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	<title>Monte Soratte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Monte Soratte&lt;br /&gt;
|BILD=Sorattesi.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Ansicht von Norden&lt;br /&gt;
|HÖHE=691&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Metropolitanstadt Rom]], Region [[Latium]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=42/15/0/N&lt;br /&gt;
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|BILD1=&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monte Soratte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;mons Soracte&amp;#039;&amp;#039;) ist ein alleinstehender Berg von 691 Meter Höhe im [[Tiber]]tal, der bereits aus großer Entfernung sichtbar ist. Er liegt 52&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Rom]] in der Region [[Latium]] und etwa acht Kilometer südöstlich von [[Civita Castellana]]. Geologisch gehört er zu den auf der anderen Tiberseite liegenden [[Sabiner Berge]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Wesentlichen aus [[Kalkstein]] bestehende, im Sonnenschein weiß schimmernde Erhebung wurde bereits in Gedichten von [[Vergil]] und [[Horaz]] beschrieben. Horaz lobt den Anblick des im Winter schneebedeckten Berges (&amp;#039;&amp;#039;vides ut alta stet nive candidum Soracte?&amp;#039;&amp;#039;, Carm. i. 9), während Vergil [[Apollon|Apollo]] als Schutzgott des Berges nennt. Ein Apollo-[[Tempel]] auf dem Gipfel wurde allerdings nie nachgewiesen. Mit den Wölfen am Soracte soll der Ritus der &amp;#039;&amp;#039;hirpi sorani&amp;#039;&amp;#039; zusammenhängen. Es handelte sich um Mitglieder einer bestimmten ortsansässigen Familie, die barfuß über glühende Kohlen gehen konnten, ohne sich zu verbrennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Strabon]] Geographika 5,2,9; [[Plinius der Ältere|Plinius]], [[Naturalis historia]] 7,19. [https://www.academia.edu/2177407/The_Hirpi_Sorani_and_the_Wolf_Cults_of_Central_Italy Mika Rissanen: The Hirpi Sorani and the Wolf Cults of Central Italy]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Fries Landschaft bei Rom mit dem Soracte.jpg|mini|links|Landschaft bei Rom mit dem Soracte, Gemälde von [[Ernst Fries]]]]&lt;br /&gt;
Tatsächlich war er [[Dis Pater]] und den Göttern der Unterwelt geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fuß der Ostseite des Berges befindet sich ein aufgelassener Kalksteinbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenig unterhalb des Gipfels befindet sich ein Kloster, das 1835 vom Gipfel hierher verlegt wurde. Dieses Kloster [[Monte-Soratte-Klöster|San Silvestro]] wurde im Jahr 748 von [[Karlmann (Hausmeier)|Karlmann]], dem Sohn [[Karl Martell]]s gegründet, der Altar in der Kirchenruine weist noch Fragmente von Skulpturen aus dieser Zeit auf. Bis in die heutige Zeit wird das Kloster vom [[Trinitarier-Orden]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft [[Sant’Oreste]] am Südostende des Bergrückens verdankt ihren Namen einer Abwandlung des ursprünglichen Namens der Kirche, die dem Ortspatron [[Edistus]] geweiht war. Im städtischen Palazzo befindet sich ein Prozessionskreuz aus dem 11. Jahrhundert im byzantinischen Stil (siehe: Römische Quartalschrift, 1905, Archäologie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung des Monte Soratte ist ein [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturreservat]]. Fünf ausgewiesene Wanderwege erlauben dem Besucher eine umfassende Erkundung. Sehenswert sind auch die zwischen 1920 und 1940 entdeckten und erschlossenen [[Karst]]-[[Grotte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 ließ [[Benito Mussolini]] einen [[Unterirdische Führungsanlage|Bunker]] für die militärische Führung in den Monte Soratte bauen. Nach dem [[Waffenstillstand von Cassibile]] wurde er ab September 1943 von [[Albert Kesselring]] und seiner Kommandobehörde genutzt. Nach dem Waffenstillstand und der weitgehenden Besetzung Italiens durch die deutsche Wehrmacht ([[Fall Achse]]) leitete Kesselring als „Oberbefehlshaber Südwest“ ([[Heeresgruppe C]]) die Operationen in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde der Bunker unter anderem als Munitionsdepot genutzt. 1967 begann in Teilen der Anlage der Bau eines [[Atomschutzbunker]]s, der aber 1972 aus unbekannten Gründen abgebrochen wurde. Die italienische Regierung gab die Bunkeranlage 2008 ganz auf. Heute kümmert sich der Verein &amp;#039;&amp;#039;Associazione Bunker Soratte&amp;#039;&amp;#039; um die Anlage und bietet auch Führungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bunkersoratte.it/ Homepage des Vereins Bunker Soratte]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Teil des Bunkers unterhält das &amp;#039;&amp;#039;[[Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia]]&amp;#039;&amp;#039; eine [[Erdbebenwarte]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bunkerdiroma.it/documenti/201310archsott.pdf |wayback=20160304213153 |text=Umfassende Beschreibung der Bunkeranlage auf bunkerdiroma.it }} (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Monte-Soratte-Klöster]]&lt;br /&gt;
* [[Monte Cavo]]&lt;br /&gt;
* [[Monte-Soratte-Bunker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Soratte}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20060710194520/http://www.romecity.it/Montesoratte.htm Panoramablick vom Monte Soratte] (und weitere Fotos des Berges) (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.parks.it/riserva.monte.soratte/ Riserva naturale Monte Soratte – Naturreservat Monte Soratte] (italienisch/englisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20020822033547/http://www.avventurasoratte.com/grotte.htm Le grotte carsiche del Monte Soratte] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4821981-2|LCCN=no96010963|VIAF=151570755}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Soratte, Monte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Latium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sant’Oreste]]&lt;/div&gt;</summary>
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