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	<title>Montcherand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AnBuKu am 16. Februar 2025 um 00:34 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-16T00:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Montcherand&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Montcherand 2017.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Montcherand COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 2014-05-20-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 282.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ortseingang von Montcherand&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Jura-Nord vaudois|Jura-Nord vaudois]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Jura - Nord vaudois&lt;br /&gt;
| BFS = 5756&lt;br /&gt;
| PLZ = 1354&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.732508&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.510557&lt;br /&gt;
| HÖHE = 556&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.05&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.montcherand.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montcherand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Bezirk Jura-Nord vaudois|Jura-Nord vaudois]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Waadt]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Montcherand liegt auf {{Höhe|556|CH}}, 2&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Orbe]] und 11&amp;amp;nbsp;km westsüdwestlich der Bezirkshauptstadt [[Yverdon-les-Bains]] (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich im Waadtländer [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]], an einem gegen Osten geneigten Hang auf dem [[Jura (Gebirge)|Jurafussplateau]], nördlich des Taleinschnitts der [[Orbe (Fluss)|Orbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 3,1&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Jurafussplateaus. Die südliche Grenze verläuft entlang des Flusslaufs der Orbe, die hier ein schluchtartiges Tal in das Plateau gegraben hat, die unter Naturschutz stehenden &amp;#039;&amp;#039;Gorges de l&amp;#039;Orbe&amp;#039;&amp;#039;. Der Gemeindeboden erstreckt sich nordwärts über das leicht gewellte Plateau mit dem Waldhügel &amp;#039;&amp;#039;Châtillon&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|555|CH}}). Der höchste Punkt von Montcherand wird mit {{Höhe|615|CH}} im Wald &amp;#039;&amp;#039;Plume&amp;#039;&amp;#039; oberhalb der Orbeschlucht erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 16 % auf Siedlungen, 30 % auf Wald und Gehölze, 53 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Montcherand gehören der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Creux au Loup&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|572|CH}}) am nördlichen Dorfrand sowie einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Montcherand sind [[Orbe]], [[Agiez]], [[Les Clées]], [[Sergey]] und [[Valeyres-sous-Rances]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Montcherand gehörte im [[Mittelalter]] zur Herrschaft [[Les Clées]]. Das Priorat von [[Baulmes]] und seit dem 12. Jahrhundert die Abtei [[Payerne]] hatten reichen Grundbesitz in Montcherand. Mit der Eroberung der Waadt durch [[Bern]] im Jahr 1536 wurde der Ort Teil der Kastlanei Les Clées unter der Landvogtei Yverdon. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte Montcherand von 1798 bis 1803 während der [[Helvetik]] zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] im Kanton Waadt aufging. Es wurde 1798 dem Bezirk Orbe zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-VD|5756}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-VD|TIMESTAMP}}) gehört Montcherand zu den kleinen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 95,3 % französischsprachig, 1,2 % portugiesischsprachig und 1,0 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Montcherand belief sich 1900 auf 258 Einwohner, 1970 auf 245 Einwohner. Seither wurde eine deutliche Bevölkerungszunahme verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Montcherand war bis ins 20. Jahrhundert ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Auf den fruchtbaren Böden am Jurafuss wird hauptsächlich [[Ackerbau]] betrieben. Weitere Arbeitsplätze gibt es im lokalen Kleingewerbe. In den letzten Jahrzehnten hat sich Montcherand zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die in [[Orbe]] oder [[Yverdon-les-Bains|Yverdon]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kraftwerke ==&lt;br /&gt;
Am Rande des Orbetals befindet sich seit 1908 das [[Wasserkraftwerk]] &amp;#039;&amp;#039;Montcherand&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Compagnie vaudoise des forces motrices du Lac de Joux et de l&amp;#039;Orbe&amp;#039;&amp;#039;. In der Maschinenhalle standen vier Generatorengruppen. Die [[Pelton-Turbine]]n erbrachten eine [[Nennleistung]] von jeweils 2&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;PS (1&amp;#039;470&amp;amp;nbsp;kW). Zudem waren zwei Generatorengruppen mit einer Nennleistung von 150&amp;amp;nbsp;PS (110&amp;amp;nbsp;kW) vorgesehen, die den Gleichstrom für die Erregung der Generatoren erzeugten&amp;lt;ref&amp;gt;[[ETH Zürich]], [[E-Periodica]]: Bulletin technique de la Suisse romande, [[doi:10.5169/seals-27564#620]]. L&amp;#039;Usine hydro-électrique de Montcherand. Abgerufen am 29. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1948 und 1950 erfolgte ein Umbau der Maschinenhalle. Die sechs bestehenden Gruppen wurden durch drei [[Francis-Turbine]]n ersetzt. Diese haben eine Nennleistung von 15&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;PS (11&amp;#039;040&amp;amp;nbsp;kW).&amp;lt;ref&amp;gt;ETH Zürich, E-Periodica: [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bts-002:1953:79::122#799  Bulletin technique de la Suisse romande] Les Installations de la Compagnie Vaudoise. Abgerufen am 2. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kraftwerk liefert mit der installierten Nennleistung von 45&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;PS (33&amp;#039;100&amp;amp;nbsp;kW) jährlich 57&amp;amp;nbsp;GWh elektrische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kraftwerk besteht aus zwei Betriebsgebäuden. Am Ufer der Orbe, auf 470&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M., steht das Kraftwerk. Auf dem Hochplateau, auf 508&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M., befindet sich das Betriebsgebäude. Ein etwa 500&amp;amp;nbsp;m langen Weg verbindet die beiden Gebäude. Erst 1949 wurde ein [[Schrägaufzug]] erstellt. Dieser hatte lediglich eine Plattform mit Geländer. Eine Fangbremse (die in einem Notfall den Schienenkopf umgreifen sollte) war nicht vorhanden. Zur Zeit der Installation war er mit einer Steigung von 154,5 % (56,92 Grad) die zweit steilste Anlage der Schweiz. 2013 musste der Aufzug saniert und den aktuellen Sicherheitsvorschriften angepasst werden. Der alte Antrieb in der Bergstation wurde durch einen Motor mit Zweiseilwinde ersetzt. Es wurde eine Fangbremse eingebaut und die Plattform durch eine Kabine ersetzt. Da der Aufzug nicht öffentlich ist, wurden auch die Berg- und Talstationen besser abgesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Standseilbahnen der Schweiz: [https://www.standseilbahnen.ch/montcherand-centrale.html Montcherand Kraftwerk]. Abgerufen am 29. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von [[Orbe]] nach [[Vallorbe]] oder über den Jougnepass nach [[Pontarlier]] in [[Frankreich]]. Der Ortskern ist seit der Eröffnung der Autostrasse [[A9 (Schweiz)|A9]] vom Transitverkehr entlastet. Durch den Postautokurs, der von Orbe nach Vallorbe verkehrt, ist Montcherand an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Montcherand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche Saint-Etienne von Montcherand stammt aus der Zeit des 11. und 12. Jahrhunderts. Sie war ein Etappenort am [[Jakobsweg]]. Der einschiffige Bau besitzt eine halbrunde [[Apsis]], in der 1902 bedeutende [[Romanik|romanische]] Wandmalereien entdeckt wurden, die zur [[Reformation]]szeit übertüncht worden waren. Das Schloss von Montcherand, flankiert von zwei viereckigen Türmen, wurde 1790 in Anlehnung an das Schloss [[Chamblon]] erbaut. Es beherbergt heute ein Kinderheim. Im Ortskern sind einige charakteristische Bauernhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2014-05-20-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 302.JPG|Apsis der Kirche Sankt-Stefan&lt;br /&gt;
2014-05-20-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 300.JPG|Blick auf die Kirche&lt;br /&gt;
2014-05-20-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 287.JPG|Dorfzentrum&lt;br /&gt;
2014-05-20-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 288.JPG|Haus im Dorfzentrum&lt;br /&gt;
2014-05-20-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 290.JPG|Dorfbrunnen&lt;br /&gt;
2014-05-20-Yverdon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 309.JPG|Dorfzentrum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Léon Nicole]] (1887–1965), stalinistischer Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.montcherand.ch Offizielle Website der Gemeinde Montcherand (französisch)]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2539|Montcherand|Autor=Anne Rochat-Morel}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|4624|Montcherand|Abruf=|Sprache=FR}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/montcherand.html Luftaufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Jura-Nord vaudois}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4320959-2|LCCN=n93022495|VIAF=144395795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Waadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AnBuKu</name></author>
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