<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Montbeno%C3%AEt</id>
	<title>Montbenoît - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Montbeno%C3%AEt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Montbeno%C3%AEt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T23:44:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Montbeno%C3%AEt&amp;diff=1064796&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giovanni-PSV: /* Geografie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Montbeno%C3%AEt&amp;diff=1064796&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-28T12:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomhameau=Montbenoît&lt;br /&gt;
|commune=[[Pays-de-Montbenoît]]&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Montbenoit.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Doubs|Doubs]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Pontarlier|Pontarlier]]&lt;br /&gt;
|insee=25390&lt;br /&gt;
|cp=25650&lt;br /&gt;
|datefusion=1. Januar 2025&lt;br /&gt;
|status=cd&lt;br /&gt;
|longitude=06/27/43/O&lt;br /&gt;
|latitude=46/59/34/N&lt;br /&gt;
|alt moy=806&lt;br /&gt;
|alt mini=762&lt;br /&gt;
|alt maxi=1125&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.montbenoit.fr/ www.montbenoit.fr]&lt;br /&gt;
|image=0 Montbenoît - Le Doubs et le village (2).JPG&lt;br /&gt;
|image-desc=Blick auf Montbenoît am [[Doubs]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montbenoît&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|25390cd}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|25390cd}}) im [[Département Doubs]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bourgogne-Franche-Comté]]. Sie gehörte zum [[Arrondissement Pontarlier]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Saugets&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Saugettes&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montbenoît gehört zur [[Mikronation]] [[Freie Republik Saugeais]] (&amp;#039;&amp;#039;République du Saugeais&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erlass des [[Präfekt (Frankreich)|Präfekten]] vom 25. September 2024 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2025 die [[Gemeindefusionen in Frankreich|Eingliederung]] von Montbenoît als [[Commune déléguée]] zusammen mit den früheren Gemeinden [[Hauterive-la-Fresse]], [[La Longeville]], [[Montflovin]] und [[Ville-du-Pont]] zur [[Commune nouvelle]] [[Pays-de-Montbenoît]] fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.doubs.gouv.fr/contenu/telechargement/42381/285125/file/recueil-25-2024-138-recueil-des-actes-administratifs-special.pdf|title=RECUEIL DES ACTES ADMINISTRATIFS SPÉCIAL N°25-2024-138|accessdate=2024-12-28|date=2024-09-25|format=PDF|publisher=Département Doubs|pages=23–48|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:25390-Montbenoît-Sols.png|mini|Bodennutzung und Infrastruktur von Montbenoît (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Montbenoît liegt auf etwa {{Höhe|783|FR}} Höhe, etwa 13&amp;amp;nbsp;Kilometer ostnordöstlich von [[Pontarlier]] (Luftlinie) nahe der Grenze zur [[Schweiz]] in der [[Historische Provinzen Frankreichs|historischen Provinz]] der [[Franche-Comté]]. Das Straßendorf erstreckt sich im [[Jura (Gebirge)|Jura]], im Val du Saugets am nördlichen Ufer des [[Doubs]], nördlich der Jurahöhen der [[Montagne du Larmont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Ortsgebiets umfasst einen Abschnitt des französischen Juras. Der nördliche Teil des Gebietes wird von der offenen Talniederung des Doubs eingenommen, der hier nach Nordosten durch das Val du Saugets fließt. Auch die nördlich angrenzenden Hänge gehören zu Montbenoît. Nach Süden erstreckt sich das Ortsareal über einen relativ steilen, bewaldeten Hang bis auf die Höhe der &amp;#039;&amp;#039;Forêt Domaniale de Ban&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1085|FR}}). Mit {{Höhe|1125|FR}} wird auf einem Höhenzug, der zum System der Montagne du Larmont gehört, die höchste Erhebung von Montbenoît erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 70 % der Fläche von Montbenoît sind bewaldet, rund 13 % werden landwirtschaftlich genutzt, hauptsächlich als [[Weideland]], rund 10 % entfallen auf Flächen mit Strauch- und/oder Kräutervegetation, rund 7 % auf bebaute Flächen (Stand: 2018).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.statistiques.developpement-durable.gouv.fr/corine-land-cover-0|title=Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole)|accessdate=2024-12-28|date=2018|publisher=[[CORINE Land Cover]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Montbenoît von den Communes déléguées La Longeville im Norden, Ville-du-Pont im Osten, Hauterive-la-Fresse im Süden sowie Montflovin im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgeschichte von Montbenoît geht vermutlich auf das 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück, als sich hier ein Eremit namens Benoît niederließ. Mit einer Schenkung der [[Château de Joux|Herren von Joux]] in der ersten Hälfte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde ein Geistlicher aus [[Besançon]] beauftragt, ein Kloster zu gründen. Dieses [[Augustiner-Chorherren|Augustinerchorherrenstift]] ist seit 1141 urkundlich belegt. Die Mönche, die zum Teil aus der Schweiz hierhergekommen waren, sorgten für die Rodung und Urbarmachung der näheren und weiteren Umgegend. In den folgenden Jahrhunderten hatte Montbenoît die klösterliche Herrschaft über das Val du Saugets inne, wobei es unter der Oberhoheit der Freigrafschaft Burgund und den Herren von Joux stand. Das Kloster entwickelte sich rasch zum geistlichen Zentrum des Haut-Doubs. Die Klosterkirche wurde zur Grablege der Herren von Joux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Kloster von Truppen des Herzogs [[Bernhard von Sachsen-Weimar]] verwüstet. Zusammen mit der [[Franche-Comté]] gelangte Montbenoît mit dem [[Friede von Nimwegen|Frieden von Nimwegen]] 1678 an Frankreich. Danach wurde die Herrschaft bis 1773 von den Mönchen verwaltet. Seit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] bis zur Änderung der Zusammensetzung der Kantone 2015 war Montbenoît Hauptort des [[Kanton Montbenoît|gleichnamigen Kantons]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 wurde es zudem der Hauptort der [[Mikronation]] [[Freie Republik Saugeais]] (République du Saugeais) erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1962 || 1968 || 1975 || 1982 || 1990 || 1999 || 2006 || 2013 || 2020&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 180 || 205 || 182 || 163 || 238 || 219 || 329 || 398 || 398&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=10 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts markant abgenommen hatte (1886 wurden noch 283 Personen gezählt), wurde seit Beginn der 1980er Jahre wieder ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Montbenoit Kirche und Abtei 01 08.jpg|mini|hochkant|Kirche und ehemaliges [[Augustinische Orden|Augustiner]]kloster]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Kloster und Kirche Montbenoît bilden zusammen den bedeutendsten [[mittelalter]]lichen religiösen Komplex des Département Doubs, der sehr gut erhalten ist. Mit dem Bau der [[Romanik|romanischen]] Klosterkirche wurde im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begonnen. In den späteren Jahrhunderten wurden verschiedene Umgestaltungen unternommen; so stammt der Chorraum beispielsweise aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und ist im [[Gotik|spätgotischen]] [[Flamboyant (Stilstufe)|Flamboyantstil]] gehalten. Die Kirche besitzt eine reiche [[Kirchenausstattung|Ausstattung]], darunter das geschnitzte Chorgestühl (16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), verschiedene bedeutende Statuen aus dem 15. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie eine Kanzel aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwiegend aus dem 15. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammt die Bausubstanz der Klostergebäude. Ebenfalls aus dieser Zeit datiert der Kreuzgang, der in romanisch-gotischem Stil gehalten ist. Am westlichen Ortseingang steht der Herrschaftssitz Morand-Val.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche und Kloster sind seit 2013 in Teilen als [[Monument historique]] klassifiziert, in restlichen Teilen eingeschrieben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=5&amp;gt;&lt;br /&gt;
Montbenoit Kirche Chorgestuehl 01 08.jpg|Chorgestühl&lt;br /&gt;
Montbenoit Kirche Chorgestuehl Samson und Dalila 01 08.jpg|Chorgestühl:&amp;lt;br/&amp;gt; Samson und Dalila&lt;br /&gt;
Montbenoît2.jpg|Kirche&lt;br /&gt;
Montbenoît Kreuzgang1.jpg|Kreuzgang&lt;br /&gt;
Montbenoît Decke.jpg|Deckengewölbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Montbenoît, le château Morand Val au bord du Doubs.jpg|mini|Schloss Morand Val am Ufer des [[Doubs]]]]&lt;br /&gt;
Das Schloss Morand Val stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Letondal]] (1831–1894), kanadischer [[Organist]], [[Pianist]], [[Violoncello|Cellist]], [[Komponist]] und [[Musikpädagogik|Musikpädagoge]] französischer Herkunft. Geboren in Montbenoît&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Doubs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-087-6, S. 752–755.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4350208-8|VIAF=240515022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Montbenoit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Commune déléguée im Département Doubs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Doubs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pays-de-Montbenoît]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giovanni-PSV</name></author>
	</entry>
</feed>