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	<title>Monte Brione - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-01-11T07:42:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Berg. Zum Naturschutzgebiet siehe [[Monte Brione (FFH-Gebiet)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD = Brione southwest view.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Monte Brione vom Südwesten aus gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE = 376&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = IT&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Trentino]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE = [[Gardaseeberge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=45/53/17/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=10/52/25/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-TN&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Gardaseeberge&lt;br /&gt;
|TYP =&lt;br /&gt;
|GESTEIN = [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]]&lt;br /&gt;
|ALTER =&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Niedrigster Berg im Trentino, teilweise Naturschutzgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monte Brione&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|376|IT}} hoher Berg in den [[Gardaseeberge]]n im [[Trentino]]. Seine Südflanke fällt direkt in den [[Gardasee]] ab. Er gilt geologisch gesehen als jüngster Berg des Trentino und ist zugleich sein niedrigster.&amp;lt;ref&amp;gt;Antonio Sarzo: &amp;#039;&amp;#039;Monte Brione&amp;#039;&amp;#039; S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner geringen absoluten Höhe hat man von seinem Gipfel aus eine hervorragende Rundumsicht auf die umgebenden Orte wie [[Riva del Garda]] und [[Nago-Torbole]], die umliegenden Berge und das Nordende des Gardasees. Der Berg hat eine steil abfallende Ostflanke mit einer mehrere hundert Meter hohen Felswand. Auf dem Gipfel befindet sich ein Sendemast. Seit 1992 sind Teile des Monte Brione zum [[Biotop]] erklärt worden und bilden das [[Monte Brione (FFH-Gebiet)|FFH-Gebiet Monte Brione]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;parks.it&amp;quot;&amp;gt;[https://www.parks.it/biotopo.monte.brione/par.html Eintrag im Portal der Naturschutzgebiete Italiens] (ital.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Umgebung ===&lt;br /&gt;
Die exponierte Lage in der am Nordufer des Gardasees liegenden [[Schwemmebene]] und die sichelförmige Massivform lassen den Monte Brione schon von weit her gut erkennen. Das Südende des etwa 3&amp;amp;nbsp;km langen und maximal etwa 1&amp;amp;nbsp;km breiten Berges reicht bis direkt an das Seeufer, so dass die in den 1930er Jahren erbaute neue Verbindungsstraße zwischen [[Riva del Garda]] und [[Nago-Torbole]] ([[Gardesana Orientale]]) durch einen Tunnel durch den Berg am Ufer entlangführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der Monte Brione stellt den östlichen Rand einer [[synklinale]]n [[Falte (Geologie)|Falte]] dar, deren westlicher Rand zum Großteil von Gletschern abgetragen wurde. Der Trog der Synklinale wurde durch Ablagerungen von [[Sedimentation|Sedimenten]] der Sarca, die noch im [[Pleistozän]] an der Westseite des Brione in den Gardasee mündete und mit dem [[Varone (Fluss)|Varone]] und anderer kleinerer Fließgewässer ein Mündungsdelta bildete, [[Anlandung|aufgeschüttet]]. Zudem trug der Gardasee, der im [[Eem-Warmzeit|Riß/Würm-Interglazial]] einen etwa 50&amp;amp;nbsp;m höheren Wasserspiegel besaß, so dass der Brione vollständig vom See umschlossen war und wie eine Insel herausragte, zur Entstehung des [[Sedimentbecken]]s bei, wodurch die heutige Schwemmebene entstand, in die die Westflanke des Brione einzutauchen scheint. An der steil abfallenden Ostseite konnte die Stärke der unter die Schwemmebene abfallenden Flanke mit etwa 300&amp;amp;nbsp;m rekonstruiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vincenzo Ceschini: &amp;#039;&amp;#039;Il monte Brione: aspetti geologici&amp;#039;&amp;#039; S. 10–15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brione besteht aus mehreren zeitlich differenziert herausgebildeter [[Schichtung]]en verschiedener [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die zum Großteil in einem Neigungswinkel von 20º in nordwestlicher Richtung absenken. Beim Ortsteil Sant’Alessandro kommt es zu einem Richtungswechsel der Schichtung, so dass sie dort wesentlich steiler mit einem Neigungswinkel von 40º bis 60º abfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vincenzo Ceschini: &amp;#039;&amp;#039;Il monte Brione: aspetti geologici&amp;#039;&amp;#039; S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake Garda - view from Malga Casina.jpg|mini|zentriert|hochkant=3|Der aus der Schwemmebene des oberen Gardasees herausragende Monte Brione]]&lt;br /&gt;
Die ältesten Gesteinsschichten sind [[Mergel]]schichten aus dem [[Eozän|mittleren Eozän]] und vor etwa 43 bis 37 Millionen Jahren entstanden. Über dem Mergel liegen mehrere [[Kalkstein]]schichten mit einer Stärke von etwa 200&amp;amp;nbsp;m auf, die im [[Oligozän]] entstanden sind. Darüber liegen die im [[Miozän]] vor 26 bis 7 Millionen vor Jahren entstandenen Schichten aus [[Ton (Bodenart)|Ton]] und Mergel.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039; S. 10 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tonschichten des [[Chattium]] und den Merkelschichten des oberen Miozän finden sich zahlreiche [[Fossilien]], wie [[Chlamys (Gattung)|Chlamys]], [[Nautiliden]] und [[Foraminiferen]], wie [[Nummuliten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vincenzo Ceschini: &amp;#039;&amp;#039;Il monte Brione: aspetti geologici&amp;#039;&amp;#039; S. 23–26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paläogeographie ===&lt;br /&gt;
Aus dem geologischen Aufbau ergeben sich auch Rückschlüsse auf die [[Paläogeographie]] des Monte Brione, der aus dem Zusammenspiel im [[Tethys (Ozean)|Tethys]] und [[Paratethys]] stattgefundener [[Sedimentation]] und tektonischer Ereignisse in Form der [[Alpidische Orogenese|Alpidischen Orogenese]] entstand und in den [[Kaltzeit]]en durch fluvioglaziale Einflüsse des [[Etschgletscher]]s, des Gardasees und der Sarca seine Entstehung und Form zu verdanken hat. Die letzte Sedimentation fand dabei während des Riß/Würm-Interglazials vor 126.000 bis 115.000 Jahren statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vincenzo Ceschini: &amp;#039;&amp;#039;Il monte Brione: aspetti geologici&amp;#039;&amp;#039; S. 16–23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der italienische Geologe [[Arturo Cozzaglio]] stellte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine andere These auf, nach der der Monte Brione in Folge eines postglazialen [[Bergrutsch]]es entstand, so wie es beispielsweise auch bei den nur wenige Kilometer talaufwärts gelegenen [[Marocche di Dro]] der Fall war.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Cadrobbi: &amp;#039;&amp;#039;Guida geologica del Basso Sarca: Arco, Riva e dintorni&amp;#039;&amp;#039; S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine These, die auch von anderen aufgegriffen wurde, da der Etschgletscher, der das Seebecken des Gardasees ausgeschliffen hat nach ihrer Ansicht auch den Brione hätte abtragen müssen. Laut Cozzaglio rutschte der Brione von der Flanke des Monte Creino ab, wogegen allerdings mehrere Fakten sprechen, wie eine fehlende Abbruchstelle oder die Form der Synklinale, zu der der Brione gehört, und die eine andere Lage von vornherein ausschließt, so dass diese These mittlerweile als verworfen gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Cadrobbi: &amp;#039;&amp;#039;Guida geologica del Basso Sarca: Arco, Riva e dintorni&amp;#039;&amp;#039; S. 53–54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Der Monte Brione weist in Bezug auf seine Größe eine reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt auf. Die [[Biodiversität]] ist bedingt durch die besonderen klimatischen Bedingungen, da der Monte Brione eine Art submediterrane Oase in einer [[Voralpenland|voralpinen]] Umgebung darstellt. Dies ist der Grund, warum auf dem Monte Brione sowohl Spezies aus der voralpinen Umgebung als auch Spezies vorkommen, die sonst weiter südlich beheimatet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Michele Caldonazzi, Sonia Cian, Stefano Cavagna: &amp;#039;&amp;#039;Guida al biotopo Monte Brione&amp;#039;&amp;#039; S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv auf die Artenvielfalt wirken sich auch die verschiedenen [[Lebensraumtyp]]en aus, die hier anzutreffen sind und von immergrünen Waldflächen bis zu Felsbereichen reichen. Dazu müssen aber auch [[anthropogen]]e [[Kulturlandschaft]]en wie [[Olivenhain]]e oder [[Trockenrasen]], ja selbst die Kriegsstollen aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gezählt werden. Bis zum Zusammenbruch der [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen]] Monarchie war der Brione eines der bedeutendsten [[Thermophilie|thermophilen]] Habitate in [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Tirol]], während dies heute noch innerhalb des Trentino gilt. Ein Umstand, warum insbesondere die Flora das wissenschaftliche Interesse vieler Botaniker aus dem deutschsprachigen Raum weckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten, die den Brione wissenschaftlich in Augenschein nahm, war [[Kaspar Maria von Sternberg]], der 1804 erste geologische Erhebungen unternahm. 1825 war es [[Franz von Fleischer]], der den Brione auch botanisch erkundete. Weitere Botaniker, die sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Flora auf dem Monte Brione widmeten waren [[Ludwig Heufler von Hohenbühel]], die beiden Trentiner [[Francesco Facchini]] und [[Francesco Ambrosi]] sowie vor allem [[Friedrich Leybold]]. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und um die Jahrhundertwende waren es unter anderem [[Carl Sonklar]] und [[Wilhelm Pfaff (Botaniker)|Wilhelm Pfaff]]. Nach 1918 war es insbesondere der Italiener [[Augusto Béguinot]], der sich dem Brione widmete und ab den 1950er Jahren dann wieder deutschsprachige Botaniker, die unter der Federführung der [[Bayerische Botanische Gesellschaft|Bayerischen Botanischen Gesellschaft]], der Universitäten [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], [[Universität Ulm|Ulm]] und [[Ruhr-Universität Bochum|Bochum]] botanische Exkursionen zum Monte Brione unternahmen. Etwa 80 wissenschaftliche Schriften befassen sich mit dem Monte Brione, davon wurden etwa ein Drittel im 19. Jahrhundert verfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Filippo Prosser: &amp;#039;&amp;#039;Flora del Monte Brione di Riva del Garda (Provincia di Trento)&amp;#039;&amp;#039; S. 212–216&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039; S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Monte Brione N.JPG|Nord- und Ostflanke&lt;br /&gt;
 Monte Brione.jpg|Westflanke&lt;br /&gt;
 Flp04983-flp049921.jpg|Süd- und Südostflanke&lt;br /&gt;
 Torbole - panoramio (4).jpg|Deutlich erkennbare Schichtung an der Ostseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Lebensräume ===&lt;br /&gt;
Auf dem Brione sind etwa ein Drittel der im Trentino über 2400 beheimateten Pflanzenarten anzutreffen, darunter Arten, die im Trentino sonst nicht vorkommen. Von besonderer Bedeutung ist die außergewöhnlich hohe Vielfalt von mehr als 20 verschiedenen [[Orchideen]]gewächsen, wovon einige im Trentino nur auf dem Monte Brione heimisch sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;parks.it&amp;quot; /&amp;gt; Auch bestimmte Vogelarten, die warme trockene Lebensräume bevorzugen, sind im Trentino nur auf dem Brione anzutreffen, darunter: die [[Samtkopf-Grasmücke]], die [[Blaumerle]] und die [[Steinrötel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www2.areeprotette.provincia.tn.it/riserve-naturali/repertorio/provinciali/59.html &amp;#039;&amp;#039;Flora und Fauna auf dem Monte Brione&amp;#039;&amp;#039; auf Italienisch], abgerufen am 17. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wälder ====&lt;br /&gt;
Der Waldbestand auf dem Monte Brione beschränkt sich insbesondere auf die oberen Bereiche rund um den Gipfel und besteht überwiegend aus [[Manna-Esche]]n, [[Europäische Hopfenbuche|Europäischer Hopfenbuche]] und [[Steineiche]]n. Es handelt sich dabei zum Großteil um [[Niederwald]], der im [[Unterholz]] termophile und [[Xerophilie|xerothermophile]] Sträucher wie [[Felsenbirnen]], [[Kronwicken]] oder [[Buchsbäume]] aufweist. Er ist [[Habitat]] unter anderem für das [[Gartengeißblatt]], das [[Japanisches Geißblatt|Japanische Geißblatt]], den [[Mäusedorn]] oder die [[Buchs-Kreuzblume]] sowie einiger Orchideengewächse wie der [[Braunrote Stendelwurz|Braunrote]], der [[Breitblättrige Stendelwurz|Breitblättrige]] oder [[Müllers Stendelwurz]]. Zahlreiche Insekten finden hier ihren Lebensraum, wie die Manna[[zikade]], der [[Ligusterschwärmer]] oder der [[Nashornkäfer (Art)|Nashornkäfer]], aber auch Nagetiere, wie die winzige [[Etruskerspitzmaus]] oder [[Siebenschläfer|Sieben-]] und [[Gartenschläfer]] sind anzutreffen. Unter den Vögeln sind in den Wäldern des Monte Brione unter anderem die [[Mönchsgrasmücke]], der [[Grauschnäpper]] und die [[Nachtigall]] heimisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039; S. 19–49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Waldrand und Hecken ====&lt;br /&gt;
Bei diesem Lebensraum handelt es sich um ein [[Ökoton]] mit Charakteristiken, wie sie sowohl der Wald als auch die Wiese aufweisen, was die Biodiversität dieses Habitat erklärt. Für den Monte Brione sind für diesen Lebensraumbereich die [[Terpentin-Pistazie]] und der [[Pfriemenginster]] kennzeichnend. Daneben kommen hier unter anderem der [[Blutroter Storchschnabel|Blutrote Storchschnabel]] und der [[Diptam]], aber auch Orchideen wie das [[Langblättriges Waldvöglein|Langblättrige Waldvöglein]] vor. Lediglich am Nordrand des Brione sind [[Mesophilie|mesophile]] Arten wie die [[Schwarzviolette Akelei]] anzutreffen. Auch zahlreiche Tiere finden hier ihren Habitat. Blätter und Früchte der Sträucher und Hecken stellen die Nahrungsgrundlage vieler Insekten dar. Letztere ziehen wiederum [[Prädator|Fressfeinde]] wie den [[Neuntöter]] und die Samtkopf-Grasmücke an, die hier auch nisten. Hecken wiederum dienen Reptilien wie der [[Gelbgrüne Zornnatter|Gelbgrünen Zornnatter]] und der [[Äskulapnatter]] als Flucht- und Rückzugszonen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039; S. 51–63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Trockenrasen ====&lt;br /&gt;
Den Trockenrasen auf dem Monte Brione kommt eine besondere botanische Bedeutung zu, da sie viele zumeist seltene xerothermophile und termophile Spezies beheimaten. Auf einer Fläche von 25&amp;amp;nbsp;m² sind zwischen 40 und 50 verschiedene Arten anzutreffen. In der Vergangenheit dienten sie als Weideflächen für Ziegen und Schafe. Aufgrund der Aufgabe der Weidetierhaltung und des damit einhergehenden Verwuchses hat sich dieser Lebensraum aber reduziert. Die Trockenwiesen sind Habitat unter anderem für die [[Rispige Graslilie]], die [[Nizza-Wolfsmilch]], den [[Dach-Hauswurz]] oder das [[Kleines Knabenkraut|Kleine Knabenkraut]] sowie vieler Insekten wie der [[Europäische Gottesanbeterin|Europäischen Gottesanbeterin]]. Sie sind aber auch der Nistplatz des nachtaktiven [[Ziegenmelker]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039; S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Monte Brione - top.jpg|Bewaldeter Gipfelbereich&lt;br /&gt;
 Torbole, monte Brione, ulivi.jpg|Olivenhaine&lt;br /&gt;
 Monte Brione - cliffs.jpg|Lebensraum Kalkfelsen&lt;br /&gt;
 Monte Brione - forest Quercus ilex.jpg|Steineichenwald&lt;br /&gt;
 Monte Brione - westside.jpg|Waldrand und Trockenrasen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Olivenhaine ====&lt;br /&gt;
Der Anbau von [[Olivenbaum|Oliven]] am Monte Brione ist erstmals 1106 urkundlich dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruggero Morghen: &amp;#039;&amp;#039;Olivi tra paesaggio e memoria: Un’indagine è un convegno sull’silvicoltura altoatesina.&amp;#039;&amp;#039; In: CAI SAT Sezione Riva del Garda (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Annuario 1994.&amp;#039;&amp;#039; Riva del Garda 1994 S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird in [[Landwirtschaft#Extensiv|extensiver]] Form betrieben und charakterisiert wie keine andere Kulturlandschaft den Brione. Die Haine sind immer wieder von Wiesenflächen, Gärten, [[Trockenmauerwerk|Trockenmauern]] und Schotterstraßen unterbrochen und bilden so ein eigenes [[Ökosystem]]. Insbesondere die oder am Rand der Olivenhaine anzutreffenden [[Kalkmagerrasen]] stellen das Habitat für viele Orchideengewächse dar. Die vom [[Grünspecht]] in den Olivenstämmen angelegten [[Bruthöhle]]n werden wiederum von anderen Vogelarten wie dem [[Gartenbaumläufer]], dem [[Wendehals (Vogel)|Wendehals]], dem [[Wiedehopf]] und einigen [[Eulen]] wie die [[Zwergohreule]] und dem [[Steinkauz]] als Bruthöhle genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039; S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kalkfelsen ====&lt;br /&gt;
Dieser Lebensraum umfasst die Felswände und Felsbänder des Monte Brione. Es handelt sich dabei um ein karges, trockenes Habitat in dem Wasser und Nährstoffe rar sind, und das von signifikanten Temperaturschwankungen gekennzeichnet ist. Erdreich kann sich meist nur in Felsspalten ansammeln. Diese Faktoren sind dafür verantwortlich, dass nur wenige Pflanzen wie beispielsweise das [[Kalkfelsen-Fingerkraut]] oder die [[Karnische Glockenblume]] hier gedeihen. Auf Felsbändern kommen termophile und xerotermophile Arten wie das [[Gewöhnliches Nadelröschen|Gewöhnliche Nadelröschen]] vor, sie bieten zum Teil aber auch ausreichend Platz für Steineichen. Die Kalkfelsen des Brione sind Habitat insbesondere für Vögel, wie den [[Schwarzmilan]], den [[Turmfalke]]n, den [[Wanderfalke]]n, dem dort nistenden [[Uhu]], der [[Felsenschwalbe]] oder der Blaumerle. Eine besondere Bedeutung als Lebensraum kommt den in die Fels getriebenen Stollen des Ersten Weltkrieges zu, die als Schlafplatz und Rückzugszonen von Fledermäusen, wie der [[Große Hufeisennase|Großen Hufeisennase]] dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039; S. 105–117&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der westliche, seicht abfallende Fuß des Monte Brione war bereits in der Mittleren [[Jungsteinzeit]] im 5. Jahrtausend v. Chr. besiedelt. Nachdem bereits 1956 ein Grab aus der Steinzeit entdeckt wurde, kamen bei Grabungen in den 2000er Jahren die Überreste einer ganzen steinzeitlichen Siedlung der [[Vasi-a-bocca-quadrata-Kultur]] auf einer Fläche von 10.000&amp;amp;nbsp;m² zu Tage. Die Siedlung lag am Ufer des Gardasees, der zu diesem Zeitpunkt noch einen höheren Wasserspiegel besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabetta Mottes, Nicola Degasperi: &amp;#039;&amp;#039;Riva del Garda Via Brione. Abitato neolitico della cultura dei vasi a bocca quadrata&amp;#039;&amp;#039; S. 207–208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kupfersteinzeit]] wurde am Brione bereits Steine gebrochen, aus denen die [[Statuenmenhir]]e aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. stammen, die in Arco bei Grabungen gefunden wurden. Der Steinbruch am Ortsrand des Ortsteils Sant’Alessandro wurde bis in das 20. Jahrhundert genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michele Bassetti, Nicola Cappellozza, Marcello Cariboni, Nicola Degasperi: &amp;#039;&amp;#039;Modificazioni geomorfologiche e aspetti geoarcheologici del territorio del Sommolago. Elementi per la ricostruzione del paesaggio&amp;#039;&amp;#039; S. 28–29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwemmebene um Sant’Alessandro am westlichen Rand des Monte Brione war auch in der Römerzeit besiedelt. Entlang einer von Riva del Garda nach Arco führenden [[Römerstraße]] wurden mehrere villenähnliche Gebäude errichtet. In [[Spätantike|spätrömischer]] Zeit entstand zu Füßen des Brione eine [[Nekropolis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Cristina Bassi, Alessandro Bezzi, Lucca Bezzi: &amp;#039;&amp;#039;Riva del Garda, Loc. S. Alessandro, Via Ten. Miorelli&amp;#039;&amp;#039; S. 128–130&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.giornaletrentino.it/cronaca/trento/in-via-filanda-riaffiora-una-necropoli-1.957936|werk=giornaletrentino.it|titel=In via Filanda riaffiora una necropoli|datum=2011-09-22|zugriff=2020-07-08|sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Brione 1175 als die [[Arco (Adelsgeschlecht)|Grafen von Arco]] Federico und Odorico d’Arco eine nach ihm benannte Burg, das &amp;#039;&amp;#039;Castello di Brione&amp;#039;&amp;#039;, als [[Lehnswesen|Lehen]] an einen ihrer [[Vasall]]en aus Nago vergaben. Von der Burg sind keine Spuren erhalten, selbst der Standort ist nicht genau bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039; S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name leitet sich nach [[Julius Pokorny]] womöglich aus dem [[Keltische Sprache|keltischen]] *brig ab, was Anhöhe bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Giulia Mastrelli Anzilotti: &amp;#039;&amp;#039;Toponomastica trentina: i nomi delle località abitate.&amp;#039;&amp;#039; S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert gewann der Monte Brione an militärischer Bedeutung, insbesondere nach dem [[Sardinischer Krieg|Zweiten italienischen Unabhängigkeitskrieg]] und dem Verlust des [[Kronland (Österreich)|Kronlands]] der Lombardei spielte der Berg eine wesentliche Rolle in den Verteidigungsplänen der [[Kaiserlich-Königliche Armee (1806–1867)|österreichischen Armee]]. So entstand bereits zwischen 1860 und 1862 die [[Batterie San Nicolo]] am südwestlichen Fuß des Monte Brione. Nach dem Verlust des Kronland Venetiens in Folge des [[Dritter Italienischer Unabhängigkeitskrieg|Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieges]] 1866 nahm seine Bedeutung noch zu. So entstanden in chronologischer Reihenfolge zwischen 1880 und 1900 die Nordbatterie, auch als Werk S. Alessandro bezeichnet, die Südbatterie und zuletzt die Mittelbatterie Monte Brione. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde schließlich als letztes das Werk Garda fertiggestellt. Dennoch spielte die [[Sperrgruppe Monte Brione]], die ab 1910 Teil der sogenannten [[Festung Riva]] war, im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] keine wesentliche Rolle im Kriegsgeschehen. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde sie teilweise von der [[Wehrmacht]] genutzt und in den letzten Kriegstagen Ende April 1945 zum Ziel der alliierten Luftstreitkräfte. In den 2010er Jahren wurden die Ruinen der Mittelbatterie und des Werks Garda restauriert und wieder für Besucher zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rocca del Garda (statue stele di Arco).jpg|[[Statuenmenhir]]e von Arco im &amp;#039;&amp;#039;Museo Alto Garda&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Mai 2011 082.jpg|Mittelbatterie – Kehlseite&lt;br /&gt;
 Monte Brione - plaque.jpg|Gedenkstein des k.u.k. Festungsartilleriebataillon Nr. 4&lt;br /&gt;
 Werk Garda.JPG|Mittelbatterie – Batterieblock&lt;br /&gt;
 Forte Garda 2.jpg|Werk Garda – Kehlseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinismus ==&lt;br /&gt;
Zum Gipfelkamm führen sowohl eine Fahrstraße als auch ein Wanderweg. Der Fahrweg ist im unteren Bereich asphaltiert, weiter oben geschottert und für den privaten Kraftverkehr gesperrt. Mit dem [[Mountainbike]] gelangt man auf diesem Weg problemlos bis zum Gipfelbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderern ist die Begehung des „Sentiero della Pace“ ([[Friedensweg]]) zu empfehlen. Er beginnt im Süden direkt am Seeufer direkt an der Batterie San Nicolò und führt über den Kamm des Berges entlang der steilen Ostseite am ehemaligen Sperrwerk Garda sowie an der Mittelbatterie vorbei größtenteils durch Naturschutzgebiet bis zum Gipfel. Ebenso ist der Weg vom Ortsteil Sant’Alessando am Nordwestende des Berges aus erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bewachsenen Felsbänder und der teils brüchige Fels des Monte Brione schränken die zum [[Klettern]] geeigneten Felswände ein. Einige in den 1980er Jahren erschlossene [[Kletterroute]]n im IV. bis VI. [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad]] finden sich an der Ostseite. Die vielleicht bekannteste Kletterroute, die durch einen etwa 12&amp;amp;nbsp;m breiten und von weitem sichtbaren [[Überhang (Felsformation)|Überhang]] führt, liegt am Nordwestende des Berges und wurde 1990 erstmals begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Fausto Camerini: &amp;#039;&amp;#039;Prealpi Bresciane. Guida dei Monti d’Italia&amp;#039;&amp;#039;. S. 426–427&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.planetmountain.com/it/notizie/arrampicata/monte-brione-arco-la-via-giopia-di-paolo-calza.html|werk=planetmountain.com|autor=Paolo Calzà|titel=Monte Brione, Arco: la via Giopia|datum=2014-10-23|zugriff=2020-07-08|sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fausto Camerini: &amp;#039;&amp;#039;Prealpi Bresciane. Guida dei Monti d’Italia&amp;#039;&amp;#039;. [[Club Alpino Italiano]]/[[Touring Club Italiano]], Mailand 2004, ISBN 88-365-3038-9.&lt;br /&gt;
* Cristina Bassi, Alessandro Bezzi, Lucca Bezzi: &amp;#039;&amp;#039;Riva del Garda, Loc. S. Alessandro, Via Ten. Miorelli&amp;#039;&amp;#039;. In: Franco Nicolis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;AdA: Archeologia delle Alpi 2017 – 2019&amp;#039;&amp;#039;. Provincia autonoma di Trento. Ufficio beni archeologici, Trient 2019 S. 128–136.&lt;br /&gt;
* Mario Cadrobbi: &amp;#039;&amp;#039;Guida geologica del Basso Sarca: Arco, Riva e dintorni&amp;#039;&amp;#039;. Museo Civico Rovereto, Rovereto 1961.&lt;br /&gt;
* Vincenzo Ceschini: &amp;#039;&amp;#039;Il monte Brione: aspetti geologici&amp;#039;&amp;#039;, Museo Civico, Riva del Garda 1987.&lt;br /&gt;
* Nicola Fontana: &amp;#039;&amp;#039;La regione fortezza. Il sistema fortificato del Tirolo: pianificazione, cantieri e militarizzazione del territorio da Francesco I alla Grande Guerra.&amp;#039;&amp;#039; [[Kriegsmuseum Rovereto|Museo Storico Italiano della Guerra]], Rovereto 2016.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Hagn]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologische und paläontologische Untersuchungen im Tertiär des Monte Brione und seiner Umgebung (Gardasee, Ober-Italien)&amp;#039;&amp;#039;. In: Palaeontographica A 107, 1956, S. 67–210.&lt;br /&gt;
* [[Giulia Mastrelli Anzilotti]]: &amp;#039;&amp;#039;Toponomastica trentina: i nomi delle località abitate.&amp;#039;&amp;#039; Provincia autonoma di Trento. Servizio beni librari e archivistici, Trient 2003, ISBN 978-88-86602-56-3.&lt;br /&gt;
* Elmar Moser: &amp;#039;&amp;#039;Bike Guide&amp;#039;&amp;#039;, Band 11 &amp;#039;&amp;#039;Gardasee 1&amp;#039;&amp;#039;, Route 5, Delius Klasing, Bielefeld 2010, ISBN 3-7688-1002-X.&lt;br /&gt;
* Elisabetta Mottes: &amp;#039;&amp;#039;Il neolitico dell’Alto Garda: aspetti culturali e dinamiche insediative nel quadro della preistoria del territorio sudalpino centro-orientale&amp;#039;&amp;#039;. In: Gian Pietro Borgoglio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;APSAT 3. Paesaggi storici del Sommolago&amp;#039;&amp;#039;. SAP Società Archeologica, Mantua 2013, ISBN 978-88-87115-78-9.&lt;br /&gt;
* Elisabetta Mottes, Nicola Degasperi: &amp;#039;&amp;#039;Riva del Garda Via Brione. Abitato neolitico della cultura dei vasi a bocca quadrata&amp;#039;&amp;#039;. In: Franco Nicolis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;AdA: Archeologia delle Alpi 2014&amp;#039;&amp;#039;. Provincia autonoma di Trento. Ufficio beni archeologici, Trient 2014 S. 207–210.&lt;br /&gt;
* Filippo Prosser: &amp;#039;&amp;#039;Flora del Monte Brione di Riva del Garda (Provincia di Trento)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Accademia degli Agiati]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Atti della Accademia roveretana degli Agiati. B, Classe di scienze matematiche, fisiche e naturali&amp;#039;&amp;#039;. VIII. Reihe II. Band, Accademia degli Agiati, Rovereto 2002 S. 211–312 [https://common.agiati.org/page/attachments/agiati-atti-b-2002-f.prosser-p.211.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Antonio Sarzo: &amp;#039;&amp;#039;Monte Brione&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Società degli Alpinisti Tridentini]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturalmente Trentino: I paesaggi, la natura, i luoghi&amp;#039;&amp;#039;. Curcu&amp;amp;Genovese, Trient 2012, ISBN 978-88-96737-55-2.&lt;br /&gt;
* Sandro Zanghellini, Claudio Torboli, Alessandro Marsilli: &amp;#039;&amp;#039;Wunderschöner Monte Brione: Flora und Fauna der Gardaseewache&amp;#039;&amp;#039;, Albatros, Trient 2004.&lt;br /&gt;
* Sandro Zanghellini, Michele Caldonazzi, Sonia Cian, Stefano Cavagna: &amp;#039;&amp;#039;Guida al biotopo Monte Brione&amp;#039;&amp;#039;. Provincia Autonoma di Trento – Comune di Riva del Garda, Trient 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Österreichische Festungswerke an der Grenze zu Italien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1154969606|VIAF=9217152200807314400000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brione, Monte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riva del Garda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arco (Trentino)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Gardaseebergen]]&lt;/div&gt;</summary>
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