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	<title>Monte Zebrù - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:50:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monte_Zebr%C3%B9&amp;diff=1259937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;StonerLemonBlues: Prägnanz</title>
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		<updated>2026-01-16T10:36:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Prägnanz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD               = Königsspitze, Zebrù und Ortler von der Madritschspitze.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Der Monte Zebrù in der Bildmitte von der östlich gelegenen [[Madritschspitze]] gesehen – links die Königspitze, rechts der Ortler&lt;br /&gt;
| HÖHE               = 3735&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG         = IT&lt;br /&gt;
| LAGE               = Grenze zwischen [[Südtirol]] und der [[Provinz Sondrio]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE            = [[Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD        = 46.492309&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD         = 10.549343&lt;br /&gt;
| REGION-ISO         = IT-BZ/IT-SO&lt;br /&gt;
| POSKARTE           = Italien Ortler-Alpen&lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG     = 29. September 1866 durch Julius Payer, geführt von [[Johann Pinggera]]&lt;br /&gt;
| NORMALWEG          = vom [[Rifugio Quinto Alpini]] aus als Gletscherbegehung über die Nordwestflanke&lt;br /&gt;
| DOMINANZ           = 1.3&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE       = 200&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG     = [[Ortler]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE            = Hochjoch&lt;br /&gt;
| BILD1              = &lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monte Zebrù&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Doppelgipfel]] in den [[Ortler-Alpen]], einem Gebirge der südlichen [[Ostalpen]]. Er liegt genau auf der Grenze zwischen den italienischen Provinzen [[Südtirol]] und [[Provinz Sondrio|Sondrio]] im [[Nationalpark Stilfserjoch]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Haupt-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nordwestgipfel&amp;#039;&amp;#039; ist 3735 Meter hoch, der &amp;#039;&amp;#039;Südostgipfel&amp;#039;&amp;#039; nur 3724 Meter. Beide Punkte sind durch einen etwa 400 Meter langen, meist [[Wechte|überwechteten]] [[Firn|Firngrat]] verbunden. Der Hauptgipfel sendet nach Norden und Südosten einen ausgeprägten Grat aus, der als Firngrat nach Norden hinüber zum [[Ortler]] und südöstlich zur [[Königspitze]] führt. Zuerst bestiegen wurde der Monte Zebrù am 29. September 1866 durch den [[Sulden|Suldener]] [[Bergführer]] [[Johann Pinggera]] und dem österreichisch-ungarischen Alpenforscher und Kartografen [[Julius von Payer|Julius Payer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Petermann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Petermanns Geographische Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039;, Ergänzungheft 23, Gotha 1868, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nächstgelegene Stützpunkt für eine Besteigung des Bergs ist heute das [[Rifugio Quinto Alpini]] (&amp;#039;&amp;#039;Alpinihütte&amp;#039;&amp;#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Berge der Ortlergruppe bestehen aus [[Kalkstein]] und [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]], die mit einer [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] von etwa 1000 Metern auf dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Veltliner Basiskristallin&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Kristallines Grundgebirge|kristallinen Grundgebirge]] der Zentralalpen, liegen. Diese Sedimentschicht unterlag vor etwa 90 Millionen Jahren einer leichten [[Metamorphose (Geologie)|geologischen Metamorphose]]. Aus der daraus resultierenden Neubildung von Mineralen lässt sich auf eine Temperatur von ca. 400&amp;amp;nbsp;°C schließen. Dieser Prozess ist allerdings nur unter hohem Druck möglich, deshalb wird angenommen, dass &amp;#039;&amp;#039;auf&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Ortlerkalken&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich die [[Nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]] lagen, die dann im Rahmen der [[Alpidische Orogenese|Alpidischen Gebirgsbildung]] nach Norden, durch [[Überschiebung]]en an ihren heutigen Platz, verfrachtet wurden. Bereits im Zusammenhang mit der [[Kaledonische Orogenese|Kaledonischen]], vor 500 Millionen Jahren, und der [[Variszische Orogenese|Variszischen Gebirgsbildung]] vor 300 Millionen Jahren entstand das Basiskristallin, das ursprünglich aus sandigen und [[Ton (Bodenart)|tonigen]] Sedimenten bestand. Dabei wurde [[Glimmerschiefer]], Quarz[[phyllit]] und Phyllit[[gneis]] aus den sandig-tonigen Bestandteilen gebildet, [[Quarzit]]e entstanden aus [[Sandstein]], [[Amphibolit]] aus [[Basalt]] und [[Marmor]] aus Kalkstein. Ihre noch heute außergewöhnliche Höhe und schroffe Form verdanken die Berge der Ortlergruppe den harten Karbonatgesteinen aus der [[Trias (Geologie)|Oberen Trias]], wie dem Dolomit, aus denen die Gipfel aufgebaut sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Hammer (Geologe)|Wilhelm Hammer]]: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung geologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;, Band 22, Gebrüder Borntraeger, Berlin 1922&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der sich im [[Ortler-Hauptkamm|Hauptkamm]] der Ortler-Alpen erhebende Monte Zebrù ist von [[Gletscher]]n umgeben. Vom Nordwesten zum Süden umschließt der [[Zebrùferner]] (&amp;#039;&amp;#039;Vedretta dello Zebrù&amp;#039;&amp;#039;) den Berg und reicht hinauf bis zum Hauptgipfel, nordöstlich liegt der [[Suldenferner]] (&amp;#039;&amp;#039;Vedretta di Solda&amp;#039;&amp;#039;). Benachbarte Gipfel sind im Verlauf des &amp;#039;&amp;#039;Nordgrats&amp;#039;&amp;#039;, getrennt durch den Wegübergang &amp;#039;&amp;#039;Hochjoch&amp;#039;&amp;#039; auf 3527 Metern Höhe gelegen, der 3905 Meter hohe der Ortler (&amp;#039;&amp;#039;Ortles&amp;#039;&amp;#039;), im Verlauf des &amp;#039;&amp;#039;Südostgrats&amp;#039;&amp;#039; liegt, getrennt durch das &amp;#039;&amp;#039;Suldenjoch&amp;#039;&amp;#039; auf 3427 Metern, die Königsspitze (&amp;#039;&amp;#039;Il Gran Zebrù&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Höhe von 3851 Metern. Im Westen liegt, jenseits des Zebrùferners, die nach [[Karl Thurwieser]] benannte 3652 Meter hohe [[Thurwieserspitze]] (&amp;#039;&amp;#039;Cima Thurwieser&amp;#039;&amp;#039;). Die Ostflanke des Zebrù fällt hinab ins [[Suldental]]. Der nächste bedeutende Ort ist das etwa fünf Kilometer Luftlinie nordöstlich gelegene Südtiroler [[Sulden]]. Knapp 10 Kilometer in südwestlicher Richtung liegt, bereits in der italienischsprachigen Provinz Sondrio, [[Santa Caterina Valfurva]] im &amp;#039;&amp;#039;Valfurvatal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte und Besteigung ==   &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Monte Zebru und Umgebung.jpg|thumb|Karte]]&lt;br /&gt;
Der Weg von Payer und Pinggera im Jahr 1866 führte von Südwesten her kommend in einem Bogen nach Nordosten über die &amp;#039;&amp;#039;Nordwestflanke&amp;#039;&amp;#039; zum Gipfel. Diese Route ist auch heute noch der [[Normalweg]], der auch als [[Skibergsteigen|Skitour]] begangen werden kann. Als Stützpunkt für diese Route, die als [[Hochtour]], nur mit entsprechender Gletscherausrüstung und Erfahrung zu begehen ist, dient die Alpinihütte auf 2878 Metern Höhe, östlich oberhalb von &amp;#039;&amp;#039;Sant’Antonio&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Val Zebrù&amp;#039;&amp;#039;. Die Gehzeit beträgt laut Literatur etwa vier Stunden. Sehr schwierige Kletterrouten in den [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgraden UIAA II bis IV]] führen seit 1890 unter anderem über den &amp;#039;&amp;#039;Westgrat&amp;#039;&amp;#039;, durch die &amp;#039;&amp;#039;Südwestwand&amp;#039;&amp;#039; ([[Aldo Bonacossa]] und Carl Prochownik, 1913) und durch die Nordwände. Eine neue Route wurde 1995 in der &amp;#039;&amp;#039;Westwand&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, S. 227 ff., [[Randnummer|Rz]] 662 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
*Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, [[Bergverlag Rother]], München 2003, ISBN 3-7633-1313-3&lt;br /&gt;
*[[Louis Friedmann]] in [[Eduard Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschliessung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, II. Band, Verlag des deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin 1894&lt;br /&gt;
*[[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco: Carta topografica 1:25.000, Blatt 08, &amp;#039;&amp;#039;Ortles-Cevedale/Ortlergebiet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zebrù|Monte Zebrù}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Zebru, Monte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Lombardei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilfs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Stilfserjoch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valfurva]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;StonerLemonBlues</name></author>
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