<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Monte_Baldo</id>
	<title>Monte Baldo - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Monte_Baldo"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monte_Baldo&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T08:41:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monte_Baldo&amp;diff=426833&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monte_Baldo&amp;diff=426833&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-30T06:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Monte Baldo&lt;br /&gt;
|NAME-ZUSATZ= &lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTE-BREITE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD= Monte Baldo - Altissimo.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Monte Altissimo di Nago, die nördlichste Spitze des Monte Baldo&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Trentino|Provinz Trient]] und [[Provinz Verona]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=[[SOIUSA]]:32.C.7&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Gardaseeberge]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Cima Valdritta]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 2218&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= IT&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 45.726392&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 10.843883&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= IT-TN/IT-VR&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 38&lt;br /&gt;
|POSKARTE = Gardaseeberge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN=verschiedene [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sediment]][[Formation (Geologie)|formationen]] mit Einlagerungen von [[Vulkanit]]en&lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=teilweise Naturschutzgebiet, [[Endemit]]en &lt;br /&gt;
|BILD1= &lt;br /&gt;
|BILD1-BREITE= &lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monte Baldo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Bergkette]] in den [[Südliche Kalkalpen|Südlichen Kalkalpen]]. Nach [[SOIUSA]] bildet sie eine eigenständige [[SOIUSA#Struktur|Untergruppe]] in den [[Gardaseeberge]]n. Ihre höchste Erhebung ist die [[Cima Valdritta]] mit {{Höhe|2218|IT|link=true}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Römer]] kannten die Kette unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Montis Polinus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Società degli Alpinisti Tridentini – Sezione del CAI – Commissione Sentieri: &amp;#039;&amp;#039;… per sentieri e luoghi. Sui monti del Trentino. 6 Prealpi Trentine Occidentali. Casale–Brento, Alpi Ledrensi, Paganella–Monte Gazza, Bondone–Tre Cime, Stivo, Monte Altissimo, Monte Baldo.&amp;#039;&amp;#039; S. 459.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Monte Baldo taucht nach [[Christian Schneller (Philologe)|Christian Schneller]] erstmals 1163 in einer Karte auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brentari24&amp;quot;&amp;gt;Ottone Brentari: &amp;#039;&amp;#039;Guida di Monte Baldo Brentari.&amp;#039;&amp;#039; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Bedeutung und die Herkunft des Namens Baldo besteht allerdings keine einhellige Meinung. Es werden je nach Theorie [[Provenzalische Sprache|provenzalische]] oder [[Alemannische Dialekte|alemannische]]  Wurzeln vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenzi454&amp;quot;&amp;gt;Ernesto Lorenzi: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario Toponomastico Tridentino.&amp;#039;&amp;#039; Archivio per l’Alto Adige, Gleno 1932, S. 454.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Autoren handelt es sich bei Baldo um eine Ableitung aus dem deutschen Wort „Wald“. So sollen ihn die [[Zimbern]] auf den östlich des Monte Baldo gelegenen [[Dreizehn Gemeinden]] wegen seines Waldreichtums bezeichnet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brentari24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernesto Lorenzi sieht im Namen Monte Baldo [[Lombardische Sprache|lombardische]] Ursprünge. Vom [[Lombardei|lombardischen]] Westufer des [[Gardasee]]s würde der Gebirgszug als kompakte, große Masse erscheinen, worauf der Name Monte Baldo im Sinne von majestätischer, mächtiger, großer Berg anspiele.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenzi454&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Abgrenzung ===&lt;br /&gt;
Die 38&amp;amp;nbsp;km lange Bergkette verläuft von nordnordöstlicher nach südsüdwestlicher Richtung und teilt sich administrativ auf die beiden [[Italienische Provinzen|italienischen Provinzen]] [[Trentino|Trient]] und [[Provinz Verona|Verona]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;treccani&amp;quot;&amp;gt;{{EnciclopedieOnlineITA|ID=monte-baldo|Lemma=Baldo, Monte|Abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingegrenzt wird der Monte Baldo im Norden vom Taleinschnitt des &amp;#039;&amp;#039;Valle del Cameras&amp;#039;&amp;#039; – einem westlichen Seitental des [[Etschtal]]es – und dem [[Passo San Giovanni]] ({{Höhe|287}}), die ihn von der nördlich angrenzenden Bondone-Stivo-Kette abgrenzen. Im Osten bildet das Etschtal die Grenze zu den östlich davon liegenden Lessinischen Alpen in den [[Vizentiner Alpen]]. Die Westseite des Monte Baldo wird vom Gardasee eingrenzt, während im Süden die Kette in die [[Moränenhügel]] bei [[Rivoli Veronese]] übergeht, bevor sie in der Ebene bei [[Caprino Veronese]] ausläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
Der Monte Baldo hat keinen ausgezeichneten Gipfel, aber insgesamt dreizehn Erhebungen die über {{Höhe|2000}} liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ottone Brentari: &amp;#039;&amp;#039;Guida di Monte Baldo.&amp;#039;&amp;#039; S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die höchsten Gipfel liegen im zentralen Bereich der Kette. Der [[Monte Altissimo di Nago]] ({{Höhe|2078}}) ist der einzige Gipfel über {{Höhe|2000}}, der im Trentino liegt. Den tiefsten Einschnitt am Monte Baldo bildet der Sattel [[Bocca di Navene]] auf {{Höhe|1425}}, an der auch die Grenze zwischen den beiden Provinzen Trient und Verona liegt. Unterschiedlich präsentieren sich seine Ost- und Westseite. Während letztere steil in den Gardasee abfällt, ist die Ostseite zunächst eher sanfter geneigt, bevor sie fast senkrecht zum Etschtal abstürzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;treccani&amp;quot; /&amp;gt; Neben dem Gardasee befinden sich mit dem [[Lago di Loppio]] am Nordende und dem Stausee [[Lago di Prà della Stua]] an seiner Nordostseite noch zwei weitere stehende Gewässer in der Untergruppe. Entlang des Kammes des Monte Baldo verläuft zudem die [[Wasserscheide]] zwischen [[Etsch]] und [[Po (Fluss)|Po]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gipfel ===&lt;br /&gt;
* [[Cima Valdritta]], {{Höhe|2218}}&lt;br /&gt;
* Cima Prà della Baziva, {{Höhe|2207}}&lt;br /&gt;
* Punta Telegrafo, {{Höhe|2200}}&lt;br /&gt;
* Punta Pettorina, {{Höhe|2191}}&lt;br /&gt;
* Cima del Longino, {{Höhe|2180}}&lt;br /&gt;
* Vetta delle Buse, {{Höhe|2191}}&lt;br /&gt;
* Punta Sascaga, {{Höhe|2136}}&lt;br /&gt;
* [[Cima delle Pozzette]], {{Höhe|2132}}&lt;br /&gt;
* Cima delle Finestre, {{Höhe|2136}}&lt;br /&gt;
* [[Monte Altissimo di Nago]], {{Höhe|2078}}&lt;br /&gt;
* Goal Santo, {{Höhe|2070}}&lt;br /&gt;
* Costabella, {{Höhe|2062}}&lt;br /&gt;
* Cima d’Artilone, {{Höhe|2060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der geologische Ursprung des Monte Baldo ist auf die Ablagerungen verschiedener [[Kalkstein|Kalke]] im [[Mesozoikum]] im warmen [[Tethys (Ozean)|Tethysmeer]] zurückzuführen, die bei der [[Alpen#Geologie|Entstehung der Alpen]] hochgefaltet wurden. Neben [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] sind am Baldo darüber hinaus Spuren von [[Vulkanit|Eruptivgesteinen]] wie [[Basalt]] und [[Tuff]] vorzufinden. Die heutige Form geht auf vier [[Kaltzeit|Eiszeiten]] zurück, die den Bergrücken geformt haben. Von der letzten [[Würm-Kaltzeit|Würmeiszeit]] finden sich noch einige Spuren, wie große abgeschliffene Felsplatten, [[Gletschertopf|Gletschertöpfe]] und Moränenhügel.&amp;lt;ref&amp;gt;Luciano Costantini, Lil De Kock: &amp;#039;&amp;#039;Flora del Monte Baldo = Bilderflora des Monte Baldo&amp;#039;&amp;#039;, S. 23–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der Monte Baldo weist im Gegensatz zu anderen Bereichen der südlichen Voralpen keine außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen auf. Während in den angrenzenden [[Vizentiner Alpen]] im Osten und in den Gardaseebergen westlich des Gardasees Jahresniederschlagsmengen von bis zu 2000&amp;amp;nbsp;mm erreicht werden, liegen sie am Monte Baldo im Durchschnitt mit 1300 und 1500&amp;amp;nbsp;mm deutlich darunter. Dies erklärt sich an der Nord-Süd-Ausrichtung der Kette, an der sich die feuchten Südströmungen nur eingeschränkt aufstauen, da sie entlang des Beckens des Gardasees und des Etschtales nach Norden ziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Filippo Prosser: &amp;#039;&amp;#039;La vegetazione del Monte Altissimo di Nago (Monte Baldo).&amp;#039;&amp;#039; S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederschläge konzentrieren sich auf das Frühjahr und den Herbst, während das Minimum im Januar erreicht wird. Aufgrund dessen wird das Klima am Monte Baldo zum [[Insubrien|insubrischen]] Klimatyp gezählt. Die Sommertrockenheit wird durch ausgiebige Regenfälle in Form von Gewittern und durch Nebel abgemildert. Letzterer bildet sich an heißen Sommertagen in den Gipfellagen des Monte Baldo. Trotz des Niederschlagminimums im Winter ist der Monte Baldo in der Regel von Dezember bis April schneebedeckt. Auch wenn es diesbezüglich starke saisonale Abweichungen gibt. Sonnenhänge bleiben auch im Winter zum Großteil schneefrei, während in den nordseitigen [[Kar (Talform)|Karen]] Schnee auch bis in den Juni vorzufinden ist. Die Jahresdurchschnittstemperaturen lagen in den 1950er Jahren auf {{Höhe|1200}} bei 8,6° und auf {{Höhe|1900}} bei 5,1°. Aufgrund der Lage und der damit verbundenen Sonneneinstrahlung gibt es aber starke Temperaturschwankungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Filippo Prosser: &amp;#039;&amp;#039;La vegetazione del Monte Altissimo di Nago (Monte Baldo).&amp;#039;&amp;#039; S. 118–119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Für [[Botanik]]er stellt der Monte Baldo eine wahre Fundgrube von Arten dar, weshalb er bereits im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Hortus Italiae&amp;#039;&amp;#039; (dt. der Garten Italiens) bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parcomontebaldo.tn.it/pagina.php?id=13 &amp;#039;&amp;#039;Forschungsgeschichte des Monte Baldo&amp;#039;&amp;#039; (italienisch)], abgerufen am 22. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die westliche Flanke des Monte Baldo vom Gardasee von 65&amp;amp;nbsp;m bis auf über 2.200&amp;amp;nbsp;m ansteigt, finden sich auf einer relativ kurzen Distanz mehrere [[Höhenstufe (Ökologie)|Vegetationsstufen]], die von einer submediterranen Flora mit [[Olivenbaum|Olivenhainen]] und [[Steineiche]]nwäldern bis hin zu alpinen Arten in den Gipfelregionen reicht. Einige Pflanzenarten kommen nur hier vor, sind also [[Endemit|endemisch]], wie die [[Kerners Schmuckblume|Kernerische Schmuckblume]], die &amp;#039;&amp;#039;[[Gypsophila baldensis]]&amp;#039;&amp;#039; eine Art der [[Gipskräuter]] und die &amp;#039;&amp;#039;[[Brassica baldensis]]&amp;#039;&amp;#039; eine Art des [[Kohl]]s. Das liegt daran, dass der Monte Baldo ein [[Nunatak]] war, ein Berg, dessen Spitzen während der Eiszeiten aus der Eisdecke herausragte. Die eisfreien Gipfel bildeten eine Insel für die im [[Tertiär]] aus Norden zugewanderte Flora und Fauna, aber auch für Mittelmeerpflanzen, die in den warmen [[Warmzeit|Zwischeneiszeiten]] hier heimisch geworden waren.&amp;lt;ref name=Flora&amp;gt;Luciano Costantini, Lil De Kock: &amp;#039;&amp;#039;Flora del Monte Baldo = Bilderflora des Monte Baldo&amp;#039;&amp;#039;, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carex baldensis flowers.jpg|mini|Monte-Baldo-Segge (&amp;#039;&amp;#039;Carex baldensis&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium der Pflanzenwelt des Monte Baldo, insbesondere von [[Heilpflanze]]n, reicht bis in das 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück. 1566 veröffentlichte der aus [[Verona]] stammende Apotheker und Botaniker [[Francesco Calzolari]] mit &amp;#039;&amp;#039;[[Il viaggio di Monte Baldo]]&amp;#039;&amp;#039; eine erste Aufstellung von Pflanzen, die er auf dem Baldo gefunden hatte, und dessen Sammlung heute im Naturkundemuseum in Verona aufbewahrt sind. 1617 erschien ein erstes mit [[Holzstich]]en illustriertes Buch von [[Giovanni Pona]], der als erster Botaniker des Monte Baldo gilt. Seitdem steht die Flora des Monte Baldo im Interesse der Forschung.&amp;lt;ref&amp;gt;Luciano Costantini, Lil De Kock: &amp;#039;&amp;#039;Flora del Monte Baldo = Bilderflora des Monte Baldo&amp;#039;&amp;#039;, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museostorianaturaleverona.it/nqcontent.cfm?a_id=43928&amp;amp;tt=museo &amp;#039;&amp;#039;Francesco Calzolari (1521-1600)&amp;#039;&amp;#039; (italienisch)], abgerufen am 22. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museostorianaturaleverona.it/nqcontent.cfm?a_id=43944&amp;amp;tt=museo &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Pona (1565-1630)&amp;#039;&amp;#039; (italienisch)], abgerufen am 22. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Pflanzen wurden erstmals auf dem Monte Baldo gefunden und erstbeschrieben und erhielten deshalb den wissenschaftlichen Beinamen „baldensis“ wie die [[Monte-Baldo-Segge]] oder der [[Tiroler Windröschen|Monte Baldo Anemone]], auch wenn sie andernorts anzutreffen sind.&amp;lt;ref name=Flora/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ähnlicher Weise trifft dies auch für bestimmte Insekten, wie der [[Monte-Baldo-Gebirgsschrecke]] oder dem &amp;#039;&amp;#039;[[Cychrus cylindricollis]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Gattung der [[Schaufelläufer]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.entomologiitaliani.net/public/forum/phpBB3/viewtopic.php?t=53783 &amp;#039;&amp;#039;Entomologi italiani&amp;#039;&amp;#039; (italienisch)], abgerufen am 22. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Monte Baldo gibt es mehrere Schutzzonen, wie den 2013 geschaffenen [[Parco naturale locale del Monte Baldo]] im Norden des Massivs sowie die &amp;#039;&amp;#039;Riserva Naturale Integrale Gardesana Orientale&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Riserva Naturale Integrale Lastoni Selva Pezzi&amp;#039;&amp;#039; beide bei Malcesine.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parcomontebaldo.tn.it/en |titel=Hortus italiae: un balcone sulla Pianura Padana |werk=parcomontebaldo.tn.it |abruf=2022-08-10 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parks.it/riserva.gardesana.orientale/map.php &amp;#039;&amp;#039;Riserva Gardesana orientale&amp;#039;&amp;#039; (italienisch)], abgerufen am 21. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://luoghi.italianbotanicaltrips.com/riserva-naturale-integrale-lastoni-selva-pezzi/ &amp;#039;&amp;#039;Riserva Lastoni Selva Pezzi&amp;#039;&amp;#039; (italienisch)], abgerufen am 21. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinismus ==&lt;br /&gt;
Die [[Luftseilbahn]] &amp;#039;&amp;#039;[[Funivia Malcesine|Funivia Malcesine-Monte Baldo]]&amp;#039;&amp;#039; führt von [[Malcesine]] in zwei Teilstücken zur Bergstation &amp;#039;&amp;#039;Tratto Spino&amp;#039;&amp;#039; auf {{Höhe|1760|IT|link=true}}. Sie bedient im Winter das angeschlossene Skigebiet und wird im Sommer von Radfahrern genutzt, die hier verschiedene Schotterpisten als [[Downhill]]strecken nutzen. Auch als Startplatz für [[Gleitschirm]]flieger ist der Monte Baldo auf Grund seiner leichten Erreichbarkeit über die Seilbahn und der enormen Höhendifferenz (1680&amp;amp;nbsp;m) zum Landeplatz in Malcesine äußerst beliebt. Regelmäßig werden hier Sicherheitstrainings über Wasser durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Bergstation sind unter anderem die Schutzhütten [[Rifugio Telegrafo|Telegrafo]] im Süden und [[Rifugio Altissimo Damiano Chiesa|Altissimo]] im Norden zu erreichen, die beide über den Monte Baldo Höhenweg ({{itS|&amp;#039;&amp;#039;Alta via del Monte Baldo&amp;#039;&amp;#039;}}) mit dem &amp;#039;&amp;#039;Tratto Spino&amp;#039;&amp;#039; verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Monte Baldo ist auch ein beliebter Berg für Wanderungen. Als besonders schöne Tour lobt Bauregger die Wanderung vom Tratto Spino zur Cima Valdritta.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Bauregger |Titel=Gardaseeberge: die schönsten Tal- und Höhenwanderungen: 55 ausgewählte Tagestouren sowie zwei Mehrtageswanderungen |Auflage=11., aktualisierte Auflage |Verlag=Bergverlag Rother GmbH |Ort=München |Datum=2022 |Reihe=Rother Wanderführer |ISBN=978-3-7633-4256-3 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Talort und Ausgangspunkt für diese Wanderung ist Malcesine, Endpunkt ist Cassone am Gardasee. Der Weg ist als familientauglich beschrieben, bedarf einer Gehzeit von 6,3 Stunden und überwindet eine Höhendifferenz von ca. 780 m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Bauregger |Titel=Gardaseeberge: die schönsten Tal- und Höhenwanderungen: 55 ausgewählte Tagestouren sowie zwei Mehrtageswanderungen |Auflage=11., aktualisierte Auflage |Verlag=Bergverlag Rother GmbH |Ort=München |Datum=2022 |Reihe=Rother Wanderführer |ISBN=978-3-7633-4256-3 |Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Impressionen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Panorama|Garda Lake and Monte Baldo Landscapes Panoramas from Funivia Malcesine Monte Baldo Via Navene Vecchia, 12 photo Paolo Villa FOTO6730-FOTO6746.jpg|1000|Blick auf den Gardasee – von der Seilbahnstation von Malcesine}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Impressionen – mit Blick vom und zum Monte Baldo&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Monte-Baldo-Funivia-Bergstation-CTH.JPG|Bergstation der Seilbahn von Malcesine&lt;br /&gt;
  Rifugio a Punta Telegrafo.jpg|[[Rifugio Telegrafo]]&lt;br /&gt;
  Rifugio Altissimo Damiano Chiesa.jpg|[[Rifugio Altissimo Damiano Chiesa]]&lt;br /&gt;
  Blick vom Monte Baldo auf den Gardasee.JPG|Blick auf den Gardasee&lt;br /&gt;
  Monte Baldo from Tignale.jpg|Blick von [[Tignale]]&lt;br /&gt;
  Montebaldo.jpg|Von [[Riva del Garda]] über den Gardasee&lt;br /&gt;
  Blick vom Monte Baldo auf den Gardasee im Frühling.jpg|Blick auf den Gardasee im Frühling&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes von Frischauf]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Ausflug auf den Monte Baldo&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1883.&lt;br /&gt;
* Ottone Brentari: &amp;#039;&amp;#039;Guida di Monte Baldo.&amp;#039;&amp;#039; Tipografia Sante Pozzato, Bassano 1893 ([https://www.sat.tn.it/wp-content/uploads/2021/04/Annuario-SAT-17-1892-93-Guida-Brentari-Monte-Baldo.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Filippo Prosser: &amp;#039;&amp;#039;La vegetazione del Monte Altissimo di Nago (Monte Baldo).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Atti della Accademia Roveretana degli Agiati. Serie B: Classe di scienze matematiche, fisiche e naturali.&amp;#039;&amp;#039; Serie 7, Band 7 (1997), S. 115–178 ([https://heyjoe.fbk.eu/index.php/atagb/article/view/4968/4969 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Luciano Costantini, Lil De Kock: &amp;#039;&amp;#039;Flora del Monte Baldo = Bilderflora des Monte Baldo&amp;#039;&amp;#039;. Comitato gruppi alpinistici veronesi, Verona 2009.&lt;br /&gt;
* Fondazione Museo Civico Rovereto: &amp;#039;&amp;#039;Guida al Parco naturale del Monte Baldo.&amp;#039;&amp;#039; Osiride, Rovereto 2015, ISBN 978-88-7498-232-5.&lt;br /&gt;
* [[Società degli Alpinisti Tridentini]] – Sezione del CAI – Commissione Sentieri: &amp;#039;&amp;#039;… per sentieri e luoghi. Sui monti del Trentino. 6 Prealpi Trentine Occidentali. Casale–Brento, Alpi Ledrensi, Paganella–Monte Gazza, Bondone–Tre Cime, Stivo, Monte Altissimo, Monte Baldo.&amp;#039;&amp;#039; Euroedit, Trient 2018, ISBN 978-88-941381-4-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Monte Baldo|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{EnciclopedieOnlineITA|ID=monte-baldo|Lemma=Baldo, Monte}}&lt;br /&gt;
* [https://www.funiviedelbaldo.it/de/ funiviedelbaldo.it] (italienisch/deutsch/englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.hoehenrausch.de/berge/cima_di_valdritta/index.php Cima di Valdritta und Punta Telegrafo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4332038-7|VIAF=262905342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baldo, Monte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Avio (Trentino)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brentonico]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brenzone sul Garda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caprino Veronese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Costermano sul Garda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ferrara di Monte Baldo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malcesine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mori (Trentino)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nago-Torbole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torri del Benaco]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1163]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monte Baldo| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>