Hrsg.) (2003) S. 127–129&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Reformationszeit blieb die Kirche katholisch. Zuletzt wurden Ende der 1990er-Jahre Renovationsarbeiten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Weg auf den Montlingerberg entlang führt ein [[Kreuzweg]] mit 14 Stationen und als Abschluss ein [[Bildstock]] mit einer Statue des «Auferstandenen Christus». Auf halbem Weg steht die St.-Anna-Kapelle, ihr Alter ist unbekannt. In ihrem Chorraum über dem Altar ist eine Skulptur angebracht, die [[Anna selbdritt]] darstellt. Eine kleine Herz-Jesu-Kapelle steht im Kirchweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Oberriet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hedwig Scherrer]] (1878–1940), Schweizer Künstlerin (lebte ab 1908 in ihrem selbst entworfenen Atelierhaus unterhalb der St.-Anna-Kapelle)&lt;br /&gt;
* [[Jakob Baumgartner]] (1926–1996), Schweizer Missions- und Liturgiewissenschaftler an der Universität Freiburg i. Ue.&lt;br /&gt;
* [[Georges Lüchinger]] (* 1965), Schweizer, in Liechtenstein wohnhafter Moderator, Showmaster, Kommunikationsunternehmer und Sportfunktionär (wuchs in Montlingen auf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Konrad Sonderegger | Titel=Das Rheintal um 1900 | Band=2|  Auflage= | Verlag=Konrad Sonderegger | Ort= | Jahr=1990 | ISBN=978-3-85882-266-6 | Seiten=184 }}&lt;br /&gt;
* Hans Rudolf Sennhauser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frühe Kirchen im östlichen Alpengebiet.&amp;#039;&amp;#039; Von der Spätantike bis in ottonische Zeit. Bayerische Akademie der Wissenschaften. Abhandlungen – Neue Folge, Heft 123. Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 2003. ISBN 3 7696 01181&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Montlingen}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|7670|Montlingen|Autor=Markus Kaiser}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|12900|Montlingerberg|Autor=Regula Anna Steinhauser-Zimmermann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberriet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Alpenrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im St. Galler Rheintal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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