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	<title>Montbellet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Montbellet&amp;diff=2452774&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2024-04-22T22:00:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Montbellet&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason famille de Montbellet.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Saône-et-Loire|Saône-et-Loire]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Mâcon|Mâcon]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Hurigny|Hurigny]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Mâconnais-Tournugeois|Mâconnais-Tournugeois]]&lt;br /&gt;
|insee= 71305&lt;br /&gt;
|cp= 71260&lt;br /&gt;
|longitude= 04/52/22/O&lt;br /&gt;
|latitude= 46/28/34/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 169&lt;br /&gt;
|alt maxi= 340&lt;br /&gt;
|km²= 19.78&lt;br /&gt;
|siteweb= &lt;br /&gt;
|image= Château de Buffières (71) - 1.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= Château de Buffières&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montbellet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] im [[Département Saône-et-Loire]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bourgogne-Franche-Comté]]. Sie gehört zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Kanton Hurigny|Hurigny]] im [[Arrondissement]] [[Arrondissement Mâcon|Mâcon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die [[Streusiedlung]] mit {{EWZ|FR-71|71305}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR-71|71305}}) liegt an den letzten Ausläufern der Hügel des [[Mâconnais|Haut-Mâconnais]] unmittelbar an der Grenze zum östlich gelegenen [[Département Ain]] rund sieben Kilometer nördlich von [[Mâcon]]. Der Ort wird von der &amp;#039;&amp;#039;Bourbonne&amp;#039;&amp;#039; durchflossen, die von Westen kommend auf dem Gemeindegebiet im [[Weiler]] &amp;#039;&amp;#039;Saint-Oyen&amp;#039;&amp;#039; in die [[Saône]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montbellet liegt an der [[Autobahn|Autoroute]] [[Autoroute A6|A6]]; das Dorfzentrum ist von dieser Autobahn über die [[Route départementale]] D410 zu erreichen. Die 250 Meter lange Saône-Brücke &amp;#039;&amp;#039;Pont de Fleurville&amp;#039;&amp;#039; verbindet Montbellet seit 1899 mit der Gemeinde [[Pont-de-Vaux]] im Département Ain. Weitere Nachbargemeinden von Montbellet sind [[Uchizy]] im Norden, [[Saint-Bénigne]] im Osten, Pont-de-Vaux im Südosten (beide im Département Ain), [[Viré]] und [[Fleurville]] im Süden, sowie [[Lugny (Saône-et-Loire)|Lugny]] und [[Burgy]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend war bereits zur [[Gallo-römische Kultur|gallo-römischen]] Zeit hochzivilisiert, wie der Fund der fünf Starnadeln von Montbellet aus Bronze, Kupfer und Silbereinlagen, die auf das Jahr 100 datiert wurden und im Museum &amp;#039;&amp;#039;Musée Greuze&amp;#039;&amp;#039; in [[Tournus]] ausgestellt sind, bezeugt. Mit diesem chirurgischen Instrument wurde in der Antike der sogenannte [[Starstich]] ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Künzl, Ernst Weisser und Ursula Weisser: &amp;#039;&amp;#039;Les aiguilles à cataracte de Montbellet (Saône-et-Loire)&amp;#039;&amp;#039;. Feugère, Leipzig, 1919.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] war Montbellet Sitz einer der vier [[Baron]]ien des Mâconnais und im 12. Jahrhundert errichtete das Haus Montbellet dort eine Burg. Diese Festung wurde auf Geheiß des &amp;#039;&amp;#039;Parlement de Paris&amp;#039;&amp;#039; um 1274 geschleift, nachdem &amp;#039;&amp;#039;Alard de la Tour&amp;#039;&amp;#039;, Baron von Bellet, Gräueltaten gegen seine [[Vasall]]en und Reisenden, die die Domäne durchquerten, zur Last gelegt wurden. Im 15. Jahrhundert wurde im Weiler &amp;#039;&amp;#039;Buffières&amp;#039;&amp;#039; ein neues Schloss gebaut. Den Auftrag dazu gab möglicherweise ein direkter Vertreter der Familie Montbellet oder aber &amp;#039;&amp;#039;Louis de Montregnard&amp;#039;&amp;#039;, der durch Heirat mit &amp;#039;&amp;#039;Jeanne de Chandié&amp;#039;&amp;#039; die Baronie erbte. Im 16. Jahrhundert wurde das [[Lehnswesen|Lehen]] von der Familie &amp;#039;&amp;#039;Maugiron&amp;#039;&amp;#039; erworben. Diese verkaufte es 1685 – aufgeteilt auf mehrere Grundstücke – an lokale Landwirte. Im 18. Jahrhundert wurde die Baronie von &amp;#039;&amp;#039;Jean-Baptiste Giraud&amp;#039;&amp;#039;, Abkömmling einer alten Lyoner Familie, erworben. Das Gut blieb dann in Familienbesitz, bis das Geschlecht Giraud im 19. Jahrhundert ausstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Françoise Vignier: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des châteaux de France – Nivernais – Côte-d&amp;#039;Or, Nièvre, Saône-et-Loire, Yonne.&amp;#039;&amp;#039; S. 208. Éditions Hermé, Paris, 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 532 || 612 || 545 || 615 || 621 || 654 || 771&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Montbellet ist eine der vier Gemeinden (die anderen sind: [[Clessé (Saône-et-Loire)|Clessé]], [[Laizé]] und [[Viré]]), die den aus der [[Chardonnay]]-Traube gekelterten Weißwein, der unter der [[Herkunftsbezeichnung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Viré-Clessé]] [[Appellation d’Origine Contrôlée|AOC]]&amp;#039;&amp;#039; vermarktet wird, hervorbringt. Zudem werden in Montbellet die regional stark verbreiteten [[Burgunder (Wein)|Burgunderweine]] [[Bourgogne Aligoté|Aligoté]], [[Bourgogne Grand Ordinaire]], [[Crémant de Bourgogne]] und [[Bourgogne Passetoutgrain|Passetoutgrain]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Château de Buffières (71) - 2.JPG|mini|hochkant|Der fünfeckige Turms des &amp;#039;&amp;#039;Château de Buffières&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Château de Mercey (71) - 1.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Château de Mercey&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
=== Templerkapelle ===&lt;br /&gt;
Im Weiler &amp;#039;&amp;#039;Mercey&amp;#039;&amp;#039; stehen eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Kapelle des [[Templerorden]]s und die Ruinen der dazugehörigen [[Kommende]]. Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] setzt sich aus drei [[Joch (Architektur)|Jochen]] zusammen, die von einem [[Strebewerk]] gestützt werden. Eine [[Apsis]] fehlt; der [[Chor (Architektur)|Chor]] schließt direkt mit der senkrechten Fassadenmauer (&amp;#039;&amp;#039;chevet plat&amp;#039;&amp;#039;) ab. Das stark zugespitzte [[Kreuzrippengewölbe]] bildet eine [[Ogive]]. Die Inneneinrichtung der Kirche ist unvollendet, was insbesondere auf die Bemalung zutrifft. Man erkennt unter anderem den Entwurf einer Galerie von Heiligen, wobei die Konstruktionslinien noch sichtbar sind. Naheliegend ist, dass die Arbeiten eingestellt wurden, als König [[Philipp IV. (Frankreich)|Philipp der Schöne]] den Templerorden Anfang des 14. Jahrhunderts gewaltsam auflöste, gesichert ist diese These aber nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Raymond Oursel: &amp;#039;&amp;#039;Un conflit de tendances – les églises des templiers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archéologia.&amp;#039;&amp;#039; (Fachzeitschrift) Nr. 27, März/April 1969, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Buffières ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Château de Buffières&amp;#039;&amp;#039; aus dem 15. Jahrhundert steht auf einer kleinen Anhöhe im Weiler Buffières und ist von einem Park umgeben. Vom alten rechteckigen Befestigungsgürtel sind nur noch wenige Reste zu sehen. Besser erhalten sind ein Eckturm und der massive [[Donjon]], der mit einem fünfeckigen [[Treppenturm]] verbunden ist. Das Schloss, das seit 1992 unter Denkmalschutz steht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00113561}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist heute in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Mercey ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Château de Mercey&amp;#039;&amp;#039; aus dem 15. Jahrhundert steht im Weiler Mercey an einem Bach, der den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gravaise&amp;#039;&amp;#039; trägt. Der Hauptteil des Bauwerks hat einen schlichten rechteckigen Grundriss und ist mit einem stattlichen Walmdach überdeckt. An den beiden westlichen Ecken ragt je ein runder Turm empor. Ebenfalls im Westen sind die Ruinen eines befestigten Hauses zu sehen und bei den zwei östlichen Ecken je ein Anbau, der dieselbe Höhe wie das befestigte Haus im Westen aufweist. Ein Tor im Zentrum der Ostfassade öffnet sich in Richtung eines Teiches. Dieses Portal ist von [[Pilaster]]n in [[Toskanische Ordnung|toskanischer Ordnung]] flankiert, die ein horizontales [[Gebälk]] tragen. Das Schloss ist heute in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wird im 15. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt als ein Schloss, das in der Baronie von Montbellet steht; als Besitzer wird die Familie &amp;#039;&amp;#039;Saint-André&amp;#039;&amp;#039; angegeben. In den folgenden drei Jahrhunderten fiel die Domäne zuerst an &amp;#039;&amp;#039;François Bureteau&amp;#039;&amp;#039;, Stadtrat von Tournus, später durch Heirat an &amp;#039;&amp;#039;Pierre Chesnard&amp;#039;&amp;#039;, Verwalter des Salzlagers von Mâcon, und schließlich als [[Mitgift]] der Enkelin von Chesnard an &amp;#039;&amp;#039;Émilian Noly&amp;#039;&amp;#039;, [[Schatzmeister]] des Mâconnais. Im Jahre 1808 verkaufte die Familie Noly das Gut an &amp;#039;&amp;#039;Charles-Étienne Legrand&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[:fr:Château de Mercey|Château de Mercey]]&amp;#039;&amp;#039; in der französischsprachigen Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Mâcon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7532513-5|VIAF=245440440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saône]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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