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	<title>Monte Vioz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:10:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monte_Vioz&amp;diff=1272864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robertk9410: /* Weblinks */Einzelnachweise ergänzt</title>
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		<updated>2022-09-08T18:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;Einzelnachweise ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD               = ValPejo MonteVioz.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Monte Vioz mit dem Val della Mite und Peio &lt;br /&gt;
| HÖHE               = 3645&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG         = IT&lt;br /&gt;
| LAGE               = Grenze zwischen dem [[Trentino]] und der [[Provinz Sondrio]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE            = [[Ortler-Hauptkamm|Hauptkamm]] der [[Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD        = 46/24/06/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD         = 10/37/59/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO         = IT-TN/IT-SO&lt;br /&gt;
| POSKARTE           = Italien Ortler-Alpen&lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG     = vermutlich im Jahr 1854 im Rahmen der österreichischen Landesvermessung durch Christophoro Groos&lt;br /&gt;
| NORMALWEG          = [[Società degli Alpinisti Tridentini|SAT]]-Weg 105&lt;br /&gt;
| BILD1              = &lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG =&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Phyllitschiefer]], [[Glimmerschiefer]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monte Vioz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch veraltet: &amp;#039;&amp;#039;Viosspitze&amp;#039;&amp;#039;), in älterer Literatur auch &amp;#039;&amp;#039;Monte Viozzi&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein 3645 Meter hoher Berg im [[Ortler-Hauptkamm|Hauptkamm]] der [[Ortler-Alpen]], einem Gebirge der südlichen [[Ostalpen]]. Der Berg liegt genau auf der Grenze zwischen den italienischen Provinzen [[Trentino|Trient]] und [[Provinz Sondrio|Sondrio]] im [[Nationalpark Stilfserjoch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis Mitte der 1990er-Jahre war er ein mit [[Firn]] bedeckter Gipfel, der nun jedoch im Sommer wegen der [[Globale Erwärmung|globalen Erwärmung]] in der Regel auf der Südseite schnee- und eisfrei ist. Nach Norden und Südwesten sendet er ausgeprägte Grate, die den Kammverlauf bilden. Vom [[Rifugio Vioz|Rifugio Vioz – „Mantova“]] aus ist er ein leicht erreichbarer Aussichtsberg. Er wird oft bei Überschreitungen vom [[Monte Cevedale]] oder dem [[Palòn de la Mare]] begangen. Zuerst bestiegen wurde der &amp;#039;&amp;#039;Vioz&amp;#039;&amp;#039; wahrscheinlich im Jahre 1854 anlässlich der österreichischen Landesvermessung ([[Triangulation (Geodäsie)|Triangulation]]) durch einen &amp;#039;&amp;#039;Alpenführer Christophoro Groos&amp;#039;&amp;#039;. Die erste gesicherte touristische Begehung fand am 4. September 1867 durch den aus Böhmen stammenden Polar- und Alpenforscher [[Julius von Payer|Julius Payer]], den [[Bergführer]] [[Johann Pinggera]] aus [[Sulden]] und den Träger Antonio Chiesa aus [[Peio]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
An den Monte Vioz stoßen nur noch im Norden nennenswerte [[Gletscher]]. Im Nordosten reicht die &amp;#039;&amp;#039;Vedretta Rossa&amp;#039;&amp;#039; noch hinauf bis kurz unter den Gipfel, und im Westen erstreckt sich der &amp;#039;&amp;#039;Ghiacciaio dei Forni&amp;#039;&amp;#039;, der größte Gletscher des Gebietes und der zweitgrößte Gletscher Italiens. Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Vedretta Vioz&amp;#039;&amp;#039; im Süden ist nur noch im obersten Teil ein Gletscher. Benachbarter Gipfel ist im Verlauf des &amp;#039;&amp;#039;Nordgrats&amp;#039;&amp;#039;, getrennt durch den &amp;#039;&amp;#039;Passo della Vedretta Rossa&amp;#039;&amp;#039; (3405&amp;amp;nbsp;m), der 3703 Meter hohe [[Palòn de la Mare]]. Im Verlauf des teilweise mit Firn überdeckten &amp;#039;&amp;#039;Südwestgrats&amp;#039;&amp;#039; liegt, getrennt durch den &amp;#039;&amp;#039;Colle Vioz&amp;#039;&amp;#039; (3330&amp;amp;nbsp;m) die &amp;#039;&amp;#039;Punta Taviela&amp;#039;&amp;#039; mit 3612 Metern Höhe. Nach Osten hin fällt der Vioz hinab zum &amp;#039;&amp;#039;Val de la Mare&amp;#039;&amp;#039;. Der Trentiner Ort Peio im &amp;#039;&amp;#039;Val di Peio&amp;#039;&amp;#039; liegt gut fünf Kilometer [[Luftlinie]] in südöstlicher Richtung, das [[Südtirol]]er [[Sulden]] etwa 13,5&amp;amp;nbsp;km in nördlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der genaue Weg der Erstersteiger aus dem Jahr 1854 ist nicht mehr nachvollziehbar. Der österreichische Landvermesser Feuerstein schreibt in einem &amp;#039;&amp;#039;Triangulirungsprotokoll&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1855: &amp;#039;&amp;#039;Viosspitze. Im Jahre 1854 liess die k.&amp;amp;nbsp;k. Militär-Triangulirung durch den Alpenführer Christophoro Groos eine Signalstange errichten.&amp;#039;&amp;#039; Das &amp;#039;&amp;#039;Alpine Journal&amp;#039;&amp;#039;, die Zeitschrift des englischen [[Alpine Club]], berichtete im Jahr 1865 jedoch, dass die Vermessungsingenieure erst 1863 über den &amp;#039;&amp;#039;Südostgrat&amp;#039;&amp;#039; den Monte Vioz bestiegen hätten. Gesichert ist jedoch Julius Payers Weg im Jahre 1867. Er begann an einem südöstlich gelegenen [[Biwak]] auf den &amp;#039;&amp;#039;Piani de Laretti&amp;#039;&amp;#039;, etwa 450 Meter oberhalb von Peio. In nordwestlicher Richtung gelangte man auf die heute nicht mehr vorhandene &amp;#039;&amp;#039;Vedretta Saline&amp;#039;&amp;#039;, und über den &amp;#039;&amp;#039;Südostrücken&amp;#039;&amp;#039; zum Gipfel. Payers Gruppe benötigte zweidreiviertel Stunden für den Aufstieg. [[Louis Philipp Friedmann|Louis Friedmann]] berichtet bei [[Eduard Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Um 1 U. wurde der Gipfel nach Erbauung eines [[Steinmännchen|Steinmannes]] wieder verlassen und zum Abstieg ein anderer Weg gewählt. Sie fuhren auf dem Rücken liegend die steilen Schneehänge der obersten Vedretta Vallenaja thalwärts […] Nachdem sie das beim Nachtlager unter Steinen deponirte Geräthe geholt hatten […] erreichten sie Peio um 5 U. 45.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normalweg und Stützpunkte ==&lt;br /&gt;
Der heutige [[Normalweg]] auf den Monte Vioz führt vom Rifugio Vioz, auf einer Höhe von 3535 Metern gelegen eine der höchsten Ostalpenhütten, in 20 Minuten auf den Gipfel. Das [[Gipfelkreuz]] mit einer kleinen Glocke steht einige Höhenmeter unter dem [[Trigonometrischer Punkt|trigonometrischen Punkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gino Buscaini: &amp;#039;&amp;#039;Guida dei monti d’Italia: Ortles-Cevedale. Parco Nazionale dello Stelvio&amp;#039;&amp;#039;. S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schutzhütte dient auch als Zwischenstützpunkt für die Kammüberschreitung ([[Hochtour]]) vom [[Monte Cevedale]] zum [[Pizzo Tresero]]. Von der vier Kilometer östlich gelegenen [[Rifugio Cesare Branca|Brancahütte]] (&amp;#039;&amp;#039;Rif. Cesare Branca&amp;#039;&amp;#039;, 2487&amp;amp;nbsp;m) kann der Vioz über den &amp;#039;&amp;#039;Nordwestgrat&amp;#039;&amp;#039; als Hochtour mit entsprechender Ausrüstung und Gletschererfahrung in fünf Stunden begangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Montevioz-peio - 1.jpg|Gipfelgrat vom Rifugio Vioz&lt;br /&gt;
 Marco Carboni photography copyright.JPG|Ausblick vom Gipfelgrat in Richtung Süden mit dem Val di Peio und Sole, rechts im Hintergrund die Adamello-Presanella-Gruppe&lt;br /&gt;
 Peio Terme-Doss dei Cembri-Mantova al Vioz 3535 m n.p.m 8 - panoramio.jpg|SAT-Weg 105 am Südostgrat des Vioz mit der Felsnadel des &amp;#039;&amp;#039;Bric&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Vedretta Rossa.jpg|Blick vom Monte Vioz in Richtung Norden auf die Vedretta Rossa und Palòn de la Mare&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Gino Buscaini: &amp;#039;&amp;#039;Guida dei monti d’Italia: Ortles-Cevedale. Parco Nazionale dello Stelvio&amp;#039;&amp;#039;. [[Club Alpino Italiano]]/[[Touring Club Italiano]], Mailand 1984.&lt;br /&gt;
* Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, [[Bergverlag Rother]], München 2003, ISBN 3-7633-1313-3.&lt;br /&gt;
* [[Julius Payer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Südlichen Ortler-Alpen&amp;#039;&amp;#039;, Justus Perthes, Gotha 1869, Ergänzungsheft 27 zu &amp;#039;&amp;#039;[[August Petermann|Dr. A. Petermanns]] Geographischen Mittheilungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Richter]] (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen, II. Band&amp;#039;&amp;#039;, Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin, 1894.&lt;br /&gt;
* Società degli Alpinisti Tridentini – Sezione del CAI – Commissione Sentieri: &amp;#039;&amp;#039;… per sentieri e luoghi. Sui monti del Trentino. 4 Cevedale, Maddalene, Monti d’Anaunia.&amp;#039;&amp;#039; Euroedit, Trento 2014, ISBN 978-88-86147-98-9.&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco: Carta topografica 1:25.000, Blatt 08, &amp;#039;&amp;#039;Ortles-Cevedale/Ortlergebiet&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Monte Vioz|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://girovagandointrentino.it/escursioni/monte-vioz-m-3644/ Bilder und Beschreibung des Monte Vioz] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vioz, Monte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Trentino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valfurva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peio]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Stilfserjoch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robertk9410</name></author>
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