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	<title>Monte Mundo Perdido - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monte_Mundo_Perdido&amp;diff=1219236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nordelch: /* Fauna */ Name korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-08T11:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fauna: &lt;/span&gt; Name korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Monte Mundo Perdido&lt;br /&gt;
|BILD=Mundo Perdido 2.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖHE=1763&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Ossu de Cima]], [[Verwaltungsamt (Osttimor)|Verwaltungsamt]] [[Ossu (Verwaltungsamt)|Ossu]], [[Gemeinde (Osttimor)|Gemeinde]] [[Viqueque (Gemeinde)|Viqueque]], [[Osttimor]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=8/43/16/S&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=126/19/56/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=TL-VI&lt;br /&gt;
|TYP=Karst&lt;br /&gt;
|GESTEIN=Kalkstein&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monte Mundo Perdido&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.geonames.org/advanced-search.html?continentCode=OC&amp;amp;country=&amp;amp;fclass=&amp;amp;q=gunung Geonames]&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gunung Mundoperdido&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo2&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039; Gunung Perdido&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo2&amp;quot;/&amp;gt;; {{deS|„Berg der Verlorenen Welt“}}) ist ein Berg im [[osttimor]]esischen [[Suco (Osttimor)|Suco]] [[Ossu de Cima]] ([[Verwaltungsamt (Osttimor)|Verwaltungsamt]] [[Ossu (Verwaltungsamt)|Ossu]], [[Gemeinde (Osttimor)|Gemeinde]] [[Viqueque (Gemeinde)|Viqueque]]), westlich vom Ort [[Ossu]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ossú 2.jpg|mini|links|Der Mundo Perdido aus einiger Entfernung (1970)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg ist eine für die Insel [[Timor]] typische &amp;#039;&amp;#039;Fatu&amp;#039;&amp;#039; mit charakteristischen, steilen Klippen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coimbra&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.uc.pt/timor/geomorf.html | wayback=20070808080540 | text=Universität Coimbra - The geomorfology of Timor-Leste}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus [[Karst|Kalksteinkarst]]. Er hat eine Höhe von {{Höhe|1763}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Coimbra&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Atlas54&amp;quot;&amp;gt;João Soares, Novo Atlas Escolar Portugês, Lissabon 1954&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;andere Quellen&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|1752}},&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo2&amp;quot;/&amp;gt; {{Höhe|1775}}). Es gibt in der Region mehrere Höhlen. Darunter die &amp;#039;&amp;#039;Gua Pusuk&amp;#039;&amp;#039;, mit einer Länge von zwei Kilometern. Einige Gebiete der Region gelten den Einheimischen als &amp;#039;&amp;#039;heilig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Berg entspringen zahlreiche Quellen, die sich in kleine Flüsse ergießen. In der Region entspringt auch der [[Seiçal (Fluss)|Seiçal]], der als einer der wenigen Flüsse im Norden des Landes, ganzjährig Wasser führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Auf der Insel Timor gibt es eine Regen- und eine [[Trockenzeit]]. Am Monte Mundo Perdido fällt die Regenzeit zwischen die Monate Dezember und Juni. Während im nahgelegenen Ort Ossu der [[Jahresniederschlag]] 1956&amp;amp;nbsp;mm beträgt, schätzt man an den höher gelegenen Hängen des Berges ein Jahresniederschlag von 2500 bis 3000&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr. Dazu kommt Feuchtigkeit aus der Bewölkung. Tagsüber herrschen auf einer Höhenlage von {{Höhe|1200}} bis {{Höhe|1400}} Temperaturen von 26 bis 28&amp;amp;nbsp;°C, auf {{Höhe|1700}} sind es etwa 20 bis 22&amp;amp;nbsp;°C. Nachts sind es 18 beziehungsweise 10&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mundo Perdido.jpg|mini|Rinder am Monte Mundo Perdido]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung in der Umgebung des Berges baut Reis und Gemüse an. Daneben werden [[Wasserbüffel]] (&amp;#039;&amp;#039;Bubalus bubalis&amp;#039;&amp;#039;), [[Banteng]]rinder (&amp;#039;&amp;#039;Bos javanicus&amp;#039;&amp;#039;), [[Timor-Pony]]s, Ziegen und Hühner gezüchtet. Einige Banteng sind 1999 nach der Flucht einiger Familien verwildert. Aus dem Wald gewinnt man Holz, Rattan, Bambus, Orchideen und Farne. Zwischen 1900 und 1910 wurden etwa 200 Hektar Kaffeeplantagen geschaffen, diese sind aber aufgrund des Krieges während der [[Indonesien|indonesischen]] Besetzung (1975 bis 1999) verwildert. Nur noch kleine Mengen werden für den lokalen Gebrauch geerntet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wildschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Viqueque horse.jpg|mini|Timor-Ponys in der Nähe des Monte Mundo Perdido]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gipfel und der umliegende Wald sind seit 2000 ein Wildschutzgebiet, es bestehen aber keine aktiven Schutzmaßnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.un.org/peace/etimor/untaetR/Reg0019E.pdf | wayback=20001018225346 | text=UNTAET Reulation No. 2000/19 - On protected places}} (PDF; 40&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einer Untersuchung von 2009 ist der Bergwald einer der wichtigsten auf Timor. Zum 16.100 Hektar großen Schutzgebiet gehört auch der Berg [[Laritame]], fünf Kilometer nördlich sowie Teile der Verwaltungsämter [[Vemasse (Verwaltungsamt)|Vemasse]] und [[Venilale (Verwaltungsamt)|Venilale]] (beide [[Baucau (Gemeinde)|Gemeinde Baucau]]). Das Gebiet liegt über {{Höhe|750}}, 3.600 Hektar liegen sogar über {{Höhe|1000}}. Im Gebiet liegen vier Dörfer: [[Ossu de Cima]], [[Loi-Huno]], [[Builale]] und [[Liaruca]]. Es gibt Pläne, das Gebiet über den Ort [[Uaguia]] hinaus, um den Berg [[Builo]] mit etwa 3000 bis 4000 Hektar zur Important Bird Area des Monte Mundo Perdido hinzuzufügen, wenn auch hier eine hohe [[Biodiversität]] nachgewiesen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine aktive Verwaltung als Schutzgebiet findet trotz seines Status für das Gebiet bisher nicht statt, doch ist die lokale Bevölkerung der Idee aufgeschlossen. Das Gebiet eignet sich aufgrund seiner zerklüfteten und steilen Felsen nicht zur Landwirtschaft. Geregelt müsste die Haltung von Nutztieren, die Verwendung von Produkten aus dem Wald, wie Bambus und Rattan und die Wiederaufforstung erodierter Gebiete werden. Auch ein Programm zur kommunalen Waldnutzung ist angedacht, um die unkontrollierten Abholzungen einzuschränken.&amp;lt;ref name=BLI/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mundo Perdido - Ossu 2.jpg|mini|links|Nebel am Mundo Perdido]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Holzeinschlag zum lokalen Gebrauch und der Nutzung anderer Pflanzen aus dem Wald, stellt die Erosion eine Bedrohung für das Schutzgebiet dar. In der Vergangenheit wurde an einigen Hängen der Wald gerodet und das so entstandene Grasland zur Viehbewirtschaftung verwendet, was zur Erosion und Verschlechterung der Wasserqualität geführt hat. Die Säugetierarten werden durch die einheimische Bevölkerung bejagt, gelegentlich auch der [[Netzpython]], dessen Fleisch und Haut verkauft wird. Gejagt wird meistens mit Fallen. Größere Taubenarten werden am Laritame mit Blasrohren oder Luftgewehren geschossen. Früher wurden auch die Nester der [[Salanganen]] in den Höhlen der Region gesammelt ([[Schwalbennestersuppe]]) und Vögel, wie der Gelbwangenkakadu, der [[Philemon buceroides|Helmlederkopf]] (&amp;#039;&amp;#039;Philemon buceroides&amp;#039;&amp;#039;), [[Timorlederkopf]] (&amp;#039;&amp;#039;Philemon inornatus&amp;#039;&amp;#039;) oder das [[Bankivahuhn]] (&amp;#039;&amp;#039;Gallus gallus&amp;#039;&amp;#039;) zum Verkauf gefangen. Dies ist inzwischen nicht mehr der Fall.&amp;lt;ref name=BLI/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lariguto valley - Ossu de cima 7.jpg|mini|links|Pferde im [[Lariguto]]tal, nahe dem Mundo Perdido]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|border=&amp;quot;1&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center style=&amp;quot;background:#000000; color:white&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auf Timor und Wetar endemische und gefährdete Vogelarten im Gebiet des Monte Mundo Perdido&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#FF3030&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vogelart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#FFD700&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Information&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Große Kuckuckstaube]] (&amp;#039;&amp;#039;Macropygia magna&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timortaube]] (&amp;#039;&amp;#039;Turacoena modesta&amp;#039;&amp;#039;)||gefährdet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Schieferrücken-Fruchttaube]] (&amp;#039;&amp;#039;Ducula cineracea&amp;#039;&amp;#039;)||bedroht/endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gelbwangenkakadu]] (&amp;#039;&amp;#039;Cacatua sulphurea&amp;#039;&amp;#039;)||stark bedroht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gelbkopflori]] (&amp;#039;&amp;#039;Trichoglossus euteles&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Irislori]] (&amp;#039;&amp;#039;Psitteuteles iris&amp;#039;&amp;#039;)||bedroht/endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timorliest]] (&amp;#039;&amp;#039;Todiramphus australasia&amp;#039;&amp;#039;)||gering gefährdet/endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timorlederkopf]] (&amp;#039;&amp;#039;Philemon inornatus&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timorhonigfresser]] (&amp;#039;&amp;#039;Lichmera flavicans&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dreifarben-Honigfresser]] (&amp;#039;&amp;#039;Myzomela vulnerata&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timorgerygone]] (&amp;#039;&amp;#039;Gerygone inornata&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Orpheusdickkopf]] (&amp;#039;&amp;#039;Pachycephala orpheus&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Feigenpirol]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphecotheres viridis&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sundapirol]] (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus melanotis&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timorstutzschwanz]] (&amp;#039;&amp;#039;Urosphena subulata&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timorlaubsänger]] (&amp;#039;&amp;#039;Phylloscopus presbytes&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fleckenbrust-Brillenvogel]] (&amp;#039;&amp;#039;Heleia muelleri&amp;#039;&amp;#039;)||gefährdet/endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sumbawadrossel]] (&amp;#039;&amp;#039;Zoothera dohertyi&amp;#039;&amp;#039;)||gefährdet/endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timordrossel]] (&amp;#039;&amp;#039;Zoothera peronii&amp;#039;&amp;#039;)||gefährdet/endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Brustband-Grundschnäpper]] (&amp;#039;&amp;#039;Ficedula timorensis&amp;#039;&amp;#039;)||gefährdet/endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hyazinthenblauschnäpper]] (&amp;#039;&amp;#039;Cyornis hyacinthinus&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Macklot-Mistelfresser]] (&amp;#039;&amp;#039;Dicaeum maugei&amp;#039;&amp;#039;)||endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Timor-Reisfink]] (&amp;#039;&amp;#039;Padda fuscata&amp;#039;&amp;#039;)||gefährdet/endemisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein hier konnten 22 der 23 in der Region &amp;#039;&amp;#039;Timor-[[Wetar]]&amp;#039;&amp;#039; [[Endemit|endemischen]] Vogelarten gefunden werden, weswegen der Berg zur 17. [[Important Bird Area]] des Landes erklärt wurde. Die stark bedrohte [[Schieferrücken-Fruchttaube]] (&amp;#039;&amp;#039;Ducula cineracea&amp;#039;&amp;#039;) fand sich hier in großer Zahl während der Trockenzeit, weniger in der Regenzeit. Ebenfalls zahlreich waren andere Tauben, wie etwa die [[Timortaube]] (&amp;#039;&amp;#039;Turacoena modesta&amp;#039;&amp;#039;). Zudem findet sich hier eine kleine Gruppe des [[Gelbwangenkakadu]] (&amp;#039;&amp;#039;Cacatua sulphurea&amp;#039;&amp;#039;). Eine große Überraschung war die Entdeckung einer Population von [[Goldhähnchen-Blauschnäpper]]n (&amp;#039;&amp;#039;Muscicapella hodgsoni&amp;#039;&amp;#039;), die man bisher nur von [[Sumatra]] und [[Borneo]] her kannte. Der taxonomische Status dieser Gruppe wird noch weiter untersucht. Eine weitere Art, die man fand, war die [[Südseedrossel]] (&amp;#039;&amp;#039;Turdus poliocephalus&amp;#039;&amp;#039;). Insgesamt konnten 63 Vogelarten nachgewiesen werden, wovon 61 auch hier brüten, während zwei Arten Zugvögel aus dem Norden sind. Elf der einheimischen Arten sind auf Bergwälder spezialisiert. Die einzige bekannte timoresische Bergvogel, die hier nicht entdeckt werden konnte, war der [[Bradypterus timorensis|Mayrbuschsänger]] (&amp;#039;&amp;#039;Bradypterus timorensis&amp;#039;&amp;#039;). Es ist aber möglich, dass er bei der Expedition von 2009 übersehen wurde, da nicht alle Regionen des Gebiets gründlich untersucht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in Höhlen gibt es bedeutende Fledermausvorkommen. So finden sich hier [[Geoffroys Flughund]] (&amp;#039;&amp;#039;Rousettus amplexicaudatus&amp;#039;&amp;#039;), [[Acerodon mackloti|Sunda-Flughund]] (&amp;#039;&amp;#039;Acerodon mackloti&amp;#039;&amp;#039;), [[Dobsonia peronii|Westlicher Nacktrückenflughund]] (&amp;#039;&amp;#039;Dobsonia peronii&amp;#039;&amp;#039;), [[Cynopterus titthaecheilus|Indonesischer Kurznasen-Flughund]] (&amp;#039;&amp;#039;Cynopterus titthaecheilus&amp;#039;&amp;#039;) und die timoresische Unterart der [[Rhinolophus canuti|Canuts Hufeisennase]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhinolophus canuti timoriensis&amp;#039;&amp;#039;). Außerdem konnten bisher neun flugunfähige Säugetiere im Wildschutzgebiet nachgewiesen werden. Der [[Grauer Kuskus|Graue Kuskus]] (&amp;#039;&amp;#039;Phalanger orientalis&amp;#039;&amp;#039;), der [[Javaneraffe]] (&amp;#039;&amp;#039;Macaca fascicularis&amp;#039;&amp;#039;), der [[Fleckenmusang]] (&amp;#039;&amp;#039;Paradoxurus hermaphroditus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Mähnenhirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cervus timorensis&amp;#039;&amp;#039;), die [[Pazifische Ratte]] (&amp;#039;&amp;#039;Rattus exulans&amp;#039;&amp;#039;), die [[Asiatische Hausratte]] (&amp;#039;&amp;#039;Rattus tanezumi&amp;#039;&amp;#039;) und verwilderte Hausschweine und Bantengs. Alle diese Arten wurden vom Menschen nach Timor gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den wenigen Reptilienarten, die man fand, waren die endemische [[Skinke|Glattechse]] &amp;#039;&amp;#039;[[Eremiascincus timorensis]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=BLI&amp;gt;BirdLife International: {{Webarchiv|url=http://www.birdlife.org/news/news/2009/10/timor_lost_world.html|wayback=20091030012113|text=Endemics thrive on Timor-Leste&amp;#039;s &amp;quot;Lost World&amp;quot; mountain}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Timor-Bronzenatter]] (&amp;#039;&amp;#039;Dendrelaphis inornatus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Update&amp;quot;&amp;gt;Mark O’Shea u. a.: {{Webarchiv|url=http://www.markoshea.info/downloads/oshea_et_al_2015_timor_2nd_update.pdf |wayback=20160304120920 |text=&amp;#039;&amp;#039;Herpetological Diversity of Timor-Leste Updates and a Review of species distributions.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-17 04:13:59 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Asian Herpetological Research.&amp;#039;&amp;#039; 2015, 6(2): S. 73–131., abgerufen am 17. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mundo Perdido -Ossu.jpg|mini|links|Bergwald am Monte Mundo Perdido]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist vom größten zusammenhängenden [[Bergwald]] der Insel bedeckt. Die Vegetation variiert je nach Höhenlage, aber normalerweise herrschen Büsche und immergrüne Bäume mit Wuchshöhen von bis zu 35 Meter vor, auf denen zahlreiche Arten von [[Epiphyt]]en wachsen, wie [[Farne]], [[Orchideen]] und [[Schraubenbaumgewächse]]. Oberhalb von {{Höhe|1450}} erreichen die Bäume nur noch Wuchshöhen von 15 bis 25 Meter und über {{Höhe|1600}} lichten sich die Bäume, während das Buschwerk dicht ist und der Boden von Farnen (&amp;#039;&amp;#039;[[Cyathea]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten und &amp;#039;&amp;#039;[[Angiopteris evects]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Moose]]n bedeckt ist. Unter {{Höhe|1000}} sind nur noch Reste des Tropenwaldes übrig. Dazu finden sich kleine Waldinseln mit der Kasuarinenart &amp;#039;&amp;#039;[[Casuarina junghuhniana]]&amp;#039;&amp;#039; und offenen Wäldern aus der Eukalyptenart &amp;#039;&amp;#039;[[Eucalyptus urophylla]]&amp;#039;&amp;#039;. Schon vor langer Zeit wurden weite Teile der unteren Ebenen des Monte Mundo Perdido durch die Landwirtschaft in [[Grasland]] verwandelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem konnten bei den Felduntersuchungen von 2009 mehrere neue Arten von Orchideen entdeckt werden. Der Monte Mundo Perdido gilt als einer der drei wichtigsten Schutzgebiete für Orchideen in Osttimor.&amp;lt;ref name=BLI/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Monte Mundo Perdido, Lariguto (Venilale) - 08-1966.jpg|mini|links|Der Monte Mundo Perdido vom Larigutotal aus (1966)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Indonesien|indonesischen]] Besatzungszeit (1975 bis 1999) war die Region ein Kampfgebiet, was eine wirtschaftliche Nutzung beeinträchtigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Berge oder Erhebungen in Osttimor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Mundo Perdido}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* BirdLife International: {{Webarchiv|url=http://www.birdlife.org/news/news/2009/10/Mundo_Perdido_english.pdf|wayback=20101130201702|text=A lost world in Timor-Leste. Mount Mundo Perdido. A profile of its biodiversity and conservation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Mundo Perdido, Monte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Viqueque (Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nordelch</name></author>
	</entry>
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