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	<title>Monte Rosa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-14T11:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Aerial image of Monte Rosa (view from the northwest).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Monte Rosa Westseite mit [[Gornergletscher|Gorner-]] und Grenzgletscher, Nordend und Dufourspitze im Sommer (Juni 2023)&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=Grenze [[Kanton Wallis]], [[Schweiz]], und&amp;lt;br /&amp;gt;[[Aostatal]] und [[Piemont]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Walliser Alpen]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Dufourspitze]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=4634&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=CH&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=45/56/12/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=7/52/1/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT/CH-VS&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=8&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Walliser Alpen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Overview Monte-Rosa (de).png|mini|Übersichtskarte Monte Rosa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Monte Rosa east face (view from the east).jpg|mini|Monte-Rosa-Ostseite, die Macugnagawand. Sie ist mit etwa 2400 Metern Höhe über dem darunterliegenden Ende des [[Anzasca-Tal]]s die höchste Wand der Alpen.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Kern: [https://www.outdoor-magazin.com/klettern/high-five-das-sind-die-fuenf-gewaltigsten-waende-der-welt/ Die fünf gewaltigsten Wände der Welt.] outdoor-magazin.com, 30. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sivella2.jpg|mini|Die Sesiawand, Südostwand des Monte Rosa. Von links nach rechts: [[Vincent-Pyramide]], [[Schwarzhorn (Monte-Rosa-Massiv)|Schwarzhorn]], [[Ludwigshöhe (Monte Rosa)|Ludwigshöhe]], [[Parrotspitze]] und [[Signalkuppe]].]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monte Rosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den [[Walliser Alpen]], auf der [[Grenze zwischen Italien und der Schweiz]]. Sein [[Berggipfel|Hauptgipfel]], die [[Dufourspitze]], ist mit {{Höhe|4634|CH}} der höchste Punkt der [[Schweiz]] und auch des gesamten deutschen Sprachraums. Der Monte Rosa mit der Dufourspitze als höchstem Gipfel ist nach dem [[Mont Blanc]] der zweithöchste Berg der Alpen und Westeuropas. Der [[Grenzgipfel]] mit {{Höhe|4617|CH-m}} (südlich des {{Höhe|4519|CH-m}} hohen Silbersattels) ist der höchste Gipfel des Monte Rosa in Italien. Die Ostwand des Massivs Richtung Italien ist mit ca. 2400 Metern Höhe die höchste Wand der gesamten Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz. Vom [[Piemont]] her reichen das [[Anzascatal]] und das [[Valsesia]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Valle Sesia&amp;#039;&amp;#039;) hinauf an den Ostfuss des Massivs. Die 2400 m hohe Ostwand und die 1500&amp;amp;nbsp;m hohe Südostwand des Monte Rosa bilden hier jeweils den Talschluss – im Falle des Anzascatals die Macugnagawand und im Falle des Valsesia die Sesiawand (Parete Valsesiana). Von Süden, vom [[Aostatal]] her, reicht das Tal von [[Gressoney]] ([[Lystal]]) bis an die Südwestflanke des Monte Rosa, der hier via Lisgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im Nordwesten führen von [[Zermatt]] am Beginn des [[Mattertal]]es im [[Kanton Wallis|Wallis]] her die Täler des [[Gornergletscher]]s und des zerklüfteten Grenzgletschers hinauf in die Gipfelregion des Monte Rosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die üblicherweise benannten [[Gipfel (Berg)|Gipfel]] über {{Höhe|3950}} im Monte-Rosa-Massiv sind:&lt;br /&gt;
# [[Dufourspitze]] ({{Höhe|4634}})&lt;br /&gt;
# [[Dunantspitze]], vormals Ostspitze ({{Höhe|4631}})&lt;br /&gt;
# [[Grenzgipfel]] ({{Höhe|4617}})&lt;br /&gt;
# [[Nordend (Berg)|Nordend]] ({{Höhe|4608}})&lt;br /&gt;
# [[Zumsteinspitze]] ({{Höhe|4563}})&lt;br /&gt;
# [[Signalkuppe]] ({{Höhe|4554}})&lt;br /&gt;
# [[Parrotspitze]] ({{Höhe|4434}})&lt;br /&gt;
# [[Ludwigshöhe (Monte Rosa)|Ludwigshöhe]] ({{Höhe|4341}})&lt;br /&gt;
# [[Schwarzhorn (Monte-Rosa-Massiv)|Schwarzhorn]] ({{Höhe|4321}})&lt;br /&gt;
# [[Vincent-Pyramide]] ({{Höhe|4215}})&lt;br /&gt;
# [[Balmenhorn]] ({{Höhe|4167}})&lt;br /&gt;
# [[Punta Giordani]] ({{Höhe|4046}})&lt;br /&gt;
# [[Jägerhorn (Monte Rosa)|Jägerhorn]] ({{Höhe|3970}})&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ethorama.library.ethz.ch/de/orte/cxZYDeMAlX4NACwbn3vu Jägerhorn] auf ETHorama&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dunantspitze ist ein Nebengipfel der Dufourspitze. Der Grenzgipfel erfüllt das Gipfelkriterium nicht, ist aber der höchste Punkt im Monte-Rosa-Massiv, der auf italienischem Boden liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gipfel des Monte Rosa zählen zu den höchsten der [[Alpen]]. Nur das [[Mont-Blanc-Massiv]] ist noch höher, besitzt jedoch aufgrund der grösseren Vergletscherung weniger benannte Gipfel über {{Höhe|4500}} und nimmt im Vergleich auch nicht mehr Fläche ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Monte Rosa dominiert das ganze westliche Oberitalien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen vor allem aus dem [[Kanton Tessin|Tessin]] sichtbar sowie von den Höhen über Zermatt.&lt;br /&gt;
Die Italiener zählen zum Teil auch den [[Liskamm]] noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv getrennt scheint als von Nordwesten her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die von der Schweiz am besten sichtbare [[Dufourspitze]] trug früher den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gornerhorn,&amp;#039;&amp;#039; wurde aber zu Ehren des Schweizer Generals [[Guillaume-Henri Dufour]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtenswert ist die [[Nomenklatur]] im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen [[Italienische Sprache|italienischen]] Namen, der sich vom [[Frankoprovenzalische Sprache|arpitanischen]] Wort roëse (Gletscher[bach]) ableitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sac-cas.ch/de/huetten-und-touren/sac-tourenportal/dufourspitze-539/hochtouren/ &amp;#039;&amp;#039;Dufourspitze 4634 m. Hochtouren&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 18. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf [[Französische Sprache|Französisch]] wird der Berg &amp;#039;&amp;#039;Mont Rose&amp;#039;&amp;#039; genannt, auf [[Walliserdeutsch#Walliserdeutsch und Walserdeutsch|Walserdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Der Gourner&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sac-cas.ch/de/huetten-und-touren/sac-tourenportal/dufourspitze-539/hochtouren/ &amp;#039;&amp;#039;Dufourspitze 4634 m. Hochtouren&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 18. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor allem nachträgliche Italienisierungen.&lt;br /&gt;
Das gilt auch für die ganz auf italienischem Boden liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel [[Zumsteinspitze]], [[Balmenhorn]] und Vincent-Pyramide sowie für den [[Liskamm]], ferner für die Anhängsel Fillarhorn, Jägerhorn und Punta Grober. Hintergrund ist, dass der Monte Rosa seit dem [[Mittelalter]] ringsherum von [[Deutsche Sprache|deutschsprachigen]] [[Oberwallis]]ern und (in einzelnen Orten auch aller drei Täler der italienischen Seite) [[Walser]]n ([[höchstalemannisch]]e [[Deutsche Dialekte|Dialekte]]) bewohnt wird. Diese prägten offenbar die Namen der einzelnen Spitzen, während das Massiv als solches vor allem aus dem italienischen Unterland in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hütten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue Monte Rosa Huette2.JPG|mini|links|Die neue [[Monte-Rosa-Hütte]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Monte-Rosa-Hütte]] des [[Schweizer Alpen-Club|SAC]] steht auf {{Höhe|2883|CH}} am nordwestlichen Fuß des Monte-Rosa-Massivs auf einem abfallenden Felsplateau, das «Plattje» genannt wird. Zum 150-Jahre-Jubiläum der [[ETH Zürich]] wurde 2008 die «Berghütte der Zukunft» erbaut, diese ersetzte die knapp 100&amp;amp;nbsp;m tiefer gelegene Berghütte von 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Signalkuppe]]/Punta Gnifetti trägt die höchstgelegene [[Liste der Schutzhütten in den Alpen|Hütte]] der [[Alpen]], die [[Capanna Regina Margherita]] ({{Höhe|4554}}), die auch das höchstgelegene feste Bauwerk Westeuropas ist. Auf dieser sog. «Kopfwehkiste» befindet sich eine permanente [[höhenmedizin]]ische Forschungsstation, zudem dient sie während der Sommermonate als bewirtschaftete Unterkunft für Bergsteiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Monte Rosa und Liskamm vom Gornergrat-Zermatt.jpg|mini|Monte-Rosa-Massiv (li.) und Liskamm im Winter, getrennt durch den Grenzgletscher. Die sichtbare, im Schatten liegende Flanke des Liskamm ist dessen Nordwand und über 1.000 m hoch. Links im Bild der Gornergletscher, in den der Grenzgletscher fliesst (rechts unterhalb des Bildausschnitts).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-32057-B.tiff|mini|Monte Rosa-Gebiet aus 4000 m Höhe, [[Ballon]]aufnahme von [[Eduard Spelterini]], 1909]]&lt;br /&gt;
Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778, 1779 und 1780 Walser aus Gressoney auf der Suche nach dem in ihrem Sagenschatz beschriebenen «verlorenen Tal» &amp;#039;&amp;#039;(verlorus Täli)&amp;#039;&amp;#039;. Sie gelangten bis auf den obersten Lisgletscher (Entdeckerfels&amp;amp;nbsp;/ &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|Roccia della Scoperta}}&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|4178|CH-m}}).&lt;br /&gt;
Bestiegen wurde zuerst die den Tälern von Gressoney und [[Alagna Valsesia]] nächstgelegene Punta Giordani durch Pietro Giordani 1801. Es folgten die Vincent-Pyramide durch u.&amp;amp;nbsp;a. ihren Namenspatron Johann Nikolaus Vincent am 5.&amp;amp;nbsp;August 1819 und die Zumsteinspitze durch u.&amp;amp;nbsp;a. Joseph und Johann Niklaus Vincent, Joseph Zumstein, Molinatti und Castel am 1.&amp;amp;nbsp;August 1820, beide über den Lisgletscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die Signalkuppe erreichte nach drei missglückten Versuchen der Pfarrer von Alagna Valsesia, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.&lt;br /&gt;
Die Besteigung der Dufourspitze erfolgte von der Schweizer Seite her am 1.&amp;amp;nbsp;August 1855 durch [[Charles Hudson (Bergsteiger)|Charles Hudson]], John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener und Matthäus und [[Johannes Zumtaugwald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;point166&amp;quot;&amp;gt;Pointdexter, Joseph: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Nordend folgte am 26.&amp;amp;nbsp;August 1861, die Parrotspitze am 16.&amp;amp;nbsp;August 1863. 1893 errichtete der [[Club Alpino Italiano]] auf der Signalkuppe die Capanna Regina Margherita.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergsteigerisch (und für Steilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen seiner fast 2000 m hohen und 10 km langen Ostwand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;point170&amp;quot;&amp;gt;Pointdexter, Joseph: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 170&amp;lt;/ref&amp;gt; Die leicht zugänglichen Hochgipfel zwischen Zumsteinspitze und Ludwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die zentralen und südlichen Gipfel geht, vom Passo dei Salati ({{Höhe|2936}}) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna Valsesia eine Seilbahn und von Gressoney her ein Lift. Wenn im Winter das Skigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der Seilbahn bequem auf die Punta Indren hinauffahren – diese Möglichkeit wird von Freeride-Skifahrern und Skibergsteigern als willkommene Aufstiegshilfe auf dem Weg zur [[Gnifetti-Hütte]] (oder zur [[Mantova-Hütte]]) gerne genutzt.&lt;br /&gt;
Vom Passo dei Salati führt der Zustieg über den mit [[Fixseil]]en versicherten Stolemberg zum Lysgletscher, der anstrengender auch direkt von Gressoney her erreicht werden kann. Die beiden nördlichen Gipfel, Nordend und Dufourspitze, werden ganz überwiegend von [[Zermatt]] her über die [[Monte-Rosa-Hütte]] angegangen, welche von der Station Rotenboden der [[Gornergratbahn]] aus erreichbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Längste Eiswand Europas: „Monte Rosa Ostwand“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Monte Rosa Ostwand ist die längste und berühmteste Eiswand Europas.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bergsteigen.com/touren/eisklettern/monte-rosa-ostwand/ &amp;#039;&amp;#039;Monte Rosa Ostwand&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 17. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist eine kombinierte Eistour im mittleren Schwierigkeitsgrad (55° / [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad 3-]]) hoch zur [[Dufourspitze]] und umfasst 2400 Höhenmeter, davon 1600 m hochalpine Kletterei und Eiskletterei. Die Höhe des Einstiegs liegt in 3036 m Höhe an der Capanna Marinelli Damiano CAI. Talort ist Pecetto in 1365 m Höhe, ein Ortsteil von [[Macugnaga]]. Erstbesteiger waren Richard und Wilhelm Martin Pendelbury und Charles Taylor mit Ferdinand Imseng, Gabriel Spechtenhauser und Giovanni Oberto im Juli 1872.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bergsteigen.com/touren/eisklettern/monte-rosa-ostwand/ &amp;#039;&amp;#039;Monte Rosa Ostwand&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 17. September 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial Photo of Monte Rosa Massif - Wallis - Switzerland (cropped).jpg|mini|Luftbild des Monte-Rosa-Massivs mit dem Gornergletscher (links) und dem Grenzgletscher (rechts)]]&lt;br /&gt;
Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus [[Granit]]en und Granit[[gneis]]en, die wiederum vor allem aus [[Quarz]], [[Kalifeldspat]], [[Albit]] und [[Hellglimmer]] bestehen. Da die [[Metamorphose (Geologie)|Metamorphose]] solcher Gesteine in größerer Tiefe stattfindet, deutet dies darauf hin, dass das gesamte Gebiet früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche befördert wurde. Dies geschah zunächst in Form einer [[Tektonische Decke|tektonischen Decke]], der Monte-Rosa-Decke. Nach der [[Überschiebung]] der Decke auf die heute unterliegenden Gesteine wurde der gesamte Stapel in einer zweiten [[Gebirgsbildung]]sphase noch einmal stark gehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren [[Kreidezeit]], wurde die heutige [[Iberische Halbinsel]] durch die Öffnung des [[Nordatlantik]]s nach Südosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigenständigen Mikrokontinent (Iberia), dessen nördliche Spitze die so genannte Briançonnais-Halbinsel darstellte, aus der schliesslich auch das Monte-Rosa-Massiv entstand. Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen Meeres, des Walliser Ozeans ([[Valais-Ozean]]). Im Süden von Iberia bestand ein weiterer Ozean, der [[Piemont-Ozean]], auch alpine [[Tethys (Ozean)|Tethys]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann sich die zur großen [[Afrikanische Platte|afrikanischen Platte]] gehörende kleinere [[apulische Platte]] (Apulia), die das südliche Ufer dieses Ozeans bildete, nach Norden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als ihr afrikanischer Mutterkontinent, so dass sich Apulia von Afrika löste. Durch die daraus entstehende Zangenbewegung zwischen dem im Norden gelegenen Iberia und dem von Süden nahenden Apulia musste sich der Piemont-Ozean zwangsläufig schliessen: An seinem Südrand begann er, unter den apulischen [[Kontinentalrand]] zu [[Subduktion|subduzieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Piemont-Ozean wurde auch das Briançonnais in die Subduktion einbezogen, danach auch der Valais-Ozean. Im [[Eozän]] (vor 50–40 Millionen Jahren) begann schließlich der Zusammenprall zwischen Apulia, den davor und unter seinem Nordrand liegenden subduzierten Resten auf der einen Seite und Europa auf der anderen. Während der [[Gebirgsbildung]] (Orogenese) vor 35 Millionen Jahren verdickte die gegenseitige Überschiebung von Gesteinen die kontinentale Kruste, die Gesteine sanken ab, gerieten in größere Tiefe und wurden starkem Druck und großer Hitze ausgesetzt. Dies machte sie [[Plastische Verformung|plastischer]], Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich. Zu diesem Zeitpunkt entstanden die [[Tektonik|tektonischen]] Decken, so auch die Monte-Rosa-Decke. Vor 20 Millionen Jahren schließlich führte eine starke Verformung des [[Penninikum]]s zur endgültigen [[Falte (Geologie)|Faltung]] und Hebung, es begann die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] der Alpen, die zu den heute sichtbaren schroffen Bergen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Tour Monte Rosa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Toni P. Labhart: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Ott Verlag Thun, ISBN 3-7225-6760-2&lt;br /&gt;
* Michel Marthaler: &amp;#039;&amp;#039;Das Matterhorn aus Afrika&amp;#039;&amp;#039;, Ott Verlag Thun, ISBN 3-7225-6768-8&lt;br /&gt;
* Michael Waeber: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer Walliser Alpen&amp;#039;&amp;#039;, Bergverlag Rudolf Rother, München 1996, ISBN 3-7633-2416-X&lt;br /&gt;
* Remo Nanzer: &amp;#039;&amp;#039;Tour Monte Rosa – Matterhorn. Auf Walserspuren um das Monte-Rosa-Massiv&amp;#039;&amp;#039;, Rotten Verlag, Visp 2001, ISBN 978-3-907624-21-0&lt;br /&gt;
* [[Julius Kugy]]: &amp;#039;&amp;#039;Im göttlichen Lächeln des Monte Rosa&amp;#039;&amp;#039;. Leykam-Verlag, Graz, 1940.&lt;br /&gt;
* Daniel Anker, Marco Volken: &amp;#039;&amp;#039;Monte Rosa – Königin der Alpen&amp;#039;&amp;#039;, AS Verlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-909111-68-8&lt;br /&gt;
* Hermann Biner: &amp;#039;&amp;#039;Hochtouren im Wallis&amp;#039;&amp;#039;, SAC Verlag, Bern 2002, ISBN 3-85902-204-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Monte Rosa (Region)}}&lt;br /&gt;
* [https://digilander.libero.it/_ppricerca/index.html Diverse Fotos: Macugnagawand, Sesiawand]&lt;br /&gt;
* [https://digilander.libero.it/fotogian/rosariva.html Fotos der Sesiawand: Von der Vicentpyramide links bis zur Signalkuppe rechts]&lt;br /&gt;
* [https://www.schumacher.ch/foto/monterosa Monte Rosa, diverse Fotos, inkl. Panorama]&lt;br /&gt;
* [https://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/data/lit36648? Historisches Fotoalbum einer wissenschaftlichen Expedition des italienischen Physiologen Angelo Mosso zum Monte Rosa, 1894]&lt;br /&gt;
* [https://www.zermatt.ch/Media/Attraktionen/Grenzgipfel Schulter, Grenzgipfel, Dunantspitze und Dufourspitze]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|7n7rF1pfjLybUkabP1qP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115207-4|VIAF=312587317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosa, Monte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Piemont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Walliser Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zermatt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Italien und der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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